HWS setzt erstmalig neues innovatives Schweißverfahren ein

7. Hallesche Werkstattgespräch | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft (HWS) hatte heute unter dem Motto „Innovation und neue Technologien – Antwort auf die Herausforderungen in der Wasserwirtschaft“ zum 7. Halleschen Werkstattgespräch der HWS eingeladen. Dabei wurde das neue orbitale Laserschweißverfahren vorgeführt, das im Rahmen der Erneuerung der Trinkwasserleitung in Halles Norden eingesetzt wird.

In der Magdeburger Chaussee erneuert die HWS derzeit eine Trinkwasserleitung durch Rohreinzug auf einer Länge von 250 Metern. Dabei kommt erstmals das innovative orbitale Laserschweißverfahren auf einer Baustelle zum Einsatz. In nur 30 Sekunden fährt der neue Automat um die Trinkwasserleitung herum und schweißt die Rohrendungen zusammen.

 

 

Ein Schweißverfahren für die Zukunft

„Im Vergleich zum herkömmlichen manuellen Schweißen ist das orbitale Laserschweißverfahren schneller, sicherer und mit dem Automaten erfolgt gleichzeitig die Prüfung“, sagt Peter Theuerkorn, Referent bei der HWS. Durch den modernen Apparat kann somit einiges an Baustellenzeit, Personal und letztendlich Baukosten eingespart werden.

Viele weitere Details und ein Schweißvorgang sind im #2minswh-Video zum orbitalen Laserschweißverfahren im YouTube-Kanal der Stadtwerke Halle-Gruppe zu sehen.

 

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Das orbitale Laserschweißverfahren wurde von der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Halle GmbH entwickelt und von der HWS gemeinsam mit der Tief- und Spezialbau Halle GmbH erstmals unter Baustellenbedingungen bei der Verlegung von Trinkwasserleitungen umgesetzt. In Zukunft soll weiter am Verfahren gearbeitet und die Anwendungen auf vielen weiteren, auch innerstädtischen Baustellen ermöglicht werden.

 

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