Amtsblatt bei Hallensern anerkannt

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von Tobias Fischer

Die Ergebnisse der Amtsblatt-Leserumfrage liegen nun vor. Insgesamt 574 Leserinnen und Leser hatten den im Amtsblatt veröffentlichten Fragebogen ausgefüllt zurückgesendet. Die Untersuchung wurde am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaften der Universität Leipzig ausgewertet. Insgesamt sind die Ergebnisse der Umfrage erfreulich positiv, geben aber aufgrund von Kritik und der Äußerung weiterer inhaltlicher Wünsche und Verbesserungsmöglichkeiten Anregungen zur weiteren Optimierung des Amtsblattes der Stadt Halle (Saale).

Amtsblatt bei Hallensern anerkannt

Von Lesern intensiv genutzt Die Leserumfrage ergab, dass das Amtsblatt der Stadt Halle (Saale) von den Lesern recht intensiv genutzt wird. Fast 40 Prozent nehmen sich zur Lektüre des Amtsblattes zwischen 21 und 40 Minuten Zeit. 13 Prozent lesen das Amtsblatt sogar länger als 40 Minuten. Fast zwei Drittel der Leser sehen einige Beiträge und 23 Prozent fast alle Beiträge im Amtsblatt für nützlich an. Für mehr als die Hälfte der Teilnehmer ist das Amtsblatt zweitwichtigste Informationsquelle neben der Lokalpresse. Fast 70 Prozent betrachten das Amtsblatt für sie als wichtig. Nur fünf Prozent empfinden es für sich als kaum wichtig. Die Mehrzahl der Befragten sieht die einzelnen Inhalte des Amtsblattes als optimal behandelt an. Mehr gewünscht sind die Themen Freizeit und Erholung (22 Prozent), Jugend und Soziales sowie Ordnung und Umwelt (20 Prozent). Häufig wurde auch der Wunsch nach einem Behördenwegweiser und Erklärungen zu Verwaltungsvorgängen genannt. Mehr Informationen zum Stadtgeschehen, insbesondere zu Bauvorhaben, mit detaillierteren Beschreibungen wurden ferner erwähnt. Mehr Informationen zu Stellenausschreibungen, über die lokale Wirtschaft, Sport, Ordnung und kulturelle Veranstaltungen sind weitere erbetene Inhalte. Der Wunsch nach häufigerem Erscheinen des Amtsblattes, einem anderen Layout, weniger Werbung, einem anderen Format und Berichten über Endergebnisse der Stadtratssitzungen waren weitere vereinzelte Anmerkungen. Eine bessere Gliederung und größere Themenvielfalt könnten zur Optimierung des Amtsblattes beitragen, gaben einige Teilnehmer an. Fotos und mehr Farbe würden nach Meinung einiger Leser die optische Aufmachung verbessern. Ein weiterer Punkt war die Aufforderung zur verstärkten Dialogförderung zwischen Stadtverwaltung und Bürger. Inhaltlich sind ausführlichere Beschreibungen zu aktuellen Baumaßnahmen, zum Stadtgeschehen, Sport, Veranstaltungstipps, Kultur, Familien, Wissenschaft, Wirtschaft, Jugend und Soziales von Interesse für einige Umfrageteilnehmer. Eine höhere Seitenzahl, die Veröffentlichung von Preisausschreiben, ein Stellenmarkt und mehr Informationen zu Gesetzesänderungen wurden weiterhin angemerkt. Auch solle das Amtsdeutsch für den Leser weiter vereinfacht werden. Im Internet verfügbar Der Wunsch nach Verfügbarkeit des Amtsblattes im Internet wurde genannt, wobei diese Option bereits unter www.halle.de gegeben ist. Zunächst gilt nochmals allen Leserinnen und Lesern des Amtsblattes, die sich an der Umfrage beteiligt hatten, ein herzliches Dankeschön. Ihre Hinweise und Vorschläge, aber auch helfende Kritik, haben in einigen Fällen bereits zu Veränderungen geführt. Andere Hinweise werden schrittweise umgesetzt. Allerdings sei auch gesagt, dass das Amtsblatt keine Zeitung im herkömmlichen Sinne ist. In erster Linie ist es ein wichtiges Instrument und fester Bestandteil der Informationspolitik der halleschen Stadtverwaltung. Wenn auch künftig das Service-Angebot schrittweise erweitert werden soll, müssen jedoch Wünsche offen bleiben. Mehr Fotos, mehr Farbe, eine Erhöhung der Seitenzahl oder häufigeres Erscheinen würden höhere Kosten verursachen. Bei der angespannten Finanzsituation der Stadt ist das nicht machbar. Keine Kreuzworträtsel Sowohl aus finanziellen als auch aus personellen Gründen ist es ebenfalls nicht möglich, über kulturelle oder sportliche Ereignisse umfangreich zu berichten. Das wird auch künftig den Tageszeitungen vorbehalten bleiben. Auch gelegentlich geäußerte Wünsche nach Preisausschreiben, Kreuzworträtseln oder Kochrezepten müssen unerfüllt bleiben. Schrittweise erweitert werden soll jedoch das Service-Angebot, um aus Sicht der Stadtverwaltung noch umfassender und vielfältiger über das Stadtgeschehen zu berichten.

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