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Meilenstein in der Vermarktung der Saalestadt Halle

Führende private Wirtschaftsunternehmen und die Stadt Halle wollen künftig gemeinsam für die größte Kommune Sachsen-Anhalts werben. Hierzu bündeln sie ab Mitte des Jahres 2003 ihre bislang getrennten Stadtvermarktungsaktivitäten in einer gemeinsamen, derzeit in Gründung befindlichen “Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH”, kurz SMG.

Meilenstein in der Vermarktung der Saalestadt Halle

Gründungsgesellschafter sind die Stadt Halle (Saale) mit 60 Prozent, ein ebenfalls neuer “Förderverein Pro Halle e. V” mit 25 Prozent sowie die bereits bestehenden Vereine Halle-Tourist, Förderverein Stadtmarketing und City- Gemeinschaft mit je fünf Prozent GmbH-Anteilen. “Das ist ein Meilenstein auf dem Weg dahin, unsere wunderschöne und wirtschaftlich, kulturelle und wissenschaftlich höchst attraktive Saalestadt endlich wirksam deutschlandweit und international vermarkten zu können”, sagte Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler zur SMG-Gründung. Sie hatte bereits im Jahr 2000 die seinerzeit eingeleiteten Aktivitäten zur “Chefsache” erklärt und seither mit großer Energie das Projekt in Stadtverwaltung, Stadtrat und freier Wirtschaft vorangetrieben. Ihr zur Seite stand dabei ein Beraterteam, dem neben Wirtschaftsexperten der Stadtverwaltung führende Unternehmensvertreter und Marketingfachleute der Stadt angehörten. Dieses Team setzte in intensiven Beratungen ein seinerzeit von der Stadt in Auftrag gegebenes Konzept der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants in die Praxis um. “Einmalige Chance für Halle” “Halle hat jetzt die einmalige Chance” anderen Städten in den neuen Bundesländern ein Beispiel dafür zu liefern, wie mit Ideen, Aufbruchsgeist, Glaube an die eigenen Stärken und Bündelung aller regionalen Vermarktungsaktivitäten wirtschaftliche Negativentwicklungen in diesem Teil Deutschlands abgebremst werden können”, bewertet der seit Anfang 2000 in Halle lebende Wirtschaftsjournalist Hans-Georg Ungefug die mit der SMG-Gründung verbundenen wirtschaftspolitischen Möglichkeiten der Stadt und ihres Umlands. Er gehört zu den Initiatoren des Projekts und war von der Oberbürgermeisterin, zusammen mit der Leitung der städtischen Wirtschaftsförderung, mit der Koordination der SMG-Gründung auf Basis des Roland-Berger-Konzepts betraut worden. Mit viel Fingerspitzengefühl wurde von allen an der SMG-Gründung Beteiligten vor allem die Zusammenführung kommunaler und privatwirtschaftlicher Interessen unter dem Dach der neuen Stadtmarketing GmbH betrieben. Institutionen, Unternehmen und Personen konnten dabei überzeugt werden, dass “Gemeinsamkeit Stärke erzeugt und letztlich auch für alle kostengünstiger ist als ein weiteres Nebeneinanderher-Agieren diverser Einzelaktivitäten im Stadtmarketing”, so die Oberbürgermeisterin weiter. “Pro Halle” wichtiger Weggefährte Einen wesentlichen Durchbruch zum Entstehen der SMG leisteten sieben führende Wirtschaftsunternehmen der Universitäts- und Saalestadt mit ihrer Gründung eines neuen “Fördervereins Pro Halle e. V.” Sie wollen satzungsgemäß zusammen als 25-Prozent-Gesellschafter der SMG (mit nach Umsatzgröße zwischen 1.000 und 50.000 Euro gestaffelten Jahresmitgliedsbeiträgen einen wesentlichen Finanzierungsanteil für das künftige Stadtmarketing aufbringen. Vereinsgründer sind neben der Baufirma Papenburg, der Schokoladenfabrik Halloren, der Deutschen Städte Marketing (DSM) und der Mitteldeutschen Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG auch die Stadtwerke Halle GmbH, die Stadt- und Saalkreissparkasse Halle und die Volksbank Halle. “Unser Ziel war und ist es, alle wichtigen Wirtschaftsunternehmen in Halle und in der Region ins Boot zu holen”, beschreibt Friedrich Stumpf, Vorstandsvorsitzender der Stadt- und Saalkreissparkasse Halle und gleichzeitig Vorsitzender von Pro Halle e. V. das ambitionierte Konzept des neuen Fördervereins. “Wir alle sind uns unserer unternehmerischen Pflicht bewusst, in das Projekt Wirtschaftsstandort Halle zunächst einmal investieren zu müssen, um später daraus auch Früchte ernten zu können”, so Stumpf. Mitglied im Förderverein Pro Halle e. V. können ausschließlich Unternehmer werden. Marketing und Tourismus unter einem Dach In die SMG integriert sollen auch alle bisherigen Aktivitäten des Vereins Halle-Tourist. Geplant ist, dem Halle- Tourist e. V. bislang direkt zufließende städtische Fördermittel künftig ebenfalls zentral der SMG zur Verfügung zu stellen und dieser so, zusammen mit direkten städtischen SMG-Fördermitteln, eine ausreichende Gesamtfinanzierung zu bieten. “Eindeutiges Ziel ist es”, so Halle-Tourist-Vorsitzender Dr. habil. Hans-Jochen Marquardt, “kommunale Marketingmittel nicht verzettelt zu verteilen, sondern sie konzentriert und zielorientiert einzusetzen”. Dem derzeitigen Halle-Tourist-Personal werde ein Übernahmeangebot in die Dienste der SMG unterbreitet. Eine wichtige Rolle als wesentlicher Motor der SMG-Gründung hat auch der Förderverein Stadtmarketing in Halle übernommen. Sein Vorsitzender Hagen Königseder (Verleger der örtlichen “Sonntagsnachrichten”), beschreibt die Funktion des Fördervereins so: “Wir haben in den letzten Jahren in erheblichem Maße aus verschiedenen Quellen Marketingmittel zur Förderung des Wirtschaftsstandorts Halle an der Saale bereit gestellt. Künftig werden wir als Mitgesellschafter der SMG einen Großteil dieser von uns eingeworbenen Gelder projektbezogen in das Marketingbudget der Stadtmarketing GmbH investieren. Zudem werden wir weiterhin interessierten Bürger und Initiativen, durch eine Mitgliedschaft im Förderverein, die Möglichkeit bieten, Ideen an die Marketing-Gesellschaft heranzutragen.” In gleicher Weise soll künftig auch, konzentriert auf den halleschen Einzelhandel als weiteren Förderkreis der SMG, die bestehende City-Gemeinschaft fungieren. Dazu sagt deren Vorsitzender Thomas Beutel: “Auch der Einzelhandel profitiert vom wirtschaftlichen Aufschwung einer Stadt und steigenden Besucherzahlen. Deshalb haben wir großes Interesse, mit der Stadt und der Wirtschaft an einem Strang zu ziehen.” Personalfindung im Gange Auf Hochtouren läuft derzeit die Suche nach dem künftigen SMG-Geschäftsführer. Die Position ist bundesweit ausgeschrieben worden, bei der beauftragten Personalagentur Wagner haben sich inzwischen mehrere Dutzend hoch qualifizierte Marketingfachleute beworben. “Wir sind uns sicher, spätestens zum Jahresanfang 2004 den Posten besetzen zu können“, sagte Ingrid Häußler. Zum gleichen Zeitpunkt solle auch das übrige Personal der SMG eingestellt werden.

