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Tunnelanschlag für Osterbergtunnel

In Anwesenheit von Petra Wernicke, Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, des Landrats des Saalekreises, Frank Bannert, und den Verantwortlichen der Deutschen Bahn AG begann am 18. Februar 2009 der Weg der Tunnelbau-Mineure auf den 2,1 Kilometer langen Weg von der Querfurter Platte bei Steigra in den Hang des Unstruttals im südlichen Sachsen-Anhalt. Der jetzt in Angriff genommene zweiröhrige Tunnel ist Teil der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr

Tunnelanschlag für Osterbergtunnel

In Anwesenheit von Petra Wernicke, Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, des Landrats des Saalekreises, Frank Bannert, und den Verantwortlichen der Deutschen Bahn AG begann am 18. Februar 2009 der Weg der Tunnelbau-Mineure auf den 2,1 Kilometer langen Weg von der Querfurter Platte bei Steigra in den Hang des Unstruttals im südlichen Sachsen-Anhalt.
Der jetzt in Angriff genommene zweiröhrige Tunnel ist Teil der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 8, der Neu- und Ausbaustrecke Nürnberg–Erfurt-Leipzig/Halle–Berlin. Ziel ist eine Verkürzung der Fahrzeit von München nach Berlin auf etwa 4 Stunden sowie eine Leistungssteigerung der Schienenverbindungen zwischen den Ballungszentren Deutschlands und Europas, u. a. in den Raum Leipzig/Halle. Gegenwärtig konzentrieren sich die Arbeiten auf die über 200 km langen Neubaustrecken vom Bayrischen Ebensfeld bis in den Raum Halle (Saale) in Sachsen Anhalt. Auf der 123 Kilometer langen Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle befinden sich die Bauzeitbestimmenden Ingenieurbauwerke (Tunnel, Talbrücken) in der Realisierung. Die Inbetriebnahme des Gesamtprojekts Nürnberg–Berlin ist für 2017 vorgesehen, der Abschnitt Erfurt–Leipzig/Halle soll 2015 fertig sein.

Mit einer traditionellen Zeremonie und einer ökumenischen Andacht wurden die Landwirtschaft- und Umweltministerin Petra Wernicke sowie die Ehefrau des Landrats des Saalekreises, Christine Bannert, als Tunnelpatinnen für je eine der parallel verlaufenden Röhren des Osterbergtunnels als Patinnen in ihr Amt eingeführt. Sie wachen nach altem Glauben als Vertreterin der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Mineure, über einen glücklichen Weg durch den Berg.
Mit der Tunnelanschlagfeier ist nach einer halbjährigen Vorbereitung das erste Etappenziel auf der Großbaustelle erreicht. Zuvor musste auf 500 Metern Länge die Startbaugrube in einem so genannten Voreinschnitt errichtet werden. Der Tunnel wird in beiden Röhren im Sprengvortrieb von Nord nach Süd aufgefahren. Das Ausbruchmaterial gelangt auf kurzem Weg in einen nahegelegenen Tagebau. Anspruchsvoll ist die schräg nach unten verlaufende Vortriebsrichtung.

Direkt auf der Baustelle werden bis 2012 etwa 120 Bauleute arbeiten. Dann soll der Tunnel im Rohbau fertig gestellt sein. Für die Investition sind 120 Millionen Euro veranschlagt. Das Vorhaben wird nach einer europaweiten Ausschreibung von einer österreichischen Arbeitsgemeinschaft aus Tunnelbauspezialfirmen realisiert, die bereits viele einheimische Firmen und Arbeitskräfte vertraglich gebunden hat.

