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Bibliotheksschließung wird real

Nach einer Presseinformation der Stadtbibliothek schließen bereits am heutigen Tag 2 Bibliotheken. Der Hallesche Stadtrat hatte am 7. Mai beschlossen, aufgrund der schlechten Haushaltslage 6 Zweigstellen der halleschen Bibliothek zu schließen.

Bibliotheksschließung wird real

In Ausführung dieses Stadtrats-Beschlusses bleiben die zu schließenden Zweigstellen der Stadtbibliothek noch für eine Übergangszeit wie folgt geöffnet: – Schafschwingelweg und Göttinger Bogen nur noch bis 30. Juni 2003 Anschließend besteht noch Rückgabemöglichkeit den ganzen Juli über immer montags von 10 bis 18 Uhr – Böllberger Weg, Lessingstraße, Richard-Paulick-Straße, Wittenberger Straße sind noch bis 31. August 2003 geöffnet. Anschließend besteht noch im September an den Montagen von 10 bis 18 Uhr die Möglichkeit, ausgeliehene Titel direkt vor Ort abzugeben. Nach diesem Zeitpunkt noch zurückzugebende Medien werden in der Hauptbibliothek am Hallmarkt entgegen genommen (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 Uhr bis 19 Uhr, Sonnabend 9 Uhr bis 12 Uhr) (Quelle: Stadtbibliothek Halle)

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30.06.2003
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Wer wird der fleißigste Batteriesammler?

Mit dem Start in das Schuljahr 2003/2004 im August dieses Jahres startet der Fachbereich Umwelt der Saalestadt einen Wettbewerb unter dem Motto “Wer wird der fleißigste Batteriesammler?” Dieser Wettbewerb dauert bis zum Schuljahresende im Juli 2004.

Wer wird der fleißigste Batteriesammler?

Alle interessierten Schülerinnen und Schüler aus den Schulen der Stadt Halle (Saale) können noch bis zum 30. Juni 2003 ihre Teilnahme beim Fachbereich Umwelt unter der Rufnummer 2 21- 48 58 anmelden. Die Schule, die im Wettbewerbszeitraum die größte Menge an alten Gerätebatterien einsammelt, erhält einen Gutschein in Höhe von 200 Euro. Anliegen des Wettbewerbes ist es, die Sammelergebnisse für ausgediente Batterien und Akkus in der Stadt Halle (Saale) zu erhöhen. Leider landen noch immer zu viele alte Gerätebatterien in der Mülltonne. Dort hinein gehören sie keinesfalls. Fast alle Batterien und Akkus enthalten umweltgefährdende Stoffe. Besonders problematisch ist die falsche Entsorgung derjenigen Batterien, deren Bestandteil Schwermetalle wie Quecksilber, Cadmium oder Blei sind. Bei einer ordnungsgemäßen Erfassung über das Gemeinsame Rücknahmesystem Batterien lassen sich einerseits Belastungen für die Umwelt vermeiden und andererseits die in den Batterien enthaltenen wertvollen Materialien weiter nutzen. Zur Durchführung des Wettbewerbs: Die Teilnehmer am Wettbewerb stellen in den Schulen separate Sammelbehälter auf. In bestimmten Abständen wird deren Inhalt dann durch einen Batteriebeauftragten zum Schadstoffmobil der Stadtwirtschaft GmbH Halle gebracht. Dort werden die Batterien von den Mitarbeitern gewogen und das Sammelergebnis auf einer Liste gutgeschrieben. Für die Wettbewerbswertung können nur diejenigen Gerätebatterien berücksichtigt werden, die direkt am Schadstoffmobil abgegeben worden sind. Der Fachbereich Umwelt freut sich über eine große Teilnehmerzahl am Wettbewerb und viele fleißige Batteriesammler.

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27.06.2003
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Grüne: Einigung zum Stop des Saalekanals begrüßt

Der Vorschlag von Bundesumweltminister Jürgen Trittin und Bundesverkehrsminister Stolpe, den Saalekanal vorerst nicht zu bauen sondern die Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit neu zu prüfen, wird vom Vorsitzenden der Bündnisgrünen in Halle und dem Saalkreis, Oliver Paulsen, begrüßt.

Grüne: Einigung zum Stop des Saalekanals begrüßt

“Dieses ist ein großer Erfolg für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und tausende Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Erhalt der Elbe- und Saalelandschaft eingesetzt haben. Die neue Prüfung unter Maßgabe einer nicht ausgebauten Elbe wird die finanzielle Sinnlosigkeit belegen und das Ende dieses Projektes besiegeln,” so Paulsen. Bis zur Absegnung des neuen Bundesverkehrswegeplans durch das Kabinett wird der Widerstand gegen den Saalekanal aber aufrechterhalten. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN laden am morgigen Donnerstag Nachmittag zu einer Aktion in die Leipziger Straße. Hier wird auf phantasievolle Weise der Protest gegen den Saalekanal ausgedrückt und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle über diese Geldverschwendung und Umweltzerstörung informiert. Der Termin eignet sich sehr gut für Bildaufnahmen.

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26.06.2003
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Sprinzek und Ruden – bessere Transportmöglichkeiten auf Elbe und Saale nutzt der

Bürgerinnengespräch „Flüsse oder Wasserstrassen „ mit MdB Undine Kurth (Bündnis90/Die Grünen) am 21.06.03 in Magdeburg Die Bundestagsabgeordneten Ulrich Kasparick (SPD) und Undine Kurth (B90/DG) nahmen eine kläglich besuchte Bürgerveranstaltung in Magdeburg zum Anlass, dem Kanzler klaren Wein über die Nicht-Notwendigkeit des Saale – Seitenkanales einzuschenken. Hauptgegenargumente waren die angeblich fehlenden Transportgüter, die angebliche Zerstörung von Biotopen sowie das Fehlen eines Gesamtkonzeptes für die Elbe- und Saale – Schifffahrt. Manfred Sprinzek vom Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt und Gerhard Ruden, Landtagsabgeordneter der CDU, die an der Veranstaltung teilnahmen, setzen dagegen:

Sprinzek und Ruden – bessere Transportmöglichkeiten auf Elbe und Saale nutzt der

1. Die vom Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt ermittelten Transportpotentiale für die Saaleschifffahrt stützen die PLANCO – Prognosen für die Saale und machen das Projekt wirtschaftlich, wie im Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes ausgewiesen. 2. Das Projekt wurde von der Bundesanstalt für Gewässerkunde als umweltverträglich eingestuft, überwiegend besteht hierbei auch Konsens mit dem Bundesamt für Naturschutz , nur in Detailfragen gibt es noch abweichende Positionen. 3. Mit dem umweltverträglichen Ausbau der Wasserwege in Sachsen-Anhalt können die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Land deutlich verbessert werden. 4. Die Aufnahme des Saaleseitenkanales in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes bedeutet, dass mit einem Planungsauftrag das Projekt nach über 10 Jahren Diskussionen mit öffentlich-rechtlichen Verfahren geprüft wird. Ob der Kanal gebaut wird und ob seine Auswirkungen tolerabel sind, wird anhand der durchgeführten Planungsverfahren festgelegt und entschieden. 5. Die jahrelangen Diskussionen um die Vollendung des Saaleausbaus und die Verhinderungspolitik des BUND und Bündnis 90/ Die Grünen haben den von der Höppner- SPD -Regierung geförderten Hafenausbau in Halle zur Investruine gemacht. 6. Der Beschluss von Bündnis 90/ Die Grünen gegen den Saaleausbau und wie in der Veranstaltung deutlich gemacht gegen die Schifffahrt im Osten überhaupt, ist gegen die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gerichtet. In den Öko-Refugien des Ostens sollen dann Heerscharen von Sozialhilfeempfängern Elbwiesen pflegen und Frösche an der Saale zählen. 7. Es ist legitim wirtschaftliche und ökologische Lösungen anzustreben, um den Aufschwung und damit auch die Schaffung von Arbeitsplätzen in unserem Land zu unterstützen. Deshalb fordern wir die Vollendung des Saaleausbaus und die sofortige Aufnahme aller notwendigen Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen an der Elbe für eine ganzjährige umweltfreundliche Schifffahrt auf Elbe und Saale. Auf der Veranstaltung aufgestellte Behauptungen von Herrn Kasparick, dass der Saaleausbau noch aus dem vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes gekippt werde, entbehren jeder Grundlage. Auf Nachfrage war aus gut informierten Kreisen zu hören, dass der Bundesverkehrswegeplan mit der Saale im vordringlichen Bedarf bereits letzte Woche dem Bundeskabinett zur Entscheidung zugeleitet wurde. Ob Herr Kasparick an der Kabinettssitzung teilnimmt war nicht zu erfahren.

