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PDS: Kreisfusion ja ? aber nicht ohne Halle!

Landesregierung und Parlament müssen endlich ihrer Lenkungsfunktion gerecht werden Die PDS begrüßt, dass mit der Idee zur Fusion des Saalkreises und des Landkreises Merseburg-Querfurt Bewegung in die bereits 10 Jahre andauernde politische Starre bezüglich der Lösung der Stadt-Umland-Probleme des Oberzentrums Halle kommen wird.

PDS: Kreisfusion ja ? aber nicht ohne Halle!

Die PDS hofft, dass der Vorstoß der beiden Landräte nicht nur eine Reaktion auf die erste von mehreren kreisübergreifenden Gemeindefusionen darstellt und dass das bisherige Bekenntnis zum Regionalkreis von Landrat Bichoel nicht nur taktisch motiviert ist. Es ist zu bedenken, dass eine Fusion, die zu sehr auf das Erreichen einer bestimmten Mindestzahl an Einwohnern orientiert ist, die funktionalen Beziehungen in der Region ungenügend berücksichtigt und zu einem die Stadt Halle erdrückenden Kragenkreis führen kann. Die PDS erneuert deshalb den von ihr bereits im Dezember 2000 der Öffentlichkeit vorgestellten Vorschlag der Bildung eines Regionalkreises Halle/Saalkreis/Merseburg-Querfurt als einziger Alternative zu zukünftigen großflächigen Eingemeindungen. Die PDS sieht in einem Regionalkreis mit 450.000 Einwohnern die einzige Möglichkeit, in einer sich entwickelnden Metropolenregion Halle/Leipzig auf sachsen-anhaltischer Seite eine zu Leipzig gleichgewichtige zukunftsweisende Verwaltungsstruktur zu schaffen. Landtag und Landesregierung müssen endlich die Position von Zaungästen verlassen und sich moderierend und lenkend in den Prozess einer Lösung der Probleme in der Region Halle einbringen. Halle und Magdeburg, 30. Januar 2004 Dr. Petra Sitte Fraktionsvorsitzende Dr. Uwe-Volkmar Köck Leiter des Arbeitskreises Wirtschaft u. Landesentwicklung

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30.01.2004
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Sanierung des Neustädter Bahnhofs in Aussicht

Rund 40 Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt sollen bis 2009 ein neues Gesicht bekommen. Dafür wollen die Deutsche Bahn und das Land gemeinsam rund 48 Millionen Euro investieren, wie Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre am Donnerstag, 29. Januar 2004, in Magdeburg sagte.

Sanierung des Neustädter Bahnhofs in Aussicht

Allein in diesem Jahr seien 7,5 Millionen Euro vorgesehen. Der Landesanteil liege bei durchschnittlich 40 Prozent. Grundlage für das Bahnhofsprogramm ist eine zwischen dem Verkehrsministerium des Landes und der DB-Tochter Station& Service abgeschlossene Rahmenvereinbarung. Neben der Verbesserung des optischen Eindruckes sollen die Bahnhöfe künftig auch besser für Behinderte zugänglich sein, sagte der Minister. Zu den Schwerpunktprojekten gehören der Neubau einer Eisenbahnüberführung in Staßfurt, die Montage von Aufzügen in Calbe-Ost und Zeitz und die Grundsanierung des Bahnhofes in Halle-Neustadt. Die Bahn hat alle 410 Bahnhöfe und Haltepunkte in Sachsen-Anhalt in einer Broschüre dokumentiert. Bewertet wurden Kundeninformation, Erscheinungsbild, Aufenthaltsqualität und das Angebot an Reisebedarf. Beurteilt wurden auch der Zustand der baulichen Anlagen, die barrierefreie Erreichbarkeit, Ausstattung und der Gesamteindruck. Rund zwei Drittel der Bahnhöfe im Land sind noch sanierungsbedürftig.

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29.01.2004
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Halle will 2010 Europas Kulturhauptstadt werden

Die Stadt Halle wird sich um den Titel “Kulturhauptstadt Europas 2010” bewerben. Einen entsprechenden Beschluss hat der Stadtrat am Mittwoch, 28. Januar 2004, gefasst.

