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Wieder Parkgebühren am Waisenhausring

Nach Beendigung der umfangreichen Bauarbeiten wird im nördlichen Bereich des Waisenhausringes – gegenüber der Goetheschule nahe des Leipziger Turmes – ab Donnerstag, den 1. April 2004, die Parkraumbewirtschaftung wieder eingeführt.

Wieder Parkgebühren am Waisenhausring

Folgende Bewirtschaftungszeiten sind vorgesehen: montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr, sonnabends von 7 bis 13 Uhr. Die maximale Parkdauer beträgt drei Stunden, die Parkgebühren ein Euro pro Stunde.

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31.03.2004
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Neue Hoffnung für Ammendorfer Waggonbauer

Die rund 750 Beschäftigten des Waggonbauwerks Halle-Ammendorf können wieder hoffen. Der Aufsichtsrat von Bombardier Transportation Deutschland fasste am Dienstag, 30. März 2004, in Berlin auf seiner außerordentlichen Sitzung überraschend keinen Beschluss, der die von der Unternehmensleitung geplante Schließung des Standortes bis Herbst 2005 vorsieht. Es solle bis zum Juni weiter verhandelt und nach einer Lösung gesucht werden, sagte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Gewerkschafter Hasso Düvel nach der vierstündigen Sitzung.

Neue Hoffnung für Ammendorfer Waggonbauer

Rund 750 Ammendorfer Waggonbauer waren zur Aufsichtsratssitzung nach Berlin gereist. Sie protestierten während der Tagung lautstark vor dem Sitzungshotel. Auf Transparenten war unter anderem zu lesen: «Nicht Ammendorf ist Schuld an den Überkapazitäten, sondern Bombardier selbst hat sie gekauft.» Der kanadische Verkehrskonzern will weltweit 6600 Stellen in der Bahnsparte streichen. Der Abbau entspräche fast einem Fünftel aller Stellen des Unternehmens. In Europa sollen wegen Überkapazitäten sieben Produktionsstätten in fünf Ländern in den kommenden beiden Jahren geschlossen werden. Düvel sagte, «wir haben erstmals den Fuß richtig auf die Bremse gekriegt». Die beabsichtigte Schließung sei damit aber noch nicht vom Tisch, rief er den Waggonbauern zu. Mit den Protesten hätten Belegschaft, Betriebsrat und Gewerkschaft verhindert, dass «heute bereits beschlossen wird, das Werk dicht zu machen». Aufsichtsratsvorsitzender Peter Witt dämpfte jedoch die Erwartungen. Er befürchte, dass der Konzern von seiner Absicht, das Werk zu schließen, nicht abrücken werde. Die Zeit bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung solle genutzt werden, um nach adäquaten Lösungen zu suchen.

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30.03.2004
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Kinderstadtbüro 2004 wurde eröffnet

Im Thaliagewölbe ist dieser Tage das Kinderstadtbüro 2004 eröffnet worden. Neben einer Miniausstellung der in Workshops entstandenen Modelle informierten Kinder und die Projektleitung über die nächsten Schritte. Ein großes Haus auf der Thaliawiese sollte einen Ausblick auf die Architektur und Bauweise der diesjährigen Kinderstadt geben. Zur Unterhaltung war ein DJ eingeladen, auf dem Programm stand außerdem eine Kinderstadt-Gewinnspielaktion.

Kinderstadtbüro 2004 wurde eröffnet

Die Kinderstadt 2004 für Mädchen und Jungen von sechs bis 14 Jahren findet vom 11. Juni bis zum 17. Juli auf der Peißnitzinsel statt. Weitere Informationen finden Intreressierte im Internet unter www.kinderstadt-halle.de

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30.03.2004
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Unfälle auf der A 14 sorgen für Staus im Raum Halle

Innerhalb weniger Stunden sind bei zwei Unfällen mit Fernlastern auf der Autobahn 14 (Leipzig-Magdeburg) bei Halle drei Menschen verletzt worden. Die Autobahn war an einer Unfallstelle wegen Bergungsarbeiten für mindestens zwei Stunden gesperrt, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Dessau am Montag.

Unfälle auf der A 14 sorgen für Staus im Raum Halle

Zunächst kam aus bislang ungeklärter Ursache zwischen den Anschlusstellen Halle-Tornau und Halle-Trotha kurz vor einer Brücke ein Fernlaster aus Polen von der Fahrbahn ab. Die zwei Insassen wurden schwer verletzt, sagte der Sprecher. Die Zugmaschine mit der Fahrerkabine stürzte einen Abhang hinunter, der Anhänger hatte sich verhakt und blieb zum Teil auf der Autobahn hängen. Der Laster hatte Plastikbandrollen geladen. Zwei Stunden später fuhren auf der A 14 in Höhe Halle-Ost und Peißen zwei Laster aus Tschechien aufeinander. Dabei wurde ein Mann verletzt.

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29.03.2004
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Stadtumbau in der Saalestadt Halle

Zum Stadtumbau in der Saalestadt informierten Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler, Dr. Michael Schädlich, Geschäftsführer des Instituts für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbH (isw Institut) sowie Geschäftsführer hallescher Wohnungsgesellschaften im März 2004 in einer Pressekonferenz.

