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Wirtschaftsreise der OB nach Ufa

Die Unterzeichnung eines Wirtschaftsvertrages zwischen einem halleschen Unternehmen und einem Unternehmen aus Ufa in Baschkortostan im Dezember 2002 ist für Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler Anlass, ein neuerliches Zeichen für eine verstärkte Kooperation der Wirtschaft beider Städte und Regionen zu setzen.

Wirtschaftsreise der OB nach Ufa

OB Häußler plant, im Zeitraum vom 14. bis 17. September 2003, gemeinsam mit halleschen Unternehmen die Stadt Ufa zu besuchen und hier mit baschkirischen Regierungsvertretern und insbesondere mit regionalen Unternehmen Gespräche zu einer möglichen Zusammenarbeit zu führen. Unternehmen vorzugsweise der Branchen Maschinen- und Anlagenbau; Chemischen Industrie/Verarbeitung von chemischen Produkten; der Holzverarbeitung und der Bauindustrie, die an Kontakten nach Ufa oder an einem Ausbau bereits vorhandener Kontakte interessiert sind, sind aufgefordert, das Angebot zu nutzen, die Oberbürgermeisterin nach Ufa zu begleiten. Der genaue inhaltliche und zeitliche Ablauf der Reise sowie Höhe und Aufteilung der Kosten werden derzeit noch mit den baschkirischen Partnern verhandelt. Interessierte Unternehmen, die sich der Wirtschaftsdelegation nach Ufa anschließen möchten, sollten sich bis spätestens zum 7. August 2003 im Rathaus melden. Ansprechpartner im Ratshof sind: Christian Grönke, Fachbereich Büro der Oberbürgermeisterin, Tel.:0345/221-4110, E-Mail: christian.groenke@halle.de; sowie Manfred Bartsch, Fachbereich Wirtschaftsförderung, Tel.: 0345/221-4761, E-Mail: manfred.bartsch@halle.de. Internet-Links zu Ufa, Baschkortostan – www.bruecke-nach-ufa.de – www.bashedu.ru/german/Baskortostan/UFA/Ufa.html – www.task.de/ufa.shtml – www.baschkirien.de

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22.07.2003
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Kein Saxcess bei Fäusten

Am Mittwoch, 16. Juli 2003, teilte “Saxcess – Verband der Macher, Leipzig” um 16:36 Uhr per E-mail der Stadt Halle (Saale) mit, dass sich Saxcess aus dem Projekt zum Abbau und der weiteren Vermarktung des Fäuste-Denkmals aus finanziellen Gründen zurück gezogen hat.

Kein Saxcess bei Fäusten

Sollte “Saxcess – Verband der Macher, Leipzig” den Abbau doch noch finanzieren können, ist die Einigung mit dem Autorenkollektiv für die Weiterverwendung der Fäuste trotzdem unverzichtbar. Die Stadt Halle (Saale) wird nun gemäß dem Beschluss des Stadtrates der Stadt Halle und der Zustimmung des Regierungspräsidiums den Abriss des Denkmals termingerecht bis zum 31. Juli 2003 selbst vornehmen und dazu eine Firma beauftragen. Die Stadt befindet sich in Bezug auf den Abriss im Einvernehmen mit dem Autorenkollektiv und respektiert die Entscheidung der Urheber, die auf Grund der konzeptions- und vertragslosen Situation zwischen “Saxcess – Verband der Macher, Leipzig” und dem Autorenkollektiv der Weiterverwendung des Fäuste-Denkmals nicht zugestimmt haben. Stadt und Autorenkollektiv bedauern, dass die Großplastik nicht einer akzeptablen Weitergestaltung zugeführt werden konnte. (Quelle: Stadt Halle)

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16.07.2003
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Halle will Ingenieure behalten

Im Rahmen der Diskussion zur Hochschulstrukturreform des Landes Sachsen-Anhalt fordert Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler in einem Brief an Kultusminister Olbertz den Erhalt der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Halle will Ingenieure behalten

“Eine Entscheidung zu Gunsten des halleschen Standortes stärkt die weitere Ausrichtung der Ingenieurwissenschaften und bringt profilbestimmende Impulse für die gesamte Entwicklung in Sachsen-Anhalt”, schreibt Ingrid Häußler. Die ingenieurwissenschaftliche Konzentration auf Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Bio- und Materialwissenschaften ist international anerkannt. Diese erfolgreiche Entwicklung darf nicht aufgegeben werden. Die Zukunft der Forschungslinie von der “naturwissenschaftlichen Idee” zur “technisch/technologischen Realisierung” ist nicht nur für Studenten ein Magnet, sondern auch wichtig für die Weiterentwicklung des Wissenschafts- und Innovationsparks in Heide-Süd. In diesem Zusammenhang weist die Oberbürgermeisterin auf die enge Verzahnung der Universität mit außeruniversitären Einrichtungen hin, einen Standortvorteil, den die Stadt Halle (Saale) und die Martin-Luther-Universität seit vielen Jahren gemeinsam ausbauen. (Quelle: Stadt Halle)

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16.07.2003
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Fäuste sollen abgerissen werden

Mit Schreiben vom 15. Juli 2003 erklärt die Stadt Halle (Saale) gegenüber der Firma “Saxcess – Der Karriereverband der Macher e. V. i. G., Leipzig”, dass diese mit dem Abbruch der Fäuste unter Vorbehalt der Einigung mit dem Künstlerkollektiv beginnen kann.

