Bürger werden um Mithilfe gebeten

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von Tobias Fischer

Das Grünflächenamt bittet die Bürgerinnen und Bürger von Halle um Mithilfe bei der Bewässerung von Bäumen und Pflanzen. Grund dafür sind die anhaltenden extremen Witterungsverhältnisse, die nicht nur uns, sondern auch ihnen das Leben schwer machen. Betroffen sind vor allem jüngere, insbesondere unter 10 Jahren junge Bäume, die noch über keinen ausreichenden Selbstschutz verfügen, um ihren Wasserhaushalt intern zu regulieren. Die Stadtgärtner sind zwar stets fleißig bemüht, den Bedürfnissen unserer grünen „Artgenossen“ zu entsprechen, aber selbst sie sind durch die andauernde Hitze und die Menge der Grünflächen in Halle überfordert. So heißt es also: Wer immer eine Gießkanne besitzt und den Baum vorm Haus schon eine Weile bemitleidet hat, sei aufgefordert ruhig zur Tat zu schreiten. Keine Sorge, falls der Nachbar sich den gleichen Baum ausgesucht hat, denn Bäume können durch zu viel Wasser nicht „ertränkt“ werden. Und spätestens am nächsten prall-sonnigen Nachmittag werden sie es Ihnen mit ihrem Schatten danken!

Bürger werden um Mithilfe gebeten

Halle ist eine der grünsten Städte. Straßenbäume zu pflanzen hat Tradition und inzwischen ist der Bestand auf eine stolze Anzahl von rund 23000 Bäumen angewachsen. Aber auch die 369 Hektar Grünflächen und 756 Hektar Wald sind es, denen die Stadt diesen Titel verdankt. Die häufigsten Baumarten sind neben Linde und Ahorn, Platane und Pappel. Dies sind aber nur einige Beispiele der durchaus artenreichen Bepflanzung, die Halles Straßen zäumt. Der älteste Baum, der in Halle zu finden ist, ist immer noch die Platane am heutigen Friedemann-Bach-Platz. Seit zwei Jahrhunderten ist sie nun schon Zeuge des stetigen Wandels unserer Saalestadt. Der stärkste Baum, ebenfalls eine Platane, wurde 2002 ermittelt. Sie befindet sich im Burggraben der Burg Giebichenstein und misst 6,50 Meter.

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