Stadtumbau in der Saalestadt Halle

Stadtentwicklungskonzept formuliert Leitbilder Stadtumbau in Halle hat das Ziel, die Saalestadt langfristig attraktiv, lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten. Er wird in enger Kooperation zwischen Stadt und Wohnungsunternehmen gestaltet. Stadtumbau umfasst alle Maßnahmen der Stadtentwicklung, die dazu beitragen, die Auswirkungen des sich vollziehenden Strukturwandels aufzufangen und nachhaltig damit umzugehen. Er ist nicht allein auf den Abriss überzähliger Wohnungen beschränkt, sondern muss die Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, die Gestaltung und Aufwertung der städtischen Lebensqualität und Fragen der infrastrukturellen Ausstattung insgesamt einbeziehen. Dafür gibt es eine Reihe von Projekten, und das hallesche Stadtentwicklungskonzept formuliert Leitbilder, Konzepte und Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung der Gesamtstadt. Die Stadt Halle ist auf dem richtigen Weg Die Ergebnisse der aktualisierten kommunalen Bevölkerungsprognose bestätigen, dass die Stadt mit ihrer konsequenten Stadtumbaupolitik auf dem richtigen Weg ist. Die Einwohnerzahl sinkt langsamer als bisher angenommen. Die im Jahr 2003 in Höhe von zehn Millionen Euro eingeworbenen Rückbaufördermittel ermöglichen es den Wohnungsunternehmen im Zeitraum von 2003 bis 2005 rund 3 300 Wohnungen vom Markt zu nehmen. Das führt auch zu einer nachhaltigen Kostenentlastung für die Wohnungsunternehmen. Allerdings erfolgt die Auszahlung der bewilligten Mittel von zehn Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren (2003-2007). Deshalb haben in den Jahren 2002 und 2003 die Wohnungsunternehmen den Rückbau von leerstehenden Wohnungen vorfinanziert. Diese Vorfinanzierung wird auch 2004 fortgesetzt. Mit den 2002 und 2003 bewilligten Fördermitteln in Höhe von 13,5 Millionen Euro ist insgesamt der Abriss von 4 200 Wohnungen möglich. Das sind mehr als 20 Prozent der im Stadtentwicklungskonzept bis 2010 geplanten Abrisse von 20 000 Wohnungen. In den Umstrukturierungsgebieten Silberhöhe und Neustadt konzentriert sich auch 2004 der Abriss. Die geplanten Abrissmaßnahmen 2004 aus den bewilligten Fördermitteln und die vollzogenen Abrisse sind in den Übersichtsplänen dargestellt. Der Umsetzungsfortschritt ist in der zukünftigen ?Waldstadt Silberhöhe” am deutlichsten sichtbar. Hier wurden 2003 allein 65 Prozent der in der Stadt insgesamt 1 167 abgerissenen Wohnungen großflächig rückgebaut. Für die damit verbundenen Aufwertungsmaßnahmen wurden in Halle insgesamt 4,9 Millionen Euro Fördermittel und ein städtischer Anteil in Höhe von 2,5 Millionen Euro im Jahre 2003 eingesetzt. Zwischenbilanz ist vorbildlich für die Städte des Landes Die Stadt Halle (Saale) kann damit eine Zwischenbilanz vorlegen, die vorbildlich für die Städte des Landes ist. ?Ich bin stolz, dass es im Zusammenwirken aller Beteiligten gelungen ist, einen 100igen Fördermittelabfluss in den beiden letzten Jahren zu realisieren. Das können nicht viele Kommunen des Landes behaupten”, schätzt Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler ein. Das Landesverwaltungsamt hat für die Haushaltsjahre 2002 und 2003 Rückbaufördermittel in Höhe von insgesamt 2,1 Millionen Euro an die Stadt Halle ausgezahlt, die unmittelbar an die Wohnungsunternehmen weitergeleitet wurden. ?Der weitere Stadtumbau kann nur durch das gute Zusammenspiel einer Vielzahl von Akteuren gelingen. Halles Wohnungseigentümer und Stadtplaner der Stadt Halle haben von Beginn an auch die Mieter, die Versorgungswirtschaft, die Verkehrsunternehmen, die Sozialplaner in ihre Überlegungen einbezogen. Es sind realistische und von allen Seiten gut durchdachte Stadtumbaukonzepte entstanden, die uns für die Zukunft Mut machen”, wertet Ingrid Häußler das Geleistete. Sieben Millionen Euro Fördermittel pro Jahr Im Programmjahr 2004 wollen wir an die Erfolge anknüpfen und das Tempo beibehalten. Für den Rückbau wurden 2004 Fördermittel in Höhe von 15,8 Millionen Euro und für die Aufwertung der Wohngebiete 9,9 Millionen Euro beantragt. Damit könnten in den nächsten Jahren weitere 4 700 Wohnungen vom Markt genommen werden. Um die Zielstellung von 20 000 abgerissenen Wohnungen bis 2010 zu erreichen, benötigt die Stadt Halle (Saale) für jedes Programmjahr im Zeitraum 2004 bis 2009 weiterhin etwa sieben Millionen Euro Fördermittel für den Abriss dauerhaft leerstehender Wohnungen. Halle meint es ernst mit dem Stadtumbau ?Die immensen Summen zeigen, dass es Halle wirklich ernst meint mit dem Stadtumbau und wir können die Verpflichtungen auch einhalten”, hebt OB Häußler hervor. Die positive Kooperationskultur, die sich im Netzwerk ?Stadtumbau in Halle” entwickelt hat, ermöglicht es den äußerst schwierigen Prozess des Stadtumbaus im Vergleich zu manch anderen ostdeutschen Städten in der Planung wie Umsetzung aktiv zu gestalten. ?Dafür danke ich den beteiligten Wohnungsunternehmen, den von einem Umzug betroffenen Mietern und den Moderatoren des Prozesses Dr. Michael Schädlich und Anita Steinhart vom isw Institut für die inhaltliche und organisatorische Unterstützung sowie allen anderen Beteiligten”, so Ingrid Häußler. Planungsstand ist in Halle weit fortgeschritten Durch die Arbeit der Lenkungsgruppe Stadtumbau kann die Stadt Halle wie kaum eine andere ostdeutsche Stadt mittlerweile auf einen weit fortgeschrittenen Planungstand bei der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes ?Wohnen” verweisen. In den Jahren bis 2009 wollen wir mit Hilfe des Stadtumbauprogramms insbesondere unsere Innenstadt stärken. Alle Maßnahmen gehen einher mit Anpassungsmaßnahmen im Bereich der sozialen, kulturellen und Verkehrsinfrastruktur. Diesem Anliegen widmet sich die Lenkungsgruppe ?Stadtumbau” im eigens initiierten ?Netzwerk Infrastruktur”. Förderrichtlinien rasch auf den Weg bringen Die möglichst frühzeitige Abstimmung zwischen den verschiedenen Fachressorts der Verwaltung sowie die Abstimmung der städtischen Planungskonzepte mit Externen wie beispielsweise den Verkehrsunternehmen ist dabei Hauptanliegen der künftigen Arbeit. Je schneller die Verwaltungsvereinbarungen und Förderrichtlinien für den Stadtumbau von Bund und Ländern für den Zeitraum bis 2009 auf den Weg gebracht werden, desto schneller werden wir in Halle weiter Umsetzungserfolge erreichen. ?Ich bedanke mich an dieser Stelle auch beim zuständigen Minister des Landes Sachsen-Anhalt und beim Landesverwaltungsamt für die Unterstützung bei der Umsetzung des Stadtumbauprozesses. Dennoch möchte ich an beide appellieren, nicht nachzulassen. Nur die volle Mittelbewilligung sichert das Gelingen des Stadtumbaus in der einwohnerstärksten Kommune des Landes”, sagte Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler.

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29.03.2004
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Aufruf der OB zum Frühjahrsputz

Liebe Hallenserinnen und Hallenser, auch in diesem Jahr möchte ich zum traditionellen Frühjahrsputz aufrufen, der unter dem Motto “Sauberkeit nicht nur zur Osterzeit” vom Mittwoch, dem 31. März bis Sonnabend, den 3. April, durchgeführt wird.