Fäuste sollen abgerissen werden

In dem Schreiben der Stadt Halle (Saale) heißt es dazu: “Aufbauend auf die Vorverhandlungen mit Frau Oberbürgermeisterin Häußler sei seitens der Stadt nochmals erklärt, dass sie zu ihren Aussagen insbesondere aus dem Schreiben vom 18. Juni 2003 an die East-Promotion-Pool steht. Die Stadt bestätigt ferner, dass das Bauordnungsamt der Stadt Halle (Saale) mit Datum vom 18.06.2003 eine Abbruchgenehmigung zugunsten der East-Promotion-Pool/Faust-Halle.de.e.V., Herrn Heckel erteilt hat. Der Verein SAXCESS leitete u.a. in einer Gegendarstellung zu einem Artikel der Mitteldeutschen Zeitung vom 12.07.03 aus dieser Baugenehmigung ab, dass damit auch alle Fragen des Urheberrechts und ggfs. sonstiger Verträge geregelt wären. Dies bedarf der Richtigstellung. Wie bei jeder anderen baupolizeilichen Verfügung und insbesondere Bau- bzw. Abbruchgenehmigung ergehen solche Verwaltungsakte unbeschadet privater Rechte Dritter. Dies ist in diesem Antrag als erste Zeile der Begründung auch ausdrücklich formuliert. Dem Wesen nach bedeutet diese Abrissgenehmigung nichts anderes, als das die Art und Weise des hereingereichten Abrissvorhabens baupolizeilich (und denkmalrechtlich) nicht zu beanstanden wäre. Ob hier Rechte Dritter insbesondere zivilrechtliche Urheberrechte betroffen sind, sind nicht Gegenstand eines solchen Bauordnungsverfahrens. Im übrigen kann die Stadt nicht nachvollziehen, weshalb sie von den Äußerungen von Frau Pressesprecherin Steppan in irgendeiner Weise Abstand nehmen sollte. Frau Steppan wies auf ungeklärte urheberrechtliche Fragen hin. Ich weise auf Ihr eigenes Telefax vom 14. Juli 2003 hin, wonach Sie den Erbauer des Fäuste-Denkmals, Herrn Professor Fliegel ob der Rücknahme seiner angeblich gemachten Versprechungen Ihnen gegenüber kritisierten und ihm als dem unstrittigen Urheber der Fäuste eine Erklärungsfrist bis heute 10.00 Uhr setzten. Ich sehe deshalb keinerlei Basis, die Aussagen von Frau Steppan angesichts dieses Sachverhaltes zu revidieren. Im übrigen hofft die Stadt nach wie vor, dass Sie wie öffentlich angekündigt die Wegnahme des Denkmals bewältigen werden. Das Regierungspräsidium Halle hat als Obere Denkmalschutzbehörde mit Schreiben vom 24.06.2003 das Fäuste-Monument vorbehaltlos zum Abbruch freigegeben. Bezüglich des von Ihnen mit Schreiben vom 03. Juli 2003 angesprochenen Eigentumsübergangs verweise ich auf die Absichtserklärung der Frau Oberbürgermeisterin vom 11. Juni 2003. Sie fordern die Abtretung aller damit verbundenen Rechte zu Ihren Gunsten. Die Stadt bekräftigt hiermit, nach Wegnahme des gesamten Denkmals – das bedeutet auch die vollständige Wegnahme des Sockels – und Abtransport an einen geeigneten Standort in Ihrer Verfügungsbefugnis das Eigentum am Denkmal zu übertragen. Jedwede Urheberrechte, Verwertungsrechte und Nutzungsrechte an diesem Kunstobjekt werden Sie freilich mit den Ihnen bekannten Urhebern abklären müssen. Die Stadt hat gegenüber den Künstlern keinerlei Rechtsposition, derartige Rechte an Dritte weiterzugeben. Bitte bestätigen Sie schnellstmöglich, dass Sie auch in diesem Sinne fähig sind, das von Ihnen avisierte Projekt umzusetzen.”

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15.07.2003
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Studie zur Abwanderung in Sachsen-Anhalt

Der Rückgang der Bevölkerung ist in Sachsen-Anhalt stärker als in jedem anderen Bundesland. Die Zukunft des Landes ist bedroht. Der Bevölkerungsverlust entsteht zu etwa zwei Drittel durch Abwanderung und zu einem Drittel durch ein Geburtendefizit.

Studie zur Abwanderung in Sachsen-Anhalt

In den letzten Jahren stieg die Abwanderung wieder massiv an, wobei besonders häufig junge Frauen Sachsen-Anhalt verließen. Dies wirkt mittelbar auch auf das Geburtenniveau. Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat eine Studie in Auftrag gegeben, in der die Gründe für die Abwanderung untersucht und politische Antworten entwickelt werden sollen. Sie wird durchgeführt durch ein Team an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) zusammen mit der GeFam Gesellschaft für Familienforschung e.V. Die Studie läuft vom Dezember 2002 bis November 2004. Hier geht es zu der Studie

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14.07.2003
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Wassertourismus in Halle

Die spürbare Verbesserung der Wasserqualität der Flüsse und Seen in Halle rückt das Thema “Wassertouristik” immer stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung.

Wassertourismus in Halle

Insgesamt verfügt die Stadt nach Informationen der Wirtschaftsförderung der Stadt Halle (Saale) über 602 ha Wasserfläche, was ungefähr 1480 Fußballfeldern entspricht. Die Saale fließt 25 Kilometer durch die Stadt. Vielseitige Wassersport- und Freizeitangebote entlang der Saale verbinden Mensch und Wasser. So besteht für Hallenser und Gäste der Stadt die Möglichkeit, die Saale mit Motor-, Ruder- und Tretbooten zu befahren. Im Rahmen von Stunden-, Tages- oder Mehrtagestouren kann man die Sehenswürdigkeiten der Stadt- und der Umgebung vom Wasser aus entdecken und erlebt diese aus einer ganz anderen Sicht. Wer beim Bootfahren nicht selbst aktiv werden will, kann auch die zahlreichen gastronomischen Einrichtungen entlang der Saale nutzen. Die Bootsschenke “Marie Hedwig” beispielsweise ist ein als Gaststätte umgebauter Lastkahn und bietet direkt auf der Saale Entspannung pur. Neben den erholungsorientierten Angeboten besteht auch die Möglichkeit, auf der Saale und den zahlreichen halleschen Seen traditionellen und modernen Leistungssport auszuüben. Wassersportarten wie Rudern, Schwimmen und Tauchen werden ergänzt durch Trendsportarten wie Kitesurfing und Jetskiing. (Quelle: Stadt Halle)

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14.07.2003
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4 Fäuste für ein Halle-Luja?

Die Stadt Halle möchte mit dem ”Verband der Macher – Saxcess, Leipzig” eine Regelung treffen, um die im Eigentum der Stadt befindlichen Fäuste rückzubauen. Dafür gibt es eine entsprechende Absichtserklärung der Stadt. Diese sieht den Rückbau und die spätere Nutzung der Fäuste vor. Bislang ist es jedoch noch nicht zum Vertragsabschluss zwischen Stadt und Verband gekommen.

