Kassensturz: Erneut wird es teurer

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Statistik | Aktuelles
von Tobias Fischer

Auch im Juli 2011 sind die Preise in Sachsen-Anhalt gestiegen. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes in Halle (Saale) veränderte sich der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und erreicht ein Niveau von 110,5 (Basis: 2005 = 100). Zum Vorjahresmonat Juli 2010 betrug die Teuerung 2,3 Prozent

Kassensturz: Erneut wird es teurer

Auch im Juli 2011 sind die Preise in Sachsen-Anhalt gestiegen. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes in Halle (Saale) veränderte sich der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und erreicht ein Niveau von 110,5 (Basis: 2005 = 100). Zum Vorjahresmonat Juli 2010 betrug die Teuerung 2,3 Prozent.

Pünktlich zum Ferienbeginn zogen die Preise für Pauschalreisen um 10,5 und Beherbergungsdienstleistungen um 11,5 Prozent gegenüber dem Vormonat nochmals an. Die Miete für Ferienwohnungen oder Ferienhäuser erhöhte sich um rund 30 Prozent. Ein Flugticket ins weiter entfernte Urlaubsziel verteuerte sich um fast 15 Prozent. Fahrten mit dem Schiff zogen um fast sieben Prozent an. Aber auch wer mit der Seilbahn fuhr, bezahlte dafür fast fünf Prozent mehr. Allerdings war das Mieten eines Wagens nahezu drei Prozent billiger geworden.

Auch wer zu Hause seinen Urlaub bei regnerischem Wetter verbrachte, musste das etwas teurer bezahlen. So verteuerten sich die Gebühr für Pay-TV um rund drei Prozent, Musikdownloads um mehr als vier Prozent und Hörbücher um fast vier Prozent. Allerdings blieb der Besuch im Sonnenstudio preislich konstant und der Energiehaushalt konnte mit Obst und Gemüse, welches um 2,2 Prozent bzw. fast 1,6 Prozent billiger angeboten wurde, aufgetankt werden.

Käufer von technischen Produkten konnten sich im Vergleich zum Vorjahr freuen. Technisch hochwertige Güter wurden günstiger angeboten. Preiswerter wurden Mobiltelefone um 22,3 Prozent, Fernsehgeräte um 17,6 Prozent, Notebooks und Netbooks um 15,9 Prozent, Monitore um 12,9 Prozent sowie Betriebssysteme und andere PC-Anwendersoftware um 22,4 Prozent.

Für Genussmittel musste gegenüber dem Vorjahr mehr bezahlt werden. Bohnenkaffee verteuerte sich um fast 20 Prozent. Alkoholische Getränke stiegen im Preis um 1,9 Prozent, Zigaretten um 1,7 Prozent und Zigarren und Zigarillos um 3,6 Prozent.

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