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Laberecken-Thema? Netzwerk Infrastruktureller Stadtumbau

Halle (Saale) beschreitet als erste deutsche Stadt neue Wege in der Stadtentwicklung. Mit dem neuen Netzwerk ”Infrastruktureller Stadtumbau” wird die Stadt Halle (Saale) einen ganzheitlichen Planungsansatz für die künftige städtebauliche Entwicklung auf einem qualitativ höheren Niveau umsetzen.

Laberecken-Thema? Netzwerk Infrastruktureller Stadtumbau

Stadt und Unternehmen der Wohnungs- und Versorgungswirtschaft sollen darin konstruktiv zusammenarbeiten und eine zukunftsfähige Infrastruktur auf der Grundlage der vorhandenen Fachplanungen zum Stadtumbau entwickeln. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und knappen Kassen reichen einzelne Fachkonzepte nicht mehr aus, um den notwendigen Strukturwandel in Halle stadtplanerisch aufzufangen und Entscheidungen für eine zukunftsfähige Stadt zu treffen. Hier sind strategische Stadtentwicklungskonzepte notwendig, die alle wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aspekte des urbanen städtischen Lebens berücksichtigen. Stadtumbau nur auf den notwendigen Abriss überzähliger Wohnungen zu beschränken, reicht angesichts der starken Bevölkerungsverluste und der damit verbundenen Verschiebung in den einzelnen Altersgruppen nicht aus. Vielmehr muss die künftige Stadtentwicklung auch Fragen der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie die Versorgung der Bevölkerung mit sozialen, schulischen und kulturellen Einrichtungen klären. Die Funktionalität des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) muss ebenso in die Betrachtungen einbezogen werden wie die technische Infrastruktur zur Versorgung der Bevölkerung mit Energie und Wasser, die Beseitigung von Abwasser und Müll sowie die Lösung ökologischer Fragen. Dennoch sollen die einzelnen Stadtteile auch zu funktionierenden Sozialräumen entwickelt werden, die es dem einzelnen Bürger ermöglichen, sich mit seiner Stadt und insbesondere mit seinem Wohngebiet zu identifizieren. ”Mit dieser Herangehensweise kann die Stadt Halle trotz knapper Kassen aktiv eine funktionierende Infrastruktur gestalten”, so Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler am Samstag, 22. November 2002, während einer Beratung mit Führungskräften aus unterschiedlichen Fachbereichen der Stadtverwaltung. Das Netzwerk ”Infrastruktureller Stadtumbau” wird unter Federführung des Fachbereichs Planen und Bauen bis März 2003 zunächst alle verwaltungsinternen Fachplanungen zu einer ersten raumbezogenen Planung zusammenfassen. Daraus soll für den Stadtrat eine Entscheidungsvorlage erarbeitet werden, die den städtischen Versorgungsauftrag ganzheitlich betrachtet und die Bevölkerungsentwicklung bis 2010 berücksichtigt. Durch den raumbezogenen Planungsansatz wird bisherigen Ressortegoismen entgegengewirkt. Synergieeffekte werden in den Bereichen Kultur, Schule, Sport und Soziales erwartet. Damit trägt eine effektive Stadtplanung auch zur Konsolidierung des städtischen Haushalts bis 2007 bei. Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler machte in der Beratung deutlich, dass eine altersgerechte und der Bevölkerungsentwicklung angepasste Neustrukturierung der städtebaulichen Entwicklung zwingend notwendig ist. ”Dieser Prozess muss in den nächsten Jahren dazu führen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt ganz stark identifizieren, dass sie gern hier leben und dass sie sich bewusst sind, dass Halle trotz des notwendigen Umbaus eine Stadt ist und bleibt, die auch in Zukunft über eine reiche Infrastruktur verfügen wird”, so die OB. Einrichtungen der Daseinsvorsorge wie Kindertagestätten, Schulen, Kultur- und Sporteinrichtungen, soziale und altengerechte Einrichtungen sollen im Rahmen der infrastrukturellen Planung vernetzt und dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden. ”Halle wird sich in den nächsten zu einer modernen Stadt entwickeln, in der sich Alt und Jung wohlfühlen, in der an die Belange von Behinderten gedacht ist, und ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger integriert werden. Keine Bevölkerungsgruppe wird bei dem ganzheitlichen Planungsansatz vergessen”, ist Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler überzeugt. (Quelle: Stadt Halle)

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28.11.2002
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Aids-Aktionstage

Am Sonntag, 1. Dezember, um 11:00, will die AIDS-Hilfe Halle am neuen theater ein weithin sichtbares Zeichen für Solidarität mit den Betroffenen setzen und eine Rote Schleife um das Gebäude schlingen. Bürgermeisterin Dagmar Szabados wird die Red-Ribbon-Veranstaltung eröffnen