Aufruf der OB zum Frühjahrsputz

Die unansehnlichen Hinterlassenschaften des Winters auf Straßen und Plätzen, auf öffentlichen Grünflächen sowie der angeschwemmte Müll an Gewässerrändern sollen beseitigt werden. Die Aktionen in den vergangenen Jahren, besonders das Engagement im Frühjahr, waren sehr erfolgreich. Viele Hallenserinnen und Hallenser, Wohnungsunternehmen, Vereine, Parteien, Schulen, Kindereinrichtungen, Gewerbetreibende, Gartensparten sowie städtische Ämter trugen mit dazu bei, die Sauberkeit in unserer Stadt zu verbessern. Daher erneuere ich mit diesem Aufruf meine Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger, sich diesem Aufruf anzuschließen und mit ihrem Einsatz dafür zu sorgen, dass sich auch Besucher und Gäste, nicht nur zum bevorstehenden Osterfest, sondern in der Zeit darüber hinaus in unserer Stadt wohlfühlen sowie eine angenehme Atmosphäre vorfinden. Liebe Hallenserinnen und Hallenser, beteiligen Sie sich bitte auch in diesem Jahr aktiv am Frühjahrsputz! Setzen Sie ein Zeichen für ein sauberes Halle! Es grüßt Sie herzlich Ingrid Häußler Oberbürgermeisterin der Stadt Halle (Saale) Informationen des Fachbereiches Allgemeine Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit zum Frühjahrsputz In der Zeit vom 31. März bis 3. April werden nachfolgende Standorte eingerichtet, an denen die gefüllten Müllsäcke abgelegt werden können: Halle-Neustadt – Parkplatz Zollrain, Am Tulpenbrunnen, Am Kleinen Teich Nietleben – Gustav-Menzel-Platz Heide-Nord – Blumenauweg/ Parkplatz auf dem ehemaligen Wochenmarkt Silberhöhe – Wochenmarkt/ Ludwig-Bethke-Straße Am Gesundbrunnenbad – Parkplatz Ammendorf – Kurt-Wüsteneck-Straße/ Straßenbahnwendeschleife Trotha – Straßenbahnwendeschleife/ Parkplatz Friedemann-Bach-Platz/ Parkplatz (Ecke Bergstraße) Schülershof/Oleariusstraße Kröllwitz – Hoher Weg Rathenauplatz, Hasenberg Rudolf-Ernst-Weise-Straße, Ecke Kirchnerstraße Delitzscher Straße, gegenüber Einmündung Landsberger Straße (Hermann-Richter-Weg) Diemitz, Jenaer Straße/Ecke Wilhelmstraße Seeben, vor dem Sportplatz Büschdorf, Dorfplatz Reideburg, Paul-Singer-Straße (Parkplatz Kondi) Frohe Zukunft, Straßenbahnwendeschleife Bruckdorf, Richard-Richter-Platz Kanena, Dürrenberger Straße (Containerstandplatz) Dölau, Gustav-Schmidt-Platz. Merseburger Straße/ Ecke Kasseler Straße Helene-Stöcker-Platz (Heide-Süd) Die Entsorgung der gefüllten Müllsäcke erfolgt durch die Stadtwirtschaft GmbH am Freitag, dem 2. April, und am Montag, dem 5. April. Das Kummertelefon des Fachbereiches Allgemeine Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit, an dem Auskünfte zum Frühjahrsputz erteilt sowie Anregungen der Bürgerinnen und Bürger entgegengenommen werden, ist unter der Telefonnummer 2 21-12 29 montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr sowie am Samstag von 8 bis 16 Uhr besetzt.

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29.03.2004
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Verbleib der Sammlung Gerlinger in Halle auf Dauer gesichert

Prof. Hermann Gerlinger hatte im Herbst 2003 erklärt, seine Sammlung an das Kunstmuseum Bern geben zu wollen. Grund dafür war die räumliche Situation des Museums in der Moritzburg, die eine sofortige dauerhafte Präsentation seiner Sammlung nicht zulässt

Verbleib der Sammlung Gerlinger in Halle auf Dauer gesichert

Prof. Hermann Gerlinger hatte im Herbst 2003 erklärt, seine Sammlung an das Kunstmuseum Bern geben zu wollen. Grund dafür war die räumliche Situation des Museums in der Moritzburg, die eine sofortige dauerhafte Präsentation seiner Sammlung nicht zulässt. Zollrechtliche Hürden standen der Verwirklichung des Projektes in Bern entgegen. Die zügige Beförderung des Ausbaus der Moritzburg durch die Ausschreibung eines internationalen Architektenwettbewerbs im November 2003 hat den Sammler nunmehr dazu bewogen, nach Halle zurückzukehren. “Es hat sich als richtig erwiesen, dass wir den Gesprächsfaden haben nie abreißen zu lassen”, kommentierte Kultusminister Olbertz die neue Entwicklung. So habe er als Vorsitzender des Stiftungsrates die Verhandlungen unmittelbar wieder aufnehmen und gemeinsam mit Gerlinger zum Erfolg führen können. Gerlinger habe sich dabei als aufgeschlossener und fairer Verhandlungspartner erwiesen. “Mit der Übernahme der Sammlung eröffnet sich der Stiftung Moritzburg die einmalige Chance, an ihr ursprüngliches Sammlungsprofil zur Klassischen Moderne wieder anzuknüpfen und zu einem Zentrum der Präsentation dieser Stilrichtung in Mitteldeutschland zu werden”, so der Kultusminister. Mit der Sammlung Gerlinger lasse sich in einzigartiger Weise die Entwicklung des deutschen Expressionismus aufzeigen. Stiftungsdirektorin Dr. Katja Schneider erklärte, dass die Erforschung und Präsentation der Klassischen Moderne und ihrer Auswirkungen auf die Kunst des 20. Jahrhunderts das Profil des Museums künftig entscheidend prägen werden. Thematische Ausstellungen in Verbindung mit der Sammlung Gerlinger werden hierzu beitragen. Als erstes gemeinsames Projekt soll der Katalog der Sammlung Gerlinger neu aufgelegt werden. Während der Baumaßnahmen in der Moritzburg wird einmal jährlich aus der Sammlung eine Ausstellung zusammengestellt und an anderem Ort in Sachsen-Anhalt gezeigt. Am 24. März 2004 wurde der Vertrag mit Hermann Gerlinger paraphiert und dem Stiftungsrat zur Beschlussfassung übersandt. Kultusminister Olbertz als Stiftungsratsvorsitzender teilte mit, dass der Stiftungsrat auf seiner Sitzung am 31. März 2004 der Unterzeichnung zu stimmen werde. Damit sei der Verbleib der renommierten Kunstsammlung von Werken der “Brücke-Maler” in der Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, auf unbefristete Zeit gesichert. Der Sammler beabsichtigt die Gründung einer Stiftung, die in seiner Nachfolge in den Vertrag eintritt. Eine entsprechende Regelung ist bereits jetzt Bestandteil des Vertrages.

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26.03.2004
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Erste Waldflächen für die “Waldstadt Silberhöhe” entstehen

In den zurückliegenden Monaten wurden auf der Silberhöhe die Hochhäuser am Rohrweg und die beiden Schulen ?Carl Friedrich Gauß? und ?An der Elsteraue? abgerissen.

Erste Waldflächen für die

Die dadurch entstandene Brachfläche zwischen Kaiserslauterer Straße, Karlsruher Allee, der Straße Am Hohen Ufer und der Elsteraue wird in den kommenden Wochen renaturiert. Eine Fläche von 3,6 Hektar wird aufgeforstet. Der Laubwald, bestehend aus Erlen, Spitz- und Bergahorn, Eschen und Traubeneichen, wird umgeben von einem Saumschutz aus Haselnuss, Heckenkirsche, Hartriegel, Weißdorn und Wildrosen. Die gesamte Anpflanzung wird mit einem Wildschutzzaun gegen Wildverbiss gesichert. Die insgesamt 18.940 Bäumchen werden als Forstware gesetzt, das heißt, sie sind etwa 30 bis 50 cm hoch. Die Pflanzqualität ist die Voraussetzung für das Entstehen eines weitgehend natürlich wachsenden Waldes. Innerhalb der Pflanzflächen werden 16 Greifvogelstangen aus grobgeschältem Nadelholz aufgestellt, damit sich auch in diesem Gebiet die Greifvögel schrittweise wieder ansiedeln können. Ein zwei Meter breiter Spazierweg mit einer Bitumendecke wird von der Karlsruher Allee durch das neu zu schaffende Wäldchen zu einem ebenfalls neuen Aussichtspunkt und weiter zur Straße Am Hohen Ufer führen. Vom Aussichtspunkt, der mit Bänken ausgestattet wird, bietet sich ein weiter Blick über die Saale-Elsteraue. Sobald die Witterung es erlaubt, beginnt eine Fachfirma im Auftrag des Fachbereichs Grünflächen mit den Arbeiten, für die vier Wochen geplant sind.