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31.05.2003
hallelife.de - Redaktion
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Im Juni wird Halle zur ”eLearning-City”

Mit der Woche ”eLearning-City Halle 2003” in der 23.Woche vom 02.06. bis 6.06.2003 wird eine sehr junge Tradition fortgeführt, die im September 2002 mit der ersten ”eLearning-City” Woche ihren Anfang nahm. Halle hat sich in den letzten Jahren zum Kompetenzstandort im Bereich Produktion und Anwendung von E- Learning entwickelt. In zahl-reichen Workshops, Kolloquien und Konferenzen wurde und wird das Für und Wider des Einsatzes von E-Learning intensiv diskutiert. In mehr als 20 erfolgreich realisierten Pilotprojekten haben sich die Ak-teure der Stadt ein Know-how erarbeitet, das sich bundesweit und auch international bewährt.

Im Juni wird Halle zur ”eLearning-City”

Die Woche ”eLearning-City” sieht sich als Teil dieser Entwicklung, will jedoch vor allem die Anwender im Bereich schulischer und beruflicher Aus- und Weiterbildung anspre-chen, wobei in 2003 der schulische Bereich im Zentrum der Aufmerk-samkeit steht. Gerade vor dem Hintergrund nicht nur der Ergebnisse der PISA-Studie, sondern auch angesichts der Notwendigkeit, Lern-prozesse einer höheren Effizienz zuzuführen, können die Möglich-keiten und Chancen von E-Learning nicht unberücksichtigt bleiben. Die Frage, ob der Computer für Kinder ein geeignetes pädagogisches Hilfsmittel sein kann und soll, wurde dabei von der Realität, sprich von den Kindern und Jugendlichen selbst, längst überholt. Sie stellt sich angesichts der Souveränität, mit der sich Kinder die virtu-ellen Welten bereits erobert haben, nicht mehr. Doch was bedeutet diese ”Vorreiterrolle” der Schüler und Schülerinnen für Lehrer, Lehrerausbildung, öffentliche Verwaltung, Politik, Wirtschaft und For- schung? Dies zu diskutieren und Interessierten Gelegenheit zu ge-ben, E-Learning praktisch zu erfahren, ist Anliegen der Woche ”eLearning-City” 2003. Die Woche wird vom isw im Rahmen der Initiative ”Halle digital” or-ganisiert und wird von der Wirtschaftsförderung Halle sowie mehreren Institutionen und Einrichtungen Stadt unterstützt. Das Programm kann man sich unter http://www.halle-digital.net > Veranstaltungen als pdf-Datei herunterladen.

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28.05.2003
hallelife.de - Redaktion
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Bürgerversammlung zur Umgestaltung der Turmstraße

Zu einer Bürgerversammlung lädt der Geschäftsbereich Planen, Bauen und Straßenverkehr der Stadtverwaltung Halle (Saale) alle Interessenten am Dienstag, dem 3. Juni, 18 Uhr, in den Speiseraum der Grundschule Johannes, Liebenauer Straße 152, ein.

Bürgerversammlung zur Umgestaltung der Turmstraße

Während der Veranstaltung wird das Gestaltungskonzept für die Umgestaltung der Turmstraße zwischen Philipp-Müller-Straße und Heinrich-Schütz-Straße einschließlich der angrenzenden Straßenabschnitte Philipp- Müller-Straße und Pfännerhöhe vorgestellt.

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27.05.2003
hallelife.de - Redaktion
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NEU: Kinderfreizeitplan für Silberhöhe und Ammendorf

Ein Freizeitplan für die Stadtgebiete Silberhöhe und Ammendorf ist jetzt im Kinderbüro der Stadt in den Franckeschen Stiftungen zum Preis von einem Euro erhältlich. Unter dem Motto „Von Kindern für Kinder entdeckt“ macht der Faltplan mit den wichtigsten Anlaufpunkten in Sachen Bildung, Freizeit und Erholung in den beiden Stadtteilen bekannt.

NEU: Kinderfreizeitplan für Silberhöhe und Ammendorf

Zielgruppe für den bunten Stadtplan mit den lustigen Signets (eine rote Faust ist beispielsweise das Symbol für „cooler Spielplatz“) sind Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren, die auf der Suche nach einer interessanten Freizeitbetätigung sind. Der Plan informiert zu den Standorten und Adressen der Freizeiteinrichtungen, von Spielplätzen und Sportvereinen sowie Streetballanlagen und benennt zum Teil Ansprechpartner und Telefonnummern. Einbezogen wurden auch Eisdielen und Pizzerien. Der erste Freizeitplan für den Bereich Heide-Süd erschien im Januar 2003 und wurde vom Kinderclub des Kinderbüros für Halle-Süd erarbeitet. Nun haben Kinder aus Ammendorf und der Silberhöhe für einen zweiten Wegweiser gesorgt. Pläne zu weiteren Stadtteilen sollen noch in diesem Jahr folgen. Kinderbüro: Das Kinderbüro im Haus 28 der Franckeschen Stiftungen gehört zum Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Halle. Sprechzeiten der Mitarbeiter sind montags und donnerstags von 13:00 bis 16:00 Uhr sowie dienstags von 13:00 bis 18:00 Uhr. Termine können auch unter der Rufnummer 685 70 94 vereinbart werden. Medienvertreter können virtuelles Bildmaterial aus dem Kinderfreizeitplan über den Fachbereich Vermessung und Geodaten, Frau Mösken, Telefon 221 4174, erhalten. Infos zum Kinderbüro: Im Dezember 2001 wurde das Kinderbüro der Stadt Halle mit einem Fest eingeweiht. Den Impuls für die Einrichtung gab Stiftungsdirektor Prof. Paul Raabe mit dem Kinderjahr 2000 in den Stiftungen. Das Kinderbüro ist Anlaufpunkt für die jungen Bürger der Stadt. Es steht auch offen für Eltern, Lehrer, Erzieher sowie alle Bürger, die sich für die Belange und Interessen von Heranwachsenden engagieren. Insbesondere die jungen Hallenser, die in ihrem Wohngebiet oder in der Stadt etwas verändern, sich an gesellschaftlichen Prozessen in Sachen “Kinderfreundliche Stadt Halle” beteiligen wollen, finden hier verständnisvolle Ansprechpartnerinnen und Multiplikatoren. Die ausgebildeten Sozialpädagoginnen des Büros sind Gesprächs- und Vermittlungspartner zu Fragen der Gefährdung von jungen Heranwachsenden wie Gewalt, Umgang mit Suchtmitteln, Sexualerziehung oder destruktiver ideologischer Beeinflussung.