4 Fäuste für ein Halle-Luja?

Bevor die Stadt den verbindliche Auftrag zum Rückbau erteilt, sind noch einige Aufgaben zu lösen. Diese beinhalten die Klärung urheberrechtlicher Fragen des damaligen Künstlerkollektivs und die Anstimmung zur weiteren Verwendung der Fäuste. Hierfür hat die Stadt Halle kurzfristig eine Besprechung mit allen Beteiligten angeboten. Die Fäuste sind ein der Stadt gehörendes Kunstwerk im öffentlichen Raum, das jederzeit allen Bürgern und Interessierten zugänglich sein soll. Deshalb kann der ”Verband der Macher – Saxcess, Leipzig” im Hinblick auf die Fäuste derzeit keine Urheber- und Verwertungsrechte oder Eigentumsrechte geltend machen. Sofern zwischen Stadt, ”Verband der Macher – Saxcess, Leipzig” und dem Künstlerkollektiv noch kein vollumfängliches Einvernehmen hergestellt ist, worum sich die Stadt weiterhin intensiv bemüht, hält die Stadt an ihrer ursprünglichen Beschlusslage zum Abriss des Fäuste-Denkmals fest. (Quelle: Stadt Halle)

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11.07.2003
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Endlich keimfrei – Angersdorfer Teiche wieder offen

Ab dem morgigen Donnerstag, 10. Juli 2003, steht das Naturbad Angersdorfer Teiche den Badegästen wieder zur Verfügung. Die hohen Anforderungen an die Qualität des Badewassers im Freibad waren durch die sehr hohen Temperaturen in den vergangenen Wochen vorübergehend nicht mehr gewährleistet.

Endlich keimfrei - Angersdorfer Teiche wieder offen

Amtsarzt Dr. Eberhard Wilhelms informierte, dass die Werte der Kontrolluntersuchungen durch das Landesamt für Verbraucherschutz jetzt absolut im “grünen Bereich” liegen. Selbst im Uferbereich beträgt die gesamtkoliforme Keimzahl pro 100 Milliliter nur 1.400 – der amtliche, europaweit gültige Grenzwert liegt bei 10.000 Keimen. Bei den regelmäßig aller 14 Tage durchgeführten Kontrollen der Wasserqualität wurden durch den Fachbereich Gesundheit der Stadt Halle und das untersuchende Amt Grenzwertüberschreitungen für die Reinheit des Badewassers festgestellt. Die letzte amtlich vorgeschriebene Nachprobung vom 1. Juli 2003 bestätigte die erhöhten Werte. Aus diesem Grund verfügte Dr. Eberhard Wilhelms vorsorglich die Schließung des Bades. Die Gesundheit der Badegäste war nach Auskunft des Amtsarztes zu keiner Zeit gefährdet. Erkrankungen sind ebenfalls nicht bekannt. Da es sich bei dem Freibad Angersdorfer Teiche um einen Natursee handelt, können sonst übliche Maßnahmen zur Verbesserung der Badewasserqualität in Schwimmbädern, wie Wasseraustausch oder stärkere Chlorierung, nicht vorgenommen werden. Die zwei weiteren Badewasserkontrollen durch das Landesamt für Verbraucherschutz bestätigten nunmehr verbindlich, dass die gesamtkoliforme Keimzahl rapide zurückgegangen ist, so dass der Wiedereröffnung des Naturbads nichts mehr im Wege steht. Der Fachbereich Bäder informiert, dass damit die vorübergehende Nutzungserlaubnis der Saisonkarte des Freibades “Angersdorfer Teiche” für die anderen Freibäder ab sofort aufgehoben wird. Wie die anderen Bäder öffnet das Naturbad täglich in der Zeit von 10:00 bis 20:00 Uhr. (Quelle: Stedt Halle)

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09.07.2003
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Vandalen im Pestalozzipark

Der zur Zeit in voller Blüte stehende Rosengarten im historischen Pestalozzipark wurde am Wochenende von Vandalen heimgesucht. Den Stadtgärtnern bot sich am Beginn ihres Arbeitstages ein Bild der exzessiven Zerstörungswut. Eine massiv befestigte Parkbank wurde gewaltsam aus ihrer Verankerung gerissen und in das Wasserbecken des Brunnens geworfen.

Vandalen im Pestalozzipark

Dabei wurden Teile der Brunnentechnik beschädigt. Weiterhin wurden die Außenteile der großen Rundbank demoliert. Die Glasabdeckung der Übersichtstafel wurde zertrümmert. Drei Zierkirschenbäume mit einem Stammdurchmesser von immerhin schon etwa 15 Zentimetern wurden gewaltsam abgebrochen. Der materielle Schaden in diesem erst 1998 unter Verwendung von Originalplänen rekonstruierten Parkbereich konnte noch nicht ermittelt werden. Sicher wiegt der ideelle Schaden für diejenigen Parkbesucher, die hier geruhsame Erholung finden, viel höher. Wann dieser Parkabschnitt in seiner gesamten Harmonie wiederhergestellt werden kann, ist gegenwärtig noch nicht abzusehen. Der Fachbereich Grünflächen hat die Polizei umgehend informiert und bittet alle Bürger, bei der Wahrnehmung von Zerstörungsaktionen sofort die Polizei zu informieren. (Quelle: Stadt Halle)

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08.07.2003
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Minister Dr. Stolpe schaltet Plattform zum Stadtumbau frei

Halle (Saale), 03.07.2003. Der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Dr. Manfred Stolpe, hat anlässlich eines Informationsbesuches in Halle die Internet-Informationsplattform zum Stadtumbau auf www.halle.de gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler offiziell freigeschaltet. Nach der erfolgreichen Testphase können die Hallenser das neue virtuelle Kommunikations-Angebot nun rund um die Uhr nutzen und sich über den Stadtumbau als solches, über einzelne Projekte, aber auch über die hiesigen Partner und Akteure dieses Prozesses informieren. Das Angebot ist unter der Rubrik „Bürger und Kommune“ zu finden. Ergänzt wird das Angebot durch Visitenkarten verschiedener hallescher Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaften.

Minister Dr. Stolpe schaltet Plattform zum Stadtumbau frei

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen hat 2002 den Wettbewerb Stadtumbau Ost ausgeschrieben, an dem rund 270 Kommunen, darunter auch Halle (Saale), mit vielfältigen Stadtentwicklungskonzepten teilnahmen. Um sich direkt vor Ort ein Bild von den Fortschritten, Problemen und Perspektiven des Stadtumbaus zu machen, besuchte Dr. Manfred Stolpe am 3. Juli die Saalestadt. Gemeinsam mit Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler verschaffte er sich von der die Aussichtsplattform der Hochhausscheibe D in Halle-Neustadt im wahrsten Sinne des Wortes einen Überblick. Anschließend führte er mit Akteuren und Partnern des halleschen Stadtumbaus ein Fachgespräch durch, bei dem Facetten dieses Projektes erörtert wurden. Link: http://new.halle.de/index.asp?MenuID=874

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04.07.2003
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Hauptbahnhof in neuem Glanz – Bahn-Museum wird eröffnet

Mit einem großen Fest wird der Hauptbahnhof am 5. und 6. Juli 2003 nach eineinhalbjähriger Umbauzeit eingeweiht. Zur Eröffnung, am Sonnabend, 5. Juli 2003, um 11:00 Uhr, spricht Beigeordneter Dieter Funke. Der knapp 113 Jahre alte hallesche Hauptbahnhof bietet nach dem Umbau einen bunten Mix aus Handel, Gastronomie und Dienstleistung. Die Öffnungszeiten der Einrichtungen sind kunden- und reisefreundlich. Die meisten haben täglich von 6:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, an Wochenenden und Feiertagen von 8:00 bis 22:00 Uhr.