Halle will 2010 Europas Kulturhauptstadt werden

Neben der reichen Kulturlandschaft mit Angeboten für jede Gruppe wolle sich die größte Stadt Sachsen-Anhalts als Kommune im Wandel präsentieren. In den vergangenen Jahren habe Halle eine Wandlung von einer Industriestadt zur Stadt der Wissenschaft, Bildung und Kultur vollzogen, sagte Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler. Dieser Prozess solle mit dem Motto «Halle verändert» deutlich gemacht werden. Mit der Zustimmung des Stadtrates werde Halle bis zum 31. März 2004 die Bewerbungsunterlagen in Magdeburg einreichen, sagte Häußler. Die Saalestadt unterschätze die Mitbewerber Dessau und Wittenberg keinesfalls. Kulturdezernent Dr. habil. Hans-Jochen Marquardt betonte, Halle stelle bei der Bewerbung nicht die langen Traditionen in der Kultur in den Vordergrund, vielmehr sollen die Umbrüche dargestellt werden, die für anderen europäische Regionen eine «Vorbildwirkung» haben könnten. Mit der seit 1985 alljährlichen Berufung einer europäischen Kulturhauptstadt sollen Reichtum, Vielfalt und Gemeinsamkeiten der europäischen Kulturen herausgestellt und ein Beitrag zur besseren Verständigung der Europäer geleistet werden. Deutsche Städte können sich für das Jahr 2010 bewerben. Das Kultursministerium in Sachsen-Anhalt wird bis zum 30. Juni 2004 über die Bewerbung entscheiden und den Vorschlag an das Auswärtige Amt weiterleiten. Dieses wiederum bittet den Bundesrat bis zum Juni 2005 seine Entscheidung mitzuteilen. Ende September wird schließlich der deutsche Bewerber an die Europäische Union weitergeleitet. 2006 nominiert der Rat der Europäischen Union die «Kulturhauptstadt Europas 2010». Nach 1999 mit Weimar wird es wieder eine deutsche Stadt sein. In Deutschland haben bislang Ausgsburg, Bamberg, Regensburg, Bremen, Görlitz, Potsdam, Karlsruhe, Kassel, Braunschweig, Essen, Köln, Lübeck, Münster, Osnabrück, Dessau und Wittenberg sowie Halle ihre Bewerbung signalisiert.

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28.01.2004
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Einzelhandelsverbände zur Belebung der Innenstädte

Die Einzelhandelsverbände in Mitteldeutschland fordern zur Belebung der Innenstädte unkomplizierte Kooperationen mit den Kommunen, günstige Parkgebühren und einheitliche Ladenschlusszeiten. Das ist das Fazit des 1. Mitteldeutschen Kongresses zur Stadtbelebung am Dienstag, 27. Januar 2004, in Leipzig.

Einzelhandelsverbände zur Belebung der Innenstädte

Die Probleme seien in allen drei Ländern ähnlich, hieß es von den Verbänden. So stünden neben einer geringen Kaufkraft, hoher Arbeitslosigkeit und starkem Bevölkerungsschwund weitaus mehr Verkaufsfläche zur Verfügung als nötig, sagte Eberhard Lucas, vom Handelsverband Sachsen. Ein weiteres Problem sehe er zudem für den Einzelhandel in den Grenzregionen zu Polen und Tschechien. Mit der EU-Osterweiterung zum 1. Mai dieses Jahres werde es in diesen Gebieten sicher noch schwerer, die Innenstädte beleben, zumal Fördermöglichkeiten entfielen. Zudem zeigten sich nicht alle Städte kooperationsbereit, sagte Lucas. So habe die Stadt Dresden zu Jahresbeginn die Parkgebühren verdoppelt. Eine halbe Stunde parken koste nun einen Euro. In einigen Orten dagegen seien Erfolge durch einheitliche Öffnungszeiten, niedrige Parkgebühren, geregelte Beleuchtungszeiten und Möglichkeiten, die Kinder während des Einkaufs in Betreuung zu geben, gelungen. In Sachsen-Anhalt sei ebenfalls ein positiver Trend zu beobachten, sagte Gero Hildebrandt vom Einzelhandelsverband. Die Expansion auf der «grünen Wiese» sei seit einiger Zeit gestoppt, die Kommunen konzentrierten sich wieder auf die Innenstädte. Wichtig sei, dass sich der Handel gemeinsam mit der Stadtpolitik auf eine Zielrichtung einige. In Halle wolle man die Stadt beispielsweise als Kulturstadt etablieren. Hildebrandt forderte zudem rasches Handeln aller Beteiligten, da Gelder für den Rück- und Umbau der Städte jetzt zur Verfügung stünden.

