Händel?Festspiele 2015 beginnen heute!  

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Halle (Saale) | Aktuelles

Heute beginnen die traditionsreichen Händel?Festspiele in Halle. Erstmals über  drei Wochenenden und insgesamt 16 Tage zeigen die Händel?Festspiele 49 Verkaufsveranstaltungen  und  ein  vielfältiges  Rahmenprogramm  an authentischen  Orten in der Geburtsstadt Georg Friedrich Händels. Vom 30. Mai bis 14. Juni steht  die Stadt im Zeichen von „Händel und seinen Interpreten“, dem diesjährigen Themenschwerpunkt. Zahlreiche Veranstaltungen, eine Sonderausstellung im HändelHaus  und  die  internationale  wissenschaftliche  Konferenz  widmen  sich  diesem Themenfeld in besonderem Maße.  

Händel?Festspiele 2015 beginnen heute!  

„Die Händel?Festspiele erstrecken sich in diesem Jahr erstmals über drei Wochenenden“, sagt Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale)  und  Vorsitzender  des  Kuratoriums  der  Stiftung  Händel?Haus.  „Damit  stärken wir den Kulturtourismus und können mehr Besucher für die HändelFestspiele und unsere Stadt begeistern.“    Zusätzlich zu den 49 Verkaufsveranstaltungen bieten die Händel?Festspiele zahlreiche kostenlose Veranstaltungen wie die Feierstunde am Händel?Denkmal u.a.  mit dem Stadtsingechor zu Halle, die nunmehr 13. Orgelnacht, das Fest für die  ganze Familie im Hof des Händel?Hauses, den Festvortrag von Axel Köhler und  diverse Einführungsvorträge zu den Veranstaltungen sowie eine StraßentheaterBarockshow in Halles Innenstadt. Insgesamt finden während der Händel?Festspiele  über 100 Veranstaltungen im Haupt? und Beiprogramm statt. Hier seien insbesondere die Kinder?Händelfestspiele, die täglichen Orgelmusiken in der Marktkirche,  der „Sommergarten“ in der Neuen Residenz und die Kunstpräsentation „sichtbar“  erwähnt. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand: „Auch Projekte wie die Baroque  Lounge, die temporäre Kunstaktion „sichtbar“ und die Kinder?Händelfestspiele  zeigen, wie lebendig und anregend Händels Werk bis heute ist."    Die Verlängerung der Händel?Festspiele um ein zusätzliches Wochenende wird  beim Publikum gut angenommen: Zum heutigen Start der Festspiele lässt sich  festhalten, dass die Ticketnachfrage sehr hoch ist und in der langen Geschichte der  Festspiele noch nie so viele Karten im Vorfeld gekauft wurden. Insgesamt wurden  bisher weit über 20.000 Tickets verkauft, was einer Auslastung von über 72% entspricht.