Hauptbahnhof in neuem Glanz – Bahn-Museum wird eröffnet

An beiden Tagen sorgt auf dem Hauptbahnhof ein buntes Programm auf zwei Bühnen für Unterhaltung der Besucher und Reisenden. Neben dem Fernsehballett des MDR werden auch Künstler wie Olaf Berger, Frank Zander und Andrea Jürgens auftreten. Am Sonnabend, 5. Juli 2003, um 12:15 Uhr, eröffnet die Deutsche Bahn im Lokschuppen an der Berliner Straße 240 ein Museum. Das bereits vierte Museum der Bahn in Deutschland stellt in Halle historische Schienenfahrzeuge vor. Gefeiert wird die Eröffnung mit vielen Aktionen sowie Musik und Spaß für die Kinder. Interessierte können auf dem Führerstand von Dampflokomotiven mitfahren oder an Führungen durch die DB Regio-Werkstatt in der Volkmannstraße teilnehmen. Der Eintritt zu beiden Festen ist frei.

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03.07.2003
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„umstrittenes Projekt Vollendung des Saaleausbaus im vordringlichen Bedarf des B

Das Bundeskabinett bestätigte in seiner Sitzung am 2. Juli 2003 den von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe vorgelegten Bundesverkehrswegeplan bis 2015. Bestätigt wurde damit auch das Projekt Saaleausbau mit dem umweltverträglichen, wirtschaftlichen und hochwasserneutralen „Schleusenkanal Tornitz“ und damit die Planungen zur Vollendung des Saaleausbaus.

„umstrittenes Projekt Vollendung des Saaleausbaus im vordringlichen Bedarf des B

Im Vorfeld dieser Entscheidung hatte die dem Projekt zugeordnete Fußnote für die verschiedensten Interpretationen gesorgt: In dieser Fußnote wird der Ausbau abhängig gemacht vom Ergebnis der laufenden Untersuchungen einschließlich der damit verbundenen naturschutzfachlichen Fragestellungen. Dies bedeutet lediglich, dass die Lösung „Schleusenkanal Tornitz“ in gesetzlich vorgeschriebenen Planungs- und Verwaltungsverfahren untersucht wird und die dann in notwendige Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren münden. Damit wird der Saaleausbau nach über zehn Jahren Verzögerung durch den BUND und Bündnis90/Die Grünen in öffentlich-rechtlichen Verfahren untersucht und entschieden. Ob der Kanal gebaut wird und ob seine Auswirkungen tolerabel sind, wird anhand der durchgeführten Planungsverfahren festgelegt und entschieden. Das Ergebnis müssen dann beide Seiten akzeptieren. Diese Untersuchungen mit öffentlich-rechtlichen Verfahren hat der 1996 gegründete Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt (VHdS) immer gefordert. Bislang waren diese Verfahren vom BUND sowie Bündnis 90/Die Grünen erfolgreich verhindert worden. Der VHdS dagegen setzt sich für die Nutzung der Saale als umweltfreundlichen Verkehrsträger und die Wiederbelebung der Saaleschifffahrt ein. Bereits 1932 war begonnen worden, die Saale zwischen Halle und Calbe für 1000-Tonnen-Schiff auszubauen. Es entstanden die neuen großen Schleusen Wettin, Rothenburg, Alsleben, Bernburg und Calbe. Wegen des späteren Krieges wurde die fehlende Staustufe bei Kleinrosenburg nicht mehr gebaut. Die Saalestrecke zwischen Calbe und Saalemündung ist bis heute nicht durchgängig für eine wirtschaftliche Schifffahrt nutzbar. VHdS-Präsident Manfred Sprinzek erklärte dazu: „Für den VHdS ist die Aufnahme der Saale in den vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplanes der Erfolg jahrelangen Einsatzes für die Fortsetzung der 1000-jährigen Geschichte der Saaleschifffahrt und letztlich auch Beweis dafür, dass sich eine realistische von Mehrheiten in der Bevölkerung und in den politischen Parteien getragene Wirtschafts- und Umweltpolitik doch durchsetzt. Oft erschien es in den Medien so, als würde eine Handvoll von selbsternannten Umweltschützern die öffentliche Meinung bestimmen. Doch dies ist ein Trugschluss: Die übergroße Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger von Sachsen-Anhalt befürwortet die Vollendung des Saaleausbaus; alle im Landtag von Sachsen-Anhalt vertretenen Parteien sprechen sich für den Saaleausbau aus.“ Der VHdS nimmt dieses positive Ergebnis für die Schifffahrt zum Anlass, alle an der Nutzung der Schifffahrt in Sachsen-Anhalt interessierten Unternehmen, Kommunen, Kammern, Verbände und Vereine, Verwaltungen und Institutionen aufzurufen, sich gemeinsam gegen die vom BUND und Bündnis90/Die Grünen betriebenen Verhinderungspolitik zusammen zu schließen.

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03.07.2003
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Nachbesserungen bei Verkehrsinfrastruktur

Die Länder Sachsen-Anhalt und Sachsen wollen sich gegenüber dem Bund für die vordringliche Realisierung wichtiger Verkehrsprojekte in Mitteldeutschland einsetzen. Von besonderer Bedeutung seien dabei die planmäßige Fertigstellung der A38-Südumfahrung von Leipzig sowie der Westumfahrung von Halle (A143) bis 2005/06, betonten Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre und sein sächsischer Ressortkollege Dr. Martin Gillo nach einem Treffen in Leipzig.

