Handwerksbetriebe von den beschlossenen Eindämmungsmaßnahmen betroffen

Beratung | Arbeitswelt - Sonstiges
von hallelife.de | Redaktion

Von den Eindämmungsmaßnahmen im erneuten Lockdown sind auch Handwerksunternehmen betroffen. „Neben den Friseuren und Kosmetikern, deren Unternehmen wieder geschlossen werden, sind auch andere Betriebe direkt und indirekt betroffen. Wir verstehen den Schutzgedanken, der hinter den Maßgaben steht. Aber durch die Sperrung von Schulen und Kindergärten sind Unternehmer gezwungen, Mitarbeiter für die Betreuung von Kindern freizustellen.

Homeoffice funktioniert nun einmal beim Bäcker oder Dachdecker nicht. Zwar gibt es für so genannte systemrelevante Berufsgruppen Betreuungsmöglichkeiten, aber leider ist die Handhabung in den Regionen unterschiedlich“, kritisiert der Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer Halle. „Wir fordern hier einheitliche Maßstäbe, damit die Firmen planen können.“

Weiterhin fordert die Handwerkskammer Halle für die vom Lockdown betroffenen Betriebe zeitnahe Hilfen. „Die Reserven der Betriebe sind in der ersten Welle der Pandemie zusammengeschmolzen. Hilfe ist dringend geboten, sonst werden Betriebe aufgeben müssen“, so Keindorf

Für Handwerksbetriebe, die von der Coronakrise betroffen sind, bleibt die Hotline der Handwerkskammer unter 0345 2999-221 eingerichtet. Sie ist von Montag bis Donnerstag zwischen 7.30 und 16.30 Uhr und am Freitag zwischen 7.30 und 13 Uhr erreichbar. Unter hwkhalle.de/corona werden zudem für Handwerker Informationen zusammengestellt.

Die Handwerkskammer bittet darum, vorerst von nicht zwingend notwendigen Besuchen in der Handwerkskammer abzusehen. Telefonisch und per Mail sind alle Abteilungen und Fachbereiche zu erreichen. Die Beratung geht weiter. Informationen und Ansprechpartner sind auf der Internetseite www.hwkhalle.de zu finden.

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