Der Domplatz in Halle

Innenstadt | Halle - Gestern und Heute
von Manfred Boide

Der Domplatz gehört zu den ältesten Siedlungsplätzen in der Stadt Halle. Der heutige Hallesche Dom, der Namensgeber des Platzes, im Mittelalter als Dominikanerkloster errichtet, beherrscht im Gegensatz zu den anderen Bauten baulich das Areal.

Zu wichtigsten Bauten auf dem Domplatz zählen neben dem Dom, die Neue Residenz, die neue Kanzlei, das Domküsterhaus, das große im Jahr 1800 errichtete Fachwerkhaus und der 1986 zentral auf dem Platz erbaute sowie 2012 restaurierte Brunnen „Lebenskreis“ von Horst Brühmann.  

Zu den Gebäuden, die den Domplatz umrahmen, gehören:

Die Neue Residenz mit Allerheiligenkapelle an seiner Südwestecke (errichtet 1531)

 

Der Hallesche Dom, 1271 gegründet

 

Die sogenannte Neue Kanzlei (ehemalige erzbischöfliche Kammer, aus dem 16. Jahrhundert; Domplatz 1),

 

Das Domküsterhaus (errichtet um 1800, Domplatz 3),

 

Das Gebäude des ehemaligen Universitätsklinikums von 1839/40 (Domplatz 4)

 

Ein um 1800 errichtetes großes Fachwerkhaus (Domplatz 9)

 

In der Platzmitte befand sich ein 1536 fertiggestellter, zum Dom gehöriger Glockenturm in Form eines Campanile. Der Turm wurde bereits 1541 wieder abgetragen.

 

 

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