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25.06.2003
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Landesregierung stimmt Volksbegehren zu

„Bündnis“ wird Vorbereitungen auf Unterschriftenaktion intensivieren Mit Freude und Genugtuung hat das „Bündnis für ein kinder- und jugendfreundliches Sachsen- Anhalt“, die von Ministerpräsident Böhmer verkündete Entscheidung der Landesregierung zur Kenntnis genommen, dem Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens zuzustimmen.

Landesregierung stimmt Volksbegehren zu

„Jede andere Entscheidung wäre ein Schlag gegen die demokratischen Bürgerrechte gewesen.“ erklärte der Sprecherrat des „Bündnisses“. Es wird in den nächsten Wochen darauf ankommen, die Bürgerinnen und Bürger des Landes engagiert an den Aktivitäten des „Bündnisses“ zu beteiligen. „Es ist eine letzte Chance, das Kinderförderungsgesetzes und seine fatalen Auswirkungen auf Familien, Kinder und Beschäftigte zu beseitigen. Es muss gelingen, Kindertagesbetreuung in diesem Lande wieder allen und uneingeschränkt zugänglich zu machen. Darüber hinaus ist es ein Zeichen demokratischer Willensbildung, die notwendig ist, damit politische Entscheidungen nicht mehr und mehr an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger vorbeigehen.“ erklärte der Sprecherrat des Bündnisses. Die Bündnispartner werden in den nächsten Tagen und Wochen eine flächendeckende Informationskampagne einleiten. In fast allen Landkreisen stehen örtliche Ansprechpartner/innen bereit, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die gesetzlichen Vorgaben sind hoch. Auch deshalb ist Aufklärung und praktische Information notwendig und wichtig. „Es besteht allerdings kein Zweifel, dass wir organisatorisch und logistisch auf diese Herausforderung vorbereitet sind und sich alle im Bündnis vertretenen Organisationen, Verbände und Initiativen mit ganzer Kraft für eine erfolgreiche Sammlung der notwendigen 250.000 Unterschriften einsetzen werden.“ so die Einschätzung des Sprecherrates. (Quelle: Sprecherrat des Bündnisses für ein kinder- und jugendfreundliches Sachsen-Anhalt)

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25.06.2003
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Offener Brief des nt an die Oberbürgermeisterin

Die Mitglieder des Freundeskreises des neuen theaters waren beunruhigt durch die auch in den Medien geführte Diskussion um die Nachfolge von Peter Sodann. Die Art und Weise der Ausschreibung für den Intendantenposten des neuen theaters durch die Stadt war der Anlaß für einen offenen Brief an die Oberbürgermeisterin und die Damen und Herren Stadträte.

Offener Brief des nt an die Oberbürgermeisterin

nachfolgend der Wortlaut des “Offenen Briefes”: – Offener Brief – Sehr geehrte Frau Häußler, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, irritiert und beunruhigt durch diverse Pressemeldungen und Medienberichte aus jüngster Zeit wenden wir uns an Sie als Oberbürgermeisterin unserer Stadt. Die Attraktivität der Stadt Halle und ihr überregionaler Bekanntheitsgrad sind nicht zuletzt einem beispielhaften Kulturleben zu verdanken, welches u.a. maßgeblich mitgeprägt wird durch die im vergangenen Jahr fertiggestellte Kulturinsel, deren Kern das „neue theater“ bildet. Nach mehr als 20 Jahren Bauzeit ist aus einem verfallenen Haus eine Kulturstätte entstanden, die weit und breit ihresgleichen sucht. Diese Stätte wäre undenkbar ohne das unermüdliche Engagement eines Mannes, der von Anbeginn jederzeit als Intendant und „Bauherr“ mit all seinen Kräften zum Gelingen dieses Kultur-Projektes beigetragen hat. Wir halten es durchaus für gerechtfertigt, die Kulturinsel in der heutigen Gestalt als das Lebenswerk von Herrn Peter Sodann zu betrachten. Um so befremdlicher erschien uns die Tatsache, daß die Ausschreibung der Stelle des Intendanten des „nt“ seitens der Stadtverwaltung Herrn Sodann schnöde mitgeteilt wurde, ohne daß er in Bezug auf Inhalt der Ausschreibung und Formulierung der Anforderungskriterien der ausgelobten Stelle in irgendeiner Weise zu Rate gezogen worden war. Dies zeugt unseres Erachtens von einer kaum zu überbietenden Ignoranz einer jahrzehntelangen aufopferungsvollen Arbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sowie ihrer Gäste. Wir halten es deshalb für geboten, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, darauf zu insistieren, daß bei zukünftigen Entscheidungen, die Kulturinsel betreffend – seien sie personeller oder sonstwelcher Art –, Meinung und Ansicht des Nestors der Kulturinsel (ohne den es diese „Insel“ nicht gäbe!) in gebührender Weise berücksichtigt werden. In der Zuversicht, daß Sie unser Anliegen wohlwollend zur Kenntnis nehmen, verbleiben wir mit freundlichen Grüßen Der Vorstand und die Mitglieder des Freundeskreises des „neuen theaters“ (Quelle: neues theater)

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24.06.2003
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Workshop mit Stadtplanern aus New York

Stadtplaner aus New York beteiligen sich an einem Workshop, der von Montag, 23. Juni 2003, bis Freitag, 27. Juni 2003, in Ammendorf, Regensburger Straße 5, stattfindet. Der Workshop beschäftigt sich mit der weiteren Entwicklung des Bereiches Regensburger Straße in Ammendorf.