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24.03.2004
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Neuer Bau-Beigeordneter wird gewählt

Die Wahl des neuen Beigeordneten für den Geschäftsbereich Planen, Bauen und Straßenverkehr der Stadtverwaltung Halle (Saale) wird gemäß § 66 Abs. 2 in Verbindung mit § 60 Abs. 2 Satz 1 der Gemeindeordnung des Landes Sachsen-Anhalt auf der 54. Sitzung des Stadtrates am Mittwoch, dem 26. Mai, im Stadthaus, Marktplatz 2, stattfinden. Das gibt die Stadt Halle (Saale), vertreten durch die Oberbürgermeisterin, Ingrid Häußler, öffentlich bekannt.

Neuer Bau-Beigeordneter wird gewählt
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23.03.2004
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Solidarität der Hallenser für Ammendorf gefragt

Die um den Erhalt ihres Werkes kämpfenden Ammendorfer Waggonbauer setzen auch auf die Solidarität der Hallenserinnen und Hallenser. Am Freitag, dem 26.März 2004, wollen sie auf dem Marktplatz der Saalestadt mit einem Informationsstand auf die Situation in dem Traditionsbetrieb aufmerksam machen und um Mithilfe werben, wie der stellvertretende Betriebsratschef Armin Schoppe sagte.

Solidarität der Hallenser für Ammendorf gefragt

Der kanadische Konzern Bombardier will das Unternehmen Ende September 2005 schließen. Die rund 750 Beschäftigten stünden dann auf der Straße. Sie hatten 2002 schon einmal die drohende Schließung des Werkes abgewendet. Damals hatte sich ein breites Aktionsbündnis mit Prominenten aus Politik, Kunst und Kultur für den Erhalt des Betriebes eingesetzt. Schoppe kündigte für Dienstag, den 30. März 2004, einen Konvoi von Bussen mit Belegschaft und Sympathisanten nach Berlin an. Dort kommt am selben Tag der Aufsichtsrat von Bombardier Deutschland zusammen. Auf dessen Tagesordnung stehe auch die Schließung von Ammendorf, sagte Schoppe. Die Waggonbauer wollen vor dem Tagungsort für den Erhalt ihres Werkes und ihrer Arbeitsplätze demonstrieren.

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23.03.2004
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Waggonbaustandort muss gerettet werden

Der Ausschuss für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr des Landtages von Sachsen-Anhalt hat mit Betroffenheit und Unverständnis die Ankündigung des Bombardier-Konzerns zur Kenntnis genommen, das Werk Ammendorf im Jahr 2005 schließen zu wollen. Halle-Ammendorf ist ein Standort mit langjähriger Tradition, der für qualitativ hochwertige Fahrzeuge steht, die von einer engagierten und innovativen Belegschaft produziert werden.

Waggonbaustandort muss gerettet werden

Die Entscheidung von Bombardier ist als glatter Bruch von Zusagen zu betrachten, die zum Erhalt und zur Umstrukturierung des Werkes sowohl gegenüber der Bundesregierung und der Landesregierung 2002 getroffen worden, als auch eine Missachtung des Standortsicherungsvertrages vom vergangenen Jahr. Die Mitglieder des Ausschusses appellieren an die Verantwortlichen von Bombardier sowie an die Bundes- und Landesregierung, alles in ihren Kräften stehende zu tun, um dem Waggonbau in Halle-Ammendorf eine Zukunft zu geben. Das Ziel kann nur heißen, Arbeitsplätze und Know-how am Standort zu sichern, um eine Rettung des letzten großen Industriebetriebes von Halle zu erreichen.

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19.03.2004
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Ammendorf: Gewerkschaft und Betriebsrat protestieren

Der Waggonbaustandort Halle-Ammendorf steht vor dem Aus. Das Unternehmen solle nach einem Beschluss des kanadischen Konzern Bombardier Transportation in Toronto bis 2005 geschlossen werden, sagte der Chief Operator Officer Wolfgang Tölsner am Mittwoch in Halle. Das Unternehmen habe auf eine veränderte Marktlage gesetzt, die nicht so eingetreten sei wie erhofft. Für 100 der 800 Waggonbauer sollten Arbeitsplätze an anderen deutschen Waggonbaustandorten angeboten werden.

Ammendorf: Gewerkschaft und Betriebsrat protestieren

Es werde energisch Widerstand geleistet, sagte Halles IG-Metall-Chef Günther Meißner vor 500 aufgebrachten Metallern. Die Bundesregierung kündigte an, den betroffenen Arbeitnehmern helfen zu wollen. Gemeinsam mit der Landesregierung wolle die Bundesregierung ein Regionalkonzept erarbeiten, um an der Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen mitzuwirken, sagte Regierungssprecher Béla Anda. Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) sprach von einer Auffanglösung. Er zeigte sich erschüttert über die Entscheidung. Bombardier Transportation baue in Europa ein Sechstel der gesamten Kapazitäten ab, da der Bedarf gesunken sei. Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) betonte, es sei völlig abwegig, die Vergabe des Nordharz-Netzes als Ursache für die drohende Schließung von Ammendorf zu bezeichnen. Wirtschaftsminister Horst Rehberger (FDP), sagte, das Land habe seit 1999 Fördermittel in Höhe von 13 Millionen Euro an Bombardier ausgereicht. Diese Summe werde jetzt zurück gefordert. IG Metall und Betriebsrat warfen dem Konzern und der Landesregierung Versagen bei der Sicherung des Standortes vor. Meißner erinnerte an das Kanzlerversprechen vor zwei Jahren, mit dem Ammendorf damals gerettet worden war. Danach sei aber nie ernsthaft von Bombardier an der Sicherung des Werkes gearbeitet worden, sagte Meißner. Betriebratsvorsitzender Reiner Knothe sprach von politischem Dilettantismus, den die Landesregierung bei der Vergabe von Aufträgen an den Tag gelegt habe. Derzeit hat das Unternehmen noch Aufträge für ICE 3 bis Dezember 2004 und Auftäge für ICE Neigetechik bis zum Ende des 3. Quartals 2005. IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine sagte, mit der Entscheidung zur Schließung des Werkes in Ammendorf verstoße Bombardier gegen die Vereinbarung aus dem Jahre 2002. Dabei sei festgelegt worden, dass mindestens bis Ende 2006 mehr als 600 Arbeitsplätze am Standort gesichert werden. Der Bombardierkonzern wollte das Werk im Rahmen eines Sanierungsprogramms ursprünglich bereits Mitte 2002 schließen. Nach heftigen Protesten der Belegschaft sowie dem Eingreifen von Bundes- und Landesregierung war der Schließungsbeschluss im Januar 2002 ausgesetzt worden. Der Chef des Insituts für Wirtschaftsforschung Halle, Rüdiger Pohl, nannte die Pläne dramatisch und deprimierend. Ein Unternehmen könne nur mit Aufträgen gerettet werden, dass aber könnten weder Bundes- noch Landesregierung bewerkstelligen. Für Freitag, den 19. März, ist ein Protestmarsch von Ammendorf auf den Marktplatz von Halle geplant.

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18.03.2004
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Bombardier schließt noch stärkere Einschnitte nicht aus

Ungeachtet des wachsenden politischen Drucks hält der kanadische Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation an der Absichtfest, das Werk in Halle-Ammendorf (Sachsen-Anhalt) zu schließen. Dies sagte Wolfgang Tölsner, Chief Operating Officer von Bombardier Transportation, im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitag-Ausgabe).

