IHK-Kritik an Umweltzonen-Diskussion

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Wirtschaft | Aktuelles
von Tobias Fischer

„Droht Halle die Umweltzone?“, fragte eine hallesche Tageszeitung vor einigen Wochen. Konkrete Pläne gibt es noch nicht, doch die Diskussion über Sinn und Unsinn kam sofort auf. „Als nicht nachvollziehbar und grundlose Verunsicherung der Öffentlichkeit“, hat jetzt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) die Medienberichte bezeichnet

IHK-Kritik an Umweltzonen-Diskussion

„Droht Halle die Umweltzone?“, fragte eine hallesche Tageszeitung vor einigen Wochen. Konkrete Pläne gibt es noch nicht, doch die Diskussion über Sinn und Unsinn kam sofort auf. „Als nicht nachvollziehbar und grundlose Verunsicherung der Öffentlichkeit“, hat jetzt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) die Medienberichte bezeichnet.

Es fehle an einer sachlichen Grundlage, so IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Heimann. „Bislang trat in Halle keine Überschreitung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid auf. Auch sind keine veränderten Umstände bekannt, die zu einer Überschreitung führen könnten.“ Einige Sachverhalte seien in der Öffentlichkeit falsch dargestellt worden. „Es geht nicht, wie mancherorts beschrieben, um eine bestimmte Anzahl von Überschreitungen, sondern um einen Jahresdurchschnittswert, der sich als robust gegenüber moderaten Schwankungen erwiesen hat“, so Heimann. Die aktuellen Werte in Halle lägen zehn Prozent unter den ab 2010 gültigen gesetzlichen Grenzwerten auf einem über Jahre hinweg relativ stabilen Niveau.

In der Stadtverwaltung geht man auch nicht von einer kurzfristigen Einrichtung einer solchen Umweltzone aus. So mangele es in Halle an Alternativen. Eine Umweltzone würde ein Großteil der Innenstadt treffen, inklusive Riebeckplatz und Hochstraße. Frühestens mit der Fertigstellung des Autobahnrings an der A143 werde die Diskussion wieder akut.

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