Aids-Aktionstage

Am Sonntag, 1. Dezember, um 11:00, will die AIDS-Hilfe Halle am neuen theater ein weithin sichtbares Zeichen für Solidarität mit den Betroffenen setzen und eine Rote Schleife um das Gebäude schlingen. Bürgermeisterin Dagmar Szabados wird die Red-Ribbon-Veranstaltung eröffnen. Schwerpunkte des diesjährigen Welt-Aids-Tages sind die Themen Diskriminierung und Tabuisierung. UNAIDS erklärt dazu: “Nur wenn Stigma und Diskriminierung wirkungsvoll bekämpft werden, kann der Kampf gegen AIDS/HIV gewonnen werden.” Aus diesem Grund wurde als Motto für 2002 und 2003 der Slogan “Live and let live” gewählt. Am Mittwoch, 4. Dezember, um 17:00 Uhr, verteilen die Mitglieder des Ko-Kreises AIDS-Prävention auf dem Weihnachtsmarkt Präventionspräsente. Sie wollen mit den Bürgern in Sachen HIV und Aids ins Gespräch kommen und für Schutzmöglichkeiten werben. Am Donnerstag, 5. Dezember, findet von 8:00 bis 12:00 Uhr ein Projekttag im Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte, Murmansker Straße 16, statt. Ort des Projekttages am Mittwoch, 11. Dezember, ist das Landesbildungszentrum für Körperbehinderte in der Murmansker Straße 14. Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben bis zehn werden dann durch Videoclips unterstützte Präventionsveranstaltungen zu Themen wie Partnerschaft, Verhütung, übertragbare Krankheiten und sexuelle Gewalt durchgeführt. Um die Beratungskampagne aufzulockern, finden Rollenspiele und Quizrunden statt. Am Informationsstand der Schulgebäude können sich die Schüler mit Präventionsmaterial der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung versorgen. (Quelle: Stadt Halle)

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28.11.2002
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Pazifisten ins Kreiswehrersatzamt

Über vier Jahre üben die Beisitzer eine verantwortungsvolle, Tätigkeit im öffentlichen Leben aus. Im Rahmen dieser Aufgabe wird über die Berechtigung von Wehrpflichtigen den Kriegsdienst mit der Waffe zu verweigern, mitbestimmt. Die Beisitzer müssen Deutsche sein, das 32

Pazifisten ins Kreiswehrersatzamt

Über vier Jahre üben die Beisitzer eine verantwortungsvolle, Tätigkeit im öffentlichen Leben aus. Im Rahmen dieser Aufgabe wird über die Berechtigung von Wehrpflichtigen den Kriegsdienst mit der Waffe zu verweigern, mitbestimmt. Die Beisitzer müssen Deutsche sein, das 32. Lebensjahr vollendet haben und die Voraussetzungen zum Amt eines Jugendschöffen erfüllen. Sie sollen über die erforderliche Lebenserfahrung und Menschenkenntnis verfügen und in der Jugenderziehung erfahren sein. Interessenten können sich bis zum 30. November schriftlich unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Beruf/ausgeübte Tätigkeit, Wohnanschrift und Telefonnummer an den Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Halle (Saale), Schopenhauerstraße 4, 06114 Halle (Saale) wenden. Für Auskünfte steht der Fachbereich unter Ruf 221-5685 zur Verfügung. (Quelle: Stadt Halle)

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26.11.2002
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Anschluss von Neustadt an den Rest der Welt

Am Mittwoch, 27. November, 14.30 Uhr, eröffnet Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler das Stadtteilbüro URBAN 21 im Verwaltungsgebäude der GWG, Am Bruchsee 14, in Halle-Neustadt. Hier wird das Quartiersmanagement vertreten sein.

Anschluss von Neustadt an den Rest der Welt

Das neue Stadtteilbüro dient der Bürgerinformation und -beratung sowie als Forum der Stadtteilentwicklung, das den Wandel des URBAN-21-Gebietes und geplante Veränderungen vorstellt. Das Stadtteilbüro versteht sich als Forum zur Präsentation, Optimierung und Abstimmung der Angebotsvielfalt in Halle-Neustadt. Alle Stadtteilakteure (Gewerbetreibende, Wohnungseigentümer, Schulen, Vereine sowie Kinder-, Jugend- und Senioreneinrichtungen) sollen hier vernetzt in Fragen der Stadtteilentwicklung einbezogen werden. (Quelle: Stadt Halle)

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25.11.2002
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Stärkere Kontrollen notwendig

Ab sofort wird der ruhende Verkehr durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes in der Großen Ulrichstraße verstärkt kontrolliert.

Stärkere Kontrollen notwendig

Ordnungswidrig geparkte Fahrzeuge haben in den zurückliegenden Tagen immer wieder den fließenden Verkehr behindert und den ÖPNV beeinträchtigt. Die Kontrollen werden in Zusammenarbeit mit der Polizei auch für den fließenden Verkehr durchgeführt und erstrecken sich auf das nichtberechtigte Befahren der Großen Ulrichstraße. (Quelle. Stadt Halle)

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20.11.2002
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Stadtverwaltung weist Ver.di Vorwürfe zurück

