Hauptsache Halle plädiert für Stärkung des Vereinssports

Lockdown | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Nachdem der Inzidenz-Wert in unserer Stadt seit Tagen sinkt und die Marke von 100 unterschritten ist, werden wieder Lockerungsforderungen laut. Im Paragraf 10 der Dritten Eindämmungsverordnung der Stadt Halle (Saale) vom 29.01.2021 sind Rücknahmen der Verbote als eine „kommunale Lockerungsstrategie“ ausdrücklich vorgesehen, betreffen allerdings vordergründig Bolzplätze und Skaterbahnen.

„Kinder und Jugendliche müssen sich bewegen, wollen Sport treiben und sich dabei mit Gleichaltrigen treffen. Das ist für die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit von immenser Bedeutung. Wenn bei einer dauerhaften Unterschreitung der Marke von 100 der 7-Tage-Inzidenz Bolzplätze wieder öffnen dürfen, kann ich diese Maßnahme deshalb nur begrüßen“, so Andreas Wels, Vorsitzender der Fraktion Hauptsache Halle. Allerdings sollte man ebenso den Vereinssport im Blick haben. Vor allem die kleinen Sportvereine, die überwiegend breitensportliche Angebote bereithalten, müssten Perspektiven aufgezeigt bekommen. Sie leisteten einen entscheidenden gesamtgesellschaftlichen Beitrag und hätten bei Lockerungen nach der ersten Pandemiewelle stets die erforderliche Disziplin bei der Umsetzung der Hygieneregeln unter Beweis gestellt.

„Wenn die so wichtigen Vorgaben hinsichtlich der Corona-Eindämmung eingehalten werden können, sollten Mädchen und Jungen in Kleinstgruppen in ihren Vereinen wieder schrittweise sportlich aktiv werden dürfen“, fordert Andreas Wels. Sportliche Betätigung fördere das Wohlbefinden und trage dazu bei, sowohl Ängste als auch durch den Lockdown angestaute Aggressionen abzubauen. Dies sei grundlegend für eine gesunde physische und psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

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