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27.01.2004
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1200 Bäume für Halle

Der ehemalige OB Klaus Rauen hat zusammen mit OBin Häußler am heutigen Tag den offiziellen Startschuss für die Vorbereitung des 1200jährigen Bestehens der Stadt Halle (Saale) gegeben. Der Vorsitzendes des Kuratoriums „1200 Jahre Halle an der Saale e.V.“, Dr. Klaus Peter Rauen, überreichte Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler symbolisch den ersten Baum für den „Jubiläumshain“. Gemeinsam unterzeichneten Sie einen gemeinsamen Aufruf den wir hier veröffentlichen wollen.

1200 Bäume für Halle

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, im Jahre 2006 begeht die Stadt Halle ihr 1200 jähriges Jubiläum. Ein Jubiläum bietet nicht nur Anlass, die Geschichte zu feiern, es ist auch Gelegenheit, die Herausforderungen der Gegenwart anzupacken und in die Zukunft zu schauen. Im Zuge des Stadtumbaus der kommenden Jahre wird die Stadt Halle ihr Gesicht verändern. Wir wollen dazu beitragen, dass unsere Stadt noch grüner wird als bisher. Zugleich wollen wir Halle zum Stadtjubiläum ein würdiges Geschenk machen. Wie ein Baum ist unsere Stadt im Laufe ihrer langen und reichen Geschichte gewachsen, hat starke Wurzeln entwickelt und Lebenskraft auch in widrigen Zeiten bewiesen. 1200 Bäume sollen für 1.200 Jahre stehen. Das Kuratorium „1200 Jahre Halle an der Saale“ bittet um Spenden zum Ankauf von 1.200 Bäumen. Diese Bäume sollen zentral durch das städtische Grünflächenamt beschafft und 2006 in geeigneter Weise, z. B. als „Jubiläumshain“ gepflanzt werden und gemeinsam mit der Stadt in kommenden Zeiten wachsen und gedeihen. Wir verstehen diese Baumaktion als ein Zeichen der Verbundenheit der Bürger mit ihrer Stadt. Es soll nicht alles der Stadt und den in ihr Verantwortlichen überlassen werden. Wir, die Bürger unserer Stadt, machen also unserer Stadt ein Geschenk. Die Kosten für einen Setzling betragen durchschnittlich € 50,00. Es werden also ca. € 60.000,00 gebraucht. Den Spendern steht es frei, den Gegenwert in Geld für einen oder auch mehrere Bäume zu spenden oder auch kleinere Beträge zur Verfügung zu stellen, aus deren Summe dann jeweils die Bäume beschafft werden können. Über die zur Verfügung gestellten Beträge werden auf Wunsch Spendenquittungen zur Berücksichtigung bei der Lohn- und Einkommenssteuer ausgestellt. Das Spendenkonto des Kuratoriums „1200 Jahre Halle an der Saale“ lautet: Stadt- und Saalkreissparkasse Halle, BLZ: 800 537 62, Kontonummer: 389 330 000, Kennwort: „Pflanzaktion 1200“. Wir, die Oberbürgermeisterin der Stadt und der frühere Oberbürgermeister als Vorsitzender des Kuratoriums „1200 Jahre Halle an der Saale“ e. V., rufen alle Bürgerinnen und Bürger herzlich auf, ihre Verbundenheit mit der Stadt durch die Beteiligung an dieser „Pflanzaktion 1200“ unter Beweis zu stellen und sich nach 2006 daran zu erfreuen, dass unsere Stadt noch grüner wird. Bei der Pflanzaktion im Jahre 2006 können selbstverständlich alle Spender mitwirken, soweit sie dies wünschen. Sie werden rechtzeitig informiert, wann und wo die Pflanzaktion stattfindet. Mit herzlichen Grüßen Dr. Klaus Peter Rauen und Ingrid Häußler (Quelle: Stadt Halle)

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22.01.2004
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Hallenser Beamte haben zuviel verdient

Während der MDR von zuviel gezahlten Bezügen ausgeht, schreibt die Bild es wäre zuwenig gezahlt worden und es müsste mit Nachzahlungen zu rechnen sein. Die Stadtverwaltung schiebt die Schuld auf einen Softwarefehler. Weiterhin sollen, lt

