Halle (Saale) muss neue Schulplanung vorlegen

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Bildung | Aktuelles
von Tobias Fischer

(ens) Der Stadtrat der Stadt Halle (Saale) muss sich erneut mit der Schulentwicklungsplanung für das kommende Schuljahr beschäftigen. Das Landesverwaltungsamt hat das im Februar beschlossene Papier abgelehnt, wie Bildungsdezernent Tobias Kogge gegenüber HalleForum. de sagte

Halle (Saale) muss neue Schulplanung vorlegen

(ens) Der Stadtrat der Stadt Halle (Saale) muss sich erneut mit der Schulentwicklungsplanung für das kommende Schuljahr beschäftigen. Das Landesverwaltungsamt hat das im Februar beschlossene Papier abgelehnt, wie Bildungsdezernent Tobias Kogge gegenüber HalleForum.de sagte. So bemängelt die Schulaufsicht, dass die in der ursprünglichen Vorlage vorgesehene Einführung von Schulbezirken bei Gymnasien nicht stringent durchgezogen wurde. Nach Kritik aus dem Rat und von Eltern hatte die Verwaltung die entsprechende Klausel aus dem Papier getilgt. “Wir sollen uns noch mal mit den Schulbezirken befassen”, so Kogge.

Doch auch die vielen Ausnahmen werden bemängelt, zahlreiche Schulen bilden weniger Eingangsklassen als ursprünglich vom Gesetz gefordert. Zu nennen sind hier unter anderem Auen- und Rosengartenschule. Es mangele an strategischen Entscheidungen für die nächsten Jahre.

Kogge erarbeitet deshalb eine neue Schulplanung, die bis Ende Oktober dem Landesverwaltungsamt vorgelegt werden muss. Dieser neue Schulnetzplan wird auch das von der Schließung bedrohte Christian-Wolff-Gymnasium in Neustadt erst einmal enthalten. “Die Eltern entscheiden mit ihren Anmeldungen über die Existenz“, so Kogge. Er machte jedoch auch klar, dass es mit der KGS und dem Wolff-Gymnasium mehr gymnasiale Plätze als benötigt gebe. Einzige realistische Lösung wäre dann wieder die Einführung von Schulbezirken. Doch diese müssten sich, so Kogge, an der Saale als Grenze orientieren, um so die erforderlichen Schülerzahlen zu erreichen. Heißt aber auch: Lettiner und Kröllwitzer Schüler müssten ebenso nach Neustadt.

Auslöser der ganzen Diskussion ist die Ungleichverteilung an den Gymnasien der Stadt. Mit rund 200 Neuanmeldungen ist das Giebichenstein-Gymnasium Thomas Müntzer am meisten nachgefragt, während Südstadt- und Wolff-Gymnasium immer wieder die notwendigen Grenzen unterschritten.

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