Die vorliegenden personalwirtschaftlichen Maßnahmen zum sozialverträglichen Personalabbau stellen ein mit dem Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt und dem Regierungspräsidium Halle rechtlich abgestimmtes Angebot für die Beschäftigten dar, was auf der Grundlage der Freiwilligkeit beruht. Stadtverwaltung, Ministerium des Innern, Regierungspräsidium und Kommunaler Arbeitgeberverband sind übereinstimmend der Auffassung, dass tarifrechtliche Bestimmungen nicht verletzt werden. Die Stadtverwaltung hat das Lenkungsgremium nach vorliegen der Zustimmungen seitens Ministeriums für Inneres des Landes Sachsen-Anhalt und des Regierungspräsidiums Halle in die Diskussion über die Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung durch übertarifliche Abfindungsangebote an die Beschäftigten der Stadtverwaltung rechtzeitig einbezogen

Stadtverwaltung weist Ver.di Vorwürfe zurück

Die vorliegenden personalwirtschaftlichen Maßnahmen zum sozialverträglichen Personalabbau stellen ein mit dem Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt und dem Regierungspräsidium Halle rechtlich abgestimmtes Angebot für die Beschäftigten dar, was auf der Grundlage der Freiwilligkeit beruht. Stadtverwaltung, Ministerium des Innern, Regierungspräsidium und Kommunaler Arbeitgeberverband sind übereinstimmend der Auffassung, dass tarifrechtliche Bestimmungen nicht verletzt werden. Die Stadtverwaltung hat das Lenkungsgremium nach vorliegen der Zustimmungen seitens Ministeriums für Inneres des Landes Sachsen-Anhalt und des Regierungspräsidiums Halle in die Diskussion über die Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung durch übertarifliche Abfindungsangebote an die Beschäftigten der Stadtverwaltung rechtzeitig einbezogen. Dem Lenkungsausschuss gehören die Gewerkschaften Ver.di, GEW und der Deutsche Beamtenbund sowie der Gesamtpersonalrat der Stadt und Vertreter der Fraktionen des Stadtrates der Stadt Halle (Saale) an. Der Lenkungsausschuss hat sich zuletzt in der Sitzung am Montag, 11. November, mit den Vorschlägen der Stadtverwaltung befasst. Dabei sollten mögliche unterschiedliche Auffassungen noch vor Einbringung der Beschlussvorlage in den Finanzausschuss geklärt werden. Der kurzfristig ergangenen Einladung waren mit Schreiben vom 5. November 2002 auch die erforderlichen Tagungsunterlagen beigefügt. Ver.di ist, trotz der festen Zusage, auch eine kurzfristige Einladung zur Diskussion über die Angebote wahrzunehmen, diesem Termin ferngeblieben. Folglich hat die Diskussion zum Maßnahmepaket der Verwaltung ohne Ver.di stattgefunden. Die Stadtverwaltung sieht ihrerseits keine Fehler in der eigenen Vorgehensweise, wird aber die aus der Sicht Ver.di streitigen Punkte der Beschlussvorlage in der November-Stadtratssitzung nicht zur Abstimmung stellen. OB Ingrid Häußler macht ihren Standpunkt deutlich: ”Ich gehe davon aus, dass Ver.di ebenso wie die Stadtverwaltung an der getroffenen Vereinbarung festhält und die streitigen Punkte in dem geschaffenen Gremium diskutiert werden. Polemische Angriffe helfen uns in der Sache nicht weiter und sind auch nicht im Interesse der Beschäftigten.” (Quelle: Stadt Halle)

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19.11.2002
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OB Häußler zum Aufmarsch der Rechten

Die Stadtverwaltung hat in den zurückliegenden Jahren öffentlich deutlich gemacht, dass sie rechtem Gedankengut keine Chance gibt. In zahlreiche Initiativen wurde vielmehr das aktive politische Bekenntnis in der Auseinandersetzung mit neonazistischen Aktionen deutlich gemacht. Erinnert sei nur an die Demonstration ”Bunt statt Braun” im Jahr 2001 oder an die Arbeit des Bündnisses für Toleranz sowie des Präventionsrates

OB Häußler zum Aufmarsch der Rechten

Die Stadtverwaltung hat in den zurückliegenden Jahren öffentlich deutlich gemacht, dass sie rechtem Gedankengut keine Chance gibt. In zahlreiche Initiativen wurde vielmehr das aktive politische Bekenntnis in der Auseinandersetzung mit neonazistischen Aktionen deutlich gemacht. Erinnert sei nur an die Demonstration ”Bunt statt Braun” im Jahr 2001 oder an die Arbeit des Bündnisses für Toleranz sowie des Präventionsrates. Der Vorwurf einer gemeinsamen Aktion mit Rechts zum Volkstrauertag, am Sonntag, 17. November entbehrt jeder Grundlage. Im Gegenteil hat die Oberbürgermeisterin in ihrer Rede auf die Erlebnisse Pater Alfred Delp, der zum Kreisauer Kreis gehörte und nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 verhaftet, gefoltert, zum Tode verurteilt und in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde, die Bedeutung des Gedenkens an die Opfer jedweder Gewalt betont. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre hat die Stadt alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, um eine Störung der Veranstaltung auszuschließen. Am Sonntag, 17. November, hat die Stadt von der Anwesenheit der Neonazis jedoch erst am Veranstaltungsort erfahren. Die vor Ort eingesetzten Polizeikräfte sahen ihrerseits keine Möglichkeit, den Auftritt der Neonazis zu verhindern. Erst gegen Ende der Veranstaltung sind von den Neonazis Provokationen ausgegangen. Die Stadtverwaltung prüft derzeit die strafrechtliche Relevanz dieser Provokationen und gegebenenfalls die Einleitung eines Strafverfahrens. Für die Gedenkveranstaltung des Volkstrauertages 2003 wird die Stadtverwaltung Rahmenbedingungen schaffen, die der derartige Störungen ausschließen. (Quelle: Stadt Halle)