Hallenser Beamte haben zuviel verdient

Während der MDR von zuviel gezahlten Bezügen ausgeht, schreibt die Bild es wäre zuwenig gezahlt worden und es müsste mit Nachzahlungen zu rechnen sein. Die Stadtverwaltung schiebt die Schuld auf einen Softwarefehler. Weiterhin sollen, lt. Bild, in Einzelfällen Abfindungen zu Unrecht ausgezahlt worden sein, da die Angestellten zwar kündigten, dann aber von einer anderen Dienststelle wieder eingestellt wurden wären. (Quelle: mdr.de, Bild Halle)

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21.01.2004
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Orchesterfusion fordert Opfer

Der Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Halle, Wolf-Dieter Hauschild, wird im Einvernehmen mit der Stadt Halle (Saale) seinen Vertrag vorzeitig auflösen.

Orchesterfusion fordert Opfer

Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler: „Ich bedauere, dass Herr Hauschild seinen Vertrag aus persönlichen Gründen zum Monatsende aufgelösen wird, muss aber seine Entscheidung, die er sich nicht leicht gemacht, akzeptieren.“ Oberbürgermeisterin Häußler bedauert, dass das vorzeitige Vertragsende im Zusammenhang mit der Fusion der halleschen Orchester steht. (Quelle: Stadt Halle)

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21.01.2004
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Neue Akzente in Marketing, Service und Tourismus

Neue Akzente in Marketing, Service und Tourismus der Saalestadt wollen die vor kurzem gegründete Stadtmarketing Halle GmbH und Halle Tourist e.V. in diesem Jahr setzen. Beide Einrichtungen wollen künftig eng zusammenarbeiten und miteinander abgestimmte Service- und Vermarktungsaktivitäten im touristischen Bereich beginnen.

Neue Akzente in Marketing, Service und Tourismus

Einen wichtigen Schwerpunkt wird dabei die Landesausstellung ?Der geschmiedete Himmel” vom 15. Oktober 2004 bis zum 24. April 2005 in Halle bilden, der Touristiker und Stadtmarketinggesellschaft besondere Aufmerksamkeit schenken. Darüber hinaus soll die Saale als ebenso traditionsreiches wie attraktives Freizeitareal stärker als bisher in der touristischen Arbeit berücksichtigt werden. Sinnfälligen Anlass dazu bietet das von der Landesmarketinggesellschaft aufgelegte Programm ?Blaues Band”. Insgesamt wollen Stadtmarketinggesellschaft und Halle Tourist e.V. mit der Himmelsscheibe von Nebra und der Saale im Zentrum der Kommunikation auch wieder die internationalen touristischen Märkte stärker angehen. Sie werden neben einer Zusammenarbeit mit der Landesmarketinggesellschaft (LMG) auch die Kontakte zur Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) ? der Auslandsvertretung des deutschen Tourismus ? intensivieren. Geprüft werden auch internationale Messepräsenzen in Skandinavien und Großbritannien, die die Stadtmarketinggesellschaft gemeinsam mit Halle Tourist e.V. bestücken könnte. Ergänzend zu diesen Vermarktungsmaßnahmen sollen neue touristische Paketangebote rund um Wasser- und Erlebnistourismus, aber auch für Kulturreisende, aufgelegt werden. In diesem Zusammenhang beabsichtigt die Stadtmarketinggesellschaft zum Ausbau des Kulturtourismus das von der Stadt Halle (Saale) gemeinsam mit den Frankeschen Stiftungen aufgelegte Themenjahr rund um ?Aufklärung durch Bildung” durch entsprechende Beteiligung an geplanten Werbemaßnahmen zu unterstützen. So soll zu Jahresbeginn erstmals ein Übersichts-Prospekt mit den wichtigsten Terminen des Themenjahres aufgelegt werden, der rechtzeitig zur Internationalen Tourismusbörse in Berlin an die wichtigsten Reiseveranstalter im deutschsprachigen Raum versendet werden wird; auch eine gemeinsame Plakatkampagne ist in Planung. Schließlich soll auch der Kongressmarkt neu angegangen werden: Bereits in diesem Monat ist die Gründung eines Kongress-Marketingzusammenschlusses vorgesehen, an dem Hotels und andere am Kongresswesen beteiligte Partner aus der Stadt unter Vorsitz der Stadtmarketinggesellschaft zu gemeinsamen Vermarktungsaktionen bewegt werden sollen. Dort sollen dann gemeinsame Firmenkunden-Veranstaltungen in ausgewählten Metropolen Deutschlands, Messepräsenzen und Fachbesucher- sowie Pressereisen für Halle geplant werden. Trotz umfangreicher Aktivitäten im touristischen Marketing befindet sich die Stadtmarketing Halle GmbH nach wie vor im Aufbau; immerhin ist die Raumfrage geklärt: Bis auf weiteres hat die SMG ihren Sitz im Einkaufszentrum Rolltreppe, Tür an Tür mit Halle Tourist e.V. und in enger Anbindung an die Geschäftsstelle der CityGemeinschaft. So ist durch eine glückliche Fügung neben der inhaltlichen auch eine räumliche Nähe garantiert. Ab dem Jahr 2005 sollen die bis dahin von Halle Tourist wahrgenommenen Geschäftsbereiche dann übrigens gänzlich von der Stadtmarketinggesellschaft übernommen werden. Derweil hat sich auch die Stadtmarketinggesellschaft auf die umfassende Aufnahme der Geschäftstätigkeit in diesem Jahr vorbereitet. Soweit die inzwischen vom Geschäftsführer überarbeiteten Pläne die Zustimmung der Gesellschafter der SMG finden können, sollen nun die entsprechenden operativen Strukturen aufgebaut werden. Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH

