S-Bahn Halle-Leipzig geht in Betrieb

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von Tobias Matussek

Mit dem Winterfahrplan der Deutschen Bahn AG rücken die Wirtschaftszentren Halle und Leipzig enger zusammen. Am Sonnabend, 11. Dezember 2004, wird die neue S-Bahn-Trasse zwischen beiden Städten offiziell in Betrieb genommen, wie die Bahn am Montag, dem 29. November, in Halle mitteile. Dann verbinden täglich 76 S-Bahnen die Saale- und die Messestadt im 30-Minuten-Takt. Mit elf Haltpunkten, fünf neuen in und um Leipzig sowie einem in Halle, würden die Räume zwischen beiden Großstädten erschlossen, stellte der Bahn-Konzernbevollmächtigte Jobst Paul fest.

S-Bahn Halle-Leipzig geht in Betrieb

Im März 2002 war in Halle mit dem Bau der 33 Kilometer langen S-Bahn-Strecke begonnen worden, deren Errichtung 239 Millionen Euro kostete. Trotz zusätzlicher Stopps zwischen Saale und Pleiße verkürzen sich die Fahrzeiten nach Bahn-Angaben im Vergleich zu den Regionalzügen. S-Bahnen zwischen Leipzig und Halle sind künftig nur noch 36 Minuten unterwegs. In der Gegenrichtung benötigen sie 38 Minuten. Regionalzüge fuhren bislang 40 beziehungsweise 43 Minuten. Mit dem neuen Fahrplan, der am 12. Dezember in Kraft tritt, wird das Angebot des so genannten City-Tickets im mitteldeutschen Raum für Magdeburg, Halle, Leipzig und Chemnitz erweitert. Das Ticket gilt in Verbindung mit Bahncard-Fernverkehrsfahrkarten über 100 Kilometer auch für Busse und Straßenbahnen am Zielbahnhof. In Mitteldeutschland gilt das Angebot bereits für Erfurt und Dresden. Im Fernverkehr profitiert Sachsen-Anhalt von der Inbetriebnahme der 280 Kilometer langen Ausbaustrecke zwischen Hamburg und Berlin. Die Bahn sprach von Zeitgewinnen von mehr als einer halben Stunde. Die Reisezeit zwischen Naumburg und Hamburg verringert sich damit im ICE auf rund vier Stunden, zwischen Wittenberg und der Hansestadt auf rund drei Stunden im ICE. Quelle: Stadt Halle

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