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19.11.2002
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GEW: Nebelkerzen in den Kindertagesstätten

„Die Landesregierung wird immer unverschämter beim Verkauf ihrer schlechten Botschaften.“ lautet das Resümee des Landesvorsitzenden der GEW, Thomas Lippmann, nach der heutigen Kabinettspressekonferenz, in der Sozialminister Kley die geplanten Änderungen im Kinderbetreuungsgesetz vorgestellt hatte. Die Landesregierung versuche offensichtlich, ihre radikalen Einschnitte in das bestehende Kinderbetreuungssystem dadurch zu verschleiern, dass sie die positiv zu bewertende Einführung von Bildungsplänen in den Kindertageseinrichtungen weit in den Vordergrund rückt – und zum grausamen Rest ihre Pläne weitgehend schweigt.

GEW: Nebelkerzen in den Kindertagesstätten

So dringlich und wichtig es nach den Ergebnissen der PISA-Studie ist, mit einer besseren Bildung schon in der frühen Kindheit zu beginnen, die Aushöhlung des Rechtsanspruches auf einen Krippenplatz und der massive finanzielle Druck auf die Kommunen zur Senkung der Betreuungsqualität lassen sich damit nicht „versüßen“. Kern der Regierungspläne bleibe die Kürzung der Finanzzuweisungen an die Kommunen für die Kinderbetreuung, die diese nur durch einen Abbau von Betreuungsplätzen und die Senkung von Standards umsetzen können. Es sei heute schon absehbar, dass Eltern ihren Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz bei wieder eintretendem Bedarf nicht durchsetzen können, weil entsprechende Plätze weder in den Kindertageseinrichtungen noch bei den sogenannten Tagespflegestellen vorhanden sein werden. „Sozialminister Kley soll endlich die Katze aus dem Sack lassen und den Landkreisen sagen, wie wenig Geld sie im kommenden Jahr für die Kinderbetreuung erhalten werden“, so Lippmann an die Adresse der Landesregierung. Die GEW wird sich im Bündnis „Für ein kinder- und jugendfreundliches Sachsen-Anhalt“ nachdrücklich dafür einsetzen, dass diese Pläne der Landesregierung durch die Bürger selbst mit einem Volksbegehren revidiert werden. Hans-Dieter Klein Pressesprecher (Quelle: GEW Sachsen-Anhalt)

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18.11.2002
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Rathaus Ammendorf als Bürgerservicestelle denkbar

Auf der ersten Stadtteilkonferenz für Böllberg, Wörmlitz, Rosengarten, Beesen, Ammendorf, Radewell, Osendorf, Planena und Burg am 28. August vergangenen Jahres stellte sich Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler den kritischen Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger, nahm Vorschläge entgegen und versprach, zu gegebener Zeit in diesem Jahr erneut zu einer Stadtteilkonferenz einzuladen.

