1500 Genscher-Plakate werben für Halle

Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

von Tobias Matussek

Halle, Bewerberstadt um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2010, macht jetzt in einer Großflächenplakat-Kampagne in Halle und der mitteldeutschen Region, in Berlin und weiteren ausgewählten deutschen Städten auf sich aufmerksam.

1500 Genscher-Plakate werben für Halle

Die von der Stadtmarketing Halle GmbH organisierte Plakatkampagne wirbt mit dem Porträt von Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a. D. und Ehrenbürger von Halle, sowie einem Zitat aus dem Jahre 1985.


Die Stadt Halle verspricht sich von dieser Aktion zum einen öffentliches Interesse in der „heißen Phase“ der Kulturhauptstadtbewerbung sowie zum anderen überregionale Aufmerksamkeit für die Stadt, als einer bedeutenden, sich wandelnden Kulturstadt Mitteldeutschlands.




Termine für die Plakatkampagne
ab 11.2. in Bremen, Berlin, Essen und Potsdam
ab 15.2. in Kassel, Karlsruhe und Regensburg
ab 18.2. in Görlitz, Halle, Lübeck und Braunschweig
ab 22.2. in Magdeburg und Leipzig


Finanziert wird die Aktion mit insgesamt ca. 1500 Großflächenplakaten im wesentlichen auf der Basis einer Sponsoren- und Fördervereinbarung zwischen der Stadt Halle (Saale) und der Firma Ströer/DSM.

Das Motiv stammt von dem bekannten Fotografen Helmut R. Schulze aus Mannheim. Den Plakatentwurf gestaltete die PR-Agentur signum, Halle.

Die Initiative der Kulturstädte Europas geht zurück auf die griechische Kultusministerin Melina Mercouri und wurde mit politischer Unterstützung von Hans-Dietrich Genscher durchgesetzt. 1985 wurde die Initiative auf intergouvernementaler Ebene vom Kultusministerrat ins Leben gerufen. Seitdem hat der Kultusministerrat jährlich mindestens eine Kulturstadt Europas ausgerufen.

Auf der Eröffnungsveranstaltung zur ersten Kulturhauptstadt Europas im Jahr 1985 in Athen äußerte der damalige deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher den zukunftweisenden Wunsch für seine Heimatstadt, der nun sinngemäß auf dem Poster nachzulesen ist.


(Quelle: halle.de)

Beitrag Teilen

Zurück