Stärkere Berücksichtigung des Leistungssports unter Corona-Bedingungen gefordert

Hauptsache Halle | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Den Profimannschaften ist der Trainings- und Wettkampfbetrieb gestattet, weshalb zum Beispiel der HFC und die Eishockeycracks der Saale Bulls in ihren Ligen spielen dürfen. Für viele Fans ist dies – auch wenn sie nicht live dabei sein dürfen – ein Zeichen der Hoffnung. Bei anderen Sportarten herrscht derzeit allerdings extreme Verunsicherung. Viele Sportlerinnen und Sportler wissen nicht, ob die neue Eindämmungsverordnung ihnen die Ausübung ihres Sports in den kommenden Wochen im gewohnten Maß erlauben wird. Die Fraktion Hauptsache Halle fordert daher, den Leistungssport nicht zu vernachlässigen.

„Alle Entscheidungsträger sind jetzt aufgerufen, die Athletinnen und Athleten mitzunehmen, die im Leistungssport aktiv sind und sich auf künftige Wettkämpfe vorbereiten wollen“, appelliert Andreas Wels, Vorsitzender der Fraktion Hauptsache Halle. Es sei ausdrücklich zu begrüßen, dass die Profisportler weiterhin aktiv sind, allerdings müsse der Fokus gleichwohl auf alle olympischen Sportarten gerichtet sein. Die zu treffenden Maßnahmen dürften nicht zur absoluten Konfusion innerhalb der Sportlandschaft führen.

„Pandemiebedingt gab es in den letzten Monaten bereits tiefe Einschnitte und extreme Beschränkungen sportlicher Aktivitäten, was auch den Leistungssport stark beeinflusst hat“, so Andreas Wels, Vize-Olympiasieger im Wasserspringen 2004. In diesem Zusammenhang bestünde die Gefahr, dass das Jahr 2020 aufgrund der Corona-Situation sich zumindest für den Nachwuchsbereich als ein verlorenes Jahr darstellen könne. Deshalb sei schnelles und überlegtes Handeln unabdingbar.

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