Die Rente muss auch in Halle zum Leben reichen

Die Rente muss auch in Halle zum Leben reichen
von 12. Dezember 2022 0 Kommentare

Die Zahl der aufstockenden Rentner:innen hat im Jahr 2022 um fast 500 Personen zugenommen. Dazu erklärt der Stadtvorstand der LINKEN in Halle:

„3.274 Rentner:innen können allein in Halle nicht von ihrer Rente leben und stocken mit der Grundsicherung auf. Die Zahl nimmt zu, was allen Menschen in der Stadt Sorgen bereiten sollte. Denn das bedeutet konkret, dass die Rente nicht zum Leben reicht und sogar die viel zu geringe Grundsicherung unterschreitet. Dieser Trend droht sich zu verschärfen, denn die Reallöhne sinken genau wie die Chancen, auf die ausreichende Anzahl an Beitragsjahren zu kommen.

Denn statt endlich sozialpolitisch gegenzusteuern und allen Menschen eine ausreichende Rente zu ermöglichen, macht die Bundesregierung das Gegenteil. Die Rente mit 67 ist ein reines Kürzungsprogramm, da kaum jemand so lange arbeiten kann. Die aktuellen Äußerungen von Bundeskanzler Olaf Scholz darüber, dass es zu viele Frührentner:innen gäbe, gehen in die gleiche, falsche Richtung. Letztlich bedeutet das, dass alle, die nicht durchhalten, schlechter gestellt werden sollen. Das würde auch in Halle wieder viele Rentner:innen treffen.

Als LINKE fordern wir dagegen die Rückkehr zur Rente mit 65, die drastische Erhöhung der Rentensätze und eine solidarische Mindestrente, die deutlich über der Grundsicherung liegt. Die Rente muss zum Leben reichen.“

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