Bombardier schließt noch stärkere Einschnitte nicht aus

“Angesichts einer Durchschnittsauslastung unserer Werke in Europa von unter 55 Prozent haben wir keine andere Wahl”, bekräftigte Tölsner. Der Bombardier-Manager machte sogar deutlich, daß über die zur Wochenmitte verkündeten Werksschließungen hinaus weitere Einschnitte folgen könnten: “Sollten die Kostensenkungsmaßnahmen, die an den verbleibenden Standorten geplant sind, nicht ausreichend Wirkung zeigen, und sollte sich der Marktweiterhin rezessiver verhalten, als wir es erwarten, dann kann ich weitere Maßnahmen nicht ausschließen”, so Tölsner zur FAZ. Mittelfristig wolle Bombardier in der Bahntechnik eine Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen von bis zu 6 Prozent erzielen.

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18.03.2004
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60. Geburtstag der Oberbürgermeisterin

Zahlreiche kleine Gratulanten kamen am Donnerstag, dem 18. März 2004 bereits am Vormittag ins Ratshaus, um Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler zu ihrem 60. Geburtstag zu gratulieren.

60. Geburtstag der Oberbürgermeisterin

Die Kinder vom Seniorenkreativverein in Begleitung von Dr. Bodo Meerheim, Geschäftsführer des Vereins und Fraktionsvorsitzender der PDS-Stadtratsfraktion, und des ehemaligen Baubeigeordneten und Vereinsvorsitzenden des Seniorenkreativvereins, Wolfgang Heinrich, sangen für die Oberbürgermeisterin ein Geburtstagsständchen. Ein kleines Gratulationskomitee aus der Kita ?Kreativer Kinderverein? überreichte der Jubilarin eine selbstgebastelte Blume mit vielen persönlichen Wünschen. Weitere kleine Gratulanten kamen aus den Kindereinrichtungen ?Kanena? und ?Georg Friedrich Händel?. Die kleinen ?Abgesandten? der Kita ?Kinderinsel? brachten Frau Häußler einen selbstgebackenen Geburtstagskuchen, selbstgemalte Postkarten und eine Geburtstagskerze. Mit einer handgearbeiteten Krone schmückten sie das Geburtskind. Eine Karte mit Gedichten überreichten die Kinder der Kita ?Sausewind?. Auch ?große? Gratulanten haben schon am Vormittag gratuliert. Bürgermeisterin Dagmar Szabados und die Beigeordneten Eberhard Doege, Dieter Funke und Dr. habil. Hans-Jochen Marquardt überreichten ihrer Chefin die Glückwünsche als ?Dream-Team?. Besonders hat sich die Oberbürgermeisterin über das Glückwunschtransparent des DSM Außenwerbung GmbH gefreut, was heute Morgen quer über den Eingang zur unteren Leipziger Straße gespannt war. Pünktlich zum Geburtstag erreichten die Oberbürgermeisterin auch postalische Glückwünsche. So gratulierten Wolfgang Neuhäuser und seine Schwester Susanne der OB mit dem Geständnis, dass sie am gleichen Tag Geburtstag hätten und 57 und 41 Jahre jung werden. Die ARGE Abfallbehandlung Döllnitz schreibt in ihren Glückwünschen an die Jubilarin: ?Für ein Unternehmen mit Gesellschaftern aus Sachsen, Merseburg-Querfurt und Halle, angesiedelt auf dem Gelände eines halleschen städtischen Unternehmens, gelegen im Saalkreis, ist auch für uns eine zukunftsorientierte mitteldeutsche Region nur mit einer starken Stadt Halle als Oberzentrum Denkbar.? Mit der Gratulation sagt das Unternehmen eine Spende für den Volkspark in Höhe von 500 Euro zu. Häußler, die in Görlitz geboren wurde, steht seit vier Jahren an der Spitze der Stadtverwaltung Halle. Die gelernte Chemielaborantin, die das Hochgebirgswandern liebt, lebt in Halle und hat drei erwachsene Kinder. Nach einem Chemiestudium arbeitete Häußler im damaligen Kombinat Chemische Werke Buna Schkopau. 1990 wurde sie zur Betriebsratsvorsitzenden gewählt. Von 1995 bis 1998 war sie Regierungspräsidentin in Halle, danach bis 2000 Umweltministerin in Sachsen-Anhalt.

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18.03.2004
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Stadtumbau in Halle – Bilanz und Perspektiven

In der Pressekonferenz am Mittwoch, dem 17. März 2004, informierten Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler, Dr. Michael Schädlich, Geschäftsführender Vorstand des Instituts für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung Halle-Leipzig (isw) sowie Geschäftsführer hallescher Wohnungsgesellschaften zum Stadtumbau in der Saalestadt.