Nachbesserungen bei Verkehrsinfrastruktur

Sachsen-Anhalt und Sachsen wollen beim Bund zudem erreichen, dass auch der sechsstreifige Ausbau der Autobahn A14 zwischen Halle und der Landesgrenze zu Sachsen sowie weiterführend bis Nossen in den vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans aufgenommen wird. Darüber hinaus werde der vierstreifige Ausbau der Bundesstraße B6 zwischen Halle und Leipzig (A 16) angestrebt. Mit der Verlängerung der B6n in östlicher Richtung solle eine leistungsfähige Verbindung zwischen der A9 und der A16 hergestellt werden, hieß es. Auch dieses Projekt müsse in den vordringlichen Bedarf eingeordnet werden, betonten die beiden Minister. Hinsichtlich der Realisierung des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit 8.2 (ICE-Trasse Erfurt-Halle-Leipzig) gehen die beiden Nachbarländer davon aus, dass der Bund seine Zusagen einhält und die planmäßige Fertigstellung gesichert ist. “Dazu gehört für uns auch die Anbindung der Stadt Halle an das Fernverkehrsnetz der Bahn”, unterstrich Daehre bei dem Treffen. Im Mittelpunkt der Beratung in Leipzig standen die gemeinsamen Bemühungen um den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Großraum Halle-Leipzig vor dem Hintergrund der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sowie der Leipziger Olympia-Bewerbung. An dem Treffen nahmen neben Daehre und Gillo auch Halles Bürgermeisterin Dagmar Szabados in Vertretung für Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler und der Leipziger Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee teil. “Wir Hallenserinnen und Hallenser unterstützen als aktivster Mitstreiter die Leipziger Olympiabewerbung mit aller Kraft. Deshalb sprechen wir uns ebenfalls für eine Beschleunigung des Infrastrukturausbaus aus”, sagte Bürgermeisterin Szabados dazu.

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02.07.2003
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Bibliotheksschließung wird real

Nach einer Presseinformation der Stadtbibliothek schließen bereits am heutigen Tag 2 Bibliotheken. Der Hallesche Stadtrat hatte am 7. Mai beschlossen, aufgrund der schlechten Haushaltslage 6 Zweigstellen der halleschen Bibliothek zu schließen.

Bibliotheksschließung wird real

In Ausführung dieses Stadtrats-Beschlusses bleiben die zu schließenden Zweigstellen der Stadtbibliothek noch für eine Übergangszeit wie folgt geöffnet: – Schafschwingelweg und Göttinger Bogen nur noch bis 30. Juni 2003 Anschließend besteht noch Rückgabemöglichkeit den ganzen Juli über immer montags von 10 bis 18 Uhr – Böllberger Weg, Lessingstraße, Richard-Paulick-Straße, Wittenberger Straße sind noch bis 31. August 2003 geöffnet. Anschließend besteht noch im September an den Montagen von 10 bis 18 Uhr die Möglichkeit, ausgeliehene Titel direkt vor Ort abzugeben. Nach diesem Zeitpunkt noch zurückzugebende Medien werden in der Hauptbibliothek am Hallmarkt entgegen genommen (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 Uhr bis 19 Uhr, Sonnabend 9 Uhr bis 12 Uhr) (Quelle: Stadtbibliothek Halle)

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30.06.2003
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Wer wird der fleißigste Batteriesammler?

Mit dem Start in das Schuljahr 2003/2004 im August dieses Jahres startet der Fachbereich Umwelt der Saalestadt einen Wettbewerb unter dem Motto “Wer wird der fleißigste Batteriesammler?” Dieser Wettbewerb dauert bis zum Schuljahresende im Juli 2004.

Wer wird der fleißigste Batteriesammler?

Alle interessierten Schülerinnen und Schüler aus den Schulen der Stadt Halle (Saale) können noch bis zum 30. Juni 2003 ihre Teilnahme beim Fachbereich Umwelt unter der Rufnummer 2 21- 48 58 anmelden. Die Schule, die im Wettbewerbszeitraum die größte Menge an alten Gerätebatterien einsammelt, erhält einen Gutschein in Höhe von 200 Euro. Anliegen des Wettbewerbes ist es, die Sammelergebnisse für ausgediente Batterien und Akkus in der Stadt Halle (Saale) zu erhöhen. Leider landen noch immer zu viele alte Gerätebatterien in der Mülltonne. Dort hinein gehören sie keinesfalls. Fast alle Batterien und Akkus enthalten umweltgefährdende Stoffe. Besonders problematisch ist die falsche Entsorgung derjenigen Batterien, deren Bestandteil Schwermetalle wie Quecksilber, Cadmium oder Blei sind. Bei einer ordnungsgemäßen Erfassung über das Gemeinsame Rücknahmesystem Batterien lassen sich einerseits Belastungen für die Umwelt vermeiden und andererseits die in den Batterien enthaltenen wertvollen Materialien weiter nutzen. Zur Durchführung des Wettbewerbs: Die Teilnehmer am Wettbewerb stellen in den Schulen separate Sammelbehälter auf. In bestimmten Abständen wird deren Inhalt dann durch einen Batteriebeauftragten zum Schadstoffmobil der Stadtwirtschaft GmbH Halle gebracht. Dort werden die Batterien von den Mitarbeitern gewogen und das Sammelergebnis auf einer Liste gutgeschrieben. Für die Wettbewerbswertung können nur diejenigen Gerätebatterien berücksichtigt werden, die direkt am Schadstoffmobil abgegeben worden sind. Der Fachbereich Umwelt freut sich über eine große Teilnehmerzahl am Wettbewerb und viele fleißige Batteriesammler.

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27.06.2003
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Grüne: Einigung zum Stop des Saalekanals begrüßt

Der Vorschlag von Bundesumweltminister Jürgen Trittin und Bundesverkehrsminister Stolpe, den Saalekanal vorerst nicht zu bauen sondern die Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit neu zu prüfen, wird vom Vorsitzenden der Bündnisgrünen in Halle und dem Saalkreis, Oliver Paulsen, begrüßt.

Grüne: Einigung zum Stop des Saalekanals begrüßt

“Dieses ist ein großer Erfolg für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und tausende Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Erhalt der Elbe- und Saalelandschaft eingesetzt haben. Die neue Prüfung unter Maßgabe einer nicht ausgebauten Elbe wird die finanzielle Sinnlosigkeit belegen und das Ende dieses Projektes besiegeln,” so Paulsen. Bis zur Absegnung des neuen Bundesverkehrswegeplans durch das Kabinett wird der Widerstand gegen den Saalekanal aber aufrechterhalten. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN laden am morgigen Donnerstag Nachmittag zu einer Aktion in die Leipziger Straße. Hier wird auf phantasievolle Weise der Protest gegen den Saalekanal ausgedrückt und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle über diese Geldverschwendung und Umweltzerstörung informiert. Der Termin eignet sich sehr gut für Bildaufnahmen.

