Ministerium besucht Leuchtturmprojekt

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Soziales | Aktuelles
von Tobias Fischer

Bundesfamilienministerium würdigt Leuchtturmprojekt „Familiennahe Freiwilligendienste“ Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Sachsen-Anhalt e. V. empfängt Vertreter des Bundesministeriums zum Vor-Ort-Besuch in Halle-Saale

Ministerium besucht Leuchtturmprojekt

Bundesfamilienministerium würdigt Leuchtturmprojekt „Familiennahe Freiwilligendienste“
Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Sachsen-Anhalt e.V. empfängt Vertreter des Bundesministeriums zum Vor-Ort-Besuch in Halle-Saale.
Halle, den 19. November 2009.

Ein Vertreter des Bundesministeriums für Familien, Frauen, Senioren und Jugend stattete in dieser Woche dem Projekt „Familiennahe Freiwilligendienste“ einen Vor-Ort-Besuch ab und informierte sich über den Stand der Projektumsetzung. Dr. Kammann, Unterabteilungsleiter der Abteilung „Ältere Menschen“ im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend zeigte sich beeindruckt vom erfolgreichen Start des Leuchtturmprojektes und der Vielfalt der entstandenen Freiwilligendienste.

Der Vertreter der Bundesregierung konnte sich bei einem Einsatzstellenbesuch im Caritas Sozialzentrum Silberhöhe in Halle (Saale) von der praktischen Umsetzung und dem Erfolg des Bundesprogramms „Engagement schlägt Brücken“ überzeugen. „Der Freiwilligendienst aller Generationen ist eine hilfreiche Ergänzung unserer Freiwilligenarbeit und unterstützt unsere Arbeit auf besondere Art und Weise“ lobt Miriam Heeger, Bereichsleiterin im Caritasverband Halle das Leuchtturmprojekt und stellte das Sozialzentrum Silberhöhe mit den Sozialkaufhäusern „Carisatt“, „Carichic“ und Cariwohn“ vor.

Gemeinsam mit dem Vertreter des Bundes und einem Vertreter der Stadt Halle diskutierten die Projektverantwortlichen und eine Freiwillige im Freiwilligendienst über ihre praktischen Erfahrungen mit diesem neuen Bundesprogramm. „Unser Leuchtturmprojekt sendet ein starkes Signal für die Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements in unserem Land“, beschreibt Olaf Ebert, Vorsitzender der lagfa Sachsen-Anhalt e.V. den Erfolg des Projektes. Man verstehe den Vor-Ort-Besuch des Bundesministeriums als Form der Anerkennung für die Projektumsetzung und hoffe in Zukunft auf weitere Unterstützung für das Bürgerschaftliche Engagement.

Das Projekt „Familiennahe Freiwilligendienste“ ist eines von deutschlandweit 46 Leuchtturmprojekten, die der Bund von 2009-2011 fördert. Innerhalb des Projektes sind seit Anfang 2009 bereits 51 Plätze für familiennahe Freiwilligendienste in unterschiedlichsten Einsatzstellen in der Region Halle, Anhalt-Bitterfeld und im Raum Magdeburg entstanden. Insbesondere Ältere Menschen engagieren in dieser neuen Form in unterschiedlichsten familienunterstützenden Tätigkeiten mit durchschnittlich 15 Stunden pro Woche. Koordiniert werden die Freiwilligendienste durch die lokalen Freiwilligenagenturen in Halle, Bitterfeld-Wolfen und Magdeburg.

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