Veränderungen in der Struktur und Leitung der Franckeschen Stiftungen zum 1. Jun

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von Tobias Fischer

Am 1.6.2003 tritt eine Änderung der Satzung der Franckeschen Stiftungen zu Halle an der Saale in Kraft. Die Stiftungen werden von diesem Zeitpunkt an von einem hauptamtlichen Direktor geleitet, der dem Kuratorium berichtspflichtig ist.

Veränderungen in der Struktur und Leitung der Franckeschen Stiftungen zum 1. Jun

Im Zusammenhang mit der Satzungsänderung kommt es auch zu personellen Veränderungen in der Leitung der Stiftungen. Der Theologe Prof. Dr. Helmut Obst, von 1992-2002 stellv. Stiftungsdirektor, der am 1.6.2002 nach der Berufung des damaligen Stiftungsdirektors Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz zum Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt für ein Jahr das Direktorat übernommen hatte, erklärte auf der Sitzung des Direktoriums am 21.5.2003 seinen Rücktritt zum 30.5.2003. Das Direktorium wählte einmütig den langjährigen Leiter des Archivs der Franckeschen Stiftungen (seit 1992), den Historiker Dr. Thomas Müller-Bahlke (Jg. 1959) zum neuen Direktor, der die Wahl annahm. Er hat sich u. a. durch die Wiederentdeckung und Einrichtung der Kunst- und Naturalienkammer wie auch durch mehrere Ausstellungen – zuletzt „Die Franckeschen Stiftungen und Preußen“ (2001) – große Verdienste erworben. Seit einem halben Jahr vertritt er die erkrankte Geschäftsführerin für Kultur und Wissenschaft. Auf der Sitzung des Kuratoriums der Franckeschen Stiftungen am 21.5.2003 trat der Vorsitzende des Kuratoriums, Prof. Dr. mult. Paul Raabe, langjähriger Direktor (1992-2000) und hochverdienter Erneuerer der Stiftungen nach der Wende, aus Altersgründen zum 1.6.2003 zurück. Paul Raabe, Ehrenbürger der Stadt Halle und Träger hoher staatlicher Auszeichnungen, wurde zum Ehrenvorsitzenden des Kuratoriums gewählt. Zu seinem neuen Vorsitzenden berief das Kuratorium den bisherigen Stiftungsdirektor Prof. Dr. Helmut Obst.

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