Abfindung nach Kündigung? Online-Plattformen sind behilflich

Kündigung - Foto ©istock.com - AndreyPopov
Recht | Arbeitswelt - Sonstiges
von hallelife.de | Redaktion

Der Verlust des Arbeitsplatzes ist schmerzhaft, kann durch eine Abfindung jedoch abgefedert werden. Unterstützung durch alle Phasen gibt es inzwischen direkt im Internet.

Provisionsmodell macht Schule

Erfolgt die Kündigung durch den Arbeitgeber, besteht Anspruch auf Arbeitslosengeld. Doch darüber hinaus könnte noch eine Abfindung hinzukommen, doch diese erfordert etwas mehr Aufwand. Dieser lässt sich zum Glück auslagern. Mithilfe spezieller Online-Portale ist Ihr Weg zur Abfindung so unkompliziert wie möglich: Sie geben Informationen zu Ihrem Fall ein, sodass dieser anschließend geprüft wird. Stellt sich dabei heraus, dass der Anspruch berechtigt ist, folgt die Umsetzung unmittelbar. Ein ursprünglich sehr aufwändiger Vorgang wird damit zur Formsache und dies hat erhebliche Folgen für die kommenden Monate.

So beeinflusst die Höhe der Abfindung den weiteren Verlauf, allen voran die Dringlichkeit der Jobsuche. Der Worst Case, eine drohende Langzeitarbeitslosigkeit, kann schließlich immer seltener ausgeschlossen werden. Eine Abfindung kann als beträchtliches finanzielles Polster dienen, sei es zur Absicherung oder für Investitionen, falls eine Selbständigkeit ins Auge gefasst wird. Sie sollten die Gelegenheit also keinesfalls verstreichen lassen; es lohnt sich immer, zumindest zu überprüfen, ob ein Anspruch entsteht.

Das Online-System basiert auf klaren Regeln: Dem Auftraggeber entstehen keine Kosten, selbst Anwalts- und Prozesskosten werden übernommen. Im Gegenzug lässt sich das Portal per Provision vergüten, was logischerweise nur im Erfolgsfall geschieht. Ein finanzielles Risiko existiert folglich nicht, der Anreiz, eine solche Dienstleistung zu beanspruchen, ist damit offensichtlich.

 

Viele Fragen: Ist eine Abfindung gerechtfertigt – wenn ja, wie hoch?

Klar ist, dass längst nicht immer eine Abfindung ausgezahlt werden muss. Der Anspruch ist nicht grundsätzlich gegeben, doch es gibt bestimmte Fälle, in denen er besteht. Ein bekanntes Beispiel sind unwirksame Kündigung: Diese als solche zu erkennen, setzt allerdings Fachkenntnis im Arbeitsrecht voraus, sodass professionelle Hilfe nicht nur praktisch, sondern sogar notwendig ist.

Ebenso wichtig ist es, zeitnah aktiv zu werden, damit keine Ausschlussfristen überschritten werden. Auch in diesem Punkt sind nur die wenigsten nicht-juristischen Arbeitnehmer bewandert. Es sprechen damit praktisch alle Faktoren dafür, von Anfang an nicht auf eigene Faust zu handeln, außer wenn das Know-How tatsächlich vorhanden ist.

Im Idealfall ist dieser Weg nicht nötig. Abfindungen sind eine verbreitete Methode, um Stellen abzubauen und oft schlägt der Arbeitnehmer eine angemessene Summe vor. Von immer kann jedoch nicht die Rede sein und an dieser Stelle können externe Profis zu einer wertvollen Option werden.

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