Rathaus Ammendorf als Bürgerservicestelle denkbar

Diese angekündigte zweite Stadtteilkonferenz findet am Dienstag, dem 26. November, statt. Nachstehend erfolgt eine Abrechnung der zahlreichen angesprochenen und inzwischen vielfach gelösten Probleme. Die Erreichbarkeit von Burg bei Hochwasser ist nunmehr durch einen Damm möglich, der zwischen Burg und Radewell errichtet und am 20. Dezember 2001 übergeben wurde. Der Kritik an mangelnder Ordnung und Sauberkeit in Ammendorf und Osendorf wurde entsprochen. Die Gebiete sind seit dem 3. September in die regelmäßigen Kontrollen des Stadtordnungsdienstes einbezogen. Elsterstraße und Straße der Bergarbeiter sind inzwischen von der HWA an die Kanalisation angeschlossen worden. Eine Grundberäumung des verschmutzten Ellerngrabens erfolgte durch den Unterhaltungsverband Mittlere Saale – Weiße Elster. Beanstandet wurde im vorigen Jahr der Abbau von Wartehäuschen in Ammendorf. Diese Häuschen waren umgesetzt worden. Inzwischen wurden andere Wartehäuschen aufgebaut. Kritik übten mehrere Einwohner am schlechten Zustand einiger Straßen wie Karl-Meißner-Straße, Brückenstraße, Hohe Straße, Brauhausstraße, Ellernstraße, Forststraße, Poststraße, John-Scheer-Straße, Gärtnerstraße und Grüner Weg. In der Gärtnerstraße und im Grünen Weg wurde inzwischen stellenweise eine Dünnschicht aufgetragen. Hohe Straße und Brückenstraße wurden ausgebessert. Für die Ellernstraße war ebenfalls ein Dünnschichtauftrag zugesagt worden. Das ist bisher noch nicht realisiert worden. Zum Erhalt der Schulen: Die Schülerzahlen werden jährlich geprüft. Wenn die vom Gesetzgeber geforderte Mindestschülerzahl erreicht wird, erfolgt keine Schließung. Für den Bereich von der Ammendorfer Kirche bis zum Bahnhof sieht ein Gestaltungskonzept die mögliche Einrichtung eines Stadtparks vor. Für das Stadtzentrum von Ammendorf wurde eine Entwicklungskonzeption erarbeitet. Aus dem Bürgerforum heraus entstand ein Eigentümer-Projekt “Quartierskonzept Regensburger Straße Ammendorf”. Begleitend moderiert vom Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung beraten die Eigentümer, welche Maßnahmen zur Revitalisierung der vorhandenen Gebäude getroffen werden können. Ein entsprechendes langfristiges Entwicklungskonzept soll der Öffentlichkeit eventuell noch im Dezember vorgestellt werden. In Fortsetzung des Konzeptes ist die Erarbeitung einer gemeinsamen Vision mit einer Gruppe von Architekturstudenten geplant. Zur Verkehrsregelung in der Brauhausstraße: Anwohner möchten nicht, dass die Straße erneuert wird. Vielmehr wollen sie eine Sperrung für den Durchgangsverkehr. Die Verkehrszeichen “Durchfahrt verboten” würden oft missachtet. Nach einem Treffen mit allen Ämtern vor Ort sollen hier Blumenkübel aufgestellt werden. Es gibt Überlegungen, im ehemaligen Rathaus Ammendorf eine Bürgerservicestelle einzurichten. Inzwischen wurde das Dach erneuert. Außerdem erfolgte eine Trockenlegung. Eine künftige Nutzung als Bürgerservicestelle wäre wünschenswert. Das wird weiter geprüft, ist aber mit hohem finanziellen Aufwand verbunden. Als Reaktion auf den angesprochenen Lärm durch Lkw-Verkehr vom Gewerbegebiet Äußere Radeweller Straße hat die Oberbürgermeisterin nach der Stadtteilkonferenz im vergangenen Jahr Briefe an alle Firmen mit der Bitte geschrieben, die Fahrer nochmals nachdrücklich auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hinzuweisen. Allerdings wird es erst mit der Ortsumfahrung Radewell eine spürbare Entspannung geben. Die Finanzmittel sind nicht vor 2005 eingeplant. Bisher keine Lösung möglich war auch für den Kinderspielplatz Karl-Pilger-Straße. Er steht zwar in der Prioritätenliste an erster Stelle. Eine Realisierung schon 2002 ist jedoch aus finanziellen Gründen in Frage gestellt. Bei den Industriebrachen handelt es sich um keine städtischen Grundstücke. Ersatzvornahmen durch die Stadt sind nicht möglich. Der Bau von Radwegen in der Regensburger Straße ist erst mit dem Bau der Ortsumfahrung realisierbar. Dem Wunsch nach einem Radweg in der Georgi-Dimitroff-Straße kann nicht entsprochen werden. Die jetzige Dimitroff-Straße ist als Tempo-30-Zone ausgewiesen. Nach der StVO werden in diesen Zonen keine Radwege angelegt. In der früheren Dimitroff-Straße (Karlsruher Allee – Verbindung West/Ost) ist für die Zukunft ein benutzungspflichtiger Radweg geplant. Wünschen nach dem Einsatz von Niederflurwagen in Ammendorf kann erst nach Fertigstellung der Straßenbahntrasse Neustadt-Bahnhof entsprochen werden. (Quelle: Stadt Halle)

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18.11.2002
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Sonntagszeitungen vergessen Wichtiges

Seit Samstag, 18.30 Uhr steht auf dem halleschen Markt der Weihnachtsbaum. In einer wahnwitzig vorbereiteten Aktion schaffte es die Stadt Halle gleich im ersten Anlauf, einen Baum aufzustellen der diesen Namen auch verdient.

Sonntagszeitungen vergessen Wichtiges

Unter Kontrolle der Stadtverwaltung wurde Ende dieser Woche im Harz ein Baum geschlagen und nach Halle geschafft. Dabei wurden Holzschlag und Fahrtroute wie bei einem Staatsakt geplant und ständig von einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung beobachtet bzw. begleitet. Punkt 18.30 Uhr konnte so am Samstag der neue Baum in seiner vollen Pracht betrachtet werden. Umso erschreckender war die Reaktion in den hiesigen Sonntagsblättchen. Mit keiner Silbe wurde dieses Ereignis angemessen gewürdigt. Während im letzten Jahr diese Zeitungen noch ganze Seiten mit dem Baumaufbau füllten, wurde es dieses Jahr einfach vergessen. Zu dieser Vorgehensweise kann man einfach nur den Kopf schütteln.

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17.11.2002
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UNICEF-Auktion großer Erfolg

Am Sonntag, 17.10.02, fand in der Galerie des “neues theater” eine Kunstauktion zugunsten von UNICEF statt und wurde unter Leitung des Auktionators Peter Sodann ein voller Erfolg.