Workshop mit Stadtplanern aus New York

Das Stadtteilzentrum Ammendorf befindet sich im Süden der Stadt Halle (Saale), unmittelbar am Stadteingang. In der Vergangenheit wurde zum Zentrum Ammendorf vom Fachbereich Stadtentwicklung und -planung der Stadtverwaltung mit den Bürgern bereits ein Entwicklungskonzept erarbeitet und gemeinsam abgestimmt. Als weiterer Schritt ist nun der Workshop Regensburger Straße geplant, der sich vertiefend mit dem Herzen des Ammendorfer Zentrums, dem Quartier Regensburger Straße, beschäftigen wird. Vorgesehen ist, Strategien und Ideen zur Aufwertung und Belebung des Standortes zu entwickeln, denn nur ein gesunder Standort kann positive Außenwirkung entfalten und so ein attraktives Bild am Stadteingang im Süden der Saalestadt erzeugen. Die Planer haben für die Zeit des Workshops ihr Domizil in einem momentan leerstehenden Blumenladen in der Regensburger Straße. Die Räumlichkeit wurde vom Eigentümer, der Familie Kühlewind, für diesen Zweck kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Planer aus New York beschäftigen sich am dortigen Pratt-Institut mit Projekten zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Das Pratt-Institut ist eine private Bildungs- und Forschungsstätte, die ihr diesjähriges Projekt „Directed Research“ zur Stadtentwicklung in Ammendorf durchführt. Das Vorhaben kam zu Stande über Kontakte bei einem Planeraustausch zwischen der Stadt New York und dem Land Sachsen-Anhalt im Jahr 2000. Schon zu diesem Treffen hatten sich Planer aus Sachsen-Anhalt ein Bild über die Entwicklungsmaßnahmen der Stadt New York nach dem großen Bevölkerungsschwund der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts machen können. Dabei wanderten seinerzeit etwa zwei Millionen Einwohner aus New York ab. Am Freitag, dem 27. Juni, ist eine Abschlusspräsentation geplant, zu der auch ortsansässige Hauseigentümer eingeladen sind. Dabei wird über den Inhalt und das Ergebnis des Workshops informiert.

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21.06.2003
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Ungarische Unternehmen suchen Partner in Halle

Am 25. und 26. Juni 2003 kommt eine Gruppe von Unternehmensvertretern aus Ungarn zum Arbeitsbesuch nach Halle. Sie folgt einer Einladung der Handwerkskammer Halle (Saale). Zur Delegation gehören Vertreter der Stadt und des Komitats Veszprém, der Wirtschaftskammer Veszprém sowie von Unternehmen.

Ungarische Unternehmen suchen Partner in Halle

Der Aufenthalt dient der Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Westungarn und der Region Halle. Es finden Gespräche zwischen ungarischen und deutschen Unternehmern statt. Gleichzeitig werden Kontakte zwischen der Stadt Halle und der Stadt Veszprém geknüpft. Informationsveranstaltung im Festsaal Am 26. Juni, um 10:30 Uhr, findet im Saal des Stadthauses eine öffentliche Veranstaltung statt, auf der Experten über die wirtschaftspolitische Situation in Ungarn im Blick auf die bevorstehende EU-Erweiterung berichten. Dazu sind auch interessierte Bürger herzlich eingeladen. Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler begrüßt die Gäste um 9:30 Uhr. Vertreter deutscher Unternehmen haben Gelegenheit, die Experten aus Ungarn zu Möglichkeiten von Wirtschaftskontakten zu konsultieren. Unternehmen aus der Region, die Wirtschaftskontakte nach Ungarn suchen, können sich bei der Handwerkskammer Halle, unter der Telefonnummer: (03 45) 29 99-1 11, anmelden.

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21.06.2003
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Bürgerversammlung zur Weststraße

Das Gestaltungskonzept für den Ausbau der Weststraße innerhalb des Gewerbegebietes Halle-Neustadt wird am Dienstag, dem 24. Juni 2003, 18 Uhr, auf einer Bürgerversammlung in der Aula der Sekundarschule “Novalis”, Wolfgang-Borchert-Straße 40, vorgestellt. Dazu laden Vertreter des Geschäftsbereiches Planen, Bauen und Straßenverkehr der Stadtverwaltung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein.

Bürgerversammlung zur Weststraße
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19.06.2003
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2. Lange Nacht der Wissenschaften

Am 4. Juli 2003 findet die 2. Lange Nacht der Wissenschaften in Halle statt. Wieder werden durch Wissenschaft und Forschung in den Instituten, Laboren und Bibliotheken die Tore für jeden Interessenten weit geöffnet sein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität werden Antworten auf aktuelle Fragen geben und dabei gewiss – so wie bei der Premiere dieser Veranstaltung im letzten Jahr – auf ein großes Interesse vieler hallenser Bürgerinnen und Bürger und ihrer Gäste treffen.

2. Lange Nacht der Wissenschaften

Zu ungewohnter Stunde erleben Hallenserinnen und Hallenser und alle interessierten Besucher der Stadt Halle (Saale) Führungen und Vorträge der Mitarbeiter der beteiligten Forschungsstätten. Sie können den Forschern über die Schulter schauen, Neues ausprobieren, diskutieren und Blicke in unsere Zukunft werfen. Die Lange Nacht der Wissenschaften wird wieder von kulturellen und kulinarischen Angeboten an den verschiedenen Forschungsstandorten umrahmt. Dass in diesem Jahr eine Reihe von privaten Firmen aus dem Bio-Zentrum und dem Technologie- und Gründerzentrum erstmals teilnehmen, ist ein Zeichen für die gelungene Verknüpfung kommunaler und privatwirtschaftlicher Aktivitäten. Unsere Saalestadt ist mit ihren Forschungseinrichtungen eng verbunden. Seien Sie also neugierig und begeben Sie sich auf einen unterhaltsamen Streifzug durch die Lange Nacht der Wissenschaften. Ingrid Häußler, Oberbürgermeisterin der Stadt Halle (Saale) und Prof. Dr. Wilfried Grecksch, Rektor der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg, heißen Sie im Namen aller Beteiligten herzlich willkommen. Mehr Informationen zum Thema wie beteiligte Institute und Unternehmen, Veranstaltungen, Kontaktdaten und Fahrplan der Busshuttle erhalten Sie unter http://www.wissenschaftsnacht-halle.de

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19.06.2003
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Müllentsorgung in Halle: Ausschreibung aufheben

Zu dem Eingeständnis des Beigeordneten Eberhard Doege über eine Verzögerung des Baus einer eigenen Abfallentsorgungsanlage für die Stadt Halle erklärt Oliver Paulsen, Vorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Halle und dem Saalkreis: Immer deutlicher zeigt sich die Brisanz in der Vorgehensweise der Stadt. Leichtsinnigerweise setzt man hier immer noch auf eine “eigene Lösung” zur Abfallentsorgung am Standort Lochau, obwohl im Land ausreichend Kapazitäten vorhanden sein werden. Die jetzt offenbarten Verzögerungen verschärfen die ohnehin schon schwierige Situation. Denn die ab Mitte 2005 bis zur Fertigstellung der Anlage notwendige Übergangslösung für die Müllentsorgung wird sehr hohe Kosten verursachen, da in dieser Zeit zahlreiche Kommunen nach solchen Übergangslösungen suchen werden. Diese Zusatzkosten werden von dem gesuchten privaten Investor an die Bürgerinnen und Bürger weitergereicht, wodurch die Müllgebühren unverhältnismäßig in die Höhe getrieben werden.

Müllentsorgung in Halle: Ausschreibung aufheben

Ich fordere die Stadtverwaltung daher auf, die Ausschreibung für den Bau einer eigenen Anlage am Standort Lochau aufzuheben. Die Suche nach einer schnellen, dauerhaften und kostengünstigen Lösung wie zum Beispiel die Zusammenarbeit mit der Deponie Cröbern bei Leipzig müssen jetzt im Vordergrund stehen. Ein weiterer Vorteil der Deponie Cröbern: dort steht bereits eine mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage, der Bau von teuren und umweltverschmutzenden Müllverbrennungsanlagen kann entfallen. Ein weiteres Problem ist der nicht bekannte Zeitrahmen der jetzt gewollten Übergangslösung. Herr Doege sollte zudem die Übergangslösungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deponie Lochau benennen, um sich nicht dem Vorwurf falscher Versprechungen auszusetzen. Geheimhaltung ist in diesem Falle fehl am Platz! BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionalverband Halle-Saalkreis

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19.06.2003
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Jeder Hallenser verbraucht täglich 97 Liter Wasser

Jeder Deutsche verbraucht laut Statistik pro Tag 145 Liter Trinkwasser. In Halle sind es etwa 97 Liter. Lediglich vier Liter werden davon getrunken beziehungsweise zum Kochen verwendet. Das geht aus dem zweiten Faltblatt der Serie “Agenda Spezial” hervor, das vom Agenda 21-Büro zum Thema “Wasser sparen” herausgegeben wurde.

