Zweite Verhandlungsrunde für den Großhandel Sachsen-Anhalt

ver.di | Arbeitswelt - Sonstiges
von hallelife.de | Redaktion

ver.di fordert 6,5 %, mindestens 160 €

„Groß ist die Anspannung vor der 2. Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im Groß- und Außenhandel und im genossenschaftlichen Großhandel. Das 1. Angebot am 17. Mai von 1,8 % im ersten und 0,7 % im zweiten Jahr war für uns völlig inakzeptabel.

Seitdem gibt es Bewegung in den Betrieben bis hin zu einem Warnstreik am 22. Mai bei der Edeka in Landsberg“, so ver.di Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago. „Die Beschäftigten hatten ein wesentlich besseres erstes Angebot erwartet.“

„Die Beschäftigten wollen an der guten wirtschaftlichen Entwicklung beteiligt werden, deswegen fordern wir deutliche Gehalts- und Lohnsteigerungen“, so Lauenroth-Mago weiter.

Ver.di fordert für die 17.000 Beschäftigten im Groß- und Außenhandel und im genossenschaftlichen Großhandel in Sachsen-Anhalt 6,5 %, mindestens 160 EUR. Die Ausbildungsvergütungen sollen je Ausbildungsjahr um 100 EUR steigen. Der Tarifvertrag soll für eine Laufzeit von 12 Monaten abgeschlossen werden. Damit der Tarifvertrag auch allen Beschäftigten zu Gute kommt, sollen die Arbeitgeber aufgefordert werden, gemeinsam mit ver.di die Allgemeinverbindlichkeit für die Tarifverträge des Großhandels Sachsen-Anhalt zu beantragen.

Die Entgelttarifverträge für den Groß- und Außenhandel und genossenschaftlichen Großhandel sind seit dem 1. Mai 2019 gekündigt.

Die Verhandlungen finden am Freitag, 7. Juni 2019, ab 10:00 Uhr, in der ver.di Bezirksverwaltung in Magdeburg, Leiterstr. 1, statt.

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