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Archiv Februar 2005
Polizeibericht vom 28. 02. 2005
Betrunken unterwegs Ein Unfall ereignete sich gestern Nachmittag gegen 14. 15 Uhr am Rennbahnkreuz in Richtung Eisleben. In einer Linkskurve verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen und prallte mit dem Renault gegen einen Lichtmast

Betrunken unterwegs
Ein Unfall ereignete sich gestern Nachmittag gegen 14.15 Uhr am Rennbahnkreuz in Richtung Eisleben. In einer Linkskurve verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen und prallte mit dem Renault gegen einen Lichtmast. Verletzt wurde der Hallenser nicht, an dem Laguna entstand Sachschaden. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem 52jährigen Hallenser ergab einen Wert von 1,77 Promille.
In der Richard-Paulick-Straße wurde gestern gegen 18.10 Uhr ein VW Golf kontrolliert. Auch hier stand der Fahrer, ein 47jähriger Hallenser, unter Alkohol. 3,40 Promille war der Wert bei einer Atemalkoholkontrolle.
Diebstahl
In ein Geschäft in der Franckestraße drangen unbekannte Täter am gestrigen Abend ein. Schränke wurden durchsucht und ein Laptop entwendet.
Am Sonntag wurde der Diebstahl eines Opel Astra gemeldet. Entwendet wurde der Wagen zwischen Samstag 22.00 Uhr und Sonntag 18.00 Uhr in der Charles-Dickens-Straße.
Verkehrsunfallzahlen 27.02.2005
Halle: 16 Unfälle mit einer verletzten Person
Saalkreis: 3 Unfälle mit einer verletzten Person
Rückgang von Graffiti
In Sachsen-Anhalt ist ein spürbarer Rückgang von Graffiti-Schmierereien zu verzeichnen. Wie das Innenministerium am 27. Februar 2005, in Magdeburg mitteilte, wurden im Jahr 2003 insgesamt 4

In Sachsen-Anhalt ist ein spürbarer Rückgang von Graffiti-Schmierereien zu verzeichnen. Wie das Innenministerium am 27. Februar 2005, in Magdeburg mitteilte, wurden im Jahr 2003 insgesamt 4.415 Fälle erfasst. Im vergangenen Jahr seien es noch 3 839 Fälle gewesen. Das sei ein Rückgang von 13 Prozent, der jedoch regional sehr unterschiedlich ausfalle.
Das Graffitiunwesen verursache nicht nur hohe finanzielle Schäden. Viele Menschen empfänden die Schmierereien als Zumutung, erklärte Innenminister Klaus Jeziorsky. Es sei nicht zu tolerieren, dass beispielsweise frisch renovierte Altbaufassaden verunstaltet werden. Mit der Gefahrenabwehrverordnung aus dem Jahr 2002 sei eine landesrechtliche Grundlage zur Bekämpfung von Graffiti geschaffen worden. Sie solle verhindern, dass öffentliche und private Gebäude, Verkehrsmittel und Freiflächen verunstaltet werden.
Im Zeitraum 1. September 2003 bis 15. Februar 2005 seien insgesamt 134 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Graffiti eingeleitet worden. Davon entfielen allein 42 auf die Stadt Halle und 24 auf Magdeburg. Bislang seien 64 Bußgeldbescheide bis zu einer Höhe von 1 000 Euro erteilt worden.
(Quelle: Stadt Halle)
Steigende Mobilität der Sachsen-Anhalter
Im Jahr 2003 veränderten 120 000 Sachsen-Anhalter ihren Hauptwohnsitz innerhalb Deutschlands. Wie das Statistische Landesamt in Halle am 28. Februar 2005, mitteilte, zog somit jeder 21

