Es gibt zum Stadtumbau keine Alternative

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von Tobias Matussek

“Weil wir im Stadtumbau mehr als nur kontrollierten Abriss sehen, müssen und werden wir mit diesem Vorhaben erfolgreich sein.”, so äußerte sich Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler gestern während eines Gespräches im Berufsförderungswerk Halle. Hierher hatte sie Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Institutionen der Stadt Halle eingeladen, um über den Stand des Stadtumbaus in Halle zu informieren.

Es gibt zum Stadtumbau keine Alternative

Der Anlass war ein durchaus positiver: Vorausgegangen war eine Befragung von insgesamt 23 Entscheidungsträgern, die sich allesamt dafür aussprachen, den Stadtumbau als “Botschafter” mit den ihnen möglichen Mitteln weiter oder zukünftig neu zu unterstützen. Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler: “Wir sehen im Stadtumbau eine Chance, unsere Stadt Halle für die Zukunft zu gestalten. Unser Konzept weist dafür den richtigen Weg. Unterstützung für den jetzt beginnenden Prozess der Umsetzung brauchen wir von allen Seiten.” Gerade hier, so Häußler weiter, gäbe es unbestreitbar Probleme. Und die sind – wie überall im Lande auch – finanzieller Art. Die benötigten Mittel und Zuschüsse für längst geplante und auch vorbereitete Abrissmaßnahmen kämen weder in diesem noch in den folgenden Jahren in der beantragten Höhe. Aus eigener Kraft seien weder für die Wohnungsunternehmen noch für die Ver- und Entsorger die vor ihnen stehenden Aufgaben zu bewältigen. “Allerdings”, betont die Oberbürgermeisterin “gibt es zum Stadtumbau keine Alternative, deshalb werden wir an dem Prozess festhalten, so schwer das auch wird.” Vor diesem Hintergrund sei das Aufeinanderzugehen aller Partner noch stärker als bisher gefragt. Es gelte, die unterschiedlichsten öffentlichen und privaten Interessen so miteinander zu verknüpfen, dass Lösungen im Sinne der Hallenser entstehen, die von möglichst vielen Seiten getragen werden können. Und darüber hinaus ein Ziel verfolgen: Wohnen und Leben in Halle soll sich auch zukünftig lohnen, soll attraktiver werden. Das Engagement von Unternehmern und Bürgern der Stadt ist in den kommenden Jahren nicht nur ausdrücklich gewünscht, sondern wird zum Maßstab des Erfolges. Vor diesem Hintergrund sei es erfreulich, so der Tenor aller Anwesenden, dass mit dem Treffen ein erster Schritt getan wurde, um die Vertretung hallescher Interessen in Sachen Stadtumbau auf eine breitere Basis zu stellen. Erste konkrete Ideen hierfür sollen in den nächsten Wochen zur Umsetzung vorbereitet werden. Optimistisch zeigte sich u.a. Alexander Farenholtz, Vorstand der Kulturstiftung des Bundes: “Es ist nicht überall üblich, dass Stadtumbau als ein übergreifendes Entwicklungsthema behandelt wird. Dass es in Halle so ist, sollte uns allen Mut machen. Gut, dass es solche Gesprächrunden gibt.” (Quelle: Stadt Halle)

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