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27.05.2003
hallelife.de - Redaktion
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Waggonbau Ammendorf: Daehre sieht Bund bei Standortsicherung in der Pflicht

Sachsen-Anhalts Landesregierung und der Betriebsrat des Bombar-dier-Werks in Halle-Ammendorf wollen sich in den nächsten Monaten gemeinsam um die Sicherung des Standorts bemühen. Im Vorder-grund stehe dabei die Suche nach Möglichkeiten, die Auftragslage zu verbessern. “Hierbei ist vor allem die Bundesregierung als alleiniger Gesellschafter der Deutschen Bahn AG in der Pflicht”, betonte Ver-kehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre heute nach einem Treffen mit Vertretern der Geschäftsführung und des Betriebsrates im Waggon-bau Ammendorf.

Waggonbau Ammendorf: Daehre sieht Bund bei Standortsicherung in der Pflicht

Die vorgesehene Anschaffung neuer Fahrzeuge für den Schienenper-sonennahverkehr in Sachsen-Anhalt reiche nicht aus, um die not-wendige Auslastung der vorhandenen Produktionskapazitäten zu ge-währleisten, sagte Daehre. Zugleich verwies er auf die Entscheidung des Bombardier-Konzerns, Halle-Ammendorf zum Servicestandort umzustrukturieren. Zwar böten die Ausschreibung des “Nordharz-Netzes” und des S-Bahnnetzes Halle/Leipzig in Sachsen-Anhalt eine Chance für die Produktion von Schienenfahrzeugen in Ammendorf. Das Problem der Überkapazitäten lasse sich damit allerdings nicht lö-sen. “Für spürbare Entspannung kann letztendlich aber nur ein Groß-auftrag sorgen wie ihn nur ein Großunternehmen wie die Deutsche Bahn auslösen kann”, betonte Daehre. Am Rande der heute in Wiesbaden beginnenden Bauministerkonfe-renz der Länder will Daehre seinem Bundeskollegen Dr. Manfred Stolpe ein Spitzentreffen von Bund, Land und Deutscher Bahn vor-schlagen, bei dem die künftige Strategie der DB AG bei der Neuan-schaffung von Fahrzeugen sowie im Servicebereich geklärt werden müsse. Die Gespräche zwischen Vertretern der Landesregierung, der Unter-nehmensleitung und des Betriebsrates werden im nächsten Monat fortgesetzt. Im Juni wollen die Staatssekretäre des Wirtschafts- und des Verkehrsministerium das Bombardier-Werk besuchen. Dabei sol-len in Vorbereitung der Kanada-Reise des Ministerpräsidenten, bei der auch ein Zusammentreffen mit der Bombardier-Konzernspitze vorgesehen ist, mögliche Lösungsvorschläge zur Standortsicherung in Halle-Ammendorf erarbeitet werden.

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23.05.2003
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Spenden für den Bergzoo

Am Freitag, dem 23. Mai 2003, wird um 10:00 Uhr im Halleschen Einkaufspark HEP Halle-Bruckdorf, Leipziger Chaussee 147, 06112 Halle, durch Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler eine Spendentrommel zugunsten des Bergzoos aufgestellt.

Spenden für den Bergzoo

Der “Verein der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoos e. V.” möchte mit dieser Aktion den weiteren Ausbau des Zoos, der an diesem Tag 102 Jahre alt wird, finanziell unterstützen. Kinder der Kita “Kinderinsel” werden den kulturellen Rahmen gestalten. Am Sonntag, dem 25. Mai, wird ab 14:00 Uhr im Bergzoo an den Kolonnaden beim Bärengehege gefeiert. Erwartet werden ein Mädchenchor, ein Drehorgelspieler und weitere Überraschungen.

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23.05.2003
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Veränderungen in der Struktur und Leitung der Franckeschen Stiftungen zum 1. Jun

Am 1.6.2003 tritt eine Änderung der Satzung der Franckeschen Stiftungen zu Halle an der Saale in Kraft. Die Stiftungen werden von diesem Zeitpunkt an von einem hauptamtlichen Direktor geleitet, der dem Kuratorium berichtspflichtig ist.

Veränderungen in der Struktur und Leitung der Franckeschen Stiftungen zum 1. Jun

Im Zusammenhang mit der Satzungsänderung kommt es auch zu personellen Veränderungen in der Leitung der Stiftungen. Der Theologe Prof. Dr. Helmut Obst, von 1992-2002 stellv. Stiftungsdirektor, der am 1.6.2002 nach der Berufung des damaligen Stiftungsdirektors Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz zum Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt für ein Jahr das Direktorat übernommen hatte, erklärte auf der Sitzung des Direktoriums am 21.5.2003 seinen Rücktritt zum 30.5.2003. Das Direktorium wählte einmütig den langjährigen Leiter des Archivs der Franckeschen Stiftungen (seit 1992), den Historiker Dr. Thomas Müller-Bahlke (Jg. 1959) zum neuen Direktor, der die Wahl annahm. Er hat sich u. a. durch die Wiederentdeckung und Einrichtung der Kunst- und Naturalienkammer wie auch durch mehrere Ausstellungen – zuletzt „Die Franckeschen Stiftungen und Preußen“ (2001) – große Verdienste erworben. Seit einem halben Jahr vertritt er die erkrankte Geschäftsführerin für Kultur und Wissenschaft. Auf der Sitzung des Kuratoriums der Franckeschen Stiftungen am 21.5.2003 trat der Vorsitzende des Kuratoriums, Prof. Dr. mult. Paul Raabe, langjähriger Direktor (1992-2000) und hochverdienter Erneuerer der Stiftungen nach der Wende, aus Altersgründen zum 1.6.2003 zurück. Paul Raabe, Ehrenbürger der Stadt Halle und Träger hoher staatlicher Auszeichnungen, wurde zum Ehrenvorsitzenden des Kuratoriums gewählt. Zu seinem neuen Vorsitzenden berief das Kuratorium den bisherigen Stiftungsdirektor Prof. Dr. Helmut Obst.

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23.05.2003
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Neues Ticketangebot für Studenten in Halle

Mit Beginn des Wintersemesters am 1. Oktober können die rund 16.000 Studenten der Martin-Luther-Universität Halle und der Hoch-schule für Kunst und Design Burg Giebichenstein ein spezielles Nah-verkehrsangebot des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) nut-zen. Grundlage dafür ist eine Vereinbarung zwischen dem Studen-tenwerk Halle und dem Verkehrsverbund.

Neues Ticketangebot für Studenten in Halle

“Das MDV-Semesterticket ordnet sich in geradezu vorbildlicher Weise in die Bemühungen des Landes ein, durch kostengünstige und zugleich attraktive Angebote mehr Kunden für den öffentlichen Per-sonennahverkehr zu gewinnen”, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrs-staatssekretär Dr. Hans-Joachim Gottschalk heute bei einer Presse-konferenz in der Saalestadt. Das neue Semesterticket ist sechs Monate gültig und wird in drei Va-rianten angeboten: · “Semesterticket Freizeit” (15 Euro), gültig von 19-5 Uhr für Tarifzone Halle und ganztägig an Wochenenden · Plus-Angebot (54 Euro), ganztätgig für Tarifzone Halle · Plus-Angebot (75 Euro), ganztägig gültig für Halle und unmittelbar angrenzende Tarifzonen Mit dem MDV-Semesterticket wird das bisherige Studententicket ab-gelöst, das vier Monate gültig gewesen ist und für 77 Euro erworben werden konnte.