Stadtumbau in Halle - Bilanz und Perspektiven

Hallesches Stadtentwicklungskonzept formuliert Leitbilder Stadtumbau in Halle hat das Ziel, die Saalestadt langfristig attraktiv, lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten. Er wird in enger Kooperation zwischen Stadt und Wohnungsunternehmen gestaltet. Stadtumbau umfasst alle Maßnahmen der Stadtentwicklung, die dazu beitragen, die Auswirkungen des sich vollziehenden Strukturwandels aufzufangen und nachhaltig damit umzugehen. Er ist nicht allein auf den Abriss überzähliger Wohnungen beschränkt, sondern muss die Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, die Gestaltung und Aufwertung der städtischen Lebensqualität und Fragen der infrastrukturellen Ausstattung insgesamt einbeziehen. Das hallesche Stadtentwicklungskonzept formuliert Leitbilder, Konzepte und Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung der Gesamtstadt. Stadt Halle (Saale) ist auf dem richtigen Weg Die Ergebnisse der aktualisierten kommunalen Bevölkerungsprognose bestätigen, dass die Stadt mit ihrer konsequenten Stadtumbaupolitik auf dem richtigen Weg ist. Die Einwohnerzahl sinkt langsamer als bisher angenommen. Die im Jahr 2003 in Höhe von 10 Mio. Euro eingeworbenen Rückbaufördermittel ermöglichen es den Wohnungsunternehmen, rund 3 300 Wohnungen vom Markt zu nehmen. Das führt auch zu einer nachhaltigen Kostenentlastung für die Wohnungsunternehmen. Allerdings erfolgt die Auszahlung der bewilligten Mittel von 10 Mio. Euro über einen Zeitraum von 5 Jahren (2003-2007). Deshalb haben in den Jahren 2002 und 2003 die Wohnungsunternehmen den Rückbau von leerstehenden Wohnungen vorfinanziert. Diese Vorfinanzierung wird auch 2004 fortgesetzt. Mit den 2002 und 2003 bewilligten Fördermitteln in Höhe von 13,5 Mio. Euro ist insgesamt der Abriss von 4.200 Wohnungen möglich. Das sind mehr als 20 Prozent der im Stadtentwicklungskonzept bis 2010 geplanten Abrisse von 20 000 Wohnungen. Dieser Erfolg ist in der zukünftigen ?Waldstadt Silberhöhe? am deutlichsten sichtbar. Hier wurden 2003 allein 65 Prozent der 1 167 Wohnungen großflächig rückgebaut. Für die damit verbundenen Aufwertungsmaßnahmen wurden in Halle insgesamt 4,9 Mio. Euro Fördermittel und ein städtischer Anteil in Höhe von 2,5 Mio. Euro im Jahre 2003 eingesetzt. Saalestadt mit vorbildlicher Zwischenbilanz Die Stadt Halle (Saale) kann damit eine Zwischenbilanz vorlegen, die vorbildlich für die Städte des Landes ist. ?Ich bin stolz, dass es im Zusammenwirken aller Beteiligten gelungen ist, einen 100igen Fördermittelabfluss in den beiden letzten Jahren zu realisieren. Das können nicht viele Kommunen des Landes behaupten?, schätzt Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler ein. Das Landesverwaltungsamt hat für die Haushaltsjahre 2002 und 2003 Rückbaufördermittel in Höhe von insgesamt 2,1 Mio. Euro an die Stadt Halle ausgezahlt, die unmittelbar an die Wohnungsunternehmen weitergeleitet wurden. ?Der weitere Stadtumbau kann nur durch das gute Zusammenspiel einer Vielzahl von Akteuren gelingen. Halles Wohnungseigentümer und Stadtplaner der Stadt Halle haben von Beginn an auch die Mieter, die Versorgungswirtschaft, die Verkehrsunternehmen, die Sozialplaner in ihre Überlegungen einbezogen. Es sind realistische und von allen Seiten gut durchdachte Stadtumbaukonzepte entstanden, die uns für die Zukunft Mut machen?, wertet Häußler das Geleistete. Im Programmjahr 2004 wollen wir an die Erfolge anknüpfen und das Tempo beibehalten. Für den Rückbau wurden 2004 Fördermittel in Höhe von 15,8 Mio. Euro und für die Aufwertung der Wohngebiete 9,9 Mio. Euro beantragt. Damit könnten weitere 4 700 Wohnungen vom Markt genommen werden. Um die Zielstellung von 20 000 abgerissenen Wohnungen bis 2010 zu erreichen, benötigt die Stadt Halle (Saale) für jedes Programmjahr im Zeitraum 2004 – 2009 weiterhin ca. 7 Mio. Euro Fördermittel. Positive Kooperationskultur im Netzwerk “Stadtumbau” ?Die immensen Summen zeigen, dass es Halle wirklich ernst meint mit dem Stadtumbau und wir können die Verpflichtungen auch einhalten?, hebt OB Häußler hervor. Die positive Kooperationskultur, die sich im Netzwerk ?Stadtumbau in Halle? entwickelt hat, ermöglichst es den äußerst schwierigen Prozess des Stadtumbaus im Vergleich zu manch anderen ostdeutschen Städten in der Planung wie Umsetzung aktiv zu gestalten. ?Dafür danke ich an dieser Stelle den beteiligten Wohnungsunternehmen, den von einem Umzug betroffenen Mietern und den Moderatoren des Prozesses, Dr. Michael Schädlich und Anita Steinhart vom isw, für die inhaltliche und organisatorische Unterstützung sowie allen anderen Beteiligten?, so Ingrid Häußler. Durch die Arbeit der Lenkungsgruppe Stadtumbau kann die Stadt Halle wie kaum eine andere ostdeutsche Stadt mittlerweile auf einen weit fortgeschrittenen Planungstand bei der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes “Wohnen” verweisen. In den Jahren bis 2009 will die Stadt mit Hilfe des Stadtumbauprogramms insbesondere ihre Innenstadt stärken. Dafür sollen nicht nur 12 000 Wohnungen in den randstädtischen Großwohnsiedlungen abgerissen werden. Auch in der Innenstadt werden Bestandsausdünnungen und Rückbaumaßnahmen durchgeführt. Alle Maßnahmen gehen einher mit Anpassungsmaßnahmen im Bereich der sozialen, kulturellen und Verkehrsinfrastruktur. Diesem Anliegen widmet sich die Lenkungsgruppe “Stadtumbau” im eigens initiierten “Netzwerk Infrastruktur” Die möglichst frühzeitige Abstimmung zwischen den verschiedenen Fachressorts der Verwaltung sowie die Abstimmung der städtischen Planungskonzepte mit Externen wie beispielsweise den Verkehrsunternehmen ist dabei Hauptanliegen der künftigen Arbeit. Je schneller die Verwaltungsvereinbarungen und Förderrichtlinien für den Stadtumbau von Bund und Ländern für den Zeitraum bis 2009 auf den Weg gebracht werden, desto schneller werden wir in Halle weiter Umsetzungserfolge erreichen. Dank an Minister und Landesverwaltungsamt ?Ich bedanke mich an dieser Stelle auch beim zuständigen Minister des Landes Sachsen-Anhalt und beim Landesverwaltungsamt für die Unterstützung bei der Umsetzung des Stadtumbauprozesses. Dennoch möchte ich an beide appellieren, nicht nachzulassen. Nur die volle Mittelbewilligung sichert das Gelingen des Stadtumbaus in der einwohnerstärksten Kommune des Landes?, sagte Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler zum Abschluss der Pressekonferenz.

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17.03.2004
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Videokameras werden serienmäßig installiert

Nach einer erfolgreichen Testphase werden die Kameras zunächst auf vier Fahrzeugen installiert. In allen neuen Fahrzeugen, die die HAVAG erwirbt, wird die notwendige Technik zukünftig bereits vorinstalliert sein, um einen Kamera-Anschluss zu ermöglichen. Mit der Videoüberwachung soll zum Einen die Sicherheit in den Fahrzeugen, vor allem auch abends und nachts, erhöht werden

Videokameras werden serienmäßig installiert

Nach einer erfolgreichen Testphase werden die Kameras zunächst auf vier Fahrzeugen installiert. In allen neuen Fahrzeugen, die die HAVAG erwirbt, wird die notwendige Technik zukünftig bereits vorinstalliert sein, um einen Kamera-Anschluss zu ermöglichen. Mit der Videoüberwachung soll zum Einen die Sicherheit in den Fahrzeugen, vor allem auch abends und nachts, erhöht werden. Immer wieder werden in nicht überwachten Bahnen Fahrgäste oder Kundenbetreuer belästigt. Dies führt insbesondere bei älteren Fahrgästen zu einer Verunsicherung bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Den Straßenbahnfahrern ist es während der Fahrt nämlich nicht möglich, aus der Fahrerkabine heraus zu kontrollieren, was sich im Fahrzeug abspielt, insbesondere in den zweiten und dritten Wagen. Zum Anderen soll durch die Videoüberwachung dem Vandalismus in und an den Fahrzeugen vorgebeugt werden. Neu ist, dass nicht nur in den Fahrgasträumen, sondern auch in den Fahrerkabinen Kameras angebracht werden, mit Sicht auf die Frontscheiben, weil es dort in den letzten Jahren zu immer mehr Schmierereien kam. Allein im vergangenen Jahr mussten an und in Fahrzeugen, hier insbesondere an den Scheiben und auf den Sitzpolstern, über 2.200 Graffiti-Schmierereien entfernt werden, über 440 Einsätze gab es zur Beseitigung von Vandalismusschäden. Ein weiteres Problem ist das so genannte Scratchen, das Zerkratzen der Scheiben. Fast alle Scheiben der HAVAG-Busse und Straßenbahnen sind durch Kratzspuren verschandelt und können aus Kostengründen nicht ersetzt werden. Durch die aufgezählten Vandalismusschäden entsteht der HAVAG jährlich ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro. Die Aufzeichnungen mit der Videokamera werden nach 48 Stunden automatisch überschrieben, sofern es keinen Anlass gibt, die Videodaten einzusehen. Ein Missbrauch der Daten ist ausgeschlossen, da die Personen, die die Bänder entnehmen, sie nicht lesen können und dürfen. Die Videodateien lassen sich nur mit einer speziellen Software auslesen. Die Videodaten verlassen das Unternehmen als Beweismittel nur nach Anforderung durch Polizei oder Staatsanwaltschaft. Im Januar 2002 startete die Testphase des Projektes ?Videoschutz in der Straßenbahn? der HAVAG. In Sachsen-Anhalt war dies das erste Projekt dieser Art. Die Testphase des Projektes dauerte sechs Monate. Der Testbetrieb sollte es unserem Unternehmen ermöglichen, festzustellen, ob sich die Erwartungen unserer Kunden und der HAVAG erfüllen. Eine von unserem Unternehmen in Auftrag gegebene Studie zur Sicherheit in Bussen und Bahnen in Halle hat zum Ergebnis, dass sich 93 Prozent der befragten Fahrgäste für Videokameras aussprechen und nur 7 Prozent dagegen sind. Über 80 Prozent der befragten Kunden sind der Meinung, dass Videokameras in den Fahrzeugen Straftaten verringern; 68 Prozent glauben, dass auch an Haltestellen die Sicherheit auf diese Weise erhöht werden könnte. Ein Ergebnis der Testphase ist, dass der Vandalismus und die Sachbeschädigungen in den Straßenbahnen, in denen Kameras installiert waren, deutlich zurück gegangen sind.