Jeder Hallenser verbraucht täglich 97 Liter Wasser

Das Faltblatt verweist auf Möglichkeiten zur Wasser- und Kosteneinsparung. Beispielsweise vergeudet ein tropfender Wasserhahn pro Jahr etwa 2.000 Liter Wasser. Wer während des Zähneputzens den Wasserhahn nicht schließt, verschwendet in drei Minuten 20 Liter Wasser. Spart jeder Bürger pro Tag nur ein Liter Wasser, sind das im Jahr etwa 29 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Ein Kubikmeter Trinkwasser entspricht der Füllung von 2.000 Halbliter-Bierflaschen. Das Faltblatt ist kostenlos erhältlich im Ratshof auf dem Marktplatz, im Technischen Rathaus, Hansering 15, sowie im Agenda 21-Büro, Bornknechtstraße 5.

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18.06.2003
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80 000 Blumen in Schalen und auf Beete gepflanzt

Insgesamt 80 000 Blumen sind von den Mitarbeitern des Fachbereiches Grünflächen in der zurückliegenden Zeit in die verschiedensten Schmuckbeete, Pflanzschalen und Balkonkästen im Stadtgebiet verteilt worden. Bereits zum “Tag der offenen Tür in der Stadtgärtnerei” im Vormonat konnten Besucher die Farbenpracht der Sommerblumen noch in den Frühbeeten und Außenanlagen in konzentrierter Pflanzung bewundern. Jetzt können sich Einwohner und Besucher der Saalestadt gleichermaßen an der Blumenpracht erfreuen. Allein auf dem Schaubeet am Joliot-Curie-Platz wurden nach einer Mustervorgabe 14 200 Pflanzen – Begonien in unterschiedlichen Farben, Salvien und Silberblatt – ausgepflanzt. Am Steintor stehen insgesamt 5 700 Studentenblumen, Pelargonien und Dahlien. 4 300 Fleißige Lieschen in unterschiedlichen Farbnuancen strahlen auf dem Beet im Stadtpark.

80 000 Blumen in Schalen und auf Beete gepflanzt

In der Nähe des Hochhauses Paul-Suhr-Straße / Ecke Vogelweide pflanzten die Stadtgärtner zur besonderen Freude der Anwohner über 4 200 Studentenblumen und Salvien. Im Dahliengarten des Pestalozziparkes wurden für die diesjährige Dahlienschau 2 095 Dahlien gesetzt. Auf dem Schmuckband im Gimritzer Park kann der Spaziergänger Leberbalsam, Begonien in unterschiedlichsten Farben, Salvien, Studentenblumen und das Silberblatt – insgesamt 5 500 Pflanzen – bewundern. Im historischen Amtsgarten wachsen und blühen als barocke Pflanzung die rotblättrige Iresine, Salvien und Studentenblumen – insgesamt 4 200 Stück. Auf den Hochbeeten im Zentrum von Neustadt haben die Mitarbeiter des Fachbereiches Grünflächen eine bunte Mischung aus 3 900 Pflanzen Sonnenhut, Studentenblumen, Salvien, Männertreu und Cosmea gepflanzt. Weitere Blumenbeete an einigen Brunnen der Stadt zeigen eine bunte Mischung aus Cosmea, Studentenblumen und Männertreu; insgesamt 3 800 Blumen. Zusätzlich zu dieser Blumenpracht wurden insgesamt 230 Pflanzschalen an markanten Punkten im Stadtgebiet neu bepflanzt. Mit Geranien und anderen Balkonpflanzen sind 150 Balkonkästen ausgestattet worden, die unter anderem erneut den Ratshof und das Stadthaus sowie das Haus der Fraktionen schmücken. Trotz der mitunter brütenden Hitze unternehmen die Mitarbeiter des Fachbereiches Grünflächen alle Anstrengungen, um die Pflanzungen durch entsprechende Pflege zu erhalten, damit sich die Einwohner und Gäste unserer Stadt möglichst lange an der bunten Pracht erfreuen können.

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18.06.2003
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Beigeordneter Marquardt: CDU-Fraktion fordert konsequente Aufklärung

Als Reaktion auf die in der Presse erschienene Mitteilung, wonach der hallesche Beigeordnete für Kultur, Bildung und Sport mit der Staatssicherheit der ehemaligen DDR zusammengearbeitet hat, fordert die CDU-Stadtratsfraktion die konsequente und lückenlose Aufklärung.

Beigeordneter Marquardt: CDU-Fraktion fordert konsequente Aufklärung

Sollte sich hierbei herausstellen, dass es Kontakte Marquardts zur DDR-Staatssicherheit gab, muss die sofortige Entlassung des Beigeordneten die logische Folge sein. Sollte sich außerdem herausstellen, dass die Oberbürgermeisterin von einer früheren Zusammenarbeit Marquardts mit der Stasi Kenntnis hatte, kann und darf auch dies nicht ohne Konsequenzen für das hallesche Stadtoberhaupt bleiben. Kritisch bewerten die Christdemokraten zudem den Umstand, dass offensichtlich weder die Oberbürgermeisterin noch Marquardt selbst auf Nachfrage die städtischen Gremien über eine solche Zusammenarbeit informiert haben.

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18.06.2003
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Gegenseitige Rücksichtnahme in Kleiner Ulrichstraße ist gefragt

Es ist unübersehbar: In Halle ist die Biergartensaison in vollem Gange; auch in der Kleinen Ulrichstraße. Ziel der Sanierung dieser Straße war es unter anderem, den recht unterschiedlichen Interessen der Bewohner, Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrer und Besucher von Geschäften und Gaststätten verkehrsorganisatorisch gerecht zu werden. Diese Interessen reichen von Parkmöglichkeiten für Anwohner über gute Anlieferbedingungen für Geschäfte und Gaststätten bis hin zur Möglichkeit für Fußgänger, in der Kleinen Ulrichstraße zu flanieren und sich in einem der neu eingerichteten Biergärten aufzuhalten.

Gegenseitige Rücksichtnahme in Kleiner Ulrichstraße ist gefragt

Als geeignetste Maßnahme, möglichst vielen Wünschen gerecht zu werden, empfahl es sich, die Kleine Ulrichstraße sowohl baulich als auch verkehrsorganisatorisch als verkehrsberuhigten Bereich zu gestalten, in dem die gesamte Verkehrsfläche allen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung steht. Damit sich möglichst alle Verkehrsteilnehmer in verkehrsberuhigten Bereichen entsprechend verhalten, gibt die Untere Verkehrsbehörde deshalb die geltenden Vorschriften der Straßenverkehrsordnung nochmals bekannt. Innerhalb des verkehrsberuhigten Bereiches gilt entsprechend der Straßenverkehrsordnung § 42 Abs. 4a Folgendes: 1. Fußgänger dürfen die Straße in ihrer ganzen Breite nutzen; Kinderspiele sind überall erlaubt. 2. Der Fahrzeugverkehr muss Schrittgeschwindigkeit – laut Rechtssprechung 4 bis 7 km/h – einhalten; das gilt auch für Radfahrer. 3. Die Fahrzeugführer dürfen die Fußgänger weder gefährden noch behindern; wenn nötig, müssen sie warten. 4. Die Fußgänger dürfen den Fahrzeugverkehr nicht unnötig behindern. 5. Das Parken ist außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen unzulässig, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen, zum Be- oder Entladen. Es liegt im Interesse aller Verkehrsteilnehmer, sich vorsichtig und rücksichtsvoll zu verhalten.