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23.05.2003
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Stadt Halle und Beigeordneter Tepasse haben Einigung gefunden

Der Beigeordnete der Stadt Halle für Bauen, Planen, Infrastruktur und Verkehr, Herr Dipl.-Ing. Rainer Tepasse aus Berlin wird sein Amt auf eigenen Wunsch zum 31. August 2003 niederlegen. Das gegen ihn aus beamtenrechtlichen Gründen eingeleitete Disziplinarverfahren wird beendet.

Stadt Halle und Beigeordneter Tepasse haben Einigung gefunden

Die Vereinbarung bedarf zu ihrer Wirksamkeit noch der Zustimmung des Stadtrates der Stadt Halle (Saale). Danach wird Herr Rainer Tepasse zum 31. August 2003 aus seinem Amt als Beigeordneter der Stadt Halle aufgrund der unterschiedlichen grundsätzlichen Vorstellungen zur infrastrukturellen Entwicklung der Stadt Halle aus eigenem Wunsche ausscheiden. Auch haben die Parteien unter Berücksichtigung der Haushaltslage der Stadt Halle eine finanzielle Vereinbarung finden können, die deutlich unterhalb der gesetzlichen Ansprüche des Herrn Rainer Tepasse liegen. Die Parteien versichern, dass sie keinerlei Vorwürfe mehr gegeneinander erheben und dass das Disziplinarverfahren, welches aufgrund einer anonymen Anzeige beamtenrechtlich eingeleitet werden musste, beendet wird. Herr Rainer Tepasse wird neue Aufgaben in der Wirtschaft und der Politik annehmen. Die Stadt und die Oberbürgermeisterin wünschen Herrn Tepasse beruflich, politisch und privat alles Gute. (Quelle: Stadt Halle)

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23.05.2003
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Saale-Kanal – teure Sackgasse oder Einstieg in den Elbausbau

Die Befürworter des 80 Mio. teuren Saale-Kanals argumentieren mit falschen Zahlen. Zur Aufforderung des verkehrspolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion André Schröder an die SPD, den Bau des Saale-Kanals zu unterstützen, erklärt der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ralf-Peter Weber:

Saale-Kanal – teure Sackgasse oder Einstieg in den Elbausbau

„Die SPD sollte sich nicht durch schlechte Ratgeber zum Bau des Saale-Kanals überreden lassen. Die falschen Zahlen, die von den Unterstützern des Kanals verbreitet werden, lassen schon die nächste Investitionsruine im Land erkennen. Schröder argumentierte mit einem Anstieg von 1,5 Prozent im Vorjahresvergleich beim Güterumschlag in Sachsen-Anhalt. Nach Angaben der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Iris Gleicke, wird der Bau aber erst durch eine Steigerung des Güteraufkommens auf dem Kanal um 10 Prozent von jetzt 170.000 t auf 1,7 Mio. t wirtschaftlich. Dabei wurde noch mit falschen Zahlen argumentiert. Der Güterumschlag betrug 2002 gerade mal 17.000 t. Es wäre also eine Steigerung um 10.000 Prozent notwendig! Derzeit befahren etwa 1,5 Schiffe die Saale. Selbst die Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse lässt sich durch Schienentransport auffangen. Die Bahn bestätigte im Januar 2003, dass selbst die hohen prognostizierten Mengen bereits heute per Schiene transportiert werden können.“ Zu den Zusagen der ansässigen Firmen, ihre Gütertransporte auf den Kanal zu verlagern (derzeit 0,03% auf dem Wasser) erklärt der Landesvorsitzende: „Unternehmen nutzen den Wassertransport auch dann nicht, wenn das Saale-Problem nicht besteht. Der Bau eines Saale-Kanals (Tauchtiefe 2,5 m) macht ohne den anschließenden Ausbau der Elbe (Tauchtiefe 1,2 m) technisch keinen Sinn. Entweder wird also eine millionenteure Sackgasse erbaut, oder der Bau ist der Einstieg in den Elbausbau mit allen Folgen für die Ökologie und den Hochwasserschutz.“

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20.05.2003
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Bürgerstiftung Halle geht an den Start

Hannover hat eine, Dresden hat eine, Hamburg und Gütersloh haben sie auch: eine Bürgerstiftung. Nach dem Modell der amerikanischen „community foundations“ etabliert sich der Gedanke einer selbstständigen, vermögensbildenden und von Kommunalverwaltungen und staatlichen Institutionen unabhängigen „Bürgerkasse“ immer mehr auch in Deutschland. Dabei handelt es sich um gemeinnützige Einrichtungen, die durch breite Unterstützung von Projekten und Organisationen oder durch selbst initiierte Vorhaben das Gemeinwohl „von unten her“ stützen und fördern. Seit etwa zwei Jahren arbeitet ein Initiativkreis an der Gründung einer Bürgerstiftung Halle. Der Initiativkreis knüpft dabei bewusst an die jahrhunderte währende gute Bürgertradition der Saalestadt mit ihren bedeutenden geistigen, kulturellen und wirtschaftlichen Erfolgen in der Vergangenheit an.

Bürgerstiftung Halle geht an den Start

Am 25. Mai soll der Gründungsaufruf auf dem Paulusfest erstmals die städtische Öffentlichkeit erreichen. Für die Gründung konnte ein Unterstützerkreis mit namhaften halleschen Persönlichkeiten aus allen Bereichen des städtischen Lebens gewonnen werden, darunter Peter Sodann, Waldemar Cierpinski, Ingrid Häußler, Hanna John, Ralf Penz und viele mehr. Für die Verbreitung der Bürgerstiftungsidee braucht es die Unterstützung der Medien. Mit einem Pressegespräch wollen wir über weitere Details und die Startvorhaben informieren, außerdem werden Vertreter des Initiativkreises, einige prominente Unterstützer und ein Experte der Arbeitsgemeinschaft der Bürgerstiftungen Rede und Antwort stehen. Pressegespräch Bürgerstiftung Halle am 22. Mai 2003, 11.00 Uhr Stadthaus Halle, Marktplatz 2 Für weitere Informationen: wwww.buerger.stiftung.halle.de

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20.05.2003
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Halle bewirbt sich um Ausrichtung des Sachsen-Anhalt-Tages 2006

Im Stadtjubiläumsjahr 2006, so der Beschluss der Verwaltungsspitze, möchte sich Halle um die Ausrichtung des Sachsen-Anhalt-Tages bewerben. Die Vorlage wurde am 14. Mai 2003 durch den Kulturausschuss bestätigt. Am 28. Mai soll der Stadtrat dazu entscheiden.