Im Jahr 2003 veränderten 120 000 Sachsen-Anhalter ihren Hauptwohnsitz innerhalb Deutschlands. Wie das Statistische Landesamt in Halle am 28. Februar 2005, mitteilte, zog somit jeder 21. Einwohner in eine andere Gemeinde um.
Vergleichsweise dazu wählten im Jahr 1992 rund 81 000 Sachsen-Anhalter einen neuen Hauptwohnsitz innerhalb Deutschlands, d. h. damals wechselte jeder 35. Sachsen-Anhalter in einen anderen Ort.
Innerhalb Sachsen-Anhalts hatte sich die Umzugsfreudigkeit seit 1992 von 38 000 auf 74 000 Personen nahezu verdoppelt. Während im Jahr 1992 jeder 75. Einwohner innerhalb des Bundeslandes in eine andere Gemeinde zog, traf diese Mobilität im Jahr 2003 auf jeden 34. Bürger zu.
(Quelle: Stadt Halle)
Polizeibericht vom 27. 02. 2005
Raub Heute Morgen gegen 07. 35 Uhr ereignete sich in einer Diskothek in Halles Innenstadt ein Raub. Zwei unbekannte maskierte Täter bedrohten zwei Mitarbeiter der Diskothek, als sie diese gerade verlassen wollten

Raub
Heute Morgen gegen 07.35 Uhr ereignete sich in einer Diskothek in Halles Innenstadt ein Raub. Zwei unbekannte maskierte Täter bedrohten zwei Mitarbeiter der Diskothek, als sie diese gerade verlassen wollten. Die 45 und 28 Jahre alten Geschädigten mussten sich auf den Boden legen, während einer der Täter mit einer Waffe drohte. Dann wurde den zwei Mitarbeitern ihre Taschen entwendet. In diesen befand sich auch Bargeld in bisher unbekannter Höhe. Personen kamen nicht zu Schaden. Eine sofort eingeleitete Suche nach den Tätern verlief negativ. Die Ermittlungen dauern an.
Handtaschenräuber gestellt
Am Samstag gegen 18.15 Uhr wurde einer 64jährigen Hallenserin in der Schmeerstraße von zwei unbekannten Tätern, die sich ihr von hinten genähert hatten, die Handtasche entrissen. Dann flüchtete das Duo in die Kuhgasse. Eine sofort eingeleitete Suche nach den Tätern verlief erfolgreich. Sie konnten wenig später durch die Polizei in der Gustav-Anlauf-Straße gestellt werden. Es handelt sich um einen 19jährigen aus Querfurt und einen 20jährigen aus Osterhausen. Auch die Beute wurde aufgefunden.
Täter flüchtete ohne Beute
Am gestrigen Nachmittag gegen 14.30 Uhr versuchte ein unbekannter Täter in der Lauchstädter Straße einer Hallenserin die Einkaufstasche zu entreißen. Die 73jährige kam dabei zu Fall (erlitt Schürfwunden an der Hand) und rief laut um Hilfe. Der Täter ergriff daraufhin ohne Beute die Flucht.
Polizeibericht vom 25. 02. 2005 — Teil 2
Messerstecherei in Halle – Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe Der irakische Staatsbürger, Ako Al-Mamny, zuletzt wohnhaft in Halle/S. , steht im dringenden Verdacht am 23. 02

Messerstecherei in Halle – Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe
Der irakische Staatsbürger, Ako Al-Mamny, zuletzt wohnhaft in Halle/S., steht im dringenden Verdacht am 23.02.2004 in Halle/S. einem Anderen mittels Stichwaffe lebensgefährliche Verletzungen zugefügt zu haben.
Er ist seitdem unbekannten Aufenthaltes. Durch das Amtsgericht Halle wurde Haftbefehl erlassen.
Die Polizei bittet um Mithilfe:
Wer hat den Al-Manmy (Lichtbild) seit dem 23.2.2005 gesehen und kann Hinweise zu seinem jetzigen Aufenthaltsort geben?
Hinweise nimmt die Polizeidirektion Halle unter Rufnummer 0345/224-1291 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Polizeibericht vom 25. 02. 2005
Dieb gestellt Gestern Nachmittag gegen 16. 45 Uhr wurde ein 20jähriger nach einem Ladendiebstahl in einer Kaufhalle in der Ouluer Straße gestellt. Er hatte Lebensmittel und Bier entwendet

