Jeder zweite Arbeitgeber riskiert Klage

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Arbeit | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

 

Seit Jahresbeginn ist das dritte Geschlecht "divers" offiziell gesetzlich verankert, doch in deutschen Stellenangeboten wird es jedoch nur in 55 Prozent der Fälle angesprochen - womit zahlreiche Arbeitgeber eine Klage riskieren. Zu dem Ergebnis kommt die aktuelle Arbeitsmarkt-Analyse der Jobsuchmaschine Adzuna. In der Studie wurden Stellenangebote in allen deutschen Bundesländern, den 100 größten Städten sowie verschiedenen Branchen auf die Kennzeichnung hin untersucht.

Risiko der Diskriminierung

"Ein Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz kann zu einer Klage führen, falls der abgelehnte Bewerber sich diskriminiert fühlt. Das trifft derzeit für knapp jedes zweite Inserat zu. Wir empfehlen daher Unternehmen dringend, ihre Stellenanzeigen zu überprüfen", unterstreicht Inja Schneider, Country Managerin Deutschland bei Adzuna.

Im Vergleich der Bundesländer wird "divers" in Sachsen mit einem Anteil von rund 61 Prozent am häufigsten berücksichtigt. Knapp dahinter folgen Thüringen (60,4 Prozent) und Bremen (59,2 Prozent). Den letzten Platz belegt Schleswig-Holstein mit einem Anteil von 48,8 Prozent, dicht gefolgt von Hamburg mit 51,5 Prozent, so das Ergebnis der Auswertung.

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