Massive Beschwerden nach Spontanparty

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Stadtgeschehen | Aktuelles
von Tobias Fischer

Es ist wie ein Katz- und Maus-Spiel zwischen den Veranstaltern der Spontanpartys und der Polizei. Am Samstag schienen die Beamten das Spiel gewonnen zu haben. Mit einem Großaufgebot rückte die Polizei zu den vermeintlichen Party-Orten in der Galgenbergschlucht und hinter dem früheren Karstadt-Technik-Center aus

Massive Beschwerden nach Spontanparty

Es ist wie ein Katz- und Maus-Spiel zwischen den Veranstaltern der Spontanpartys und der Polizei. Am Samstag schienen die Beamten das Spiel gewonnen zu haben. Mit einem Großaufgebot rückte die Polizei zu den vermeintlichen Party-Orten in der Galgenbergschlucht und hinter dem früheren Karstadt-Technik-Center aus. Selbst ein Hubschrauber kam zum Einsatz. Platzverweise wurden erteilt. Doch die eigentliche Party fand dann woanders statt.

In der Äußeren Hordorfer Straße feierten rund 500 Fans elektronischer Musik. Wie Polizeisprecherin Ulrike Diener auf Nachfrage von HalleForum.de sagte, hätte es massive Beschwerden von Anwohnern gegeben. Rund 50 Anlieger hätten sich wegen Ruhestörung beklagt. Um die Situation nicht eskalieren zu lassen, sei die Polizei aber nicht eingeschritten, auch weil das Ordnungsamt Feierabend gemacht habe. Und auch die meisten Polizisten waren da nicht mehr im Dienst. Zum vermuteten Partybeginn um 20 Uhr war noch Kräfte verfügbar, die wegen der in Leipzig geplanten Nazi-Demo in Halle stationiert waren. Als es dann ab 22 Uhr tatsächlich losging, waren auch diese Polizisten nicht mehr in Halle. Und die "illegale" Party ging bis 7 Uhr in der früh weiter.

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