Kunsthochschule wartet auf Land wegen HeLa-Übernahme

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Stadtgeschehen | Aktuelles
von Tobias Fischer

Zu ihrer Jahresausstellung vor zwei Wochen hat die Kunsthochschule Burg Giebichenstein schon die Helene-Lange-Schule in der Rainstraße als Ausstellungsort genutzt. Doch gern will man die Schule, die im kommenden Jahr von der Stadt als Berufsschulstandort aufgegeben wird, intensiver nutzen. Doch wann die Burg die “HeLa” übernehmen kann, ist noch unklar

Kunsthochschule wartet auf Land wegen HeLa-Übernahme

Zu ihrer Jahresausstellung vor zwei Wochen hat die Kunsthochschule Burg Giebichenstein schon die Helene-Lange-Schule in der Rainstraße als Ausstellungsort genutzt. Doch gern will man die Schule, die im kommenden Jahr von der Stadt als Berufsschulstandort aufgegeben wird, intensiver nutzen.

Doch wann die Burg die “HeLa” übernehmen kann, ist noch unklar. “Das zieht sich hin wie Kaugummi”, sagte Burg-Kanzler Wolfgang Stockert. Man sei doch recht frustriert, weil es aus Richtung des Landes keine so rechte Perspektive gebe. “Bis 2014 bekommen wir kein weiteres Baugeld”, so Stockert. Doch allein für die Sanierung bräuchte man sechs Millionen Euro, weitere sechs Millionen Euro wären für einen Ergänzungsbau nötig. "Wir brauchen eine verbindliche Aussage des Landes", so der Kanzler.

Wie Stockert erklärte, sehe man die Helene-Lange-Schule als gute Möglichkeit gegenüber einem Neubau. In diesem Altbau habe man großzügige Räume, die bei einem Neubau so zumeist nicht entstehen. Einrichten will man unter anderem attraktive Maler-Ateliers. Derzeit sind die Malerklassen im Hermes-Gebäude eingemietet. Im Ergänzungsbau soll Platz für die Werkstatt und das Zentrum für grafischen Druck sein.

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