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19.01.2004
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Hot Running

Seit der Ausschreibung zur Neubesetzung des Stelle des Beigeordneten für Planen und Bauen in der Stadt Halle (Saale) sind in der Verwaltung bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt mehr als 50 Bewerbungen eingegangen. Darunter sind einige fachlich interessante Bewerberinnen und Bewerber.

Hot Running

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. Januar 2004. Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrates der Stadt Halle (Saale) aus allen Fraktionen werden im Februar die Bewerbungen sichten, bevor zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wird. (Quelle: Stadt Halle)

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15.01.2004
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Neujahrsrede der Oberbürgermeisterin

Ich begrüße Sie alle sehr herzlich und freue mich besonders über die vielen Ehrengäste, die heute bei uns sind. Unter ihnen begrüße ich herzlich Herrn Minister Kley, Herrn Dr. Fikentscher, den Vizepräsidenten des Landtages, den Vorsitzenden unseres Stadtrates Herrn Bönisch, Herrn Burton, den Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika, unseren Ehrenbürger Herrn Professor Raabe und die Vertreter der Salzwirkerbrüderschaft im Thale zu Halle, und natürlich Sie, liebe Hallenserinnen und Hallenser! Ich freue mich, dass Sie so zahlreich in Ihr Rathaus gekommen sind