Dieb gestellt
Gestern Nachmittag gegen 16.45 Uhr wurde ein 20jähriger nach einem Ladendiebstahl in einer Kaufhalle in der Ouluer Straße gestellt. Er hatte Lebensmittel und Bier entwendet.
Der Hallenser befindet sich nun in Haft, da gegen ihn bereits ein Haftbefehl vorlag.
Einbruch
In eine Firma in der Merseburger Straße drangen unbekannte Täter gestern Abend zwischen 20.45 Uhr und 22.15 Uhr ein. Gestohlen wurden aus den Büroräumen Computerzubehör und ein Faxgerät. Auch eine Kassette mit Bargeld entwendeten die Einbrecher.
Verkehrsunfallzahlen vom 24.02.2005
Halle: 32 Unfälle mit 5 verletzten Personen
Saalkreis: 9 Unfälle mit 3 verletzten Personen
Wanted: Gesucht werden …
Eben erst noch im Kino jetzt auf der Bühne: "Sonnenallee". Das Musical, entsanden nach dem Buch von Thomas Brussig und dem Film von Leander Haussmann, hat am 8. April Premiere

Eben erst noch im Kino jetzt auf der Bühne: "Sonnenallee".
Das Musical, entsanden nach dem Buch von Thomas Brussig und dem Film von Leander Haussmann, hat am 8. April Premiere.
Das Thalia-Theater sucht für diese Inszenierung Gegenstände aus dem DDR-Alltag.
Gesucht werden:
– Schulstühle
– Steh,- Decken- und Schirmlampen
– 1 Klapprad mit großen Seitenspiegeln
– 1 große funktionstüchtige Schulklingel
– 1 Plattenspieler
– 1 kleiner Fernseher, 1 Antenne
– 1 DDR Fahne
– FDJ Fahnen
– 1 Thälmann Büste (oder die eines anderen verdienten Genossen)
– alte Musikposter, Plakate, Wimpel etc.
– diverses Spielzeug
– Gardinenstoff
– Sofa (3-Sitzer) und andere typische Alltagsgegenstände
Alle Gegenstände werden vom Thalia Theater kostenlos abgeholt. Auch Leihgaben sind willkommen. Potentielle Spender sollten sich unter der Telefonnummer 0345.29 21 7-23 melden.
(Quelle: www.graue-diva.de)
Parkhaus gekippt
Landtagssprecherin Ursula Lüdkemeier sagte MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT, die große Variante sei vom Tisch. Der Ältestenrat des Parlaments habe sich dagegen entschieden. Nun werde nach günstigeren Parkmöglichkeiten in der näheren Umgebung des Domplatzes gesucht

Landtagssprecherin Ursula Lüdkemeier sagte MDR 1 RADIO
SACHSEN-ANHALT, die große Variante sei vom Tisch. Der Ältestenrat des
Parlaments habe sich dagegen entschieden. Nun werde nach günstigeren
Parkmöglichkeiten in der näheren Umgebung des Domplatzes gesucht. In
Kürze werde es dazu auch Gespräche mit der Stadt geben.
Die ganze Nachricht auf www.mdr.de
(Quelle: mdr.de)
Polizeibericht vom 24. 02. 2005
Fahrt unter Alkohol Heute Morgen gegen 05. 30 Uhr wurde am Rennbahnkreuz ein Fordfahrer kontrolliert, der durch seine unsichere Fahrweise (Schlangenlinien) auffiel. Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 2,94 Promille