Halle bewirbt sich um Ausrichtung des Sachsen-Anhalt-Tages 2006

Die Verwaltung wird in der Vorlage beauftragt, gemeinsam mit dem “Kuratorium 1200 Jahre Halle an der Saale e.V.”, ein Veranstaltungs- und Finanzierungskonzept für ein Landes- und Stadtjubiläumsfest im Jahr 2006 zu erarbeiten und dem Stadtrat bis Februar 2004 vorzulegen. Von den mit 500.000 Euro veranschlagten Kosten würden 153.000 Euro durch das Land Sachsen-Anhalt finanziert. Das Kuratorium “1200 Jahre Halle an der Saale e.V.” und die Stadtverwaltung sehen in der Durchführung des Sachsen-Anhalt-Tages in Verbindung mit einem repräsentativen Stadtfest eine gute Chance, das Jubiläumsjahr mit einer über das Land hinauswirkenden Veranstaltung zu bereichern. Die Universitätsstadt Halle verfügt mit zahlreichen Plätzen, ihren in der Innenstadt konzentrierten kulturellen und universitären Einrichtungen sowie ihrer Infrastruktur über gute Voraussetzungen zur Durchführung eines Festes dieser Dimension. Der Sachsen-Anhalt-Tag wurde erstmals 1996 in Bernburg durchgeführt. In den darauffolgenden Jahren waren Stendal 1997, Zeitz 1998, Halberstadt 1999, Bitterfeld 2000 und Haldensleben 2001 Gastgeber und Ausrichter des Landesfests. Das 2002 in Burg geplante Fest musste aufgrund der Hochwasserkatastrophe abgesagt werden. Die Stadt Burg erhielt deshalb für das Jahr 2003 erneut den Zuschlag. Bei der Vergabe aller bisherigen „Sachsen-Anhalt-Tage“ wurden ausschließlich kleinere Städte des Landes berücksichtigt, um auch diesen ein öffentlichkeitswirksames Forum zur Präsentation ihrer touristischen, kulturellen und wirtschaftlichen Potentiale zu bieten. In Anbetracht der bevorstehenden Stadtjubiläen in Magdeburg im Jahr 2005 sowie in Halle (Saale) im Jahr 2006 wurde von der Staatskanzlei signalisiert, dass auch größerer Städte Erfolgschancen bei Bewerbungen eingeräumt werden. Hierzu fand bereits eine Beratung mit dem “Kuratorium 1200 Jahre Halle an der Saale e.V.” statt. Die Bewerbung für 2006 muss bis zum 30. Mai 2003 erfolgen, der Zuschlag wird voraussichtlich im Frühherbst 2003 erteilt.

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17.05.2003
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Minister Daehre kritisiert Bund wegen fehlender Vereinbarung zur Städtebauförder

Sachsen-Anhalts Bauminister Dr. Karl-Heinz Daehre teilt die Befürchtung vieler Wohnungsunternehmen, dass der Stadtumbau wegen Unklarheiten bei der Förderung durch den Bund ins Stocken geraten könne. Die Verwaltungsvereinbarung sei den Ländern trotz mehrfacher Aufforderungen noch immer nicht zur Gegenzeichnung vorgelegt worden. Den Vorschlag, wenigstens 60 Prozent der Fördermittel freizugeben, habe der Bundesbauminister abgelehnt.

Minister Daehre kritisiert Bund wegen fehlender Vereinbarung zur Städtebauförder

Daehre verwies darauf, dass das Land seine Förderrichtlinien nur veröffentlichen könne, wenn die Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern in Kraft gesetzt sei. “Ohne rechtliche Grundlage kann das Land keine verbindlichen Richtlinien vorgeben”, betonte der Minister. Den Verbänden der Wohnungswirtschaft seien die Grundzüge der vom Land vorbereiteten Förderrichtlinien allerdings bekannt. Über die weitere Vorgehensweise will Daehre in der nächsten Woche erneut mit Verbandsvertretern beraten. Nach Ansicht von Daehre sind in Sachsen-Anhalt alle Voraussetzungen geschaffen worden, um nach Abschluss der Bund-Länder-Verwaltungsvereinbarung die Details der Förderung zügig zu regeln und die Mittel zur Verfügung zu stellen. “Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht; jetzt ist es höchste Zeit, dass auch der Bund seinen Beitrag zur Städtebauförderung und zum Stadtumbau erbringt”, forderte Daehre.

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15.05.2003
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II. Marathon der Behörden

Am Freitag, dem 23. Mai 2003, findet ab 14:00 Uhr der zweite Behördenmarathon der Stadt Halle (Saale) unter der Schirmherrschaft des Regierungspräsidiums statt. Der Marathon für Angestellte des öffentlichen Dienstes findet bereits zum zweiten Mal statt. Bereits im April 2002 haben sich Beschäftigte des öffentlichen Dienstes dem Wettkampf gestellt. Auch die Stadtverwaltung ist mit einem Team vertreten.

II. Marathon der Behörden

Jeweils sechs Starterinnen und Starter einer Behörde bilden ein Team. Treffpunkt ist die Gaststätte „Waldkater“. Jedes Teammitglied absolviert insgesamt sieben Kilometer der Gesamtstrecke von 42,195 Kilometern durch die Dölauer Heide. Anmeldungen für den Wettkampf hat der Stadtsportbund Halle entgegengenommen. Auskunft erteilt Peter Adolf unter Ruf (0345) 551 22 10.

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14.05.2003
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Stadtgottesacker dank privater Millionenspende gerettet

Der einzigartige historische Stadtgottesacker in Halle ist nahezu wieder hergestellt. Zu DDR-Zeiten war er fast völlig verfallen. In seiner Geschlossenheit und Gestaltung ist der Stadtgottesacker die bedeutendste erhalten gebliebene Friedhofsanlage der Renaissance in Europa. Am Mittwoch, 21. Mai 2003, wird die Anlage durch das symbolische Setzen des letzten Dachziegels fertiggestellt.

Stadtgottesacker dank privater Millionenspende gerettet

Im Anschluss daran gibt in einer Pressekonferenz die private Stifterin, mit deren Fünf-Millionen-Euro-Spende die Anlage gerettet werden konnte, ihre bisherige Anonymität auf. Sie wird dabei ihre Motive für diese großzügige Geste gegenüber Halle darlegen. Danach wird die Fertigstellung durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Halle (Saale) mit einer feierlichen Zeremonie gewürdigt. Wort- und Bildberichterstatter sind hierzu willkommen. Der in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts nach Plänen des Ratsbaumeisters Nickel Hofmann erbaute Friedhof wurde nach dem Vorbild italienischer Campi Santi gestaltet. Die Einmaligkeit des Renaissance- Bauwerkes liegt in seinen meisterhaft gestalteten, mit plastischen, flachen Reliefs geschmückten Schwibbögen und den erhaltenen Ausstattungsdetails.

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14.05.2003
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Bundesregierung will Saale auch gegen Widerstand ausbauen

Die Bundesregierung will die Saale auch gegen den Widerstand von Umweltschützern ausbauen. Die parlamentarische Staatssekretärin im Verkehrsministerium Iris Gleicke erklärte am Mittwoch abend in Berlin, es gehe darum, erstmalig in den neuen Ländern der Grundstoffindustrie einen Standortvorteil zu geben und zugleich das im Koalitionsvertrag verankerte integrierte Verkehrskonzept voranzutreiben.