Neujahrsrede der Oberbürgermeisterin

Ich begrüße Sie alle sehr herzlich und freue mich besonders über die vielen Ehrengäste, die heute bei uns sind. Unter ihnen begrüße ich herzlich Herrn Minister Kley, Herrn Dr. Fikentscher, den Vizepräsidenten des Landtages, den Vorsitzenden unseres Stadtrates Herrn Bönisch, Herrn Burton, den Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika, unseren Ehrenbürger Herrn Professor Raabe und die Vertreter der Salzwirkerbrüderschaft im Thale zu Halle, und natürlich Sie, liebe Hallenserinnen und Hallenser! Ich freue mich, dass Sie so zahlreich in Ihr Rathaus gekommen sind. Die Flure unseres Ratshofes sind gut gefüllt. Das zeigt mir, wie sehr Sie an den Geschicken unserer Stadt interessiert sind. Liebe Hallenserinnen und Hallenser, verehrte Gäste, ich möchte heute in wenigen Worten Grundsätzliches darüber sagen, wo wie stehen und wohin wir gehen müssen. Meine These lautet: Wir – die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt – begreifen die tiefgehende Krise unserer Gesellschaft als Gestaltungschance. Wir verabschieden uns von Illusionen, verzichten dabei aber nicht auf Visionen. Wir sind bereit zu gravierenden Veränderungen, werden dabei aber die sozialen und demokratischen Grundpfeiler unseres Gemeinwesens verteidigen. Am Beginn dieses neuen Jahres wird unser Alltag von einem schwer durchschaubaren Geflecht aus Pessimismus und Angst – im Englischen gibt es das Wort „The German Angst“ -, aber auch von dem tiefen Wunsch, in fast allen Bereichen der Gesellschaft Neues zu denken und entsprechend zu handeln, geprägt. Neueste Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Deutschen Reformen will. Diese Bereitschaft muss von den Entscheidungsträgern in Politik und Gesellschaft aufgegriffen und genutzt werden. Ich bin der Auffassung, dass die Bürgerinnen und Bürger zu Recht klare Worte erwarten, was und wie reformiert werden soll. „Es muss anders werden“: Diese Forderung bestimmt heute alle Diskussionen um Wirtschaft, Soziales, Wissenschaft, Bildung und Kultur. In Ostdeutschland ist schon einmal „alles anders“ geworden. Diese alltägliche Erfahrung des Umbruchs seit der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung ist heute von großem Nutzen, sie hilft uns dabei, Lebenslügen deutlicher zu erkennen und auf den praktischen Kern der Probleme zu stoßen. Seit dem Herbst 1989 bis zum heutigen Tag geht es im Osten Deutschlands überhaupt nicht um die schrittweise, gut abgefederte und oft halbherzige Veränderung des Althergebrachten. Es ging und es geht hierzulande um Abbruch, Umbruch, auch um Verwerfung. Das heißt, Tempo und Ausmaß des „Anderswerdens“ sind historisch einmalig. Meine Damen und Herren, ich bin mir sicher, es ist nicht zynisch, sondern realistisch, die Härte der Situation und die dabei zu bestehenden Herausforderungen als Chance für die Gestaltung der Zukunft zu begreifen. „Uns kann man nichts (mehr) vormachen“ ist ein alltägliches Wort bei uns im Osten, das sowohl Resignation als auch gesunden Menschenverstand und Trotz meint. In einem Kommentar einer großen deutschen Tageszeitung (FAZ, 4. Dezember 2003) heißt es: „Jetzt, da das Wort Subvention grundsätzlich negativ belegt zu sein scheint, schwindet das Verständnis dafür, weshalb Ostdeutschland Jahr für Jahr besondere Transferleistungen in Milliardenhöhe bekommt.“ An Stammtischen macht dann schnell das Wort vom „Fass ohne Boden“ die Runde. Die das sagen, haben nichts begriffen. Tatsache ist: Der Aufholprozess im Osten ist schon seit mehr als sechs Jahren unterbrochen. Seit 1997 wächst die ostdeutsche Wirtschaft nicht stärker als die westdeutsche. Fachleute haben ausgerechnet, dass es ca. 60 Jahre dauern würde, bis auch nur 80 Prozent des westdeutschen Bruttoinlandsprodukts erreicht wären. Vor dem Hintergrund dieser Situation ist es meine Aufgabe, zusammen mit dem Stadtrat und Ihnen, liebe Hallenserinnen und Hallenser, eine klare Positionsbestimmung vorzunehmen und Problemlösungen zu entwickeln. Halle, die größte Stadt in Sachsen-Anhalt, leidet bis heute unter dem völligen Niedergang der traditionellen industriellen Großstrukturen und einer überdurchschnittlich hohen Arbeitslosigkeit mit all ihren Folgen, nämlich Bevölkerungsrückgang, Abwanderung der Jungen und Qualifizierten, Wohnungsleerstand und leeren Haushaltskassen. Das ist die eine Seite der Medaille und ist Tatsache. Aber auch das ist wahr: Es ist in einer gewaltigen finanziellen Kraftanstrengung gelungen, industrielle Kerne im ehemaligen