Schwarz-Gelb die Suppe versalzen

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Politik | Aktuelles
von Tobias Fischer

Die SPD hat am Samstagmittag im Steintor-Variete in Halle (Saale) offiziell ihren Bundestagswahlkampf in Sachsen-Anhalt gestartet. Neben dem Landesvorsitzenden Holger Hövelmann war auch der Bundesvorsitzende Franz Müntefering zum Auftakt gekommen. Begrüßt wurde er von Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados (ebenfalls SPD), die Müntefering ein Säckchen Halloren-Salz überreichte, um “schwarz-gelb die Suppe zu versalzen

Schwarz-Gelb die Suppe versalzen

Die SPD hat am Samstagmittag im Steintor-Variete in Halle (Saale) offiziell ihren Bundestagswahlkampf in Sachsen-Anhalt gestartet. Neben dem Landesvorsitzenden Holger Hövelmann war auch der Bundesvorsitzende Franz Müntefering zum Auftakt gekommen. Begrüßt wurde er von Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados (ebenfalls SPD), die Müntefering ein Säckchen Halloren-Salz überreichte, um “schwarz-gelb die Suppe zu versalzen.”

Müntefering forderte in seiner Rede kostenlose Bildung von der Kita bis zum Studium. “Wir müssen Schritt für Schritt von den Gebühren weg.” Ein weiteres Ziel ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit bei Männern und Frauen und die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes. Auch am Atomausstieg will Müntefering festhalten, er sieht in den alternativen erneuerbaren Energien die Energieträger der Zukunft. Wichtig sei für ihn die Einführung von Autos, die ohne Benzin fahren können, die Entwicklung von Medikamenten gegen Aids, Krebs und Alzheimer und der Erhalt des Sozialstaates. Den sieht Müntefering durch Schwarz-Gelb gefährdet. Der SPD-Chef forderte zudem die Menschen dazu auf, zur Wahl zu gehen, sich der Verantwortung nicht zu entziehen. “Wer nicht wählt lässt zu, dass Rechtsradikale in die Parlamente kommen.”

Der SPD-Landesvorsitzende Hövelmann gab das Ziel aus, in Sachsen-Anhalt auch bei dieser Bundestagswahl die stärkste Kraft im Land zu werden und alle neun Direktmandate zu holen. Die Menschen müsse man überzeugen, dass es gut ist SPD zu wählen. Auf Wahlumfragen geben sowohl Müntefering als auch Hövelmann nichts. Schon 2002 und 2005 seien der SPD in den Umfragen schlechte Ergebnisse vorausgesagt worden.

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