Zu später Stunde ins Gotteshaus

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Nacht der Kirchen | Aktuelles
von Tobias Fischer

Auch in diesem Jahr sind wieder tausende Hallenser auf "Wanderschaft" gegangen, und auch das Wetter spielte an diesem lauen Sommerabend mit. Bereits zum elften Mal wurde in der Saalestadt zur "Nacht der Kirchen" eingeladen. 58 Gotteshäuser verschiedener Konfessionen haben sich beteiligt, neben katholischen, evangelischen und freikirchlichen Christen waren auch die russisch-orthodoxe Kirche, die jüdische Gemeinde, die Armenische Gemeinde, die Mormonen und die Neuapostolische Kirche dabei

Zu später Stunde ins Gotteshaus

Auch in diesem Jahr sind wieder tausende Hallenser auf "Wanderschaft" gegangen, und auch das Wetter spielte an diesem lauen Sommerabend mit. Bereits zum elften Mal wurde in der Saalestadt zur "Nacht der Kirchen" eingeladen. 58 Gotteshäuser verschiedener Konfessionen haben sich beteiligt, neben katholischen, evangelischen und freikirchlichen Christen waren auch die russisch-orthodoxe Kirche, die jüdische Gemeinde, die Armenische Gemeinde, die Mormonen und die Neuapostolische Kirche dabei.

Groß war die Neugier der Hallenser an der Synagoge und dem jüdischen Friedhof in der Humboldtstraße. Eine halbe Stunde Wartezeit musste man hier in Kauf nehmen. Und die Besucher fragten die Vertreter der jüdischen Gemeinde Löcher in den Bauch, erkundigten sich beispielsweise nach der Bedeutung der Kippa, der jüdischen Kopfbedeckung. Doch auch nach Problemen mit Rechtsextremisten wurde sich erkundigt. Die gebe es in Halle bis auf anonyme Bedrohungen nicht, so der Gemeindevorsitzende Max Privoritzki. Ganz im Gegensatz zu anderen Landesteilen. So sei erst kürzlich das Gemeindehaus in der Dessauer Innenstadt mit Hakenkreuzen beschmiert worden, wurden andernorts Grabsteine umgestoßen.

Musikalisch wurde es in der Pauluskirche. Hier gab es ein Konzert von Saxofonquadrat. Außerdem konnte man sich hier als Knochenmarkspender registrieren lassen. Potenzielle Spender konnte sich Blut abnehmen lassen. Nur 10 Milliliter Blut waren dafür nötig – der Lebenssaft wird nun untersucht, um herauszufinden ob die Person als Knochenmarkspender in Frage kommt.

Feuer, Brot und Wein gab es im Kirchhof der Heilig-Kreuz-Gemeinde in der Gütchenstraße. Die St.-Georgen-Kirchen präsentierte Musik und eine kleine Ausstellung. Außerdem konnte man hier den Abend bei einem Cocktail ausklingen lassen.

Einige Impressionen:
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