Bundesregierung will Saale auch gegen Widerstand ausbauen

Mit dem Ausbau an der Mündung des Flusses in die Elbe soll den Firmen im Chemiedreieck, dem Hafen Halle und zahlreichen Kies und Steine produzierenden Unternehmen die Chance gegeben werden, ihre Fracht auf dem Wasserweg an den Kunden zu bringen. Dazu war ursprünglich geplant, die stark mäandrierende Mündungslauf aufzustauen, was aber ein geschütztes Auengebiet in Mitleidenschaft gezogen hätte. Deshalb und unter dem Eindruck der Flutkatastrophe vom vorigen Jahr wurde diese Lösung im Koalitionsvertrag verworfen. Als Alternative sieht der Bundesverkehrswegeplan eine 7,4 Kilometer lange Umgehung der “kurvenreichen Strecke” vor, für die Gleicke zufolge 80 Millionen Euro Baukosten ausreichen sollen. Gutachter sehen bei dem Vorhaben ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von 2,7 (das heißt, der finanziell erfassbare Nutzen übertrifft die Kosten um das 2,7-fache). Die Tonnage der Binnenschifffahrt am Güterverkehrsaufkommen aus der Saaleregion könnte damit nach Angaben des Gutachters Peter Rieken von jetzt 170.000 Jahrestonnen auf 1,7 Millionen steigen. Davon kämen rund eine Million Tonnen vom Straßenverkehr, was eine Entlastung um rund 50.000 Lastzugfahrten jährlich bedeuten würde. Gleicke wertete das Projekt als ökologisch und ökonomisch vernünftig. Nach dem Bau sei es möglich, den Mündungslauf der Saale zu renaturieren. Die SPD-Politikerin sicherte zu, der Ausbau bedeute nicht, dass anschließend die Elbe ausgebaut werden solle, auch wenn die “Abladetiefe” der Saale nach dem Ausbau etwas größer sei als die der Elbe. Deren Ausbau sei im Koalitionsvertrag ja auch ausdrücklich ausgeschlossen worden.

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13.05.2003
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Kurth: Wirtschaftlichkeitsprognosen für den Saale-Kanal nicht zu halten

Bei der Vorstellung der Planco-Studie „Potenziale und Zukunft der deutschen Binnenschifffahrt“ vergangenen Donnerstag wurde deutlich, dass die Wirtschaftlichkeitsprognosen für den Saale-Kanal auf falschen Vorraussetzungen beruhen. Dies war Anlass für die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Undine Kurth in einen Offenen Brief an Ministerpräsident Böhmer die Landesregierung aufzufordern ihre Haltung zu überdenken. “Wir sind nicht reich genug, um uns falsche Investitionen leisten zu können“, betonte Frau Kurth.

Kurth: Wirtschaftlichkeitsprognosen für den Saale-Kanal nicht zu halten

Link Planco-Studie: http://www.planco.de/downloads/BischiPotZB1.pdf ———————————————————— Anlage: Brief an Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, im Zusammenhang mit dem Bundesverkehrswegeplan ist Sachsen-Anhalt mit weitreichenden Forderungen nach vom Bund zu finanzierenden Großprojekten aufgetreten. Ich möchte Sie mit diesem Schreiben darauf aufmerksam machen, dass sich für die ökonomische Bewertung des geplanten, und bisher von Ihnen und der Landesregierung vehement geforderten Saale-Seitenkanals ein völlig neues Szenario darstellt. Die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen arbeitende Planco Consult GmbH, deren Aufgabe es war, in einem Gutachten die zu erwartenden Güterverkehre auf Deutschlands Wasserstraßen zu berechnen, hat am 8. Mai 2003 im Deutschen Bundestag die Ergebnisse ihrer inzwischen öffentlich zugänglichen Arbeit vorgestellt. Dabei wurde festgestellt, dass die bislang vorgelegten Wirtschaftlichkeitsprognosen für den Saale-Seitenkanal auf falschen Voraussetzungen beruhen und die bisher angegebene Kennziffer von 2,7 nicht zu halten sein wird. Der Geschäftsführer des Essener Beratungsunternehmens, Herr Rieken, machte in der genannten Veranstaltung weiter deutlich, dass “unsere Bewertungen davon ausgehen, dass ebenfalls in der Elbe einem Ausbau entsprechende Strombaumaßnahmen vorgenommen werden. Sollte das aber nicht der Fall sein, müssen die Zahlen selbstverständlich nach unten korrigiert werden.” Diese Aussage wiederum deckt sich mit der Stellungnahme des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt (DBD), dass ein Kanalbau an der Saale nur dann sinnvoll sei, wenn auch die Elbe ausgebaut würde. Die Tatsache aber, dass die Aufnahme des Saale-Seitenkanals in den Bundesverkehrswegeplan und die Einstufung dieses Projektes in den vordringlichen Bedarf auf Grund der vorliegenden Daten und der oben genannten Kennziffer erfolgt ist, macht deutlich, welch dringender Handlungsbedarf besteht. Der Saale-Kanal zieht also doch, wenn er wirtschaftlich arbeiten können soll, einen Elbeausbau zwingend nach sich. Abgesehen davon, dass auch die schwerwiegenden ökologischen Bedenken gegen den Bau eines solchen Kanals nach wie vor bestehen und auch vom Bundesamt für Naturschutz geteilt werden, macht diese ökonomische Entwicklung deutlich, dass Sachsen-Anhalt seine Entscheidung für diesen Kanal unbedingt noch einmal überprüfen muss. Ich bitte Sie daher dringend, Ihren Einfluss zu Gunsten einer die aktuellen Erkenntnisse berücksichtigenden Entscheidung geltend zu machen. Schließlich müssen wir alle im höchsten Maße daran interessiert sein, dass das für Investitionen in unserem Land zur Verfügung stehende Geld so effektiv wie möglich eingesetzt wird und Sachsen-Anhalt weitere Investitionsrisiken wie wir sie zum Beispiel beim Flughafen Cochstedt erleben, erspart werden. Mit freundlichen Grüßen gez. Undine Kurth

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13.05.2003
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Baustelle am Franckeplatz

Die Bauarbeiten am Franckeplatz treten demnächst in eine neue Phase. Dazu muss der Franckeplatz ab 26. Mai für Straßenbahnen voll gesperrt werden, die Bahnen werden umgeleitet. Die erste von zwei Umleitungsphasen (U1) für den Straßenbahnbetrieb soll bis voraussichtlich 31. August 2003 dauern.