UNICEF-Auktion großer Erfolg

Hallesche Künstler hatten Werke ihrer Arbeit zur Verfügung gestellt und Peter Sodann versuchte sie, überwiegend erfolgreich, mit Wortwitz und Anekdoten meistbietend an dem Mann oder die Frau zu bringen. Insgesamt kamen so an diesem Nachmittag ungefähr 2600 € zusammen.

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17.11.2002
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Es gibt zum Stadtumbau keine Alternative

“Weil wir im Stadtumbau mehr als nur kontrollierten Abriss sehen, müssen und werden wir mit diesem Vorhaben erfolgreich sein.”, so äußerte sich Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler gestern während eines Gespräches im Berufsförderungswerk Halle. Hierher hatte sie Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Institutionen der Stadt Halle eingeladen, um über den Stand des Stadtumbaus in Halle zu informieren.

Es gibt zum Stadtumbau keine Alternative

Der Anlass war ein durchaus positiver: Vorausgegangen war eine Befragung von insgesamt 23 Entscheidungsträgern, die sich allesamt dafür aussprachen, den Stadtumbau als “Botschafter” mit den ihnen möglichen Mitteln weiter oder zukünftig neu zu unterstützen. Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler: “Wir sehen im Stadtumbau eine Chance, unsere Stadt Halle für die Zukunft zu gestalten. Unser Konzept weist dafür den richtigen Weg. Unterstützung für den jetzt beginnenden Prozess der Umsetzung brauchen wir von allen Seiten.” Gerade hier, so Häußler weiter, gäbe es unbestreitbar Probleme. Und die sind – wie überall im Lande auch – finanzieller Art. Die benötigten Mittel und Zuschüsse für längst geplante und auch vorbereitete Abrissmaßnahmen kämen weder in diesem noch in den folgenden Jahren in der beantragten Höhe. Aus eigener Kraft seien weder für die Wohnungsunternehmen noch für die Ver- und Entsorger die vor ihnen stehenden Aufgaben zu bewältigen. “Allerdings”, betont die Oberbürgermeisterin “gibt es zum Stadtumbau keine Alternative, deshalb werden wir an dem Prozess festhalten, so schwer das auch wird.” Vor diesem Hintergrund sei das Aufeinanderzugehen aller Partner noch stärker als bisher gefragt. Es gelte, die unterschiedlichsten öffentlichen und privaten Interessen so miteinander zu verknüpfen, dass Lösungen im Sinne der Hallenser entstehen, die von möglichst vielen Seiten getragen werden können. Und darüber hinaus ein Ziel verfolgen: Wohnen und Leben in Halle soll sich auch zukünftig lohnen, soll attraktiver werden. Das Engagement von Unternehmern und Bürgern der Stadt ist in den kommenden Jahren nicht nur ausdrücklich gewünscht, sondern wird zum Maßstab des Erfolges. Vor diesem Hintergrund sei es erfreulich, so der Tenor aller Anwesenden, dass mit dem Treffen ein erster Schritt getan wurde, um die Vertretung hallescher Interessen in Sachen Stadtumbau auf eine breitere Basis zu stellen. Erste konkrete Ideen hierfür sollen in den nächsten Wochen zur Umsetzung vorbereitet werden. Optimistisch zeigte sich u.a. Alexander Farenholtz, Vorstand der Kulturstiftung des Bundes: “Es ist nicht überall üblich, dass Stadtumbau als ein übergreifendes Entwicklungsthema behandelt wird. Dass es in Halle so ist, sollte uns allen Mut machen. Gut, dass es solche Gesprächrunden gibt.” (Quelle: Stadt Halle)

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13.11.2002
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Grundsicherung im Alter

Zum 1. Januar 2003 tritt das am 26.6.2001 vom Bundesrat beschlossene Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (GSiG) in Kraft.

Grundsicherung im Alter

Die Stadt Halle ist mit der Durchführung dieses Gesetzes beauftragt. Ziel des Gesetzes ist es die verschämte Armut im Alter und bei voller Erwerbsminderung zu beseitigen. Personen mit geringer Rente werden derzeit darüber von den Rententrägern informiert und erhalten ein Antragsformular. Personen, die Leistungen vom Sozialamt erhalten und Anspruch auf Leistungen nach diesem Gesetz haben, werden von den Mitarbeitern im Fachbereich Soziales informiert und erhalten von diesen den Antrag automatisch zugeschickt. Ansprechpartner in der Stadt Halle ist der Fachbereich Soziales, Ressort 50.5./ Grundsicherung, Am Stadion 5, 06122 Halle, Telefon: (0345) 2 21 55 35 oder (0345) 2 21 55 00 sowie unter Fax-Nummer: (0345) 2 21 55 28 Ansprechpartnerin im Fachbereich Grundsicherung ist Frau Köhler. (Quelle. Stadt Halle)

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12.11.2002
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Tepasse – zum x-ten

Durch eine Verfügung vom 5. 11. 02 wurde durch die Oberbürgermeisterin ein förmliches Disziplinarverfahren gegen den Beigeordneten Rainer Tepasse eingeleitet. Aus diesem Grunde gilt das Verbot der Ausübung der Dienstgeschäfte für Herrn Tepasse bis auf Weiteres fort. (Quelle: Stadt Halle)

Tepasse - zum x-ten
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08.11.2002
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Kaufhof versenkt was

Am Freitag, 8. November, findet um 11:00 Uhr die feierliche Grundsteinlegung des Markt-Carrees statt. Der erste Bauabschnitt dieses Projektes ist zugleich der Kern des gesamten Bauvorhabens: Der Erweiterungsbau des Kaufhof, mit dem in der Saalestadt ein Galeria-Warenhaus entstehen wird, das den Vergleich mit anderen Häusern wie in Leipzig oder Chemnitz nicht scheuen muss.

