Glühwein und Zipfelmütze

Nikolausschwimmen in der Saale. | Aktuelles
von Manfred Boide

Die exakte Wassertemperatur zu wissen, ist beim Nikolausschwimmen im Dezember in der Saale eine der wichtigsten Informationen. Nicht jeder kann sich einer solchen Belastung aussetzen. Dennoch haben sich heute hunderte Zuschauer am Saaleufer eingefunden und mindestens 50 davon haben es gewagt in die 7,3 Grad kalten Fluten einzutauchen.

Zunächst hieß es da warmmachen unter Anleitung von Klaus-Dieter Gerlang vom Verein der Saaleschwimmer Halle e.V. [https://saaleschwimmerhalle.de], der Jahr für Jahr und unermüdlich diese Veranstaltungen organisiert. Dabei sind die Methoden unterschiedlich, die Einen machen gymnastische Übungen, die Anderen ohnehin schon durchtrainiert, wärmen sich eher von innen. Gemeint sind die „Recken“ vom „Nuccree Pub Clan“, die sich unerschrocken der Aufgabe stellen. Da wärmen sie sich schon mal gegenseitig, im Leid muss man eben zusammenhalten. Und dann geht es hinein in das kalte Wasser im Schutz der MS Händel, die aus Anlass des Ereignisses am Ufer festgemacht hat, auf die vorgegebene Strecke von ca. 100 Metern. Danach kommt das Lagerfeuer einigen gerade recht, um die kalten Füße wieder auf normale Temperatur zu bekommen.

Die nächsten Termine sind schon geplant, am 1. Mai 2020 ist Anschwimmen in der Saale und am 11. Juli 2020 das 14. Internationale Saaleschwimmen.

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