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26.06.2003
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Landesregierung stimmt Volksbegehren zu

„Bündnis“ wird Vorbereitungen auf Unterschriftenaktion intensivieren Mit Freude und Genugtuung hat das „Bündnis für ein kinder- und jugendfreundliches Sachsen- Anhalt“, die von Ministerpräsident Böhmer verkündete Entscheidung der Landesregierung zur Kenntnis genommen, dem Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens zuzustimmen.

Landesregierung stimmt Volksbegehren zu

„Jede andere Entscheidung wäre ein Schlag gegen die demokratischen Bürgerrechte gewesen.“ erklärte der Sprecherrat des „Bündnisses“. Es wird in den nächsten Wochen darauf ankommen, die Bürgerinnen und Bürger des Landes engagiert an den Aktivitäten des „Bündnisses“ zu beteiligen. „Es ist eine letzte Chance, das Kinderförderungsgesetzes und seine fatalen Auswirkungen auf Familien, Kinder und Beschäftigte zu beseitigen. Es muss gelingen, Kindertagesbetreuung in diesem Lande wieder allen und uneingeschränkt zugänglich zu machen. Darüber hinaus ist es ein Zeichen demokratischer Willensbildung, die notwendig ist, damit politische Entscheidungen nicht mehr und mehr an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger vorbeigehen.“ erklärte der Sprecherrat des Bündnisses. Die Bündnispartner werden in den nächsten Tagen und Wochen eine flächendeckende Informationskampagne einleiten. In fast allen Landkreisen stehen örtliche Ansprechpartner/innen bereit, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die gesetzlichen Vorgaben sind hoch. Auch deshalb ist Aufklärung und praktische Information notwendig und wichtig. „Es besteht allerdings kein Zweifel, dass wir organisatorisch und logistisch auf diese Herausforderung vorbereitet sind und sich alle im Bündnis vertretenen Organisationen, Verbände und Initiativen mit ganzer Kraft für eine erfolgreiche Sammlung der notwendigen 250.000 Unterschriften einsetzen werden.“ so die Einschätzung des Sprecherrates. (Quelle: Sprecherrat des Bündnisses für ein kinder- und jugendfreundliches Sachsen-Anhalt)

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25.06.2003
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Sprinzek und Ruden – bessere Transportmöglichkeiten auf Elbe und Saale nutzt der

Bürgerinnengespräch „Flüsse oder Wasserstrassen „ mit MdB Undine Kurth (Bündnis90/Die Grünen) am 21.06.03 in Magdeburg Die Bundestagsabgeordneten Ulrich Kasparick (SPD) und Undine Kurth (B90/DG) nahmen eine kläglich besuchte Bürgerveranstaltung in Magdeburg zum Anlass, dem Kanzler klaren Wein über die Nicht-Notwendigkeit des Saale – Seitenkanales einzuschenken. Hauptgegenargumente waren die angeblich fehlenden Transportgüter, die angebliche Zerstörung von Biotopen sowie das Fehlen eines Gesamtkonzeptes für die Elbe- und Saale – Schifffahrt. Manfred Sprinzek vom Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt und Gerhard Ruden, Landtagsabgeordneter der CDU, die an der Veranstaltung teilnahmen, setzen dagegen:

Sprinzek und Ruden – bessere Transportmöglichkeiten auf Elbe und Saale nutzt der

1. Die vom Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt ermittelten Transportpotentiale für die Saaleschifffahrt stützen die PLANCO – Prognosen für die Saale und machen das Projekt wirtschaftlich, wie im Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes ausgewiesen. 2. Das Projekt wurde von der Bundesanstalt für Gewässerkunde als umweltverträglich eingestuft, überwiegend besteht hierbei auch Konsens mit dem Bundesamt für Naturschutz , nur in Detailfragen gibt es noch abweichende Positionen. 3. Mit dem umweltverträglichen Ausbau der Wasserwege in Sachsen-Anhalt können die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Land deutlich verbessert werden. 4. Die Aufnahme des Saaleseitenkanales in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes bedeutet, dass mit einem Planungsauftrag das Projekt nach über 10 Jahren Diskussionen mit öffentlich-rechtlichen Verfahren geprüft wird. Ob der Kanal gebaut wird und ob seine Auswirkungen tolerabel sind, wird anhand der durchgeführten Planungsverfahren festgelegt und entschieden. 5. Die jahrelangen Diskussionen um die Vollendung des Saaleausbaus und die Verhinderungspolitik des BUND und Bündnis 90/ Die Grünen haben den von der Höppner- SPD -Regierung geförderten Hafenausbau in Halle zur Investruine gemacht. 6. Der Beschluss von Bündnis 90/ Die Grünen gegen den Saaleausbau und wie in der Veranstaltung deutlich gemacht gegen die Schifffahrt im Osten überhaupt, ist gegen die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gerichtet. In den Öko-Refugien des Ostens sollen dann Heerscharen von Sozialhilfeempfängern Elbwiesen pflegen und Frösche an der Saale zählen. 7. Es ist legitim wirtschaftliche und ökologische Lösungen anzustreben, um den Aufschwung und damit auch die Schaffung von Arbeitsplätzen in unserem Land zu unterstützen. Deshalb fordern wir die Vollendung des Saaleausbaus und die sofortige Aufnahme aller notwendigen Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen an der Elbe für eine ganzjährige umweltfreundliche Schifffahrt auf Elbe und Saale. Auf der Veranstaltung aufgestellte Behauptungen von Herrn Kasparick, dass der Saaleausbau noch aus dem vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes gekippt werde, entbehren jeder Grundlage. Auf Nachfrage war aus gut informierten Kreisen zu hören, dass der Bundesverkehrswegeplan mit der Saale im vordringlichen Bedarf bereits letzte Woche dem Bundeskabinett zur Entscheidung zugeleitet wurde. Ob Herr Kasparick an der Kabinettssitzung teilnimmt war nicht zu erfahren.

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25.06.2003
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Offener Brief des nt an die Oberbürgermeisterin

Die Mitglieder des Freundeskreises des neuen theaters waren beunruhigt durch die auch in den Medien geführte Diskussion um die Nachfolge von Peter Sodann. Die Art und Weise der Ausschreibung für den Intendantenposten des neuen theaters durch die Stadt war der Anlaß für einen offenen Brief an die Oberbürgermeisterin und die Damen und Herren Stadträte.

