Online-Beteiligung zur Ortsumfahrung Halle-Bruckdorf gestartet

Sachsen-Anhalt | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt (LSBB) geht neue Wege der Öffentlichkeitsbeteiligung. Seit heute (12.11.) können interessierte Bürgerinnen und Bürger die Ergebnisse der Vorplanung für die künftige Ortsumfahrung (OU) Bruckdorf im Internet einsehen und ihre Meinung dazu äußern.

Damit soll auch in Zeiten, da öffentliche Veranstaltungen nahezu unmöglich sind, eine umfassende und breite Beteiligung der betroffenen Menschen gewährleistet werden.

Die geplante Trasse im Zuge der Bundesstraße (B) 6 ist ein Neubauprojekt des sogenannten Vordringlichen Bedarfs im Bundesverkehrswegeplan und somit in die höchste Dringlichkeitsstufe eingeordnet.

Sie soll den im Südosten der Saalestadt gelegenen Ortsteil Halle-Bruckdorf deutlich vom Durchgangsverkehr entlasten und zugleich eine leistungsfähige Verkehrsanbindung für die rund um Halle und in der Gemeinde Kabelsketal ansässigen Unternehmen bilden.

Das Vorhaben befindet sich seit 2018 in der Vorplanung. Bereits vor einem Jahr wurde der Öffentlichkeit ein erster Zwischenstand vorgestellt. Daraufhin ist eine Vielzahl von Anfragen und Hinweisen, aber auch Forderungen bei der LSBB eingegangen, die eine umfangreiche Überarbeitung der Planung zur Folge hatten. So wurden drei weitere, gegebenenfalls mögliche Trassenverläufe in die Vorplanungen einbezogen – ergänzt um zusätzliche und vertiefende Analysen, vor allem zum Immissionsschutz. Im Ergebnis haben die Planer eine Südumgehung als Vorzugsvariante ermittelt.

 

Der gesamte Prozess dieser Voruntersuchungen ist unter

https://lsbb.sachsen-anhalt.de/projekte/b-6-ortsumfahrung-bruckdorf

abgebildet.

Neben zahlreichen Fachinformationen, wie zum Beispiel die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung und Details zu den untersuchten Varianten des Trassenverlaufs, enthält die Seite auch eine Präsentation, die den Planungsprozess bis hin zur Entscheidung für die Vorzugsvariante anschaulich darstellt. Gut einen Monat lang – bis zum 14. Dezember – können Anmerkungen dazu an die LSBB übermittelt werden.

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