Saale-Kanal: SPD Sachsen-Anhalts muss sich den Argumenten stellen

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von Tobias Fischer

Anlässlich des Saale-Picknicks am 1. Mai, zu dem die BI Pro Elbe und engagierte Elbe- und Saale-Schützer an den Zusammenschluss der beide Flüsse eingeladen hatten, äußerte sich die bündnisgrüne Bundestagsabgeordneten Undine Kurth zum Saale-Kanal:

Saale-Kanal: SPD Sachsen-Anhalts muss sich den Argumenten stellen

„Ich freue mich außerordentlich, dass das Engagement der Menschen vor Ort ungebrochen ist und das unsinnige Kanal-Projekt nicht kritiklos hingenommen wird. Wenn es darum geht für die Menschen an Elbe und Saale sinnvoll in die Zukunft zu investieren, dann muss das Geld einfach sinnvoller ausgegeben werden. Ein Kanal in den 100 Mill. Euro investiert werden sollen, muss auch wirtschaftlichen Prognosen standhalten. Deshalb ist es nur berechtigt wenn die Forderung aufgemacht wird, dass bei der Entscheidung im Bundesverkehrsministerium alle Argumente berücksichtigt werden. Die Ereignisse des letzten Sommers haben uns gezeigt, dass wir uns bei allen Entscheidungen fragen müssen, ob Eingriffe in komplexe ökologische Zusammenhänge zugunsten vermeintlich kurzfristiger wirtschaftlicher Erfolge der richtige Weg sind. Ich fordere die SPD auf, sich den Argumenten gegen die Saale-Ausbau zustellen. Es kann nicht sein, dass man sich in Berlin in dieser Entscheidung allein auf die SPD Sachsen-Anhalts beruft, während sich die Sozialdemokraten vor Ort, wie der Kreisvorstand Schönebeck, dagegen aussprechen.

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