Ambulanter Kinderhospiz in Halle (Saale) wird mit 12.500 Euro gefördert

REWE Spendenübergabe - Foto Stephan Masch
REWE | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Halle a. d. Saale/ München. In Deutschland sind über 50.000 Kinder und Jugendliche von einer lebensverkürzenden Krankheit betroffen. Diese Familien stehen tagtäglich vor vielen kräftezehrenden Herausforderungen im Alltag. Als Hilfeangebot können Sie sich an ambulante Kinderhospizdienste wenden. Dort erfahren sie Unterstützung durch speziell geschulte ehrenamtliche Familienbegleiter und soziale Beratung. Über 120 solcher Dienste gibt es bundesweit.

Die gemeinnützige Deutsche Kinderhospiz- und Familienstiftung (DKFS) hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, diese Hilfeangebote zu fördern. In der Saalestadt Halle wird dieser Auftrag von der Ambulantes Kinder- und Jugendhospiz Halle gGmbH wahrgenommen. Seit dem Jahr 2016 steht der zum Höchstmaß durch das Ehrenamt getragene Verein, an der Seite vieler betroffener Familien.  „Unser Angebot ist sehr vielfältig. Es richtet sich an das erkrankte Kind, die Eltern sowie die gesunden Geschwisterkinder. Wir begleiten auch Kinder und Jugendliche, wenn ein Elternteil lebensbedrohlich erkrankt ist. Die Begleitung orientiert sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Familien und kann bereits ab Diagnosestellung erfolgen und geht über den Tod hinaus“, weiß Anna Mühle, Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising der  Ambulantes Kinder- und Jugendhospiz Halle gGmbH zu berichten.

Die Deutsche Kinderhospiz- und Familienstiftung (DKFS) fördert im Jahr 2020 die Ambulantes Kinder- und Jugendhospiz Halle gGmbH mit einer projektbezogenen Zuwendung in Höhe von 12.500 Euro.

„Wir freuen uns von Herzen sehr in Halle helfen zu können. Mit unserem Engagement möchten wir nachhaltig die wichtige psychosoziale Arbeit in den betroffenen Familien stärken und das Engagement der Ehrenamtlichen würdigen“, so Stephan Masch, ehrenamtliches Mitglied des Stiftungsvorstandes der Deutschen Kinderhospiz- und Familienstiftung (DKFS) bei der Spendenübergabe in Halle. „Ermöglicht wurde die Stiftungszuwendung durch eine überregionale Kooperation mit den REWE-Märkten in Mitteldeutschland. Diese haben durch unzählige Spendenaktionen, Spendenboxen an den Kassen oder auch Pfandspenden die Deutsche Kinderhospiz- und Familienstiftung unterstützt. In Abstimmung mit regionalen Vertretern der REWE Kaufleute wurde der Hallenser Kinderhospizdienst als Förderprojekt bestätigt, so Stephan Masch weiter.

 

Hintergrund die REWE-Kaufleute aus Halle, Merseburg und Leuna bei der Spendenübergabe an Anna Mühle (Ambulantes Kinder- und Jugendhospiz Halle gGmbH) durch Stefan Bachmann (Vertreter REWE-Markt GmbH) _ Foto Stephan Masch

„Für die REWE-Kaufleute ist das Engagement für die Deutsche Kinderhospiz- und Familienstiftung eine Herzensangelegenheit. Für uns hört gelebte Gastfreundschaft nicht beim Verlassen des Kundenparkplatzes auf. Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung auf unterschiedliche Art und Weise regional und überregional wahr. Mit der Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinderhospiz- und Familienstiftung haben wir in der Vergangenheit bereits viel Großartiges für Familien mit schwer kranken Kindern erreichen können. Das wir jetzt in Halle helfen konnten ist einfach klasse. Mein Dank gilt allen Kunden die uns in den REWE Märkten in Halle, Merseburg und Leuna ihr Vertrauen geschenkt haben“, so Stefan Bachmann, Gebietsmanager Vertrieb der REWE-Markt GmbH. 

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