Wie Sie Ihr Zuhause sicherer machen

Wie Sie Ihr Zuhause sicherer machen
smart-home-- Foto Gerd Altmann
von 3. September 2022 0 Kommentare

Das eigene Zuhause soll eine Oase der Ruhe und Sicherheit sein. Und auch wenn die Zahl der Einbrüche in den letzten Jahren eher rückläufig ist, kann immer mal etwas passieren. Es gibt allerdings einige einfache Maßnahmen, die jeder Haus- oder Wohnungsbesitzer einsetzen kann, um sein Heim sicherer zu machen. In diesem Beitrag finden Sie einige hilfreiche Ideen und wichtige Aspekte für mehr Sicherheit in Ihrem Zuhause.

Smarte Fenster und Türen

Fenster und Türen sind allgemein der größte Schwachpunkt von Häusern und Wohnungen – so kommen Diebe schließlich erst in das Haus hinein. Aus dem Grund sollten Sie als Haus- oder Wohnungsbesitzer ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit dieser Bestandteile legen.

Sehen wir uns das einmal am Beispiel der Haustür genauer an. Gute Anbieter in dem Bereich sorgen dafür, dass die Türe ausreichend verriegelt ist: Eine Fünffachverriegelung etwa minimiert das Risiko, dass die Tür geknackt werden kann. Besonders sicher sind Eingangstüren mit intelligenten Schließsystemen. Mit diesen ist es möglich, mit dem Fingerabdruck, einem Code oder über verknüpfte Smartphones in das Haus zu kommen. Das erhöht den Sicherheitsfaktor und sorgt dafür, dass nur Befugte in das Haus kommen – ganz ohne das Risiko eines verlorenen Schlüssels.

Fenster zu!

Eine einfache Sicherheitsmaßnahme sollten Sie fest in Ihren Alltag integrieren: Fenster zu! So bieten Sie potenziellen Einbrechern erst gar keine Gelegenheit.

in einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts kam heraus, dass viele Einbrecher vor allem dann zuschlagen, wenn sich ihnen gerade die Gelegenheit bietet. Je weniger Hindernisse ein Einbrecher also überwinden muss, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Tat auch durchgeführt wird. Besonders gekippte Fenster seien für viele Diebe eine echte Einladung zum Einbruch. Deshalb gilt: Immer Fenster zumachen, wenn Sie das Haus verlassen – und zwar ganz und nicht auf Kippe!

In Sicherheitssysteme investieren

Machen Sie die einmalige Investition und legen Sie sich Sicherheitssysteme zu. Besonders Überwachungskameras können äußerst nützlich sein. Kameras, die auf den Eingang und die anderen Fassaden des Hauses zeigen, nehmen nämlich nicht nur Einbrecher auf, um sie später zu identifizieren – sie können sogar abschreckend wirken und Einbrüche von vornherein verhindern. Achten Sie dabei unbedingt auf etwaige datenschutzrechtliche Aspekte – die Kameras dürfen lediglich Ihren privaten Grund aufnehmen, nicht aber öffentliche oder fremde Grundstücke.

Um die allgemeine Sicherheit in Ihrem Zuhause zu erhöhen, könnten Sie außerdem eine Alarmanlage anbringen. Auch gut funktionierende Rauchmelder sind mittlerweile nicht nur Vorschrift, sondern auch äußerst sinnvoll. Es gibt sogar Rauchmelder, die mit einer App verbunden sind und Sie über Rauchentwicklung informieren, wenn Sie sich nicht im Haus befinden.

Ihr Aufenthaltsort ist Privatsache

Wer einen Einbruch plant, wartet darauf, dass die Hausbesitzer nicht Zuhause sind. Besonders Diebesbanden gehen meist sehr kalkuliert vor und planen ihre Taten weit im Voraus. Dazu gehört unter anderem auch die Recherche nach dem Tagesplan und dem momentanen Aufenthaltsort der Zielperson. Wer sein ganzes Leben auf Social Media dokumentiert, macht es Einbrechern leicht: Die wissen so ganz genau, wann niemand im Haus ist und sie ihre Arbeit ungestört erledigen können.

Deshalb: Posten Sie nicht auf Facebook oder Instagram, dass Sie in den Urlaub fahren. Niemand muss wissen, was Sie zu welcher Zeit machen und wo Sie sich befinden. Schalten Sie zudem in Ihren Handyeinstellungen die Standortfreigabe für die Social Media Apps aus – so können andere Nutzer nicht Ihre Location abfragen.

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