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19.02.2009
hallelife.de - Redaktion
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Schüler aus Laucha machen Theater ums Alter

Ein großer Auftritt im Berliner Maxim Gorki Theater, im Beisein des renommierten Schauspielers Günter Lamprecht („Berlin Alexanderplatz“) und der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Davon träumen die Schülerinnen und Schüler des Burgenlandkreis Gymnasiums Laucha. Sie nehmen teil an dem Schultheaterwettbewerb „Saison! Theater ums Alter

Schüler aus Laucha machen Theater ums Alter

Ein großer Auftritt im Berliner Maxim Gorki Theater, im Beisein des renommierten Schauspielers Günter Lamprecht („Berlin Alexanderplatz“) und der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Davon träumen die Schülerinnen und Schüler des Burgenlandkreis Gymnasiums Laucha. Sie nehmen teil an dem Schultheaterwettbewerb „Saison! Theater ums Alter.“ des Bundesministeriums für Gesundheit. Insgesamt 46 Schultheatergruppen aus ganz Deutschland beteiligen sich mit kreativen Ideen und phantasievollen Inszenierungen an dem Wettbewerb.

Das Ministerium hatte Schultheatergruppen aufgerufen, sich Gedanken über den Alltag älterer Menschen zu machen. Einsendeschluss war der 9. Februar. Aus allen Einsendungen wählt eine hochkarätig besetzte Jury die besten fünf Inszenierungen aus. Diese reisen Ende März zu einem Festivalwochenende nach Berlin, in dessen Rahmen die drei Gewinner gekürt werden.

Schirmherrin Ulla Schmidt zeigt sich angesichts der positiven Resonanz erfreut: „Die Schülergruppen haben großes Engagement gezeigt. Die Vielfalt der Einsendungen zeigt, wie kreativ, ideenreich und überraschend junge Menschen mit der zunächst trockenen Themensetzung „Alter und Pflege“ umgegangen sind. Es hat sich erfüllt, was wir erhofft hatten: dass sich Schülerinnen und Schüler mit diesen Themen beschäftigen, die familiären und gesellschaftlichen Herausforderungen wahrnehmen und dazu Ideen entwickeln. Es ist wichtig, dass auch durch diesen Wettbewerb junge Menschen einen Zugang zu den vielschichtigen Problemen einer älter werdenden Gesellschaft gefunden haben.“

Die Aufführung der fünf Endrundenteilnehmer findet am 21. März 2009 im Maxim Gorki Theater in Berlin statt. Der Wettbewerbsjury gehören prominente Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Kunst, Bildung, Pflege, Medien und Wirtschaft an.

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18.02.2009
hallelife.de - Redaktion
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Rosenmontag in Köthen

Nun ist es fast schon in Stunden zu messen, bis es richtig losgeht: Am 23. Februar startet punkt 11 Uhr 11 unter dem Sessionsmotto „Rückwärts nimmer – wir könn’ immer“ der große KuKaKöthener Rosenmontagsumzug, der in seinen Dimensionen dem des Vorjahres keinesfalls nachstehen wird. Annähernd 160 Wagen und Cabrios, Laufgruppen und Musik­kapellen werden die Tausenden an der Wegstrecke so richtig in Begeisterung versetzen – wie man es eben seit vielen Jahren landauf, landab kennt beim großen KuKaKöthener Straßenkarneval

Rosenmontag in Köthen

Nun ist es fast schon in Stunden zu messen, bis es richtig losgeht: Am 23. Februar startet punkt 11 Uhr 11 unter dem Sessionsmotto „Rückwärts nimmer – wir könn’ immer“ der große KuKaKöthener Rosenmontagsumzug, der in seinen Dimensionen dem des Vorjahres keinesfalls nachstehen wird. Annähernd 160 Wagen und Cabrios, Laufgruppen und Musik­kapellen werden die Tausenden an der Wegstrecke so richtig in Begeisterung versetzen – wie man es eben seit vielen Jahren landauf, landab kennt beim großen KuKaKöthener Straßenkarneval.

Die Organisatoren der 1. Köthener Karnevalsgesellschaft 1954 e.V. haben sich wieder mächtig ins Zeug gelegt, damit neben Stimmung, Spaß und guter Laune auch die Wurf- und Fanggeschicklichkeit bestens trainiert werden kann. Auf das närrische Volk wird nicht nur tonnenweise Süßes wie Bonbons, Kaugummis, Schokoriegel und die beliebten KuKaKö-Lutscher niederprasseln. Auch Papiertaschentücher, Nylonshopper, Nylon-Frisbyscheiben, Kaffeetütchen und sogar Handtücher werden von den Wagen herab ihren Weg zum ausgelassen feiernden Volk finden. Und natürlich auch die beliebten Altmärker Würstchen.