Clemens Birnbaum, Direktor der Stiftung Händel?Haus und Intendant der Händel?Festspiele, freut sich sehr über die große Resonanz: „Dieses ansprechende  Programm können wir aber nur dank der Unterstützung vieler Partner anbieten. Neben der Finanzierung der Festspiele durch die Stadt Halle und dem  Land Sachsen?Anhalt wird insbesondere die Realisierung herausragender Projekte durch den Bund, die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, die Saalesparkasse  und Lotto Sachsen?Anhalt ermöglicht. Ohne diese Verbundenheit hätten die  Händel?Festspiele nicht diese Ausstrahlung und die große Resonanz.“    Bei den Festspielen 2015 werden zahlreiche internationale Stars sowie renommierte Ensembles aus ganz Europa erwartet. Den Auftakt bildet das festliche Eröffnungskonzert  am  30.  Mai  in  der  Georg?Friedrich?Händel  HALLE.  Das  Händelfestspielorchester Halle und der Dresdner Kreuzchor werden zusammen  mit den Solisten Christina Elbe (Sopran), Henriette Gödde (Alt), Robert Sellier (Tenor) und Julian Orlishausen (Bariton) unter der musikalischen Leitung von Kreuzkantor  Roderich  Kreile  die  Händel?Festspiele  sprichwörtlich  mit  Pauken  und  Trompeten eröffnen. Barocke Meisterwerke wie das berühmte Te Deum von M.?A.  Charpentier, A. Vivaldis Gloria in D und G. F. Händels Utrechter Te Deum sorgen  für einen gloriosen Auftakt der Händel?Festspiele 2015. Das Konzert wird live von  MDR Figaro übertragen und ist außerdem in der Dresdner Kreuzkirche am 6. Juni  im Rahmen der parallel stattfindenden Dresdner Musikfestspiele zu erleben. Das  festliche Eröffnungskonzert ist eine Koproduktion zwischen zwei der größten und  bedeutendsten  Musikfestspielen  im  Osten  Deutschlands  unter  Beteiligung  von  Künstlern aus den jeweiligen Städten Halle (Saale) bzw. Dresden. An das Eröffnungskonzert schließt sich direkt um 22 Uhr in der Georgen?Kirche eine weitere  Kooperation an: Erstmalig schlagen die Händel?Festspiele Halle mit Women in  Jazz  eine  Brücke  zwischen  Barockmusik  und  Jazz.  Herausragende  europäische  Musiker interpretieren unter dem Titel „Handel and more“ die Musik des in Halle  geborenen Komponisten neu.    In der darauffolgenden Woche feiert die Oper „Lucio Cornelio Silla“ ihre Premiere  in der Oper Halle, und die im vergangenen Jahr bejubelte Produktion des HändelPasticcio „Semiramide“ auf Musik von Leonardo Vinci vom Theater an der Wien ist  dreimal im Goethe Theater Bad?Lauchstädt zu erleben. Daneben gibt es zahlreiche  Fest? und Galakonzerte, die sich dem Motto „Händel und seine Interpreten“ verschrieben haben. Die Mailänder Sopranistin Roberta Invernizzi wird am 9. Juni in  den Franckeschen Stiftungen Faustina Bordoni, die „Primadonna assoluta“ des 18.  Jahrhunderts musikalisch portraitieren; darüber hinaus gibt es Sänger?Portraits  des in Halle geborenen Bassisten Johann Gottfried Riemschneider (31. Mai im  Festsaal der Leopoldina)  sowie der Kastraten Gaetano Berenstadt (7. Juni im  Festsaal der Leopoldina) und Caffarelli (7. Juni Konzerthalle Ulrichskirche), die von  international namhaften Solisten dargeboten werden.   

