Anstieg der Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Sachsen-Anhalt

Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Am 30. Juni 2019 bestand in Sachsen-Anhalt mit 107 895 Personen ein Beschäftigungsverhältnis im öffentlichen Dienst. Das waren 655 Personen mehr als ein Jahr zuvor (+0,61 %). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurde seit 15 Jahren erstmals ein Personalanstieg registriert und zwar in allen Bereichen: beim Land (+0,46 %), bei den Kommunen (+0,81 %) und bei der Sozialversicherung (+0,51 %). 

Die Vollzeitäquivalente lagen zur Jahresmitte 2019 ebenfalls über denen des Vorjahres. Rechnerisch stand dem öffentlichen Dienst die Arbeitskraft von 550 Personen mehr als im Jahr zuvor zur Verfügung.

Zur Jahresmitte 2019 gab es 81 065 Arbeitnehmer/-innen, 27 945 weniger als zum gleichen Zeitpunkt 2004. Die Zahl der verbeamteten Personen und Richter/-innen sank in den letzten 15 Jahren um 920 auf 26 830. 

3/4 des Personals im öffentlichen Dienst in Sachsen-Anhalt am 30. Juni 2019 waren Arbeitnehmer/-innen, 1/4 verbeamtete Personen und Richter/-innen. Die Anteile verschieben sich seit 2004, wobei der Anteil der Arbeitnehmer/-innen sinkt. 2004 lag das Verhältnis bei 80 % zu 20 %. Das Land Sachsen-Anhalt ist mit 59 570 Beschäftigten der Hauptarbeitgeber. Mit 40 % verbeamteten Personen und Richter/-innen zu 60 % Arbeitnehmer/-innen stellte sich das Verhältnis hier anders dar als im kommunalen Raum. In den Gemeinden und Gemeindeverbänden lag der Anteil der verbeamteten Personen bei 6 %. 

Mit 70 590 weiblichen Beschäftigte am 30. Juni 2019 im öffentlichen Dienst in  Sachsen-Anhalt lag der Frauenanteil bei 65 %. Die unterschiedlichen Situationen der Geschlechter zeigen sich in den Beschäftigungsverhältnissen. 

Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Finanzen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt und sind im Statistischen Bericht "Personal im öffentlichen Dienst" verfügbar. Detaillierte Informationen zum Personal im öffentlichen Dienst am 30.06.2019 sind im soeben erschienen gleichnamigen Statistischen Bericht enthalten. 

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