Umsatzplus bei der Schokoladenfabrik

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Wirtschaft | Aktuelles
von Tobias Matussek

2011 wurden 180 Mio. Hallorenkugeln verkauft. Zucker war im letzten Jahr wegen der EU knapp.

Umsatzplus bei der Schokoladenfabrik

Mit den Worten „Mit guten Zahlen und einem guten Ausblick“ beginnt die 5. Bilanzkonferenz der Halloren Schokoladen Fabrik AG durch Klaus Lellé. „Trotz extrem hoher Belastungen im operativen Geschäft ist es uns unter dem Strich gelungen, einen sehr guten Jahresüberschuss zu erwirtschaften“. Seit 1997 stieg der Umsatz des Unternehmens auf circa 700 % an, und auch in naher Zukunft soll sich das nicht ändern. Neben den bereits vorhandenen Standorten wie beispielsweise in Delitzsch, Braunschweig und Halle ist im letzten Jahr die Firma Steenland in den Niederlanden mit ihren Schokoladentalern hinzugekommen.  Weitere Investitionen sind schon in der Planung. Jahr für Jahr kann sich Halloren einer Umsatzsteigerung von 13,8 % pro Jahr bedienen. Es erhöhte sich die Gesamtleistung des Unternehmens auf 69,43 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 11% gegenüber dem Vorjahr. Der Konzernnettoumsatz, bereinigt um Erlösschmälerungen, verbesserte sich ebenfalls von 60,65 Mio. Euro auf 68,11 Mio. Euro.Die Ertragsentwicklung im operativen Geschäft konnte mit der Umsatzentwicklung allerdings nicht mithalten. Ursachen dafür sind die gestiegenen Rohstoffkosten für Rohkakao von 60-70% und die Preiserhöhung des Zuckers von 50 %. Diese wirken belastend auf das Unternehmen. „Der Zucker war im letzen Jahr sehr knapp. Durch die EU-Quote war er schwer lieferbar. Dadurch wurde dieser natürlich teurer“, sagt Stuhl. Trotzdem konnte ein Jahresüberschuss von 2,6 Mio Euro erwirtschaftet werden. Was stark auf das "Working Capital" - also eine hohe Liquidität des Unternehmens - zurückzuführen sei, hieß es. Im Zuge dessen konnte das Eigenkapital  auf 6,2 Mio. Euro entwickelt werden. Das Unternehmen investierte im letzten Jahr in mehrere Standorte. Über den Standort Delitzsch zeigt man sich zufrieden. „Der Standort entwickelt sich hervorragend. Wir können dort 150 gelernte Schokoladenarbeiter beschäftigen. 1,1 Mio. haben wir in den Fabrikverkauf investiert“, so Lellé. Der Ausblick für das Jahr 2012 ist sehr zuversichtlich. Halloren erhofft sich eine weitere Umsatzsteigerung mit einem Umsatzerlös von circa 86 Mio. Euro. „Wenn uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt, werden wir gute Ergebnisse erzielen“, so Lellé.Des Weiteren möchte die Schokoladenfabrik in neue Produkte, wie beispielsweise in die Vermarktung von Stevia-Schokolade, Fertigungstechnologien und Produktionsanlagen investieren. Auch das Exportgeschäft soll weiter ausgebaut werden. Derzeit gehen die meisten Produkte neben Deutschland nach Dänemark, Canada, Rumänien, Italien, England, Spanien und Österreich. Ein neues Highlight soll mit der Volkspraline im September auf den Markt kommen. Diese Praline sei: "ein Multikomplexes Geschmackserlebnis“, verspricht Lellé.

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