Stadtgottesacker dank privater Millionenspende gerettet

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von Tobias Fischer

Der einzigartige historische Stadtgottesacker in Halle ist nahezu wieder hergestellt. Zu DDR-Zeiten war er fast völlig verfallen. In seiner Geschlossenheit und Gestaltung ist der Stadtgottesacker die bedeutendste erhalten gebliebene Friedhofsanlage der Renaissance in Europa. Am Mittwoch, 21. Mai 2003, wird die Anlage durch das symbolische Setzen des letzten Dachziegels fertiggestellt.

Stadtgottesacker dank privater Millionenspende gerettet

Im Anschluss daran gibt in einer Pressekonferenz die private Stifterin, mit deren Fünf-Millionen-Euro-Spende die Anlage gerettet werden konnte, ihre bisherige Anonymität auf. Sie wird dabei ihre Motive für diese großzügige Geste gegenüber Halle darlegen. Danach wird die Fertigstellung durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Halle (Saale) mit einer feierlichen Zeremonie gewürdigt. Wort- und Bildberichterstatter sind hierzu willkommen. Der in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts nach Plänen des Ratsbaumeisters Nickel Hofmann erbaute Friedhof wurde nach dem Vorbild italienischer Campi Santi gestaltet. Die Einmaligkeit des Renaissance- Bauwerkes liegt in seinen meisterhaft gestalteten, mit plastischen, flachen Reliefs geschmückten Schwibbögen und den erhaltenen Ausstattungsdetails.

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