Großes Paket Bewilligungsbescheide für Sanierungs- und Baumaßnahmen gehen an die Stadt Halle

Sachsen-Anhalt | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

In Halle kann weiter saniert und gebaut werden. Ein ganzes Paket Bewilligungsbescheide für verschiedenste Sanierungsarbeiten und Baumaßnahmen u.a. im Stadtzentrum, Heide-Nord, Neustadt und der Silberhöhe hatte der Präsident des Landesverwaltungsamtes heute im Gepäck, um diese an den Oberbürgermeister der Stadt Halle Bernd Wiegand zu übergeben.

Für Maßnahmen im Förderprogramm „Aktive Stadt und Ortsteilzentren" sind Mittel in Höhe von rund 1,2 Mio Euro freigegeben worden. Mit dem Geld werden die Freiflächengestaltung am Moritzburgring, die Umfeldgestaltung an der Oper und des Nordteils des Mühlgrabens realisiert.

Mit dem zweiten Bescheid erhält die Stadt die Zusage über 1,8 Mio. Euro Fördermittel aus dem Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz". Hier sind Bautätigkeiten am Hallorenring und Sanierungsmaßnahmen am Stadthaus und am Stadtgottesacker vorgesehen.

Aus dem Programm "Soziale Stadt" erhält Halle zudem rund 3 Mio Euro für verschiedenste Maßnahmen auf der Peißnitzinsel und in Halle-Neustadt. So werden beispielsweise mehrere Spielplätze neugestaltet und Verbindungswege errichtet bzw. saniert.

Weiterhin werden umfangreiche Maßnahmen aus dem Programm „Stadtumbau Ost -Aufwertung" in Höhe von rund 3,75 Mio. Euro realisiert. Hier sind bauliche Maßnahmen in Halles Innenstadt geplant. So werden u. a. Sicherungsmaßnahmen an der ehemaligen Freyberg-Brauerei realisiert und verschiedene Freiraumgestaltungen vorgenommen. Für Sanierungsmaßnahmen am Salinemuseum erhält die Stadt aus dem EFRE-Programm Stadtentwicklung" noch weitere 12 Mio. Euro für Sanierung und Innenausbau in den nächsten Tagen.

„Vor über 25 Jahren wurde die Städtebauförderung mit ihren verschiedenen Förderprogrammen auch in den neuen Bundesländern eingeführt und entwickelte sich hier zum wohl größten Förderprogramm in der Geschichte Sachsen-Anhalts.", so der Präsident des Landesverwaltungsamtes Thomas Pleye bei der Übergabe der Bescheide. "Das Land hat in den Programmen der StädtebauförderUng gemeinsam mit dem Bund und der EU seit 1991 rund 3,3 Mrd. Euro an Fördermitteln für die Finanzierung von Investitionen in den Kommunen bereitgestellt. Zuzüglich der Mindesteigenanteile der geförderten Kommunen in Höhe von insgesamt knapp 1 Mrd. Euro konnten die Kommunen Investitionen in Höhe von über 4,3 Mrd. Euro tätigen, eine beeindruckende Zahl, die widerspiegelt, wie ganze Städte ihr Gesicht zum positiven verändern konnten.", so der Präsident. In diesem Zeitraum erhielt die Stadt Halle Fördermittel aus der Städtebauförderung in Höhe von 272 Mio. Euro. Damit konnten Investitionen in Höhe von 365 Mio. Euro getätigt werden. 

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