Hanau nach der Terrortat – Migrantenorganisationen organisieren Solidaritätsfahrt

LAMSA e.V. | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. organisiert morgen, am Freitag, dem 21. Februar 2020, eine Solidaritätsfahrt nach Hanau. Hintergrund ist die Terrortat mit  rechtsextremem und -radikalem Hintergrund.

„Wir sind tief schockiert über diese Tat und mit unseren Gedanken bei den Opfern, Verletzten, Betroffenen und Angehörigen“, zeigt sich Mamad Mohamad, Geschäftsführer vom LAMSA e.V. entsetzt. „Nach dem NSU, dem Anschlag auf die Synagoge in Halle, der Festnahme der rechtsextremen Terrorzelle in Coswig und jetzt den Ereignissen in Hanau können wir nicht mehr einfach zum Alltag zurückkehren. Die Angst sitzt bei uns so tief wie nie zuvor; nie war Leib und Leben von Migrant*innen, jüdischen Menschen, Deutschen of Color, Muslim*innen u.a. im Nachkriegsdeutschland so bedroht wie jetzt.“

Das Landesnetzwerk stellt morgen früh einen Reisebus nach Hanau bereit. Aus organisatorischen Gründen wird die persönliche Anmeldung von Medienvertretenden zur Mitfahrt erbeten, da die Platzkapazität auf 50 Personen begrenzt ist.

Treffpunkt: 21.02.2020, 9:00 Uhr, am Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) Halle (Saale)

Ablauf: Fahrt nach Hanau – Gedenken, Blumenniederlegung an den Tatorten – Treffen mit Akteur*innen vor Ort – Rückfahrt nach Halle (Saale)

Ankunft: etwa 19:00 Uhr   

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.

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