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17.06.2003
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Erste Inline-Skater-Nacht

Inline-Skaten, die Freizeitsportart mit dem Spaß an der Bewegung, liegt voll im Trend. Für Inlineskater-Fans und alle, die es werden wollen, findet in unserer Stadt am Freitag, 20. Juni 2003, die 1. Inline-Skater-Night rund um das Magistralen-Carré Halle statt, informiert Katrin Trinkmann, Regionalgeschäftsführerin der BARMER Halle. Ob Profi oder Neueinsteiger, für Alle wird etwas dabei sein und der Eintritt ist selbstverständlich frei. Der Startschuss fällt um 18:00 Uhr mit einer Eröffnungsrede durch Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler. Direkt im Anschluss findet für alle Teilnehmer eine Einführungsrunde um das Magistralen-Carré statt. Es bietet sich die Möglichkeit auf öffentlichen Straßen zu skaten, welche anläßlich dieses Events gesperrt wurden.

Erste Inline-Skater-Nacht

Ab 18.45 Uhr wird ein umfangreiches Skaterprogramm geboten. Dabei finden Wettkämpfe in verschiedenen Altersgruppen und Schnupperkurse für Anfänger statt. Starterkarten sind in den BARMER Geschäftsstellen, in der Merseburger Str. 237, Leipziger Strasse 12 und Neustädter Passage 3 oder am 20.06.03 vor Ort erhältlich. Über den Stadtsportbund können alle Interessierten an diesem Tag das Sportabzeichen für den Bereich „Inline- Skaten“ belegen. Ab 22.00 Uhr werden dann die Sieger der Wettkämpfe und Wettläufe geehrt. Das Programm am 20. Juni bietet der gesamten Familie ein umfangreiches Angebot. Für die Kleinen ist eine Hüpfburg und eine Malstraße vor Ort. Während des gesamten Abends wird ein Showtruck für Stimmung sorgen. Die Party ist hundertprozentig garantiert. Für die Beköstigung ist gesorgt. Organisiert wird die Veranstaltung durch die Auszubildenden der BARMER Halle, der Stadt Halle, des Amtes für Versorgung und Soziales sowie durch den Stadtsportbund Halle. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler übernommen. Für das Event werden die Straßen Am Bruchsee, An der Magistrale und Hallorenstraße halbseitig und die Albert- Einstein-Straße beidseitig am 20.06.03 ab 18.00 Uhr gesperrt.

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16.06.2003
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Chatten mit der Oberbürgermeisterin

Die Nutzer des Internets haben am Donnerstag, 19. Juni 2003, zwischen 20.30 und 22 Uhr erneut die Möglichkeit, unter www.halle.de mit Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler zu chatten. Die Chatter können sich mit dem Stadtoberhaupt zu allen aktuellen Themen austauschen. Welche Ideen haben die Nutzer zur weiteren Stadtentwicklung? Was gefiel an den Händel-Festspielen besonders? Was liegt den Hallensern besonders am Herzen? Diese und andere Themen können Gegenstand der Bürgersprechstunde im Netz sein.

Chatten mit der Oberbürgermeisterin
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16.06.2003
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GRÜNE: Agenda 2010 bringt auch Chancen für Ostdeutschland

Die ausserordentliche Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat am Mittag der Agenda 2010 mit übergroßer Mehrheit zugestimmt. Undine Kurth, Bundestagsabgeordente aus Sachsen-Anhalt, begrüsste die Entscheidung der Delegierten und erklärte am Sonntag: “Die beschlossenen Reformen sind erst der Anfang. Mit der Entscheidung des Parteitages haben wir bewiesen, daß wir nicht nur den Mut zu dringend notwendigen Reformen haben, sondern auch die Kompetenz und Kraft zu deren Durchsetzung. ” Dies habe die kontroverse aber konstruktive Debatte deutlich gezeigt, so die naturschutz- und tourismuspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion.

GRÜNE: Agenda 2010 bringt auch Chancen für Ostdeutschland

Weiter erklärte Kurth: “Uns muss klar sein, daß der mit der Agenda beschrittene Weg weiterführen muss, und daß wir auch die Chance für eine ökologische Modernisierung des Steuer- und Finanzsystems in der Bundesrepublik nutzen müssen.” Auch bringe die Agenda allen Unkenrufen zum Trotz Chancen und Perspektiven für mehr Beschäftigung in Ostedeutschland, so Kurth weiter. Vorraussetzung dafür sei jedoch die Bereitschaft Aller, zu einem generellen Umdenken und zu mehr Flexibilität.

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15.06.2003
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weinberg campus: Milliardeninvestition in Halle

Mehr als eine Milliarde Euro wird bis zum Jahr 2009 durch das Netzwerk ”weinberg campus” investiert sein. Diese Zahl nannte Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler am Freitag, 13. Juni 2003, bei einer Präsentation des seit 1990 vollkommen neu gestalteten Stadtquartiers vor Journalisten. Bereits jetzt seien im Wissenschafts- und Innovationspark (WIP) Heide-Süd und den angrenzenden Gebieten mehr als eine dreiviertel Milliarde Euro öffentlicher und privater Investitionen platziert worden.