Chemiedreieck zu retten. Dabei sind modernste Industriestrukturen aufgebaut worden, die weltweit konkurrenzfähig sind. Unsere gesamte Infrastruktur wurde modernisiert und ist heute effektiver als in vielen Teilen der alten Bundesländer. Wissenschaftliche und kulturelle Vielfalt und Offenheit gehören heute zu den Markenzeichen Halles. Seit den Tagen der friedlichen Revolution haben sich auch in Halle wirksame Instrumente der Bürgerbeteiligung und demokratischen Willensbildung entwickelt, die in der DDR undenkbar gewesen wären. Und das ist die andere Seite der Medaille, die „Haben-Seite“. Liebe Hallenserinnen und Hallenser, wir, die wir die gegenwärtige Krise als Chance nutzen wollen, brauchen die Verbindung von Pragmatismus und Visionen. Das heißt, wir bestimmen unsere Kernkompetenzen neu. Industrielle Großproduktion wird das Gesicht unserer Stadt nie wieder prägen. Unsere Stärken aber, historisch gewachsen und in die Zukunft reichend, sind Wissenschaft, Kultur und Bildung. Und da sind wir in Halle unschlagbar gut! Unsere Martin-Luther-Universität ist mit ihren 6 900 Beschäftigten und 18 000 Studenten der bedeutendste Standortfaktor in unserer Stadt. Der Hochschulstandort Halle muss weiter modernisiert werden. Einen Abbau von Forschung und Lehre können wir uns auf keinen Fall leisten. Hier erwarte ich, dass die Landesregierung gemeinsam mit der Universität akzeptable Lösungen findet und dabei der Hochschulautonomie den ihr gebührenden Stellenwert gibt. Die Erfolgsgeschichte des Wissenschafts- und Innovationsparks auf unserem Weinberg Campus wird ihre Fortsetzung finden, wenn unsere Universität ein Leuchtturm der Lehre und Forschung bleibt. Dann werden weitere Unternehmensgründungen im Hochtechnologiebereich stattfinden und neue attraktive Arbeitsplätze geschaffen werden. Deshalb ist unsere Bewerbung als „Stadt der Wissenschaft“ ist nur folgerichtig. Meine Damen und Herren, liebe Gäste, Theater, Musik, Architektur, Bildende Kunst und Literatur in Halle: Hier präsentiert sich ein einmaliges Spektrum, das trotz der Händel-Festspiele viel zu wenig bekannt ist. Viele Gäste, die zu uns kommen, sind total überrascht von der Vielfalt und der Qualität der Angebote. Deshalb können wir uns selbstbewusst um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2010“ bewerben. Und nicht nur deshalb, sondern auch, weil wir die Kultur des Wandels – in unserer Stadt seit langem Tradition – fortsetzen, unsere Stadt umbauen und ihr das einmal alte und schöne Gesicht zurückgeben, Brücken über die Saale in die Neustadt schaffen und aus dem Niedergang den Fortschritt gestalten. „Aufklärung durch Bildung“ ist das Leitmotiv des Themenjahres 2004 der Franckeschen Stiftungen, das genau in unsere Zeit passt. Schließlich sind unsere „Stiftungen“ mit ihren „Antworten aus der Provinz“ weit über Halle hinaus dafür bekannt, dass durch sie hochaktuelle geisteswissenschaftliche Diskussionen angestoßen werden. Liebe Gäste, dass der Staat nicht alles richten kann, gehört zu den schwierigen, aber auch befreienden, Wahrheiten der Gegenwart. Die Öffentliche Hand braucht aktive Partner in der Bürgerschaft, und da sind wir inzwischen vorbildlich! Suchen Sie eine vergleichbare Stadt, die so viele Bürgerinitiativen, kreative Gruppen und Vereine hat wie Halle. Und darüber hinaus sind es vor allem mittelständische Unternehmen und aktive einzelne Bürger, die unsere Stadt voran bringen. Ich möchte allen sehr herzlich danken, für die das Sprichwort „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ wieder aller Orten Grundlage unseres gemeinsamen Handelns zum Wohle unserer Stadt ist. Zeigen wir unseren Nachbarn in Osteuropa und manchen Zauderern im Westen unserer Republik, dass der Wandel gelingen kann! Wir können selbstbewusst auf das Geschaffene zurückblicken und gehen gut gerüstet in dieses Neue Jahr 2004. Nehmen wir die Herausforderungen an, die vor uns stehen: Stadt der Wissenschaft, 1200 Jahre Stadtjubiläum, Kulturhauptstadt Europas 2010 und die größte Chance Olympia in Leipzig 2012. Ich danke allen, die sich an der Vorbereitung dieses Empfangs beteiligt haben, vor allem der Rotkäppchen Sektkellerei GmbH Freyburg und der Leisslinger Mineralbrunnen, Unternehmensgruppe der Mitteldeutschen Erfrischungsgetränke GmbH, als Sponsoren sowie allen Mitveranstaltern, deren Mühe Sie auf allen Etagen bewundern können. Ich wünsche Ihnen für dieses Jahr Gesundheit und persönliches Glück und viel Erfolg für uns alle. Seien wir großzügig und freundlich zueinander. Alles Gute!

