Ein wichtiges Ziel für jedes Unternehmen: Die kontinuierliche Prozessverbesserung

Ein wichtiges Ziel für jedes Unternehmen: Die kontinuierliche Prozessverbesserung
von 3. Januar 2023 0 Kommentare

Die Welt verlangsamt sich nicht, ganz im Gegenteil: Kundenbedürfnisse und Märkte ändern sich rasant. Daher ist es für Unternehmen heute nicht mehr „nur“ ausreichend, die Prozesse hin und wieder aufzufrischen. Um zukunftssicher zu sein und zu bleiben, ist eine kontinuierliche Verbesserung der beste Weg.

 

Die kontinuierliche Verbesserung erklärt

Ausgerichtet ist die kontinuierliche Verbesserung, die auch als Continuous Improvement oder Kaizen bekannt ist, ist darauf ausgerichtet, durch kleine und schrittweise Verbesserungen die Qualität und Produktivität von Prozessen kontinuierlich zu verbessern.

Veränderungen, die in enger Abstimmung mit den Mitarbeitern umgesetzt werden, sind ein wichtiges Merkmal in Bezug auf die kontinuierliche Verbesserung. Das bedeutet, dass ein starkes Mitspracherecht besteht, sodass es oft sie sind, die selbst verantwortlich sind für die Umsetzung der vereinbarten Verbesserungen. Somit ist die kontinuierliche Verbesserung ein Prozess, in den die gesamte Organisation involviert ist.

 

Unterschiedliche Methoden für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess

Es bestehen unterschiedliche Methoden, wenn es um den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) geht, wie Kaizen, Kata, PDCA-Zyklus, Objective and Key Results und vor allem die (Lean) Six Sigma Methode.

In den 1980er-Jahren finden sich die Anfänge von Six Sigma und zwar bei Motorola. Dort wurde die Methode entwickelt und kam erstmals zur Anwendung. Später führte die Methode auch General Electric zum Erfolg. Heute ist Six Sigma von dem Begriff der Prozesssteuerung zu einem bewährten und wirksamen Konzept für das Qualitätsmanagement entwickelt, dank statistischer Verfahren.

 

Häufig kommt Six Sigma heute als Methode zur Prozessverbesserung zur Anwendung und das in Kombination mit dem Lean Management – Six Sigma plus Lean bzw. Lean Six Sigma. Hervorgehoben wird dabei, dass beide Konzepte das Ziel verfolgen, Fehler zu vermeiden, Kosten einzusparen und Verschwendung zu vermeiden – zugleich geht es darum, schnell zu sein. Prozesse werden im Rahmen einer umfassenden Kundenorientierung so gestaltet und ausgerichtet, dass die Erwartungen und Anforderungen der Kunden vollkommen sowie wirtschaftlich erfüllt werden.

Nicht nur Industrieunternehmen setzen heute auf Six Sigma, sondern auch Organisationen aus dem Dienstleistungsbereich, wie bspw. Versicherungsunternehmen oder Banken. Sie machen sich Six Sigma zur Grundlage, wenn es um das Qualitätsmanagement geht.

 

Ist es den Aufwand wert?

Bei den wichtigsten Zielen der Six Sigma Optimierung zählen u.a.:

Steigerung der Kundenzufriedenheit

Verkürzung der Arbeitszyklen

Reduzierung der Komplexität

Umsatzsteigerung

Verbesserung der Fähigkeiten

Minimierung von Defekten und Fehlern

 

Erfolge werden garantiert im Unternehmen verzeichnet durch Disziplin, Einsatz und Einhaltung der Ziele. Hauptsächlich wird die Six Sigma Methode genutzt, bei dem Ausbau der außer- und innerbetrieblichen Verfahren.

Geht es um die Frage, ob sich dieser Aufwand lohnt, dann lohnt sich ein Blick auf Umfragen. Durchgeführte Umfragen der vergangenen Jahre zeigen, dass es Firmen aus den unterschiedlichsten Bereichen gelungen ist, Kosten von mehr als 100 Milliarden USD zu sparen, dank der Durchführung der Six Sigma Projekte. Bis zu 70 Prozent Steigerung konnten die Unternehmen in der Prozessleistung verzeichnen – damit ist diese Vorgehensweise aus gutem Grund eine derer, die sich in zahlreichen Großunternehmen etabliert hat. Diese setzen Lean Six Sigma sogar bei den eigenen Zulieferern voraus.

Die Ausarbeitung der Six Sigma Projekte dauert in der Regel vier bis fünf Monate. Dabei wird sich der Projektaufwand schnell durch einen Gewinn kompensieren.

 

Die Auswirkungen von Six Sigma auf Unternehmen

Unternehmen, die Six Sigma anwenden, erhalten als positiven Nebeneffekt einen Überblick über die ablaufenden Prozesse. Selbst in der Zukunft können diese Einblicke genutzt werden, um so entweder weitere Optimierungen zu planen oder diese durchzuführen. Des Weiteren sorgt Six Sigma durch die Einführung von standardisierten Messverfahren dafür, dass es möglich ist, ein permanentes Controlling leicht einzuführen.

Zudem wird die Fehlerquote minimiert, aufgrund der vielen Analyse-, Planungs- und Umsetzungsverfahren. Der Grund dafür ist, dass in jeder Phase mehrere Tools und Verfahren zum Einsatz kommen für die Prozessoptimierung, sodass jeder Aspekt ständig unter einer genauen Überwachung steht. Der Vorteil ist, dass die meisten Fehlerquellen von vornherein ausgeschlossen werden. Die Folge davon ist, dass es zu weniger Verzögerungen und Verschwendungen kommt. Somit kann der Gewinn steigen, der durch den Prozess erwirtschaftet wird.

 

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