Ein „Arbeitsfrühstück“ der etwas anderen Art in Halle (Saale)

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Arbeitsmarkt | Aktuelles
von Tobias Fischer

(una) Es klingt tatsächlich ungewöhnlich, was da am Mittwoch im Multimediazentrum (MMZ) in der Mansfelder Straße in Halle angesagt war. Im Café des MMZ Halle fand von 8:30 Uhr bis 10:30 Uhr das erste Frühstück für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Land der Frühaufsteher statt. Gastgeber zu dieser für Halle noch ungewohnten Veranstaltung waren die Personaldienstleister L2 und Mikro Partner, eigentlich in Leipzig beheimatet

Ein „Arbeitsfrühstück“ der etwas anderen Art in Halle (Saale)

(una) Es klingt tatsächlich ungewöhnlich, was da am Mittwoch im Multimediazentrum (MMZ) in der Mansfelder Straße in Halle angesagt war. Im Café des MMZ Halle fand von 8:30 Uhr bis 10:30 Uhr das erste Frühstück für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Land der Frühaufsteher statt. Gastgeber zu dieser für Halle noch ungewohnten Veranstaltung waren die Personaldienstleister L2 und Mikro Partner, eigentlich in Leipzig beheimatet. In Halle hatten sie allerdings in diesem Jahr Niederlassungen in Halle gegründet, die im Rahmen dreier ARGE Projekte über 1000 Arbeitsuchende Hallenser betreuen HalleForum berichtete. Die Veranstalter haben also schon Erfahrung mit der etwas anderen Art der Vermittlung, allerdings Neu für die Saalestädter. Denn schon zwei Veranstaltungen gab es in Leipzig. Und zweimal erfolgreich. Einmal 10 und einmal 5 erfolgreiche Vermittlungen sind das bisherige Ergebnis.

Bei noch angenehmen Temperaturen im Schatten der Terrasse des Mat's Café & Bistro des MMZ Halle gab es eine reich gedeckte Frühstückstafel mit Kaffee, Tee, Orangensaft, Obst, belegten Brötchen oder Brezeln. In dieser zwanglosen Atmosphäre sollten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer in ungezwungener Atmosphäre auf Augenhöhe kennen lernen. Für jeden sichtbar zur Erleichterung trugen die Arbeitgeber gelbe Schildchen, der Arbeitnehmer hatte einen roten Namensbutton. „Bei Kaffee und Croissants geht es nicht zu allererst um Lebensläufe, sondern um persönliche Begegnungen und aktuelle Arbeitsplatzanforderungen“, erklärt Rita Eichhorn, Geschäftsführerin der L2 agentur für taten.
17 von 24 angemeldeten Unternehmen waren gekommen. Sie hatten laut Veranstalter Angebote für Floristin, Elektriker, Bauhelfer, Verkäufer, Hotelfachfrau, Versicherungsfachangestellte, Call Center Agenten, Landschaftsgärtner, Gas-, Wasser- und Heizungsinstallateure, Bankkaufleute, Reiseverkehrskaufleute, Köche, Schweißer, Maschinenbauer, Produktionshelfer oder Ingenieure im Angebot. Gekommen waren 69 Bewerber, die allerdings nur aus den der L2 agentur für taten und Mikro Partner Service von der ARGE zugewiesenen Projektteilnehmern bestand. Viele der potentiellen Arbeitgeber waren allerdings Zeitarbeitsfirmen, aber nicht nur. Ein Blumenhaus, eine Sicherheitsfirma und eine Fleischerei waren unter anderem als Firma vertreten. Auch eine Stelle/n für den Vertrieb von „Gesundheitssysteme“ war zu besetzen, „bestwater“ genannt.
„Im Schnitt hat jeder Bewerber 3-4 Gespräche, Arbeitgeber (je nach Branche) um die 10 Gespräche geführt. Zahlreiche Bewerbungsgespräche und Telefontermine wurden vereinbart.“, so Maike Hillenbach, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der L2 agentur für taten. „ Wir werden erst in den nächsten Tagen und Wochen zählen können und auswerten, was nun konkret rausgekommen ist.“

Resonanz:
"Ich hatte drei sehr gute Gespräche. Bei zwei Firmen darf ich zum Vorstellungsgespräch kommen", freut sich die gelernte Einzelhandelskauffrau Melanie Dorias.

Mit einer Ausbildung im kaufmännischen Bereich und als Wirtschaftsassistent für Informationsverarbeitung hatte Kaniwar Begari „Mehrere interessante Gespräche mit positiver Resonanz“. Und verschwand zum nächsten Arbeitgeber.

Skeptisch war Peter Schuster, gelernter Tischler. „Aber ich lass mich überraschen“, so sein Kommentar

"Die Atmosphäre ist toll. In meinem Branchenbereich könnten gern noch mehr Bewerber und Bewerberinnen da sein. Aber von den sechs Gesprächen die ich hatte, werde ich wahrscheinlich einen Bewerber zu einem ausführlicheren Gespräch einladen", resümiert Stefan Riegel von der Gebhardt & Riegel GbR, Spezialist für Softwareentwicklung und Datentechnik.

Insgesamt eine gute Idee. Und ein Lob kam für die Hallenser. „Im Gegensatz zu Leipzig musste man hier niemanden etwas erklären, hier lief alles von selbst.“, so Udo Färber vom Berufsbildungswerk Leipzig, unter deren „Dach“ die L2 agentur für taten angesiedelt ist.

Übrigens , Arbeitgeber, die auf der Suche nach Personal sind, können sich weiterhin bei der L2 agentur für taten melden.
Kontakt: L2 agentur für taten Halle, Tel. (0345) 29 27 62 70







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