Baustelle am Franckeplatz

Während der ersten Umleitungsphase werden die Straßenbahnlinien 1, 4, 8, 16 und 95 in Nord- bzw. Südrouten unterteilt und fahren aus nördlicher Richtung bis bzw. über die Haltestellen Markt und enden aus südlicher Richtung an der Haltestelle Franckeplatz im Steinweg. Zwischen diesen beiden Haltestellen pendelt tagsüber ein Schienenersatz-verkehr (SEV) zunächst im 5-Minuten-Takt. Je nach Bedarf wird der SEV der Nachfrage entsprechend angepasst. Die TRAM-Linie 3 wird ab Haltestelle Neues Theater über die Große Steinstraße und den Riebeckplatz umgeleitet und fährt weiter über die Vogelweide nach Beesen. Die TRAM-Linie 6 wird verkürzt und pendelt zwischen Südstadt und Steinweg. Im Nachtverkehr werden die Linien 1, 8 und 95 ebenfalls in Nord- und Südrouten geteilt. Die Linien 2 und 7 verkehren in ihrer regulären Linienführung. Die nächtlichen Sammelanschlüsse finden wie gewohnt an den Haltestellen Joliot-Curie-Platz, Rennbahn und Lutherkirche statt. Die Linien während der 1. Umleitungsphase in Kürze: 1 Nord: Frohe Zukunft – Steintor – Markt – Rennbahn – Heide, ab ca. 20 Uhr: Frohe Zukunft – Steintor – Markt 1 Süd: Franckeplatz – Rannischer Platz – Böllberg – Südstadt – Beesen 3 Trotha – Reileck – Joliot-Curie-Platz – Steintor – Riebeckplatz/Hbf. – Vogelweide – Beesen 4 Nord: Kröllwitz – Reileck – Steintor – Markt 4 Süd: Franckeplatz – Vogelweide – Damaschkestr. – Ammendorf 6 Franckeplatz – Böllberg – Südstadt 8 Nord: Trotha – Burg Giebichenstein – Volkspark – Markt 8 Süd: Franckeplatz – Vogelweide – Südstadt 10E Göttinger Bogen – Rennbahn – Markt – Reileck 16 Nord: Göttinger Bogen – Rennbahn – Markt 16 Süd: Franckeplatz – Vogelweide – Elsa-Brändström-Str. Umleitungen für Fahrzeugverkehr Der Kfz-Verkehr wird im 1. Bauabschnitt im südlichen Bereich des Franckeplatzes einspurig über eine Behelfsfahrbahn geleitet. Fußgänger können den Baubereich über provisorische Gehwege queren. Damit können die Fahrgäste, die den Schienenersatzverkehr nicht in Anspruch nehmen wollen, die Haltestellen Markt und Franckeplatz auch erlaufen. Informationen zu den Umleitungen Seit ein paar Tagen gibt es eine Hotline unter der Nummer 0345-581 5555, unter der Interessierte umfassende Informationen zu den Umleitungen der Tramlinien der HAVAG erhalten. Die Hotline ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 7.30 Uhr bis 20 Uhr und Samstag von 9 bis 15 Uhr geschaltet. Zu Beginn der Sperrung werden sowohl am Franckeplatz als auch am Marktplatz außerdem Kundenbetreuer am HAVAG-Info-Bus Auskunft zu den Umleitungen geben. Für beide Umleitungsphasen werden von unserem Unternehmen umfangreiche Informationsmaterialien heraus gegeben. Neben einem Faltblatt sind jeweils ein gesondertes Fahrplanheft, Netzpläne für Tages- und Nachtlinien sowie linienbezogene Netz- und Taschenfahrpläne für die Linien 1, 3, 4, 6, 8 und 16 sowie der Nachtfahrplan erhältlich. Diese Informationsmaterialien sind ab 19. Mai in allen Verkaufsstellen erhältlich. Alle am Umbau beteiligten Unternehmen sind bestrebt, die unumgänglichen Verkehrseinschränkungen und Baubelästi- gungen in einem erträglichen Rahmen zu halten. Die gesamten Arbeiten rund um den Franckeplatz sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

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13.05.2003
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Kneipenmeile Sternstraße mit Pollern für Verkehr gesperrt

Mit Beginn der diesjährigen Freiluftsaison wird das Durchfahren der „Kneipenmeile“ Sternstraße nachhaltig unterbunden. Die dazu notwendigen Poller werden am Dienstag, dem 13. Mai, an der Fußgängerzone aufgestellt. Da das Parken in einer Fußgängerzone bekanntlich nicht erlaubt ist, werden Falschparker durch das Stecken entsprechender Informationskarten darauf hingewiesen, dies künftig zu unterlassen. Ab Montag, 26. Mai, werden verstärkt Kontrollen durchgeführt.

Kneipenmeile Sternstraße mit Pollern für Verkehr gesperrt
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13.05.2003
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Erste Impfwoche in Halle

Bürgermeisterin Dagmar Szabados informierte am Montag, 12. Mai 2003, zu Erkenntnissen und Schlussfolgerungen der ersten Impfwoche, die im Rahmen der vom Deutschen Grünen Kreuz initiierten bundesweiten Kampagne vom 5. bis 11. Mai unter dem Motto „Impfen schützt – Impfen nützt“ auch in der Saalestadt durchgeführt wurde. Anlass für die hallesche Aktion war, so Bürgermeisterin Dagmar Szabados im Pressegespräch, „dass die Mehrzahl der Bürger zwar impfbereit ist, sich aber nicht ausreichend aufgeklärt fühlt. Unbestritten zählen Impfungen zu den effektivsten präventionsmedizinischen Maßnahmen. Dieses Wissen sollte jeden erreichen.“

Erste Impfwoche in Halle

Unter Federführung des Gesunde-Städte-Projektes Halle engagierten sich bei der aktuellen Kampagne zur Impfaufklärung – insbesondere in Schulen und Kindereinrichtungen – viele Partner, wie der Öffentliche Gesundheitsdienst, Ärzte und Apotheker, das Staatliche Schulamt, die Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt und die AOK Sachsen-Anhalt. Besonderes Augenmerk der Beteiligten galt der Impfstandskontrolle, von Jugendlichen in halleschen Gymnasien. In Informationsveranstaltungen wurden Schüler und Lehrer zur Schließung von Impflücken aufgerufen. Im Trotha- Gymnasium „Hanns Eisler“ wurde eine Musterimpfaktion angeboten. Schulärztinnen des Fachbereich Gesundheit/Veterinärwesen der Stadt hatten im Vorfeld in den Gymnasien der Stadt Halle Impfausweise kontrolliert. Diese Checks ergaben, dass viele Jugendliche der 10. Klassen nicht ausreichend gegen Mumps-Masern-Röteln, Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis und Pertussis geschützt sind, weil die wichtigen Auffrischungsimpfungen versäumt werden. Inwieweit Lücken tatsächlich geschlossen wurden, so Bürgermeisterin Szabados, soll bei einer im Herbst geplanten Kontrolle der Impfpässe durch den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst festgestellt werden. Fazit der Impfwoche ist, dass Informationen zur Immunisierung schon im Rahmen des Schulunterrichtes zum Thema werden müssen. Konkrete Vorhaben hat das Staatliche Schulamt bereits in die Konzeption „Schule als gesunder Lebensraum“ aufgenommen. In Arztpraxen, Apotheken, Kindergärten, im Rathaus und anderen öffentlichen Einrichtungen wurde mit dem Aushang von Postern, der Verteilung von Broschüren, Impfkalendern und Informationsmaterial, zur Kontrolle des persönlichen Impfstatus aufgerufen. Gleichermaßen berieten die Mitarbeiterinnen in den halleschen Apotheken zur Kontrolle von Impfdokumenten. Im Rathaus erhielten über 2 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Information zur Impfwoche. Beim Besuch des Kinderarztes bestand beispielsweise die Möglichkeit, erwachsene Begleitpersonen mitzuimpfen. Alle Partner des Vorhabens, so Bürgermeisterin Dagmar Szabados bei ihrer Einschätzung, sind sich einig, dass es sich bei der zurückliegenden Aktionswoche, nicht um eine einmalige bzw. abgeschlossene Kampagne handelt. Gemeinsam soll 2003, als Beitrag zur „Gesunden Stadt“, der Impfgedanke, unter dem Motto „Impfen schützt – Impfen nützt“ weiter publik gemacht werden.

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13.05.2003
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Einsparungen mit Augenmaß

Mit maßvollen Abschaltungen von Straßenlampen sollen in Halle strukturelle Einsparungen von mehr als einer Million Euro erreicht werden. Das sieht eine Beschlussvorlage des Geschäftsbereichs Planen und Bauen vor, die am 28. Mai im Stadtrat abschließend beraten und beschlossen werden soll.