weinberg campus: Milliardeninvestition in Halle

”Für die in aller Welt hochumworbene Gruppe innovativer, wissensbasierter Unternehmer wurden am ´‘weinberg campus‘ attraktive Rahmenbedingungen auf der Basis gebündelter Forschungspotenziale und herausragender Infrastruktur geschaffen”, begründete das Stadtoberhaupt das Engagement. Auf diese Potenziale und Netzwerke sollen Investoren, Projektpartner und Firmen in aller Welt mit zwei neuen Medien, dem ”weinberg campus report” und einer eigenen Homepage im Internet, aufmerksam gemacht werden. Neben dem Technologie- und Gründerzentrum, dem Bio-Zentrum, der Martin-Luther-Universität mit mehreren naturwissenschaftlichen Fachbereichen und dem Universitätsklinikum gelten das Leibnitz-Institut für Pflanzenbiochemie, das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik und die Max-Planck-Forschungsstelle für Proteinenfaltung, das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik, das Umweltforschungszentrum Halle-Leipzig als herausragende Projekte auf dem ”weinberg campus”. ”Mehr als 5.000 Menschen forschen in wissenschaftlichen Einrichtungen und privaten Unternehmen des ”weinberg campus” bzw. leben in Heide-Süd, dem größten innerstädtischen Konversionsgebiet Deutschlands”, so die OB weiter. Als Schnittstelle zwischen Forschung und wirtschaftlicher Praxis ermögliche der ”weinberg campus” einzigartige Synergien: ”Junge technologieorientierte Unternehmen entwickeln zukunftsweisende Produkte auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, die vor Ort in universitären und außeruniversitären Einrichtungen gewonnen wurden”, sagte Frau Häußler. Die Infrastrukturbedingungen für Firmengründungen seien am ”weinberg campus” besonders gut, betonte Prof. Dr. Wolfgang Lukas, Geschäftsführer der Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) GmbH: ”In den nächsten drei Jahren werden weitere 50 Millionen Euro durch das TGZ und weitere dreistellige Millionenbeträge durch andere Institute und außeruniversitäre Einrichtungen hier investiert.” Dank früher Weichenstellungen und gebündelten Engagements vieler Beteiligter seien die Unternehmen und Einrichtungen des ”weinberg campus” inzwischen auf den Gebieten der Biotechnologie, der Materialwissenschaften und angrenzender Gebiete bundesweit ernst zu nehmende Mitbewerber und arbeiteten weltweit mit Partnern zusammen. Für den unternehmerischen Erfolg im ”weinberg campus” spreche auch die hohe Zahl von Ausgründungen von jung entstandenen Firmen. ”Mit mehr als 100 Gründungen seit 1993 liegt Halle im Vergleich zu ähnlichen Projekten in den neuen Bundesländern derzeit tatsächlich vorn”, so Prof. Lukas weiter. Die hohe Konzentration außeruniversitärer und unternehmerischer Aktivitäten sieht die Martin-Luther-Universität als Chance. Deshalb setzt sich Prof. Dr. Reinhard Neubert, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität, dafür ein, dass alle naturwissenschaftlichen Fächer der Universität am ”weinberg campus” angesiedelt werden. ”Was ich mir vorstelle”, so Prof. Neubert, ”ist eine blühende Wissenslandschaft, in der universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen, wie beispielsweise das Max-Planck-Institut, gemeinsame Projekte umsetzen. Ich möchte, dass wir hier eine einmalige Forschungsinfrastruktur schaffen, die für alle Beteiligten von großem Wert ist. Was wir jetzt brauchen, ist ein Entwicklungsschub, damit sich der ‚weinberg campus’ zu einem Selbstläufer etablieren kann. Wir sind auf dem richtigen Weg, müssen jetzt aber noch schneller vorwärts kommen. Der ‚weinberg campus report’ ist dabei ein wichtiges Mittel.” Weltweit wird der ”weinberg campus” im Internet abrufbar sein. Neben der bereits eingeführten Homepage der Stadt unter der Adresse http://www.halle.de sind Daten, Fakten und Nachrichten jetzt auf der Homepage http:// www.weinberg-campus.de global abrufbar.

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14.06.2003
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Einwände gegen den Saale-Kanal ernst nehmen!

Keine Entscheidung vorbei an den Interessen der Menschen vor Ort Anlässlich der heutigen Übergabe von 22.000 Unterschriften gegen den Bau eines Saale-Seitenkanals durch Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) an Bundesminister Stolpe – stellvertretend nahm die Unterschriften Staatssekretärin Frau Iris Gleicke entgegen – fordert Undine Kurth, Bundestagsabgeordnete und naturschutzpolitische Sprecherin, alle politisch Verantwortlichen auf, keine “einsamen” Entscheidungen zu treffen.

Einwände gegen den Saale-Kanal ernst nehmen!

“Ich begrüße es außerordentlich, dass sich Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungen einmischen und dass das Engagement für ein so wichtiges, die Zukunft in Sachsen-Anhalt auf lange Zeit bestimmendes Thema weiterhin anhält. Wenn eine so große Menge von Engagierten und Interessierten – und wir können davon ausgehen, dass diese Interessierten gut Informierte sind, – zu der Haltung kommen: “Wir sind nicht überzeugt”, dann sollte man dies in der Urteilsfindung über das Projekt “Saale-Seitenkanal” sehr ernst nehmen. Ich kann nur hoffen, dass sowohl die Landesregierung in Sachsen-Anhalt ebenso wie die SPD Sachsen-Anhalts und auch Bundesverkehrsminister Stolpe die Bürgermeinung nicht außer acht lässt. Zumindest kann man erwarten, dass eine Entscheidung über die Einordnung des Bauvorhabens in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes erst dann gefällt wird, wenn die noch offenen Fragen beantwortet worden sind – und die Zweifel daran, ob das für den Kanalbau eingeplante Geld sinnvoll ausgegeben wird, ausgeräumt sind.”

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13.06.2003
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Ehrung städtischer Mitarbeiter

Am Freitag, dem 13. Juni 2003, findet um 10:00 Uhr im Festsaal des Stadthauses (Marktplatz 2, 06108 Halle) eine Ehrung von Dienstjubilaren sowie die Verabschiedung von städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Ruhestand statt. Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler wird gemeinsam mit Vertretern des Gesamtpersonalrates insgesamt 31 Beschäftigten zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum und fünf Mitarbeitern zu ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum gratulieren und ihnen eine Ehrenurkunde überreichen.

Ehrung städtischer Mitarbeiter

Zu den verdienstvollen Jubilarinnen gehören Stadtamtfrau Edda Breede aus dem Standesamt und Fachbereichsleiterin Uta Balleyer, die 25 Jahre im Dienst der Stadtverwaltung tätig sind. Klaus-Jürgen Stege, Truppführer bei der halleschen Feuerwehr, blickt auf 40 ereignisreiche Dienstjahre zurück. 57 Beschäftigte werden von OB Ingrid Häußler in den verdienten Ruhestand verabschiedet und erhalten einen Bildband. Zu den Ruheständlern gehören Elias Hatoum, seit 1993 Ausländerbeauftragter der Stadt, und Helmut Hoffmann, Abteilungsleiter Zentrale Dienste. Helga Metzner-Kober war seit 1986 erfolgreiche Leiterin der Zweigbibliothek im Stadtteil Silberhöhe.

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12.06.2003
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Baumpflegemaßnahmen Monate Juni und Juli 2003

Bei den regelmäßigen Baumkontrollen des Fachbereichs Grünflächen wurde festgestellt, dass in verschiedenen Straßen und Sportanlagen Pflegemaßnahmen an Straßenbäumen vorzunehmen sind. Im Auftrag dieses Fachbereichs und mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde werden Schnitt- und Fällarbeiten an Bäumen im Stadtgebiet durchgeführt. Dabei kann es kurzzeitig zu Beeinträchtigungen im Fußgänger- und Autoverkehr kommen.

Baumpflegemaßnahmen Monate Juni und Juli 2003

In der Anton-Russy-Straße, der Robert-Mühlpforte-Straße, der Schlosserstraße und in der Roßbachstraße wird an den Straßenbäumen ein Kronenpflegeschnitt durchgeführt. Im Bereich der Sportanlage Ottostraße muss eine Weide gefällt werden. Dieser Baum wächst zu dicht an einem Gebäude, so dass die Wurzeln bereits Schäden verursacht haben. Zur Regulierung des Bestandes müssen noch drei kleine Birken entfernt werden. Auf dem Gelände des Wasserskiclubs „Hufeisensee“ ist es nötig, wegen der Verkehrssicherungspflicht der Stadt zwölf Pappeln zu fällen. Sie weisen Stockfäule, starken Weidenbohrerbefall und extrem starke Totholzbildung auf. Am westlichen Uferbereich, in der Nähe der Zuschauertribüne, müssen bestandsregulierende Maßnahmen durchgeführt werden. Das betrifft Bäume mit extremer Schräglage. An neun Pappeln ist eine Kroneneinkürzung vorzunehmen. Diese Bäume stehen im Zeltplatzbereich und stellen durch den erhöhten Totholzanteil eine Gefahr dar. Im Freibad Saline muss im Bereich der Liegewiese ein Ahorn gefällt werden. Hier sind ausgebrochene Starkäste vorhanden, die Badegäste gefährden können. Im Herbst erfolgt eine Nachpflanzung. An zwei Ahornbäumen und einer Robinie sind Kroneneinkürzungen vorzunehmen. Hier sind starke Äste im Zaun eingewachsen. Eine Kronensicherung muss an einer Ulme vorgenommen werden, die kopflastig ist. Im Sportkomplex TSG Kröllwitz, Am Donnersberg, müssen sieben Pappeln gefällt werden. Sie weisen Stockfäule und extreme Totholzbildung auf. Außerdem befinden sich die Bäume unmittelbar am Zugang zum Sportplatz. Eine Ersatzpflanzung ist im Herbst kommenden Jahres vorgesehen. In der Heidestraße erhalten die Kastanien und die Linden in der Doktor-Hans-Litten-Straße einen Kronenpflegeschnitt. Auf dem Sportplatz des SV Blau Weiß Dölau müssen im Bereich der Zuschauerplätze sechs abgestorbene Birken und vier Robinien aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht entfernt werden. Der insgesamt gute Baumbestand in der umgebenden Dölauer Heide macht eine Nachpflanzung nicht erforderlich. In der Heideallee muss eine Platane gefällt werden. Im Kronenansatz wurden Pilzfruchtkörper festgestellt. Die gerätetechnische Untersuchung des Baumes ergab, dass nur noch eine geringe Restwandstärke vorhanden ist und somit die Krone auszubrechen droht. Die Nachpflanzung erfolgt im Herbst.