Offener Brief des nt an die Oberbürgermeisterin

nachfolgend der Wortlaut des “Offenen Briefes”: – Offener Brief – Sehr geehrte Frau Häußler, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, irritiert und beunruhigt durch diverse Pressemeldungen und Medienberichte aus jüngster Zeit wenden wir uns an Sie als Oberbürgermeisterin unserer Stadt. Die Attraktivität der Stadt Halle und ihr überregionaler Bekanntheitsgrad sind nicht zuletzt einem beispielhaften Kulturleben zu verdanken, welches u.a. maßgeblich mitgeprägt wird durch die im vergangenen Jahr fertiggestellte Kulturinsel, deren Kern das „neue theater“ bildet. Nach mehr als 20 Jahren Bauzeit ist aus einem verfallenen Haus eine Kulturstätte entstanden, die weit und breit ihresgleichen sucht. Diese Stätte wäre undenkbar ohne das unermüdliche Engagement eines Mannes, der von Anbeginn jederzeit als Intendant und „Bauherr“ mit all seinen Kräften zum Gelingen dieses Kultur-Projektes beigetragen hat. Wir halten es durchaus für gerechtfertigt, die Kulturinsel in der heutigen Gestalt als das Lebenswerk von Herrn Peter Sodann zu betrachten. Um so befremdlicher erschien uns die Tatsache, daß die Ausschreibung der Stelle des Intendanten des „nt“ seitens der Stadtverwaltung Herrn Sodann schnöde mitgeteilt wurde, ohne daß er in Bezug auf Inhalt der Ausschreibung und Formulierung der Anforderungskriterien der ausgelobten Stelle in irgendeiner Weise zu Rate gezogen worden war. Dies zeugt unseres Erachtens von einer kaum zu überbietenden Ignoranz einer jahrzehntelangen aufopferungsvollen Arbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sowie ihrer Gäste. Wir halten es deshalb für geboten, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, darauf zu insistieren, daß bei zukünftigen Entscheidungen, die Kulturinsel betreffend – seien sie personeller oder sonstwelcher Art –, Meinung und Ansicht des Nestors der Kulturinsel (ohne den es diese „Insel“ nicht gäbe!) in gebührender Weise berücksichtigt werden. In der Zuversicht, daß Sie unser Anliegen wohlwollend zur Kenntnis nehmen, verbleiben wir mit freundlichen Grüßen Der Vorstand und die Mitglieder des Freundeskreises des „neuen theaters“ (Quelle: neues theater)

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24.06.2003
hallelife.de - Redaktion
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Workshop mit Stadtplanern aus New York

Stadtplaner aus New York beteiligen sich an einem Workshop, der von Montag, 23. Juni 2003, bis Freitag, 27. Juni 2003, in Ammendorf, Regensburger Straße 5, stattfindet. Der Workshop beschäftigt sich mit der weiteren Entwicklung des Bereiches Regensburger Straße in Ammendorf.

Workshop mit Stadtplanern aus New York

Das Stadtteilzentrum Ammendorf befindet sich im Süden der Stadt Halle (Saale), unmittelbar am Stadteingang. In der Vergangenheit wurde zum Zentrum Ammendorf vom Fachbereich Stadtentwicklung und -planung der Stadtverwaltung mit den Bürgern bereits ein Entwicklungskonzept erarbeitet und gemeinsam abgestimmt. Als weiterer Schritt ist nun der Workshop Regensburger Straße geplant, der sich vertiefend mit dem Herzen des Ammendorfer Zentrums, dem Quartier Regensburger Straße, beschäftigen wird. Vorgesehen ist, Strategien und Ideen zur Aufwertung und Belebung des Standortes zu entwickeln, denn nur ein gesunder Standort kann positive Außenwirkung entfalten und so ein attraktives Bild am Stadteingang im Süden der Saalestadt erzeugen. Die Planer haben für die Zeit des Workshops ihr Domizil in einem momentan leerstehenden Blumenladen in der Regensburger Straße. Die Räumlichkeit wurde vom Eigentümer, der Familie Kühlewind, für diesen Zweck kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Planer aus New York beschäftigen sich am dortigen Pratt-Institut mit Projekten zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Das Pratt-Institut ist eine private Bildungs- und Forschungsstätte, die ihr diesjähriges Projekt „Directed Research“ zur Stadtentwicklung in Ammendorf durchführt. Das Vorhaben kam zu Stande über Kontakte bei einem Planeraustausch zwischen der Stadt New York und dem Land Sachsen-Anhalt im Jahr 2000. Schon zu diesem Treffen hatten sich Planer aus Sachsen-Anhalt ein Bild über die Entwicklungsmaßnahmen der Stadt New York nach dem großen Bevölkerungsschwund der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts machen können. Dabei wanderten seinerzeit etwa zwei Millionen Einwohner aus New York ab. Am Freitag, dem 27. Juni, ist eine Abschlusspräsentation geplant, zu der auch ortsansässige Hauseigentümer eingeladen sind. Dabei wird über den Inhalt und das Ergebnis des Workshops informiert.

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21.06.2003
hallelife.de - Redaktion
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Ungarische Unternehmen suchen Partner in Halle

Am 25. und 26. Juni 2003 kommt eine Gruppe von Unternehmensvertretern aus Ungarn zum Arbeitsbesuch nach Halle. Sie folgt einer Einladung der Handwerkskammer Halle (Saale). Zur Delegation gehören Vertreter der Stadt und des Komitats Veszprém, der Wirtschaftskammer Veszprém sowie von Unternehmen.

Ungarische Unternehmen suchen Partner in Halle

Der Aufenthalt dient der Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Westungarn und der Region Halle. Es finden Gespräche zwischen ungarischen und deutschen Unternehmern statt. Gleichzeitig werden Kontakte zwischen der Stadt Halle und der Stadt Veszprém geknüpft. Informationsveranstaltung im Festsaal Am 26. Juni, um 10:30 Uhr, findet im Saal des Stadthauses eine öffentliche Veranstaltung statt, auf der Experten über die wirtschaftspolitische Situation in Ungarn im Blick auf die bevorstehende EU-Erweiterung berichten. Dazu sind auch interessierte Bürger herzlich eingeladen. Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler begrüßt die Gäste um 9:30 Uhr. Vertreter deutscher Unternehmen haben Gelegenheit, die Experten aus Ungarn zu Möglichkeiten von Wirtschaftskontakten zu konsultieren. Unternehmen aus der Region, die Wirtschaftskontakte nach Ungarn suchen, können sich bei der Handwerkskammer Halle, unter der Telefonnummer: (03 45) 29 99-1 11, anmelden.

