Gedenken an Opfer des Anschlags vom 9. Oktober 2019

Fotos: Manfred Boide
Kranzniederlegungen und stilles Gedenken an den Anschlagsorten in der Stadt | Aktuelles
von Manfred Boide

Heute vor 2 Jahren ereignete sich der Anschlag auf die Synagoge und einen Kiez-Döner in der Stadt Halle (Saale). In einem Zeremoniell hat die Stadt Halle (Saale) gemeinsam mit dem Land Sachsen-Anhalt der Opfer der antisemitischen und rassistisch motivierten Tat vom 9. Oktober 2019 gedacht. An den Orten des Anschlags, der Synagoge in der Humboldtstraße und dem Kiez-Döner in der Ludwig-Wucherer-Straße, wurden Kränze niedergelegt.

In den Gedenkworten vor der Synagoge sagte Egbert Geier, Bürgermeister der Stadt Halle (Saale): „Wir trauern und zeigen Solidarität mit den Betroffenen und Hinterbliebenen. Der 9. Oktober 2019 gehört zu den schwärzesten Tagen der jüngsten halleschen Geschichte. Die schreckliche Tat hat eine tiefe Wunde geschlagen“.

Am Gedenkzeremoniell nahmen auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, der Beauftragte der Bundesregierung für das Anliegen von Opfern und Hinterbliebenen von terroristischen Straftaten im Inland Prof. Edgar Franke und Landestagsvizepräsidentin Anne-Marie Keding teil.

Zuvor gedachten mehrere hundert Menschen auf dem Marktplatz der Opfer. Sie hatten sich vor dem Roten Turm versammelt und erinnerten sich im stillen Gedenken an dieses Ereignis. Mit den Glockenschlägen des Roten Turms, der Marktkirche und aller Kirchenglocken in der Stadt um 12:04 Uhr wurde es still auf dem Markt.

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