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11.06.2003
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Protestaktionen gegen Schulschließungen vor dem Landtag

Von Harzgerode geht der landesweite Protest aus Zu der am 12.06.2003 stattfindenden Landtagssitzung werden gg. 09.00 Uhr ca. 230 Eltern und betroffene Einwohner aus Harzgerode und dem Landkreis Quedlinburg und angrenzenden Landkreisen vor dem Landtagsgebäude am Domplatz in Magdeburg demonstrieren.

Protestaktionen gegen Schulschließungen vor dem Landtag

Aufgrund des Erlasses des Kultusministeriums zur Bildung von Anfangsklassen, kommt es nicht nur in der Unterharzregion um Harzgerode zu extremen Belastungen für die Schülerinnen und Schüler, sondern die gesamte Schullandschaft in Sachsen-Anhalt wird zerstört. Der Erlass unterläuft die Schulentwicklungsplanung der Landkreise, da die Anfangsklassen entgegen der Pläne in anderen Schulen gebildet werden. Dies bedeutet im einzelnen, dass in den Schulen ohne neu Anfangsklassen bald die Lichter ausgehen. Deshalb rufen die Eltern aus Harzgerode zum Protest auf. “Dies soll der Startschuss zum Protest gegen die Bildungspolitik der Landesregierung sein und alle Eltern und Einwohner werden aufgerufen aktiv mitzumachen”, so Cornelia Bender und Heike Trog Elternvertreterrinnen des Gymnasiums Harzgerode. Sie können unter folgender Telefonnummer erreicht werden: 0174/3349829 oder 039484/41179 Heike Trog weiter: “Wir beziehen uns mit unseren Forderungen in Absprache mit dem Kreiselternrat Quedlinburg und dem Landeselternrat Sachen-Anhalt, um nur einige zu nennen, auf die Stellungnahme zum Entwurf Verordnung der Mittelfristigen Schulentwicklungsplanung vom 24.03.2003 und der Veröffentlichung des Verbandes Bildung und Erziehung in seinem Mitteilungsblatt vom 05.04.2003. Hier wurde die Aussetzung der mittelfristigen Schulentwicklungsplanung bis mindestens 2005 gefordert”. Dieses Problem betrifft offensichtlich mindestens jedes zweite Gymnasium des Landes und jede zweite Sekundarschule! Wir stehen hier somit stellvertretend für Tausende betroffene Schüler, Eltern und Lehrer des Landes. Mit Schnellschüssen, wie in den vergangenen Wochen ist keinem gedient, vor allem nicht unseren Kindern. Stichwort „PISA-Studie“ sollte zeigen, das Bildungspolitik nur langfristig erfolgreich sein wird! Wir müssen, um langfristige und seriöse Entscheidungen treffen zu können, alle Beteiligten (Eltern, Schüler, Lehrer und Politiker) in den Prozess einbeziehen. Es kann nicht sein, dass der Schülerrat, der Elternrat übergangen wird, und dass betroffenen Lehrern unter Androhung drastischer Disziplinarmaßnahmen ein Maulkorb verpasst wird! Hintergrundinformationen: 1. Der Unterharz, mit Harzgerode als dessen Zentrum, ist nach wie vor ein bedeutender Industriestandort unserer strukturschwachen Region. Bisher war ein weiteres „Plus“, das alle Schulformen angeboten worden 2. Der im Grundgesetz nach Artikel 3 verankertes Gleichheits-Grundsatz und das Recht auf Bildung laut Schulgesetz Sachsen-Anhalt § 33 wird nicht mehr gewährt. 3. Aufgrund der langen, unzumutbaren täglichen Schulwegzeit werden sicher einige Eltern ihren Kindern dies nicht zumuten wollen. Sie nehmen lieber eine andere, als die gymnasiale Schulbildung ihrer Kinder in Kauf! 4. Der Schulweg der zukünftigen Schüler der 5. und 7. Klasse mit öffentlichen Verkehrsmitteln z.B. von Güntersberge nach Ballenstedt bei günstigen Verkehrsbedingungen beträgt bei günstigsten Bedingungen mehr als eine Stunde in eine Richtung pro Tag! Ein Kontakt der Schüler über die gemeinsame Zeit in der Schule hinaus ist somit wohl kaum möglich. 5. Laut Aussage des Schulamtes Halberstadt (Herr R. Schulz vom 08.02.2000) sollte die Fahrzeit eines Schülers der – Grundschule max. 30 min. – Sekundarschule max. 45 min. – Gymnasium max. 60 – 90 min. in einer Richtung betragen! Diese Aussage betraf damals noch Schüler die ab der 7. Klasse (also mit 12 – 13 Lebensjahren) das Gymnasium besuchen. Jetzt betrifft es die Gymnasiasten der 5. Klasse (10-jährige Kinder), denen also bis zu 3 (drei) Stunden täglicher reiner Fahrzeit zugemutet werden darf. Schülern einer 10. Klasse der Sekundarschule (16 – 17 Lebensjahre) maximal jedoch eine Gesamtfahrzeit von 90 Minuten pro Tag! 6. Bei der ganzen Diskussion um die Beschulung, wird nicht die besondere Situation den Harzes berücksichtigt. Wir leben hier nicht im Flachland, die Straßen sind enger, wir haben unzählige Kurven, der Winter beginnt deutlich früher und dauert länger als in unserer Kreisstadt! Somit dauert der tägliche Gesamtschulweg für etliche 10-11-järhige Kinder durchaus 3-4 Stunden! 7. In der jüngsten Zeit, ca. seit 2000, gehen im Landkreis die Geburtenzahlen nicht mehr zurück, sondern steigen sichtbar an (über 700 – 720 Geburten allein im Klinikum Quedlinburg)! Die jetzt abgebauten Schulen werden dann wohl kaum wieder aufgebaut! 8. In Harzgerode existiert ein intaktes Gymnasium mit Fachräumen, Computer-Cabinett, Turnhalle, Sportplatz, Schwimmhalle, Freibad und in diesem Jahr noch der Neubau einer Zwei-Felder-Halle. Schüler aus den umliegenden Orten, auch benachbarter Landkreise, kamen seit Jahren nach Harzgerode, wegen des ebenfalls offensichtlichen Vorteils der zentralen Lage im Unterharz! Es existiert ein intaktes soziales Gefüge zwischen Schülern, Lehrern und Eltern. 9. In den Jahren vor den Diskussionen zur mittelfristigen Schulentwicklungsplanung und zeitgleich um die Gebietsreform konnten die Kinder die nächstgelegene Schule aufsuchen. Demzufolge ist es wichtig, wieder Kontakt mit den Nachbarkreisen, i.B. Sangerhausen, Mansfelder Land und Aschersleben/Staßfurt aufzunehmen, um auch hier im Interesse der Schüler wieder kurze Wege zu schaffen und wieder den Besuch des Gymnasiums Harzgerode zu ermöglichen! Wir erwarten, dass die Entscheidung im Sinne der Kinder (ab 10 Jahre!) getroffen werden und sie nicht einem politischen und finanziellen Kalkül zum Opfer fallen!

