SPD unterstützt Open Air-Partys in Halle

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Politik | Aktuelles
von Tobias Fischer

Seit Wochen tobt in Halle (Saale) der Streit um die sogenannten Spontanpartys. Per Facebook, Handy oder anderen schnellen Kommunikationsformen wird sich verabredet. Auf der anderen Seite sind Polizei und Ordnungsamt, die hier gern einen Riegel vorschieben möchten

SPD unterstützt Open Air-Partys in Halle

Seit Wochen tobt in Halle (Saale) der Streit um die sogenannten Spontanpartys. Per Facebook, Handy oder anderen schnellen Kommunikationsformen wird sich verabredet. Auf der anderen Seite sind Polizei und Ordnungsamt, die hier gern einen Riegel vorschieben möchten. Hebel bislang: Es sei zu laut und es werden Getränke verkauft. Dafür braucht man Genehmigungen und Konzessionen. Immerhin gab aber Innendezernent Bernd Wiegand kürzlich bei einer Veranstaltung bekannt, dass die Partys ohne Getränkeverkauf und bei leiser Musik auch ohne Genehmigungen stattfinden dürfen.

Unterstützung bekommen die Party-Veranstalter nun von der SPD. Die Partei hat sich dafür ausgesprochen, diese neue Form der Tanzkultur zu unterstützen und bei der Suche nach einem geeigneten Veranstaltungsort zu helfen, ohne dabei die Interessen der Anwohner aus dem Blick zu verlieren. „Die jungen Menschen bereichern mit dieser Aktionsform die städtische Szenekultur in Halle. Darin wollen wir die Veranstalter unterstützen“, sagt Katja Pähle, Vorsitzende der SPD Halle (Saale). Bei der Umsetzung wird die SPD zwei Aspekte besonders berücksichtigen.

„Aktuell ist die rechtliche Einordnung der Partys nicht immer klar, hier gilt es mit Hilfe der Stadtverwaltung Klarheit zu schaffen“, weist Pähle auf bisherige Probleme hin. Einige Veranstaltungen galten bisher als illegal und wurden durch die Polizei beendet. „Wenn Anforderungen an die Veranstalter und mögliche Orte klar geregelt sind, hilft das den jungen Menschen und wird auch den Bedürfnissen der Anwohner gerecht“, macht Pähle deutlich. So müssen die Veranstalter auch jene Verantwortung für die Besucher übernehmen, die traditionelle Veranstalter bereits jetzt tragen.

Der neue Veranstaltungsort müsse dabei so gewählt sein, dass Anwohner nicht durch nächtlichen Lärm belastet werden. „Ich bin zuversichtlich, dass es gelingt, sowohl die Interessen der Veranstalter als auch die der Anwohner unter einen Hut zu bringen“, schätzt Pähle ein.

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