Die 7jährige Mia möchte so gerne selbstständig die Welt erkunden

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von hallelife.de | Redaktion

Blindes Mädchen aus Schkopau braucht dringend ein wichtiges Hilfsmittel

“Warum wird meinem Sonnenschein verwehrt, selbstständig die Dinge des Lebens zu lernen, die so wichtig sind für ihr Leben?”, fragt sich Mias besorgte Mutter und versteht die Welt nicht mehr. Die technischen Möglichkeiten wären vorhanden: Ein neu entwickeltes medizinisches Hilfsmittel, dass der von Geburt an blinden Mia helfen würde, eigenständig ihre Umgebung kennenzulernen, und das ihren Alltag sehr erleichtern würde. Jedoch: Die Krankenkasse verwehrt die Finanzierung.

Es begann drei Monate nach Mias Geburt bei einer normalen Untersuchung beim Kinderarzt. Irgendetwas stimmte nicht, da bei dem kleinen Sonnenschein keine Pupillenreaktion festgestellt werden konnte. Daraufhin fuhren die aufgelösten Eltern umgehend mit Mia in die nächste Klinik. Hier wurden zahlreiche Untersuchungen, teilweise unter Vollnarkose, durchgeführt. Abschließend sahen sich die liebenden Eltern mit der Schreckensdiagnose konfrontiert, dass ihr kleines Baby nie sehen werden kann. Die Sehnerven von Mia waren nicht angelegt und deshalb wird sie ihr ganzes Leben in Dunkelheit verbringen müssen. Außerdem wurde durch eine anschließende Genanalyse festgestellt, dass Mia zusätzlich unter Kleinwüchsigkeit leidet.

Jede Mutter und jeder Vater können sich wahrscheinlich vorstellen, wie sich die jungen Eltern in diesen Momenten gefühlt haben mögen. Das ganze Leben steht plötzlich auf dem Kopf und nichts ist, wie es einmal war. Doch Mias Eltern kämpften von Anfang an darum, dass ihr aufgeweckter Wirbelwind möglichst ein ganz normales Kind sein darf, und trotz ihrer Einschränkungen die Welt erkunden kann. Hier waren bzw. sind viele Diskussionen und Auseinandersetzungen mit der Krankenkasse notwendig, die die aufopfernden Eltern mit Löwenkraft meistern. Auch von Ablehnungen für Hilfsmittel lassen sie sich nicht aufhalten. Trotz der enormen seelischen Belastung durch diese Situation geben die liebenden Eltern nicht auf und stellen sich jeder Herausforderung, um für ihren kleinen Sonnenschein die bestmögliche Hilfe zu bekommen.

Die neugierige Mia liebt es Trampolin zu springen, zu schaukeln und mit sprechenden Spielzeugen zu spielen. Eine typische quirlige und aufgeweckte 7jährige, die es liebt, zu lachen, und langsam anfängt, die Welt zu erkunden.

Doch jetzt wurde Mia endgültig ein neuartiges Hilfsmittel verwehrt, welches ihr die Möglichkeit geben würde, Dinge zu erkunden und zu lernen, wie jedes andere 7jähriges Kind. Eine spezielle Kamerabrille (Kosten ca. 5000 €) würde es Mia ermöglichen, dass sie unterwegs wichtige Informationen vorgelesen bekommt bzw. bekannte Gesichter oder z.B. Geldscheine beim Einkaufen registrieren kann. Die neuartige Kamera kann auf jede Brille montiert werden und kann daher mit ihr mitwachsen. Es wäre ihr möglich, zu lernen, sich mehr autark in ihrer Umwelt zu bewegen, ebenso wie Dinge zu lesen und sie so auf das weitere Leben vorzubereiten. “Dieser Schritt in die Selbstständigkeit wäre so enorm wichtig für unseren kleinen Wirbelwind und seine Entwicklung”, erzählt die Mutter verzweifelt. Doch die Krankenkasse weigert sich leider, die Kosten zu übernehmen mit der Argumentation, eine 7jährige würde noch nicht Einkaufen gehen und würde daher die Spezialkamera nicht brauchen. Kinder begleiten ihre Eltern und lernen so die Alltagsdinge kennen, um dadurch mehr und mehr selbstständig zu werden. Dass Mia dies nicht lernen darf, obwohl es die entsprechende Hilfe geben würde, können die Eltern nicht verstehen. Mit Hilfe der Brillenkamera könnte Mia endlich die normalen Alltagsabläufe langsam mit ihren Eltern erkunden und so auf das Leben vorbereitet werden. Zudem wäre es ihr möglich, bekannte Gesichter schneller zu erkennen und auch ganz normale Dinge des Alltags kennenzulernen, eben all das, was für andere kleine Mädchen ganz normal ist.

Da es den finanziellen Rahmen der Familie übersteigt, die Brillenkamera aus eigenen Mitteln anzuschaffen, ist nun jeder Einzelne in Schkopau und Umgebung gefragt, um Mia und ihre Familie finanziell zu unterstützen. Um der kleinen Mia im wahrsten Sinne etwas Licht in ihrem Leben zu schenken, ruft deshalb die Aktion Sonnenherz, eine gemeinnützige Organisation, nun die Menschen dazu auf, der Familie nach Kräften zu helfen. Christian Neumeir, der Initiator der gemeinnützigen Organisation, möchte der Familie mit diesem Aufruf zusätzlich zeigen: “Ihr seid nicht allein!”, und damit das Gefühl der Solidarität wecken. “Wenn wir es gemeinsam schaffen, Mia und ihrer Familie bei der Finanzierung der Kamerabrille zu unterstützen, und dadurch wenigstens die finanzielle Sorge zu nehmen, ist bereits ganz viel gewonnen.

Wer Mia unterstützen möchte, kann dies über das Spendenkonto der Aktion Sonnenherz tun:

Spenden online:
 

 

Banküberweisung:

Aktion Sonnenherz

IBAN: DE07 70169614 0001809083

BIC: GENODEF1FSR

Freisinger Bank eG

Verwendungszweck: “Helft Mia”

 

Wer eine Spendenbescheinigung wünscht, sollte im Verwendungszweck zusätzlich seine vollständige Adresse angeben. Was wichtig ist: Spendengelder, die für Mia auf dem genannten Spendenkonto eingehen, leitet die gemeinnützige Organisation zu 100% an die Familie weiter. Die Aktion Sonnenherz ist eine Schwesterorganisation der ebenfalls gemeinnützigen Familienkrebshilfe Sonnenherz, die aus einer privaten Initiative entstand, als am Wohnort des Gründers ein dreijähriges Mädchen an Leukämie erkrankte, und finanziert sich über zusätzliche Spendenprojekte. “Es macht sehr zufrieden, anderen Menschen helfen zu können”, so Christian Neumeir, der Initiator von Sonnenherz.

Weitere Informationen zu Sonnenherz findet man unter www.fkh-sonnenherz.de.   

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