An Händels Instrumentalmusiker erinnern Konzerte wie „Händels Geiger am Drury  Lane Theater“ (6. Juni im Händel?Haus) oder die Aufführung der „Feuerwerksmusik“ Open?Air auf dem Salzgrafenplatz mit spektakulären 58 historischen Oboen,  Trompeten, Hörnern und Pauken.     Die spanische Sopranistin Nuria Rial ist am 11. Juni in der Marktkirche Halle mit  einem Festkonzert mit Werken von G. F. Händel, A. Corelli und G. Pergolesi, begleitet von Concerto Melante, zu hören. Sie singt an Stelle von Christine Schäfer,  die sich aus privaten Gründen entscheiden musste,  ihr Sabbatical für die Saison  2014/15 auf unbestimmte Zeit zu verlängern und alle Verpflichtungen absagte. Mit  Nuria Rial wurde für das Festkonzert ein mehr als würdiger Ersatz gefunden. Die  spanische Sopranistin verzaubert mit ihrer feinen, klaren Stimme, ihrem weich  schwingenden Timbre und ihrer Ausdrucksstärke regelmäßig das internationale  Publikum. In den vergangenen Jahren ist sie durch ihre Aufnahmen Alter Musik  hervorgetreten und gilt u. a. als Händel?Spezialistin. Sie gewann den Helvetia Patria Jeunesse in Luzern für ihre herausragenden Fähigkeiten als Sängerin und wurde  2009 und 2012 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet. Ebenso spanisch inspiriert  und tänzerisch durchdrungen ist ein Matineekonzert des Ensembles Forma Antiqua am 31. Mai in den Franckeschen Stiftungen.     Ein besonderer Dank gilt der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Saalesparkasse, die gemeinsam die Opernaufführung von Händels „Alessandro“ und die  Konzerte „Faustina Bordini“ und „La Strada“ unterstützen und damit überhaupt  erst möglich machen.     Der Vorstand der Saalesparkasse, Dr. Jürgen Fox zum Engagement: „Auch in  diesem Jahr unterstützen wir gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung die Händel?Festspiele und blicken seit 2009 auf eine langjährige Partnerschaft.  Die  Händel?Festspiele  strahlen  weit  über  die  Landesgrenzen  Sachsen?Anhalts hinaus und betonen so die Bedeutsamkeit dieses großen Musikfestes. Mit unserer Förderung stärken wir Halle und den Saalekreis nicht nur  als kulturellen Standort, sondern zeigen auch unsere Verbundenheit mit der  Region und den Menschen, die hier leben.“    Händel?Preisträger 2015 der Stadt Halle ist der französische Countertenor Philippe  Jaroussky. Der Preis wird vergeben durch die Stiftung Händel?Haus. Er wird am 4.  Juni 2015 im Rahmen seines Festkonzertes in der Georg?Friedrich?Händel?HALLE  unter der musikalischen Leitung von Nathalie Stutzmann überreicht. 

Besucher der Händel?Festspiele haben gute Chancen, noch Tickets für zahlreiche Veranstaltungen im Gästebüro des Händel-Hauses Halle (Große Nikolaistr. 5, Großer Hof) und an den Abendkassen zu erwerben. Die beiden Open?Air?Veranstaltungen „Bridges to Classics” am 13. Juni  und das Abschlusskonzert am 14. Juni 2015, jeweils um 21 Uhr, locken erneut Jung und Alt  in die Galgenbergschlucht. Bei „Bridges to Classic“ steht Ex?Marillion?Frontmann  Fish auf der Bühne und wird Hits wie „Kayleigh“ präsentieren. Für beide Veranstaltungen sind noch Tickets erhältlich!   

Tipp 1: 

Beim Abschlusskonzert sind Familientickets erhältlich. Hier zahlen Kinder (maximal 2) bis 14 Jahre in Begleitung eines voll zahlenden Erwachsenen nur jeweils zehn Euro.  

Tipp 2: 

Die Eintrittskarte zu „Bridges to Classics“ und zum „Abschlusskonzert“  berechtigt zwei Stunden vor Beginn und zwei Stunden nach Veranstaltungsschluss  zur freien Fahrt mit den Verkehrsmitteln des MDV in der Tarifzone 210. 

Tipp 3: 

Für einige Veranstaltungen gibt es günstige Studententickets. Beim „Konzertexperiment „4 Rooms“ am 3. Juni und der „Baroque Lounge“ am 6. Juni bezahlen Studenten 

nur 15 statt 20 €. 

 

Tickets und Publikationen    Karten für die Händel?Festspiele 2015 sind wie folgt erhältlich:  

 ? Ticket?Vorverkaufsstellen  ? Gästebüro im Hof des Händel?Hauses, Große Nikolaistraße 5      

Öffnungszeiten: 29. Mai bis 14. Juni, täglich von 10 bis 18 Uhr            

Telefon: 0345 / 500 90 444  ?

Abendkassen (jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an den jeweiligen Spielstätten)  

Wer etwas mehr über die diesjährigen Händel?Festspiele erfahren möchte, dem sei  das Magazin der Festspiele für 3 € empfohlen. Es gibt einen Überblick über das  gesamte  Festival  mit  interessanten  Artikeln  zu  den  Künstlern, Hintergrundinformationen zu Aufführungen und vielem mehr.  

 

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