Sobald der Rosenmontagsumzug den Marktplatz erreicht hat, geht es dann weiter mit der großen karnevalistischen Open-Air-Party. Bei der natürlich genau wie an der Umzugsstrecke Mitsingen, Mitschunkeln und Mitlachen angesagt ist. Und damit ist noch lange nicht Schluss: Am Abend trifft sich das karnevalsbegeisterte Köthen um 20.11 Uhr zum Rosenmontagsball. Letztmalig wird im langjährigen „Stammhaus“ Theater das legendäre „Steht auf, wenn Ihr Köthener seid!“ erklingen. Auch wer sich ganz kurzfristig entscheiden sollte: Hingehen lohnt sich auf alle Fälle, natürlich im Kostüm!

Nun schon Tradition, wird der MDR den größten Rosenmontagsumzug Mitteldeutschlands auch in diesem Jahr von 11.20 bis 13.30 Uhr live aus Köthen im Fernsehen übertragen. Europaweit wird man dann Köthener Karnevalsstimmung hautnah miterleben können. Moderiert wird die Sendung von Tatjana Meissner und Ronald Mormann, direkt an der Straße wird Roman Knoblauch dabei sein.

Im Regionalfernsehen RBW wird am 25. Februar ab 18.30 Uhr eine Zusammenfassung des Marktplatzprogramms und der Prunksitzung vom 21. Februar gesendet. Am 27. Februar ab 20.30 Uhr und am 29. Februar ab 15.00 Uhr kann man sich die komplette MDR-Produktion vom Rosenmontagsumzug noch einmal bei RBW anschauen.

Für die Köthenerinnen und Köthener und die vielen Gäste, die jedes Jahr auch von weither in unsere Stadt kommen, kann es natürlich nur eins geben am kommenden Montag: Dabei sein ist alles. Beim Rosenmontagsumzug ebenso wie beim großen Programm auf der Marktplatzbühne. Phantasievoll kostümiert, in bester Stimmung und in super Feierlaune.

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18.02.2009
hallelife.de - Redaktion
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“City Lights” von Charlie Chaplin

Ein Konzert mit einer Orgelimprovisation zu dem Stummfilm "City Lights" von Charly Chaplin findet am 22. Februar (17 Uhr) in der Merseburger Stadtkirche statt. Der Organist Ulrich Lamberti wird an der "Königin der Instrumente" zu dem Filmklassiker aus der Frühzeit des Kinos live improvisieren

Ein Konzert mit einer Orgelimprovisation zu dem Stummfilm "City Lights" von Charly Chaplin findet am 22. Februar (17 Uhr) in der Merseburger Stadtkirche statt. Der Organist Ulrich Lamberti wird an der "Königin der Instrumente" zu dem Filmklassiker aus der Frühzeit des Kinos live improvisieren.

"Einerseits knüpft die Idee an die frühe Tradition der Filmmusik an, bei der Pianisten spontan das Geschehen auf der Leinwand musikalisch untermalten und kommentierten. Andererseits bietet die Orgel durch ihre differenzierten Klangqualitäten ganz eigene Möglichkeiten der Interpretation. Hinzu kommt die Wirkung des dunklen Kirchenraumes", sagt Stefan Mücksch, Merseburger Kirchenmusiker und Initiator der Veranstaltung.

Der Organist Ulrich Lamberti studierte Kirchenmusik und Klavier in Düsseldorf. Seine Tätigkeit als Kirchenmusiker führte ihn von Düsseldorf über Burgdorf bei Hannover, Rendsburg in Schleswig-Holstein an die Stadtkirche in Lutherstadt-Wittenberg. Seit 2006 ist er Dozent für Orgel und Improvisation an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle.

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18.02.2009
hallelife.de - Redaktion