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16.03.2004
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MZ: Waggonbau ist am Ende

Die “Mitteldeutsche Zeitung” schreibt in ihre Ausgabe vom Mittoch (17. März), sie hätte aus verschiedenen Quellen erfahren, dass das Ammendorfer Bombardier-Werk geschlossen wird. Die Belegschaft soll im Laufe des Tages darüber informiert werden. Der komplette Artikel ist nachzulesen unter MZ-Web.de

MZ: Waggonbau ist am Ende
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16.03.2004
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Bombendrohung in Halle – 300 Menschen in Sicherheit gebracht

Bei den Stadtwerken Halle ist am Montagmittag eine Bombendrohung eingegangen. 300 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, teilte Pressesprecher Siegfried Koch mit.

Bombendrohung in Halle - 300 Menschen in Sicherheit gebracht

Evakuiert wurde neben den Stadtwerken auch ein Teil des Gebäudes des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und des Automobilclubs ADAC. Die Drohung sei mit den Worten eingegangen: «In ihrem Objekt liegen zwei Sprengsätze.» Der Anrufer sei ein Mann gewesen, sagte Koch. Am Nachmittag waren Spezialisten mit drei Sprengstoffsuchhunden vor Ort. Das Areal wurde abgesperrt.

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15.03.2004
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Südlicher Saaleübergang” soll gebaut werden

Am Freitag, 12. März 2004, 13 Uhr, stellt Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler dem Bau- und Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Karl-Heinz Daehre, in einem Vorort-Pressegespräch das Projekt ?Südlicher Saaleübergang? vor.

Südlicher Saaleübergang

Treffpunkt: Einfahrt zur Kleingartenanlage ?Am Passendorfer Damm?, südlich der B 80, Abfahrt Angersdorf, stadteinwärts Richtung Neustadt. OB Häußler informiert Minister Dr. Daehre beim Vororttermin zum aktuellen Planungsstand für den südlichen Saaleübergang. Anhand von Plänen werden Minister Dr. Daehre die erreichten Zwischenergebnisse vorgestellt und die weiteren notwendigen Untersuchungsschritte für die Linienbestimmung erläutert.

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12.03.2004
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Erster deutscher Freundeskreis der “Le Monde diplomatique” gegründet

Jeweils am 2. Mittwoch im Monat trifft sich der neu gegründete Freundeskreis der Le Monde /diplomatique /im Lesesaal des neuen theaters. Die Gründungsveranstaltung widmete sich dem Thema “WIDERSTAND von Mahatma Gandhi bis Arundhati Roy”. Zu Gast waren Daniel Korth, Soziologe und Indologe aus Münster, und Prof. Dr. Hartmut Eisenhans, Politologe an der Uni Leipzig.

Erster deutscher Freundeskreis der

Es ist der erste Freundeskreis der Le Monde in Deutschland. “Bei Le Monde /diplomatique /gehen wir davon aus, daß die Leserinnen und Leser weder unmündig noch ungebildet sind. Daß man ihnen die neue Komplexität der internationalen Politik zumuten kann – mit all den eigenen Ungewißheiten bezüglich dieser Zeit der großen Umwälzungen, in der wir leben. Wir teilen mit unseren Lesern das leidenschaftliche Verlangen, Wissen und Zusammenhänge verstehen zu wollen.” /Ignacio Ramonet, Direktor von LMd Der 1954 in Paris gegründete LMd erreicht heute weltweit eine Auflage von rund 1,5 Millionen Exemplaren in zwölf Sprachen. Von den klassischen Themen der Politik und Wirtschaft ausgehend, hat sich Le Monde diplomatique längst auch der Ökologie, der globalen Kommunikation, der Kultur, der Wissenschafts-, Technologie- und Ideologiekritik geöffnet. Eine besondere Qualität sind die großen Le Monde diplomatique-Reportagen aus aller Welt, gerade auch aus Gegenden, die keine vom Medien-Mainstream festgelegten großen Themen bieten. Und bei jedem LMd-Text besteht der Anspruch, “ein Problem in seinen fünf zentralen Dimensionen zu erfassen: der politischen, der wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und der ökologischen” (Ramonet). Externer Link: Le Monde diplomatique – deutsch

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11.03.2004
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Spatenstich für Biodieselanlage

Am Mittwoch, 10. März 2004, findet auf dem Gelände der Hafen Halle GmbH um 14:30 Uhr der feierliche Erste Spatenstich zum Bau einer Biodieselanlage statt. Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler wird gemeinsam mit Dr. Horst Rehberger, Minister für Bauen und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, sowie mit Vertretern der JC Neckermann Biodiesel GmbH Würzburg das Startsignal für den Baubeginn geben.

Spatenstich für Biodieselanlage

Mit einer Investitionssumme von ca. 27 Millionen Euro soll eine hochmoderne Anlage entstehen, in der jährlich 56 000 Tonnen Biodiesel und 10 000 Tonnen Pharmaglycerin produziert werden können. Nach Fertigstellung der Anlage werden jährlich 60 000 Tonnen Rapsöl verarbeitet. Der Investor schafft 35 neue Arbeitsplätze und stellt sechs Auszubildende ein. Laut Geschäftsführer Dieter Heisig ist Halle mit seinem Hafen und dem Kraftwerk Trotha der ?ideale Standort? für die Biodieselanlage

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08.03.2004
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Stadtsingechor sucht künstlerischen Nachwuchs

Der Stadtsingechor zu Halle sucht wieder talentierte Knabenstimmen. Gefragt sind sangesfreudige Jungen ab fünf Jahren. Bei entsprechender Eignung erhalten die Kinder eine umfassende frühmusikalische Ausbildung.

Stadtsingechor sucht künstlerischen Nachwuchs

Diese findet einmal wöchentlich im Haus 21 der Franckeschen Stiftungen statt. Ab der 3. Klasse ist eine Aufnahme in den Chor möglich. Interessierte Eltern können gern einen Termin für eine Schnupperstunde oder – probe vereinbaren. Kontakt: Stadtsingechor, Telefon: (03 45) 67 87 83 bzw. Telefon und Fax: (03 45) 6 78 78 43. E-Mail: stadtsingechor@t-online.de

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05.03.2004
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Sinkt Sachsen-Anhalts Einwohnerzahl bis zum Jahr 2020 auf 2 Millionen?

