Rote Zahlen beim MDR

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Wirtschaft | Aktuelles
von Tobias Fischer

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) wird im nächsten Jahr einen Fehlbetrag von 33,1 Millionen Euro aufweisen. Das geht aus dem Wirtschaftsplan 2010 des Rundfunkrates hervor, der am Montag genehmigt wurde. Um das Defizit auszugleichen, sollen bestehende Rücklagen ausgeglichen werden

Rote Zahlen beim MDR

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) wird im nächsten Jahr einen Fehlbetrag von 33,1 Millionen Euro aufweisen. Das geht aus dem Wirtschaftsplan 2010 des Rundfunkrates hervor, der am Montag genehmigt wurde. Um das Defizit auszugleichen, sollen bestehende Rücklagen ausgeglichen werden.

Im Wirtschaftsjahr 2010 stehen geplanten Gesamterträgen in Höhe von rund 647,8 Millionen Euro Gesamtaufwendungen von rund 680,9 Millionen Euro gegenüber, so der MDR. Zurückzuführen sei das Minus auf sportliche Großereignissen im nächsten Jahr wie der Fußball-WM in Südafrika sowie den Olympischen Winterspielen in Vancouver, für die der MDR die Federführung übernommen hat.

Einen Rückgang verzeichnet der MDR auch bei den Teilnehmergebühren: "Im Vergleich zu 2009 gehen wir von rund 9,3 Mio. Euro weniger Gebührenerträgen aus", so MDR-Intendant Prof. Udo Reiter. "Gründe für den Rückgang sind die anhaltende Abwanderung aus dem Sendegebiet und ein Anstieg der Befreiungsquote nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise", erklärt Reiter.

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