Kaufhof versenkt was

Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler wird den beteiligten Bauherren, Architekten und Bauarbeitern die Grüße und Wünsche der Stadt überbringen und auf die große Bedeutung der Neugestaltung und Vervollständigung des baulichen Marktensembles hinweisen. (Quelle: Stadt Halle)

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06.11.2002
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Begrenzter Zutritt zum Ratshof

Zur Erhöhung der Sicherheit für die Beschäftigten und alle Besucher ist der Zutritt zum Ratshof ab sofort nur noch über den Haupteingang am Marktplatz 1 beziehungsweise den Seiteneingang zum Fachbereich Bürgerservice in der Gustav-Anlauf-Straße möglich. Die Nutzung der Nebeneingänge ist lediglich im Gefahrenfall möglich.

Begrenzter Zutritt zum Ratshof

Menschen mit Behinderungen gelangen barrierefrei über einen Fahrstuhl vom Fachbereich Bürgerservice in der Gustav-Anlauf-Straße ins Foyer des Rathauses und von dort per Aufzug in die Etagen.

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05.11.2002
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Schwarzfahren in Halle für Alle

Zum “Nulltarif” in Halle mit Bus und Bahn zu fahren, könnte in naher Zukunft Realität werden. Der Verkehrsexperte der PDS Halle, Uwe Heft, hat ein Konzept erarbeitet, mit dem sich ein sogenannter “Umlagefinanzierter Nahverkehr” realisieren lässt.

Schwarzfahren in Halle für Alle

“Ausgehend von einem heute noch hohen Anteil des ÖPNV von ca. 19% des gesamten Verkehrs im Stadtgebiet Halle sind kurzfristig aufeinanderfolgende überdurchschnittlich hohe Preiserhöhungen kontraproduktiv und tragen nicht zur Steigerung der Attraktivität des Systems ÖPNV bei. Die Verkehrspolitik und Verkehrsplanung stehen in Halle – ebenso wie in anderen Städten in den neuen Bundesländern – vor einem Grundkonflikt: Der Kfz-Verkehr in Halle hat innerhalb von wenigen Jahren stark zugenommen, ohne dass in absehbarer Zeit eine dieser Situation angemessene Infrastruktur bereitgestellt werden kann.” “Bezogen auf die Stadt Halle (Saale) und deren relativ hohen ÖPNV-Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen in der Stadt wurde die Möglichkeit der Realisierung des theoretischen Ansatzes eines “Nulltarifs” als praktisch anwendbares Modell weiter ausgearbeitet. Ausgehend von den Ansätzen “Akzeptanz”, “Gerechtigkeit” “Beteiligung aller Nutzer” “und verkehrspolitische Ziele ergeben sich verschiedene mathematische Modelle. Allen Modellen ist gemeinsam, dass sowohl mit dem Anspruch Akzeptanz als auch Gerechtigkeit eine allen gerecht werdende Gerechtigkeit nicht realisierbar ist. Sofern jedoch Gerechtigkeit darin besteht die Nutzer entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit heranzuziehen, kann dieser Anspruch realisiert werden! Bei den Modellen für die Stadt Halle wurden die nachstehend genannten allen zugänglichen statistischen Daten verwendet.” Diese Überlegungen sind als Ansatz für die Stadt gedacht! Diese Überlegungen kann man hier downloaden.

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04.11.2002
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“Ich will Olympia” / Postkartenaktion gestartet

Magdeburg. Sportminister Gerry Kley (FDP) hat an die Menschen in Sachsen-Anhalt appelliert, sich für die Olympia-Bewerbung Leipzigs stark zu machen. Der Minister rief zur Teilnahme an der Postkartenaktion “Ich will Olympia” auf. Initiator ist der Bürgerverein “Leipzig für Olympia” e.V.