Sachsen-Anhalt wird vor allem wegen der ungünstigen Altersstruktur weiter schrumpfen. Neuesten Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Halle zufolge wird sich die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2020 auf 2,06 Millionen Personen verringern.

Sinkt Sachsen-Anhalts Einwohnerzahl bis zum Jahr 2020 auf 2 Millionen?

Die Behörde erarbeitete im Auftrag der Landesregierung und nach Abstimmung mit einem Interministeriellen Ausschuss die Bevölkerungsprognose für die drei kreisfreien Städte und 21 Landkreise. Ausgehend von der zurückliegenden Entwicklung der letzten drei Jahre wurde unter Berücksichtigung sich abzeichnender Veränderungen auf die zukünftige Bevölkerung geschlossen. Ergebnisse der 3. Regionalisierten Bevölkerungsprognose belegen, dass alle Kreise, allerdings unterschiedlich stark, von Verlusten gekennzeichnet sind. Die geringsten Verluste erwarten der Ohrekreis, der Saalkreis und die Landeshauptstadt Magdeburg mit 11,5 bis 13,5 Prozent. Besonders hart könnte es die südliche Hälfte Sachsen-Anhalts treffen. Die Landkreise Bitterfeld und Aschersleben-Staßfurt werden gegenüber dem Basisjahr 2002 bis 2020 allein 28 bzw. 27 Prozent ihrer Einwohner verlieren, die Stadt Dessau wird um 25 Prozent auf 59 900 Personen schrumpfen. Für die Kreisfreie Stadt Halle (Saale) rechnen die Statistiker bis 2020 mit einem Minus von 18,5 Prozent (44 200 Einwohner) und für die Landeshauptstadt Magdeburg von 13,5 Prozent (30 900 Einwohner). Falls diese Entwicklung eintrifft, wird Halle (Saale) ab dem Jahr 2012 den Status ?einwohnerreichste Stadt Sachsen-Anhalts? an Magdeburg abgeben müssen. Beide Großstädte könnten 2020 weniger als 200 000 Einwohner haben. Weit unter die 100 000-Marke werden die Landkreise Bitterfeld, Mansfelder Land und Aschersleben-Staßfurt fallen. Bei Eintreffen der Annahmen – zusammengefasste Geburtenziffer von 1,4 Kinder je Frau ab 2010, weiterer Anstieg der Lebenserwartung sowie nachlassende Wanderungsverluste ? sind deutliche Verschiebungen in der Altersstruktur zu erwarten. Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (20 bis 65 Jahre) wird um 25 Prozent sinken während die 75-Jährigen und älteren um 40 Prozent ansteigen.

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04.03.2004
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Halle: Einwohnerzahl wieder gestiegen

Im Fachbereich Bürgerservice, Marktplatz 1, ist ab sofort der Statistische Quartalbericht für das vierte Quartal 2003 gegen eine Gebühr von 7,67 Euro erhältlich.

Halle: Einwohnerzahl wieder gestiegen

Die Daten zur Bevölkerungsentwicklung sind interessant aufbereitet. So haben sich die Bevölkerungszahlen erstmals seit 1990 wieder positiv entwickelt. Dazu haben die Änderung des Wohnungsstatus vom Neben- zum Hauptwohnsitz als auch der gewährte Studentenbonus im Rahmen der Erstwohnsitzkampagne der Stadt beigetragen. Im Zeitraum vom 30. September bis 31. Dezember 2003 stieg die Wohnbevölkerung (Zahl der Personen mit alleiniger bzw. Hauptwohnung in der Stadt Halle (Saale)) um 2 594 (1,1%) auf insgesamt 238 078 Personen. Im Jahr 2003 wurden in der Stadt Halle (Saale) 1 906 Lebendgeborene und 2 678 Sterbefälle gezählt, was zu einem Geburtendefizit von 772 Personen führte. Im Berichtszeitraum standen, 13 671 Zuzügen insgesamt 12 697 Wegzüge gegenüber. Dies führte zu einem Wanderungsgewinn von 974 Personen. Das Wanderungsdefizit gegenüber dem Umland (Saalkreis, Landkreis Merseburg-Querfurt) hat sich weiter verringert. Es beträgt für das Jahr 2003 lediglich 202 Personen. Die Wanderungsbilanz mit dem Landkreis Merseburg-Querfurt weist für das Jahr 2003 sogar einen Bevölkerungsgewinn von 14 Personen aus. (vgl. 2002: Umland -781; Merseburg-Querfurt -189) Die Zahl der Arbeitslosen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2 562 Personen auf 23 503 verringert. Damit beträgt die Arbeitslosenquote 20,1% im Dezember 2003. (Vorjahr 21,6 %). Steigende Studentenzahlen sind im Wintersemester 2003/2004 zu verzeichnen. Gegenwärtig studieren 18 809 Studenten an den Hochschulen bzw. der Universität der Stadt. Das sind 2 012 mehr als im Vorjahressemester. Im Vergleich zum Vorjahr kam es zu einem Rückgang der Verkehrsunfälle in der Stadt. Mit 9 281 Verkehrsunfällen verringerten sich die Unfallzahlen gegenüber 2002 um 3,5 %. Auch die Zahl der bei Unfällen getöteten bzw. verletzten Personen war 2003 rückläufig (-8,8 %). Die Steuereinnahmen der Stadt haben sich gegenüber dem Vorjahr weiter verringert. Im Vergleich zu 2002 sind Mindereinnahmen von insgesamt 6,23 Mio. EUR zu verzeichnen. Darunter entfallen auf die Gewerbesteuer ? 2,93 Mio. EUR. Die Schulden der Stadt belaufen sich am Ende des Jahres 2003 auf 325,4 Mio. EUR (+0,3%). Im städtischen Haushalt 2003 wurden für die soziale Sicherung 215,7 Mio. EUR aufgewendet, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 3,8% entspricht.

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03.03.2004
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Neues Computerspiel des Landtages

Ihr Wissen über Grundzüge der parlamentarischen Demokratie und die Arbeit des sachsen-anhaltischen Parlaments können ab sofort interessierte Bürgerinnen und Bürger in einem neuen Computerspiel des Landtages testen.

Neues Computerspiel des Landtages

Das Spiel mit den Namen ?Wege im Landtag ? ein Wissenstest? verbindet Geschicklichkeit im Umgang mit dem Computer und Grundlagenwissen zur Landespolitik miteinander. Als Spielerin oder Spieler hat man die Aufgabe, in einem virtuellen Raum, der in Anlehnung an die Räumlichkeiten des Landtages gestaltet ist, für eine Spielfigur einen Weg zu bauen. Auf diesem Weg durch den Landtag müssen, um Punkte zu sammeln und das nächsthöhere Spiellevel zu erreichen, muliple-choice-Fragen rund um das Landesparlament beantwortet werden. Die Spielidee sowie die technische Umsetzung wurde in Zusammenarbeit mit Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Medieninformatik der Hochschule Harz entwickelt. Das Spiel ist kostenlos über die Homepage des Landtages per download erhältlich (www.landtag.sachsen-anhalt.de, Button ?Computerspiel?).

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02.03.2004
hallelife.de - Redaktion