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09.06.2003
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Unterstützung bei Urlaubsfahrten

Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie bietet auch im Jahr 2003 an, Familien bei Urlaubsfahrten innerhalb von Deutschland finanziell zu unterstützen. Einen Antrag auf Förderung können spätestens 14 Tage vor Reisebeginn stellen: Elternpaare mit mindestens zwei Kindern; Alleinerziehende mit mindestens einem Kind; Mütter und Väter, die getrennt leben und die gemeinsame elterliche Sorge erklärt haben; Elternpaare bzw. Alleinerziehende mit einem behindertem Kind oder Pflegepersonenberechtigte sowie vom Jugendamt bestätigte Pflegepersonen.

Unterstützung bei Urlaubsfahrten

Die finanzielle Förderung ist einkommensabhängig. Daher ist bei Antragstellung das Einkommen nachzuweisen. Eine Förderung ist aller zwei Jahre möglich. Gefördert werden Fahrten von mindestens fünf und höchstens vierzehn Tagen Dauer. Dabei wird der An- und Abreisetag als ein Tag gerechnet. Eine Bewilligung ist in Höhe von acht Euro pro Person und Tag möglich. Die Auszahlung der Mittel erfolgt nach Vorlage der Verwendungsnachweise. Ein Ferienaufenthalt bei Bekannten oder Verwandten ist nicht förderfähig. Bis spätestens 31. Oktober 2003 muss die Familienerholung beendet sein. Ansprechpartner sind Gisela Kempa und Annette Koch, Telefon . 221- 5727. Bürger können sich auch persönlich im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, Schopenhauer Str. 04, 06114 Halle(Saale), informieren. Sprechzeiten sind am Dienstag, in der Zeit von 13:00 bis 18:00 Uhr, sowie am Donnerstag und Freitag von 8:30 bis 12:30 Uhr.

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07.06.2003
hallelife.de - Redaktion
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Bilanz Stadtteilkonferenz für die südliche Innenstadt

Am Donnerstag, dem 12. Juni, findet für die Wohnbereiche Südliche Innenstadt, Lutherplatz (Bereich nördlich der Ernst-Eckstein-Straße sowie der Türkstraße und der Schlosserstraße) und Thüringer Bahnhof (Urban 21-Gebiet) erneut eine Stadtteilkonferenz statt, zu der Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler alle interessierten Anwohner, Vereine und Initiativen einlädt. Die Auswertung der Bürgerversammlungen vom 25. September 2001 und vom 26. Februar 2002 zeigt, dass eine ganze Reihe von Verbesserungen erreicht werden konnte.

Bilanz Stadtteilkonferenz für die südliche Innenstadt

Die schwierige Parksituation beherrschte die Diskussionen der ersten „Runde“ der Stadtteilkonferenzen. Unter Einbeziehung mehrerer städtischer Fachbereiche wurde eine Arbeitsgruppe „Verbesserung der Parkplatzproblematik in der Südlichen Innenstadt“ gebildet. Es fanden Vorort-Begehungen und Neuvermessungen der Straßenbreiten statt. Eine Bestandsaufnahme aller Brachflächen und die Ermittlung der Eigentümer wurden ebenfalls vorgenommen. Ziel aller Aktivitäten war es, das Parken für die Bürger zu erleichtern. Zwölf Parkplätze zusätzlich Wegen der geringen Breite von weniger als sieben Metern aller Straßen ist nur einseitiges Parken möglich. Die Schaffung von Einbahnstraßen würde die Parksituation nicht verbessern. Im unteren Teil der Beyschlagstraße wurde der vorhandene Parkraum durch das Anordnen von Querparkflächen effektiver genutzt. Zwölf Parkplätze konnten so zusätzlich geschaffen werden. Unter den ermittelten sieben Brachflächen befand sich lediglich ein städtisches Grundstück, das für die Einrichtung von Parkplätzen ungeeignet war. Sowohl im Parkhaus Com-Center als auch im Parkhaus Riedels Hof standen bei der damaligen Bestandaufnahme Dauerparkplätze zur Verfügung. Im Bereich der Diskothek „Easy Schorre“ wurden an den Wochenenden verstärkte Kontrollen durchgeführt, um insbesondere das rechtswidrige Parken auf dem Gehweg zu unterbinden. Mehrere Bürger wünschten günstigere Radwegeverbindungen. Seit Dezember 2002 ist in der Einbahnstraße Steinweg das Radfahren auch in entgegengesetzter Richtung gestattet. Der städtische Fachbereich Allgemeine Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit hat sich mit der Stadtwirtschaft Halle GmbH abgestimmt, um den Einsatz der Kehrmaschinen zu ermöglichen. Regelmäßige Kontrollen sollen für die Durchsetzung der Reinigungszeiten u. a. in der Beyschlagstraße sorgen. Sozialpädagogen des Kellnerstraße e. V. betreuen die Skateranlage neben der Ludwigstraße und sind bemüht, vor allem mit älteren Anwohnern zu nachbarschaftlichen Lösungen zu kommen. Bewohner beklagten den schlechten Zustand der Thomasiusstraße zwischen Pfännerhöhe und Turmstraße. Aufgrund der Haushaltslage stehen in diesem Jahr keine finanziellen Mittel für einen Dünnschichtbelag zur Verfügung. Turmstraße vor der Umgestaltung Voraussichtlich ab 2004 soll die Turmstraße umgestaltet werden. In diesem Zusammenhang soll in der Einmündung Karl-Meseberg-Straße ein Fußgängerüberweg angelegt werden, der die Sicherheit der Kunden des Plus-Marktes in der Turmstraße verbessert. Der Fachbereich Allgemeine Ordnung hat ein Konzept erarbeitet, um den Zustand vorrangig der Lerchenfeldstraße zu verbessern. Diese Überlegungen werden mit den Eigentümern diskutiert. Eine Reihe von Anwohnern fragte nach der Funktion des „Grünen Pfeils“ am Iduna-Nova-Gebäude an der Franckestraße/ Ecke Breitscheidstraße. Entsprechend eines Stadtratsbeschlusses vom 13. November 1998 wurde dieses Verkehrszeichen installiert, um die Durchlässigkeit des Verkehrs am Knotenpunkt zu verbessern. Das konnte erreicht werden. Die Ausweisung der Breitscheidstraße als Nebenstrecke entspricht der Wegweisungskonzeption der Stadt Halle. Der Fernverkehr wird über Franckestraße bis Riebeckplatz und weiter über Turmstraße/ Pfännerhöhe zur B 6 und B 91 geführt. Diese Maßnahmen sollen die Hauptstrecke über den Riebeckplatz entlasten und die Einmündung Franckestraße/ Abfahrt Merseburger Straße sicherer machen.

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07.06.2003
hallelife.de - Redaktion