Kley unterschrieb selbst eine Unterstützerkarte und hob die enorme Bedeutung eines solchen Sportereignisses für Sachsen und Sachsen-Anhalt hervor: “Olympische Spiele 2012 in Leipzig und der Region Halle wären nicht nur ein Image-Gewinn für ganz Mitteldeutschland. Sie bedeuten wirtschaftliches Wachstum und regionalen Aufschwung. Indem die Bürgerinnen und Bürger der Region ihre Zustimmung signalisieren, können sie einen aktiven Beitrag leisten, damit diese Vision auch Realität wird.” Ziel der Kunstkarten-Aktion ist es, die Bevölkerung in der Region für die Olympia-Bewerbung zu begeistern. Des Weiteren will der Bürgerverein damit gegenüber dem Nationalen Olympischen Komitee die breite Zustimmung in der Region für die Olympia-Bewerbung dokumentieren. Die ersten Unterschriften sollen der NOK-Prüfungskommission bei ihrem Besuch Ende der Woche in Leipzig übergeben werden. Die Idee zu der Karten-Aktion stammt von Mitgliedern des Leipziger Bürgervereins. 16 Künstlerinnen und Künstler der Region entwarfen kostenlos 20 verschiedene olympische Motive, die auf Karten gedruckt wurden. Auf der Vorderseite sind das jeweilige Motiv und die Willensbekundung “Ich will Olympia!” abgebildet. Die Rückseite zeigt den Weg bis zu den Olympischen Spielen 2012 in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Wichtig ist dabei die Information, dass das NOK bereits im April 2003 in München die nationale Entscheidung fällt. Da ein wesentliches Vergabekriterium die messbare Unterstützung in der Bevölkerung für die Olympia-Bewerbung sein wird, sind bis dahin alle Kräfte zu mobilisieren, um die Olympischen Spiele 2012 nach Mitteldeutschland zu holen. Die Verteilung der Karten erfolgt durch den Bürgerverein “Leipzig für Olympia” e.V., Internet www.leipzig-fuer-olympia.de. Nach einer im Deutschlandfunk veröffentlichten Repräsentativ-Umfrage wünschen sich die meisten Bundesbürger Leipzig als Schauplatz der Olympischen Sommerspiele 2012. Ein Viertel der Befragten sprach sich dafür aus, die sächsische Metropole als deutschen Kandidaten ins Rennen zu schicken. (Quelle: Land Sachsen-Anhalt)

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02.11.2002
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Eine Meldung wie aus der MZ

Das seltene Fest der “Eisernen Hochzeit” begeht demnächst ein Ehepaar in der Saalestadt. Vor 65 Jahren gaben sich am x-ten November XXXXX und YYYYY ZZZZZ aus der XXXXXXXXX Straße das Ja-Wort.

Eine Meldung wie aus der MZ

Das wars schon.

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01.11.2002
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Schnelle Hilfe für Kinder aus abgebrannter Kita

Die Unterbringung aller Kinder aus der Kindertagesstätte ”Dorothea von Erxleben”, so die Information der städtischen Verwaltung Kindertagesstätten, ist bereits gesichert. In einer Eilaktion schafften es die Mitarbeiter, die Betreuung aller Kitakinder bereits ab Montag, 4.November, in anderen Einrichtungen abzusichern.

Schnelle Hilfe für Kinder aus abgebrannter Kita

Für die Eltern, deren Kinder in der vom Feuer betroffenen Kita angemeldet waren, hat der Trägerverein für Bewegung und Kreativität (BUK) eine Hotline geschaltet. Unter (0345) 5233390 können sich die Mütter und Väter über die Unterbringung ihrer Kinder informieren. Über die Homepage der Kita in der Otto-von-Guericke-Straße sind die ”Ersatz”-Kitas angegeben: Hort ”Frohe Zukunft”, Dessauer Straße 151b/c, Telefon (0345) 5 22 95 96; Hortgebäude ”Delta”, Jupiterstraße 17, Telefon (0345) 5 30 38; Kita ”Traumland/Sausewind”, Albert-Schweitzer-Straße 25a, Telefon(0345) 522 70 89, und Kita ”Klosterstraße”, Klosterstraße 5,. Telefon (0345)203 62 34. Die Träger der Einrichtungen bereiten sich inzwischen darauf vor, ihre kleinen Gäste mit ihren Erzieherinnen liebevoll aufzunehmen , dafür werden alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen . Unverzüglich wurde bereits am Mittwoch, 30. Oktober, in dem für die Kitabetreuung verantwortlichen Fachbereich begonnen, Vorkehrungen für die Sicherstellung der Betreuung der Kinder zu treffen. Dazu erfolgte auch die Kontaktierung anderer Vereine. Eine Vertreterin der Stadt nahm dazu an der Krisensitzung des Vereinsvorstandes am Mittwochabend teil, um alle notwendigen Abstimmungen zu treffen und den Verein bei der Bewältigung der Katastrophe zu unterstützen. Inzwischen war es auch möglich, das stark beschädigte Gebäude zu besichtigen. Die Kita ”Dorothea von Erxleben” wird bis auf Weiteres nicht nutzbar sein, das ganze Ausmaß des Schadens steht derzeit aber noch nicht fest, es bleibt zu hoffen, das die rasche Wiederherrichtung des Objektes möglich ist. Die Stadt versichert dem Trägerverein auch weiterhin ihre Unterstützung bei der Bewältigung der Auswirkungen. Großer Respekt, so Heike von Nievenheim von der Verwaltung Kita, gilt dem umsichtigen Handeln der Erzieherinnen und der selbstlosen Hilfe der Anwohner, die Kinder bei sich aufnahmen. Gemeinsames Anliegen ist es nun, das neben einer raschen Aufklärung der Brandursache und ihrer Auswirkungen, möglichst schnell mit dem Wiederaufbau des Objektes begonnen werden kann, um die beispielhafte pädagogische Arbeit dieser Einrichtung fortzusetzen. (Quelle: Stadt Halle)

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01.11.2002
hallelife.de - Redaktion