Einsparungen mit Augenmaß

Der Vorschlag sieht vor, jede zweite Straßenlaterne nicht weiter zu betreiben. Außerdem soll bei Leuchten mit zwei Glühlampen nur noch eine Lampe brennen. Die Innenstadt und die Leipziger Straße sind von der Veränderung ausgenommen. ”Ich meine, dies ist ein vertretbarer Kompromiss”, begründet Beigeordneter Eberhard Doege, die Vorlage. ”Damit können Einsparungen mit Augenmaß erreicht werden.” Diskutiert wurden auch unterschiedliche Varianten von Komplettabschaltungen in der ganzen Stadt zwischen 23:00 und 5:00 Uhr. Diese wurden nach näherer Betrachtung jedoch nicht weiter verfolgt. ”Mit der jetzt vorgelegten Variante kann auch dem Sicherheitsbedürfnis der Hallenser in noch ausreichendem Maße Rechnung getragen werden.”

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08.05.2003
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SARS: Ärztekammer warnt vor Hysterie

Bei aller Verpflichtung zu Sorgfalt und Wachsamkeit warnt die Landesärztekammer Sachsen-Anhalt vor Hysterie angesichts einer möglichen Bedrohung durch die Lungenkrankheit SARS. „Die umfangreichen Vorkehrungsmaßnahmen von Behörden, Fluggesellschaften und Flughäfen lassen es unwahrscheinlich erscheinen, dass SARS (Severe Acute Respiratory Syndrom) in größerem Umfang in Deutschland – und damit auch nicht in Sachsen-Anhalt – auftritt”, erklärte Dr. Henning Friebel, Präsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt.

SARS: Ärztekammer warnt vor Hysterie

Die in Deutschland ergriffenen Maßnahmen gegen das Schwere Akute Respiratorische Syndrom (SARS) sind wirksam. Alle sieben wahrscheinlichen SARS-Fälle, die dem Berliner Robert Koch-Institut bislang gemeldet wurden (in zwei Fällen wurden Coronaviren nachgewiesen), sind aus SARS-Regionen importiert. Innerhalb Deutschlands hat es bislang keine Ansteckung gegeben. Zweifellos handelt es sich bei SARS um eine gefährliche Erkrankung mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen. Allerdings liege die Sterblichkeit mit etwa fünf Prozent niedriger als bei vielen hier schon heimischen Infektionskrankheiten. Friebel betonte jedoch, dass sich die Kammer selbstverständlich den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO anschließe, die gegenwärtig von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Hongkong, Peking und in die Provinzen Shanxi und Guangdong (Volksrepublik China) sowie nach Toronto (Kanada) abrät. Auf diese Weise könne einer weiteren Verbreitung von SARS vorgebeugt werden. Die schnelle Reaktion des Robert Koch-Instituts und die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden der Bundesländer sowie den Gesundheitsämtern vor Ort auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes in Deutschland hat eine größere Ausbreitung bisher verhindert.

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08.05.2003
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Kinderchorfestival beginnt diese Woche

Am Donnerstag, dem 8. Mai 2003, beginnt um 19:00 Uhr in der Konzerthalle Ulrichskirche das 24. Internationale Kinderchorfestival “„Fröhlich sein und singen”. Zu den traditionellen Höhepunkten des Festivals gehören Auftritte am 9. Mai ab 10:00 Uhr in Seniorenheimen der Stadt, die zwischen den Generationen Brücken schlagen.

Kinderchorfestival beginnt diese Woche

Der Umzug „Die singenden Meile“ bewegt sich am 10. Mai ab 9:30 Uhr vom Leipziger Turm zum Marktplatz, auf dem ab 10:00 Uhr das große Singen aller Festivalteilnehmer vor dem Händel-Denkmal stattfindet. Dieses Ereignis hat die hallesche Kaufmannschaft wiederum großzügig unterstützt. Die weitere Belebung der Innenstadt durch attraktive künstlerische Angebote gehört zu den positiven Wirkungen des Kinderchorfestivals. Das Festival findet am Sonntag, dem 11. Mai, um 16:00 Uhr mit einem großen Konzert unter dem Motto „Da steht eine Burg überm Tale“ in der Georg-Friedrich-Händel-HALLE seinen Abschluss.

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06.05.2003
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Kunstaktion “Leben im Fluss”

Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler wird am Dienstag, dem 6. Mai 2003, um 19:00 Uhr auf dem Salzgrafenplatz das Kunstprojekt “Leben im Fluss” präsentieren, über das sie auch die Schirmherrschaft übernommen hat.

Kunstaktion “Leben im Fluss”

Zur Realisierung des Vorhabens haben sich die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur, Landesverband Sachsen-Anhalt, und fünf junge hallesche Künstler zusammengefunden, um den unverwechselbaren Charakter der städtischen Flusslandschaft künstlerisch hervorzuheben. Die Installationen an sieben Saalebrücken, die Begleitausstellung im Kundencenter der AOK und eine Kahnfahrt in historischen Booten der Halloren sind attraktive begleitende Angebote. Ausgehend vom Salzgrafenplatz führt ein gemeinsamer Spaziergang der Gäste entlang des Mühlgrabens, von der Hallorenbrücke zur Ochsenbrücke, vorbei an sieben Kunstwerken. Die Ausstellungseröffnung “Leben im Fluss” wird gegen 21:00 Uhr im Kundencenter der AOK (Robert-Franz-Ring 14-16, 06108 Halle) stattfinden. Bei dauerhaftem Regen findet die Veranstaltung um 19:00 im AOK-Kundencenter statt. Für den Spaziergang sind entsprechende Kleidung und festes Schuhwerk zu empfehlen. (Quelle: Stadt Halle)

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05.05.2003
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Friedensaktionen und Friedensgebete in Halle werden am Montag fortgeführt

Das hallesche Aktionsbündnis für Frieden, welches sich aus Protest gegen den Irakkrieg zusammengefunden hat, setzt seine Arbeit fort. Das Bündnis aus Vertretern von ca. 30 Vereinen, Gewerkschaften, Kirchen und Parteien sowie Einzelpersonen lädt am Montag dem, 5.5.2003 alle Interessierten in der Zeit von 16.30 bis 18.30 Uhr zu einem Informationsstand und Mahnwache auf den halleschen Marktplatz ein. Im Anschluß an das traditionelle Friedensgebet um 17.00 Uhr in der Marktkirche findet um18.00 Uhr vor der Kirche eine Kundgebung mit Textlesungen statt.

Friedensaktionen und Friedensgebete in Halle werden am Montag fortgeführt

Das Aktionsbündnis wird in den nächsten Wochen mit weiteren Aktionen, Veranstaltungen und Informationsständen auf die politischen Folgen des Krieges gegen den Irak aufmerksam machen. In das öffentliche Bewußtsein sollen auch die zahlreichen weiteren aktuellen Konflikte und Kriege dieser Welt gebracht werden. Aufgezeigt und diskutiert werden sollen zivile, gewaltfreie Alternativen zur Gewalt. Nachdruck verliehen werden soll der Forderung nach dem Beginn einer wirklichen Friedenspolitik.

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02.05.2003
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