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15.01.2004
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Freier Eintritt für das Händel-Haus in Halle

Mit einem ungewöhnlichen Schritt will das Händel-Haus in Halle mehr Besucher anlocken. Musikliebhaber können das Geburtshaus des Komponisten Georg Friedrich Händel (1685-1759) ohne Ticket ergründen.

Freier Eintritt für das Händel-Haus in Halle

“Wir hoffen damit, mehr Besucher für die Ausstellungen zu interessieren”, begründete Direktor Dr. Edwin Werner am Montag, 12. Januar 2004, diesen Schritt. Es handelt sich dabei um einen Modellversuch. Viele Touristikgruppen begnügten sich derzeit mit der Besichtigung des Äußeren. Vielen entgingen dadurch interessante Inhalte des Museumskomplexes, der mit der Integration der Ausstellung historischer Musikinstrumente erst erweitert wurde. Dr. Werner rechnet mit einer Steigerung des Umsatzes des hauseigenen Museumsshops. Die finanziellen Verluste durch entgangene Eintrittsgelder würden durch so genannte Personalanpassungen kompensiert. “Ob der freie Eintritt generell für dieses Museum eingeführt wird, hat der Stadtrat zu entscheiden.” Ein vom Kulturausschuss befürworteter Antrag liege bereits vor, sagte Dr. Werner. Beschlossen sei bereits ein regelmäßiger Schließungstag. Das Haus wird bis Ende März jeweils dienstags geschlossen bleiben. Das Museum in Halles Innenstadt zählt jährlich 30.000 Besucherinnen und Besucher. Im Händel-Haus hatte Händel am 23. Februar 1685 das Licht der Welt erblickt. Der bisherige Eintrittspreis betrug 2,60 Euro. Das Museum hat montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 9.30 – 17.30 Uhr, donnerstags von 9.30 – 19.00 Uhr geöffnet. Dienstag ist Ruhetag.

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12.01.2004
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Mal wieder sinnvoll essen

Benefiz-Familienbrunch im Maritim Hotel Halle: Bürgermeisterin Dagmar Szabados, Torsten Puck, Hoteldirektor Maritim Halle, und Globus-Geschäftsführer, Herbert Helget, laden am Sonntag, 11. Januar 2004, von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr zum traditionellen Familienbrunch ins Maritim Hotel Halle ein.

Mal wieder sinnvoll essen

Der geplante Erlös des Benefizfamilienbruchs soll die Arbeit des Kinder- und Jugendrates der Stadt Halle (Saale), der „Demokratie-Schule“ und der Aktion „Hallesche Kinder suchen Pflegeeltern“ sowie die Neugestaltung des Skate-Parks im Stadtpark und die Projekte im Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche unterstützen. Die Teilnahme kann unter der Tel.-Nr.: (0345) 51 01 713 direkt im Maritim Hotel halle angemeldet werden. Der Eintrittspreis beträgt 21 Euro für jeden Erwachsenen. Kinder unter sieben Jahren bezahlen nichts. Kinder ab dem achten Lebensjahr zahlen für jedes Lebensjahr 0,50 Euro. Wer nicht am Familienbrunch teilnehmen kann, die Projekte aber unterstützen möchte, kann seine Spende auf das Konto: 380 011 855 bei der Sparkasse Halle, Bankleitzahl: 8005 3762 unter dem Buchungszeichen: 5.3331.300002.6 (Spende) einzahlen. (Quelle: Stadt Halle)

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08.01.2004
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Planetarium Halle – jetzt auch am Sonnabend offen

Ab sofort ist das Planetarium Halle auf der Peißnitz auch am Sonnabend geöffnet. Zusätzlich zu den gewohnten Terminen um 14.30 Uhr und um 16.00 Uhr am Sonntagnachmittag gibt es nun auch jeden Sonnabend um 15.30 Uhr eine Vorführung.

Planetarium Halle - jetzt auch am Sonnabend offen

Den Beginn macht am kommenden Sonnabend um 15.30 Uhr “Eine Reise zum Mond”. Schon mit bloßem Auge kann man ja auf diesem Begleiter der Erde Einzelheiten erkennen. Ein näherer Blick zeigt dann, dass die sprichwörtlichen Mondlandschaften alles andere als langweilig sind. Am Sonntag folgt um 14.30 Uhr “Riesen und Zwerge unter den Sternen”. Es geht dabei um das Werden und Vergehen der Sterne, das wir an vielen Stellen des Himmels beobachten können. Um 16 Uhr beginnt schließlich “Eine Reise durch das Sonnensystem”.

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07.01.2004
hallelife.de - Redaktion