Hafenstraße 7: Verhandlungen mit der HWG

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Hafenstraße 7 | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Seit eineinhalb Jahren gibt es das Projekthaus im Herzen von Halle. Laut Vertrag müssen zwischen HWG und Hasi-Kollektiv Verhandlungen über die weitere Nutzung beginnen. Die HWG möchte keine Zusagen machen, doch die Hasi braucht Planungssicherheit.

Hafenstraße 7: Verhandlungen mit der HWG

Zu einem abgesprochenen Termin am 25.04.2017 kamen vier Vertreter der Halleschen Wohnungsgesellschaft (HWG) in die Hafenstraße 7. Seitdem herrscht Stillstand. Die HWG hat gegenüber der Hasi bestätigt, dass alle Verpflichtungen erfüllt wurden. Das brachliegende Gelände wurde Anfang 2016 besetzt, nach zwei Wochen stand ein Nutzungsvertrag. Die Hasi hat sich in den eineinhalb Jahren als kulturelles Zentrum etabliert. Das Zentrum hat knapp 20 langfristige Kooperationen mit städtischen Bündnissen, Trägern der Jugendarbeit, kulturellen Initiativen und Universitäten geschlossen. Nicht nur Anwohner aus der Hafenstraße bieten verschiedenste Kurse an und organisieren Veranstaltungen. Die Hasi ist Begegnungsstätte zwischen Hallescher Alt- und Neustadt.

Sorgen bereiten dem Hasi-Kollektiv der Vertrag mit der HWG. Theresa Bauer, Pressestimme des Projektes, sagt: „Die HWG trifft leider keine klare Aussage zu unserem Vertrag. Viele unserer Kooperationen, Projekte und Förderanträge sind auf lange Zeit ausgelegt. Wir können keine festen Zusagen geben, wenn unser rechtlicher Status nicht geklärt ist. Ohne Planungssicherheit leidet unsere Arbeit.“

Die Nutzungsvereinbarung sieht vor, dass sechs Monate vor Vertragsende im September „wohlwollende Verhandlungen“ über die Fortführung begonnen werden. Bisher gibt sich die HWG bedeckt, geht nicht auf Verhandlungsangebote des Hasi-Kollektivs ein.

Theresa Bauer sagt: „Ein abgesprochener Termin wurde von der HWG bereits nicht eingehalten. Sie vermeidet es auch, uns irgendwas schriftlich zu geben. Letztlich steht und fällt das Projekt mit dem Wohlwollen der HWG-Geschäftsführung. Die HWG als kommunales Unternehmen muss ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden. Unser Projekt ist fester Kern der Stadtteilarbeit.“

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