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21.06.2003
hallelife.de - Redaktion
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Bürgerversammlung zur Weststraße

Das Gestaltungskonzept für den Ausbau der Weststraße innerhalb des Gewerbegebietes Halle-Neustadt wird am Dienstag, dem 24. Juni 2003, 18 Uhr, auf einer Bürgerversammlung in der Aula der Sekundarschule “Novalis”, Wolfgang-Borchert-Straße 40, vorgestellt. Dazu laden Vertreter des Geschäftsbereiches Planen, Bauen und Straßenverkehr der Stadtverwaltung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein.

Bürgerversammlung zur Weststraße
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19.06.2003
hallelife.de - Redaktion
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2. Lange Nacht der Wissenschaften

Am 4. Juli 2003 findet die 2. Lange Nacht der Wissenschaften in Halle statt. Wieder werden durch Wissenschaft und Forschung in den Instituten, Laboren und Bibliotheken die Tore für jeden Interessenten weit geöffnet sein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität werden Antworten auf aktuelle Fragen geben und dabei gewiss – so wie bei der Premiere dieser Veranstaltung im letzten Jahr – auf ein großes Interesse vieler hallenser Bürgerinnen und Bürger und ihrer Gäste treffen.

2. Lange Nacht der Wissenschaften

Zu ungewohnter Stunde erleben Hallenserinnen und Hallenser und alle interessierten Besucher der Stadt Halle (Saale) Führungen und Vorträge der Mitarbeiter der beteiligten Forschungsstätten. Sie können den Forschern über die Schulter schauen, Neues ausprobieren, diskutieren und Blicke in unsere Zukunft werfen. Die Lange Nacht der Wissenschaften wird wieder von kulturellen und kulinarischen Angeboten an den verschiedenen Forschungsstandorten umrahmt. Dass in diesem Jahr eine Reihe von privaten Firmen aus dem Bio-Zentrum und dem Technologie- und Gründerzentrum erstmals teilnehmen, ist ein Zeichen für die gelungene Verknüpfung kommunaler und privatwirtschaftlicher Aktivitäten. Unsere Saalestadt ist mit ihren Forschungseinrichtungen eng verbunden. Seien Sie also neugierig und begeben Sie sich auf einen unterhaltsamen Streifzug durch die Lange Nacht der Wissenschaften. Ingrid Häußler, Oberbürgermeisterin der Stadt Halle (Saale) und Prof. Dr. Wilfried Grecksch, Rektor der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg, heißen Sie im Namen aller Beteiligten herzlich willkommen. Mehr Informationen zum Thema wie beteiligte Institute und Unternehmen, Veranstaltungen, Kontaktdaten und Fahrplan der Busshuttle erhalten Sie unter http://www.wissenschaftsnacht-halle.de

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19.06.2003
hallelife.de - Redaktion
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Müllentsorgung in Halle: Ausschreibung aufheben

Zu dem Eingeständnis des Beigeordneten Eberhard Doege über eine Verzögerung des Baus einer eigenen Abfallentsorgungsanlage für die Stadt Halle erklärt Oliver Paulsen, Vorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Halle und dem Saalkreis: Immer deutlicher zeigt sich die Brisanz in der Vorgehensweise der Stadt. Leichtsinnigerweise setzt man hier immer noch auf eine “eigene Lösung” zur Abfallentsorgung am Standort Lochau, obwohl im Land ausreichend Kapazitäten vorhanden sein werden. Die jetzt offenbarten Verzögerungen verschärfen die ohnehin schon schwierige Situation. Denn die ab Mitte 2005 bis zur Fertigstellung der Anlage notwendige Übergangslösung für die Müllentsorgung wird sehr hohe Kosten verursachen, da in dieser Zeit zahlreiche Kommunen nach solchen Übergangslösungen suchen werden. Diese Zusatzkosten werden von dem gesuchten privaten Investor an die Bürgerinnen und Bürger weitergereicht, wodurch die Müllgebühren unverhältnismäßig in die Höhe getrieben werden.

Müllentsorgung in Halle: Ausschreibung aufheben

Ich fordere die Stadtverwaltung daher auf, die Ausschreibung für den Bau einer eigenen Anlage am Standort Lochau aufzuheben. Die Suche nach einer schnellen, dauerhaften und kostengünstigen Lösung wie zum Beispiel die Zusammenarbeit mit der Deponie Cröbern bei Leipzig müssen jetzt im Vordergrund stehen. Ein weiterer Vorteil der Deponie Cröbern: dort steht bereits eine mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage, der Bau von teuren und umweltverschmutzenden Müllverbrennungsanlagen kann entfallen. Ein weiteres Problem ist der nicht bekannte Zeitrahmen der jetzt gewollten Übergangslösung. Herr Doege sollte zudem die Übergangslösungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deponie Lochau benennen, um sich nicht dem Vorwurf falscher Versprechungen auszusetzen. Geheimhaltung ist in diesem Falle fehl am Platz! BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionalverband Halle-Saalkreis

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19.06.2003
hallelife.de - Redaktion
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Jeder Hallenser verbraucht täglich 97 Liter Wasser

Jeder Deutsche verbraucht laut Statistik pro Tag 145 Liter Trinkwasser. In Halle sind es etwa 97 Liter. Lediglich vier Liter werden davon getrunken beziehungsweise zum Kochen verwendet. Das geht aus dem zweiten Faltblatt der Serie “Agenda Spezial” hervor, das vom Agenda 21-Büro zum Thema “Wasser sparen” herausgegeben wurde.

Jeder Hallenser verbraucht täglich 97 Liter Wasser

Das Faltblatt verweist auf Möglichkeiten zur Wasser- und Kosteneinsparung. Beispielsweise vergeudet ein tropfender Wasserhahn pro Jahr etwa 2.000 Liter Wasser. Wer während des Zähneputzens den Wasserhahn nicht schließt, verschwendet in drei Minuten 20 Liter Wasser. Spart jeder Bürger pro Tag nur ein Liter Wasser, sind das im Jahr etwa 29 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Ein Kubikmeter Trinkwasser entspricht der Füllung von 2.000 Halbliter-Bierflaschen. Das Faltblatt ist kostenlos erhältlich im Ratshof auf dem Marktplatz, im Technischen Rathaus, Hansering 15, sowie im Agenda 21-Büro, Bornknechtstraße 5.

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18.06.2003
hallelife.de - Redaktion