Katja Pähle zu Konsequenzen aus dem Attentat vom 9. Oktober

Sachsen-Anhalt | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Der Landtag von Sachsen-Anhalt diskutierte heute über den Jahrestag des Attentats in Halle vom 9. Oktober 2020. Die Fraktionsvorsitzende der SPD, Katja Pähle, widersprach in der Debatte entschieden dem Versuch, die Morde und den Angriff auf die Synagoge als unpolitische Tat eines Einzeltäters darzustellen, und erklärte:

„Die rechtsextreme, antisemitische und rassistische Motivation ist das Bindeglied zu den Morden an den zehn Menschen, die in Hanau umgebracht wurden, am Regierungspräsidenten Walter Lübcke und an den zehn Opfern des NSU überall in Deutschland, kurz: zu den anderen Tötungsdelikten des Rechtsterrorismus in jüngster Zeit in Deutschland.“

Pähle plädierte dafür, die nach dem Attentat beschlossenen Maßnahmen konsequent umzusetzen: „Wir können es nicht verantworten, dass sich die Vorsätze von heute in der nächsten Wahlperiode als Sonntagsreden erweisen.“

Beitrag Teilen

Zurück