Fahrt unter Alkohol
Heute Morgen gegen 05.30 Uhr wurde am Rennbahnkreuz ein Fordfahrer kontrolliert, der durch seine unsichere Fahrweise (Schlangenlinien) auffiel.
Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 2,94 Promille. Der Führerschein des 41jährigen Hallensers wurde sichergestellt und Anzeige gegen ihn erstattet.
In der Merseburger Straße wurde gestern gegen 22.40 Uhr eine Quadbesatzung kontrolliert. Der Fahrer, ein 34jähriger Hallenser, stand ebenfalls unter Alkohol, 1,90 Promille war der Wert der Atemalkoholkontrolle. Auch er musste seinen Führerschein abgeben.
Kuchen gestohlen
Heute zwischen 03.00 Uhr und 03.30 Uhr wurden in Wallwitz einer Bäckerei ein Blech mit Kuchen und zwei Brote entwendet. Die Backwaren waren zum Abkühlen beiseite gestellt worden. Gleiches ereignete sich bereits am letzten Donnerstag.
Hinweise auf die Täter liegen nicht vor.
Verkehrsunfallzahlen vom 23.01.2005
Halle: 27 Unfälle mit einer verletzten Person
Saalkreis: 2 Unfälle ohne verletzte Personen
Mobilität keine Garantie für Arbeitsplatz
Mobilität ist nach Erkenntnissen hallescher Sozialforscher bei weitem keine Garantie für einen Arbeitsplatz. 20 Prozent ostdeutscher Jugendlicher, die eine Ausbildung erfolgreich absolviert haben, haben nach den ersten zwei Jahren noch keinen Job gefunden, unabhängig von Umzug oder Pendeln. Das geht aus einer Studie des Zentrums für Sozialforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hervor, die seit 2001 im Auftrag des Bundesbildungsministeriums in drei Etappen ostdeutsche Jugendliche der Jahrgänge 1980 bis 1985 nach ihrer Erwerbsbiografie befragt

Mobilität ist nach Erkenntnissen hallescher Sozialforscher bei weitem keine Garantie für einen Arbeitsplatz. 20 Prozent ostdeutscher Jugendlicher, die eine Ausbildung erfolgreich absolviert haben, haben nach den ersten zwei Jahren noch keinen Job gefunden, unabhängig von Umzug oder Pendeln. Das geht aus einer Studie des Zentrums für Sozialforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hervor, die seit 2001 im Auftrag des Bundesbildungsministeriums in drei Etappen ostdeutsche Jugendliche der Jahrgänge 1980 bis 1985 nach ihrer Erwerbsbiografie befragt.
1191 Jugendliche der Jahrgänge 1980 und 1981 hatten im Sommer 2003 zwar eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, aber nur knapp über die Hälfte fand sofort eine Beschäftigung, wie Projektleiterin Christine Steiner erklärte. So führten zu Erwerbsbeginn 55 Prozent aller Umzüge in die alten Bundesländer. Der Weg führte aber nicht ausschließlich in den Westen. Die Studie belegt auch eine deutliche innerostdeutsche Mobilität in strukturstarke Regionen wie Dresden, Chemnitz und Leipzig. «Denn eine Ausbildung in den alten Bundesländern heißt nicht gleich Übernahme in eine Beschäftigung», erklärte Steiner.Die Mobilität ist oftmals vom erlerntem Beruf abhängig.
Für zukunftsträchtige Berufe der Elektro- und IT-Branche sowie Dienstleistungsberufe des kaufmännischen und Verwaltungsbereiches mussten die Jugendlichen meist in die alten Bundesländer oder in strukturstarke ostdeutsche Städte umziehen oder pendeln. Dagegen konnten junge Menschen in traditionellen Metall- und Bauberufen im Heimatkreis bleiben.
Damit widerspreche die Studie dem medial vermittelten Bild «die Qualifizierten gehen und die Schwachen bleiben im Osten», betonte Projektleiterin Steiner. Die Mobilität richte sich vielmehr nach den Vorstellungen und Voraussetzungen der jungen Menschen.
Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Emil-Abderhalden-Straße 6
06108 Halle (Saale)
E-Mail: info@zsh.uni-halle.de
www.zsh-online.de
Informationen zur Studie unter www.ostmobil.de
(Quelle: Stadt Halle)
